Geforce 2MX 400 soll DDR Ram ausbremsen

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  • Das ist völliger Schwachsinn, überlegt doch selber mal.
    Wie soll eine Graphikkarte den Arbeitsspeicher ausbremsen, die hat damit doch gar nichs zu tun.
    Höchstens das die Graphikkarte zu langsam ist und mit der Aufnahme der Daten nicht nachkkommt, dass kann aber auch sein, wenn du SD-Ram hast.

    cu

    SnoopDogg
  • Also, daß eine langsame GFX-Karte den Rechner, bzw. den Speicher ausbremmst, ist möglich. Man glaubt zwar, daß nur die Grafikkarte etwas mit der Grafik zu tun hat, dem ist aber nicht so.

    1. Wenn aus komplexen Anwendungen (meistens 3D-Spiele) die Informationen gelesen werden, wandern diese erst in den RAM, die CPU identifiziert , interpretiert und berechnet sie, so daß sie irgendwann für die GFX-Karte fertig aufbereitet sind. Steuerinformationen werden dann direkt zur Karte übermittelt. Diese beginnt jetzt mit der Arbeit. Sie spiegelt die Daten in ihren Speicher. Hier kann man sich natürlich denken, daß der DDR viel schneller geben kann, als die GFX-Karte nimmt, d.h. die volle Performance des DDRs kann nicht genutzt werden. Da die Daten innerhalb der Karte berechnet und weiterverarbeitet werden, entstehen auch weiterhin Verzögerungen. Bei SD-RAM wäre das Verhältnis ausgeglichener, da ebenfalls die Geforce 2 mit SD-RAM bestückt ist und es im Datentransfer keinen Stau geben kann. Das kann nur passieren, wenn die Verarbeitung der Daten in der Karte zu langsam ist. Dann würde sie aber nicht den Speicher ausbremsen, sondern die CPU.

    2. Auch im Speicher (RAM/MEM) des Rechners auf dem Mainboard gibt es heutzutage immer noch einen Videospeicher, der als Output benutzt wird - beispielsweise für ganz normale 2D-Ausgaben unter der Windows-Shell, DOS usw. Früher haben GFX-Karten nichts weiter getan, als die berechneten grafischen Inhalte zu grabben, bzw. zu spiegeln (um die allgemeine Rechenperformance zu entlasten) und auf dem Monitor auszugeben, bzw. an ihn weiterzuleiten. Da es immer noch solche alten Anwendungen gibt (und sie tatsächlich auch noch genutzt werden), die auf diese Steinzeitmethoden angewiesen sind, wird sich daran so schnell nichts ändern. Das Problem was sich hieraus ergibt, ist das gleiche, wie unter (1.) beschrieben, nur umgekehrt. Im RAM des Rechners gibt es immer einen Mirror des Speicher der Grafikkarte. D.h. beim Speigeln gibt die Karte langsamer, als die DDRs nehmen könnten. Da der Transfer eine Queue beansprucht, muß dieser ständig überwacht werden. Das Caching läuft dauernd, macht aber mehr Anfragen als notwendig.

    Im Vergleich zwischen DDR und SD können dabei mit Sicherheit spürbare Einbußen bei der Performance entstehen. Einen Geschwindigkeitsvorteil wird DDR schon bieten, er kann aber nicht voll ausgenutzt werden. Wie schwerwiegend die Einbußen sind und in wiefern sie tatsächlich spürbar sind, kann ich aber auch nicht sagen.