Vom Lehrer verordnete Bücher - Interessant oder ein Graus?

  • Umfrage

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  • Ah dieses Jahr Deutsch LK Abitur :D :

    Büchner, Dantons Tod
    Schiller, Don Karlos
    Fontane, Effi Briest
    Musil, Verwirrungen des Zöglings Törleß
    Wolf, Kassandra

    Alle bis auf Musil waren total öde zu lesen, obwohl ich die Themen an sich,um die es in den Büchern geht eigentlich immer sehr interessieren.

    Naja bei sonstige Klassiker wie Faust, Homo Faber, Andorra etc... geht es mir eigentlich genauso.
    Besonders der Inhalt von Faust ist sehr interessant, aber les dir mal das ganze buch in den scheiss Reimen durch.
  • Teils, teils. 'Der Richter und sein Henker' hat mir zum Besipiel wirklich ganz gut gefallen. 'Andorra' oder 'Wilhelm Tell' eher nicht, schon allein, weil cih finde, dass Theaterstücke sich nicht wirklich gut lesen lassen.
    Auch 'The Beach', gelesen in Englisch, ist ein wirklich tolles Buch - vorausgesetzt man hat die Original Version und nicht irgendeinen gekürzten Mist. Deswegen habe ich mir es anschließend auch auf Deutsch ausgeliehen (das Englische hab ich nie fertig gelesen). Es wirklich sehr spannend und man kann sich anfangs auch gut in die Geschichte einfinden, was den Schluss um so heftiger macht. Gibt im übrigen auch einen Film dazu, der allerdings nicht wirklich gut ist.
  • Naja da ich eig. nie so der Bücherwurm war und es immer nur mit den Filmen hatte z.b. Harry Potter hab eich lieber die Kurzen Zusammenfasungen hinten im buch oder im Internet gelesen :D
  • War recht unterschiedlich.

    Positive Erfahrungen:

    "Die Physiker" von Dürrenmatt
    "Der Richter und sein Henker" von Dürrenmatt
    "Die Räuber" von Schiller

    Negative Erfahrungen:

    "Maria Stuart" von Schiller
    "Die schwarze Spinne" von Gotthelf
    "Der Hauptmann von Köpenick" von Zuckmayer

    Oben genannte Bücher habe ich gelesen, "Die Physiker" sogar mehrmals. :)
    Von den unten genannten Lektüren habe ich - wenn überhaupt - nur Zusammenfassungen gelesen. Bin damit aber auch ganz gut durchgekommen.
    Bis zum Abitur warten jetzt noch Kleist und Kafka auf mich.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von coldblood ()

  • Ich bin ein Streber, nur weil ich Bücher lese? So ein Blödsinn:mad:

    Klar hab ich alle Bücher gelesen, mit meiner Lesegeschwindigkeit ist das allerdings auch keine Leistung.

    Manche der Bücher, auch die Klassiker wie "Die Räuber" haben mir sehr gut gefallen, andere hätte ich am liebsten in der Luft zerrissen.

    Insgesamt hats mir net geschadet, so weiß man wenigstens welche von manchen angeblichen Weltliteratur-Büchern gut sind und was nur Schund ist.

    LG
    Tox
    It's so simple to be wise. Just think of something stupid to say and say the opposite. - Sam Levenson
  • egal, was für ein buch... eigentlich hab ich alles gerne gelesen... meist nur aus interesse, was das für ne lektüre gewesen is...
    und außer FRÜHLINGSERWACHEN... fand ich alle auf ihrer weise sehr interessant...
    Ich weiß, Du glaubst, dass Du verstehst, was ich Deiner Meinung nach sage,
    aber ich bin mir nicht sicher, ob Du merkst, dass ich nicht das meine, was Du hörst
  • hi,

    ich hab eich nie das gelesen was der Leher mochte, aber versteht mich nicht falsch, ich habe dafür andere Bücher, die mich mehr interessierten, gelesen. Mir gefielen nie die vom Lehrer ausgewählte Literatur und hab dann einach einen Mitschüler gefragt, was in dem und dem Textabschnitt passiert ist. Leider kam dann in der Klassenarbeit dann die Abrechnung dafür...

    Gruß hans128

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von hans128 () aus folgendem Grund: upps hab ein wort vergessen

  • Toxido schrieb:

    Ich bin ein Streber, nur weil ich Bücher lese? So ein Blödsinn:mad:


    Wer hat denn soetwas behauptet? :confused:
    Ich habe nur gesagt, ob ihr euch kurz vor Unterrichtsbeginn die Kurzzusammenfassung bei den Klassenstrebern abgeholt habt. Wieso Klassenstreber? Ganz einfach, die müssen per Definition das Buch mit hoher Wahrscheinlichkeit gelesen haben. Die Implikation ist also: Wenn Klassenstreber, dann Buch gelesen. Daraus folgt nicht: Wenn Buch gelesen, dann Klassenstreber. 7. Klasse Mathematik ;).


    Ist ja schön, wie ihr hier so teilnehmt :). Vor allem, wenn man sich die Antworten so durchliest denke ich mir: "Stimmt, das hast Du auch mal gelesen" :D. Ja, ich gebe zu, ich kann mich auch nicht mehr an alles erinnern.
    Habt ihr denn, jetzt zurückblickend den Eindruck: "Ja, das Buch hat mir was gebracht für mein späteres Leben"? Oder haben euch die Bücher irgendwie beeinflußt, daß ihr gewisse Dinge von da an anders getan habt?


    Linda
  • omg in meiner gesammten schullaufbahn gab es bücher wie"die socken suchmaschine,oma, die nibelungensagen,..."
    einfach nur grauenhaft!die lehrer haben keinen plan was die schüler heutzutage lesen...
    mfG
    angelofdeath1
  • Naja, meistens zu z.B. Die Physiker einfach den Film geguck. Habs da garnicht gelesen. oder bei anderen Büchern das Hörbuch oder so gehört :)
    Quäle mich sehr ungern da durch.
  • Kurzfassungen im Internet gelesen, Verfilmungen angeguckt, Kumpels gefragt etc.
    Hauptsache nicht die Bücher, die der Lehrer aufgegeben hat, gelesen.

    Nicht dass ich nicht lesen würde, ganz im Gegenteil. Aber wenn ich lese möchte ich mir selbst die interessanten Bücher raussuchen und nicht irgend einen langweiligen Text vorgesetzt bekommen.

    Im Nachhinein bereue ich nix xD7

    mfg
    Yoda2003
  • naja ich lese von grund auf keine bücher, mal abgesehen von fachliteratur, fand ich das eben nicht so dolle...
    ich mein ichhab zwar gerne zugehört, wenn die anderen vorgelesen haben, aber ich habe es gehaßt...
  • die buecher habe ich groesstenteils mit widerwillen gelesen, allerdings weniger weil ich sie schlecht fand, sondern weil man sie dann auch noch im unterricht durchgekaut hat.
    die tiefere symbolik der werke hat sich mir nie erschlossen. ich kapier immer noch nicht was das ausleihen eines bleistifts mit sex zu tun haben soll.
  • Die allermeiste Deutsch-Lektüre in meiner schulischen Karriere war totaler Schrott. In der Oberstufe wurde es dann nochmal richtig schlimm, insbesondere im Grundkurs in Stufe 13... ganz gruseliges Zeug.

    Gut gefallen haben mir eigentlich nur die beiden Werke "Romulus der Große" und "Der Richter und sein Henker" von Friedrich Dürrenmatt: Das war beides etwas zugänglicher und daher besser zu verstehen.
    Die richtigen "alten und neuen Klassiker" waren zum Teil auch noch in Ordnung (Max Frisch (Andorra, Homo Faber), Friedrich Schiller (Die Räuber, Kabale und Liebe)), aber das modernistische Zeugs ging gar nicht. Tiefpunkte: Schlafes Bruder und Sansibar... Man könnte sich schreiend erbrechen!

    Die meisten Bücher habe ich nur sehr dürftig gelesen, manche gar nicht (Schlafes Bruder z. B. - da haben wir keine Klausur mehr drüber geschrieben und ich sag mich nicht gemüßigt, mich mit dem Scheiß auseinanderzusetzen). Zusammenfassungen und Diagramme aus dem Internet gehörten von der ersten Lektüre an zum Standard-Vorgehen und sind essentiell, wenn man nicht vorhat, sich mit dem Zeug ernsthaft auseinanderzusetzen.
    "Wenn es nicht notwendig ist, ein Gesetz zu erlassen, dann ist es notwendig, kein Gesetz zu erlassen."

    Charles-Louis de Montesquieu
  • Gab Gutes wie Schlechtes. Bisher waren eigentlich fast alle neueren Lektüren (Ende 20. bis Anfang 21. Jhd.) grauenhaft, zum Beispiel "Crazy" von Benjamin Lebert und "Insel der blauen Delphine" von Scott O'Dell. Beide hatten eine sowas von flache Handlung, das ich mich durch die Seiten wirklich durchquälen musste.
    Gute Bücher waren z.B. "Wilhelm Tell" von Schiller.
  • Ich hab die meisten Bücher die uns aufgegeben wurden gehasst und schon nach wenigen Seiten aufgegeben und mir dann eine wunderbare Zusammenfassung durchgelesen oder bei als flash angeschaut. Jedoch gab es immer mal wieder ein Buch, welches mich dann doch begeistert hat und welches ich dann meist schon in den ersten Tagen verschlungen habe. Das waren dann doch meist eher die Fälle, wenn wir uns ein Buch aussuchen konnten bzw abgestimmt haben oder wenn sich ein Lehrer oder eine Lehrerin gegen den Lehrplan oder die Bücher die allgemein im Jahrgang durchgenommen wurden auflehnte.
    2 Beispiele sind "Traumfänger" oder "das Geheimnis der weißen Mönche".
  • wir haben immer nur müll vom lehrer ausgewählt bekommen - einfach schreckliche Bücher. Hab mich immer erst bei denen erkundigt dies schon angefangen haben zu lesen, wenn dann sowas wie langweilig oder schrecklich kam, hab ich gar net erst angefangen und einfach resumees gelesen ^^
  • es kommt immer drauf an, wie man an das Buch rangeht/ vom Lehrer rangeführt wird.
    Kleists Kohlhas fand ich gurchtbar, mit dem Proceß von Kafka konnt ich aufgrund innere Übrzeugung nichts anfangen, aber Schillers Räuber haben wir als Stück (moderne Inszenierung)mit großem Erfolg aufgeführt und seit dem bin ich bekennender Schiller-Fan.
    Ich bin mir sicher, wenn man "selbst macht" was in den Bchern beschrieben wird, anfängt über die dargestellten werte und Gesellschaften nachzudenken, findet man einen ganz anderen Zugang zur Schulliteratur.
    Auch, wenn es evtl. gegen den Strich geht und man das überhaupt nciht nachvollziehen kann wie die Personen da handeln, denken oder fühlen.
    Von daher hab ich manche Dinge gern gelesen, andere nicht so gerne.
    Ich hab aber immer verucht, ohne vorurteile da ranzugehen und habe dann später beim Lesen gemerkt, ob ich mit dem Stoff was anfangen kann oder nciht...
    Es zählt ja auch im abi nciht, den Inhalt auswendig herunterbeten zu können, sondern, dass man sich selbst darüber gedanken macht und eigenen Verstehensweisen oder Gedanken entwickelt.
  • Mmmh ich muss sagen, ich hab die Klassiker gern gelesen "Die Leiden des jungen Werthers", "Kabale und Liebe" usw. eher die neueren gingen mir auf den Keks, ganz besonder "Nikolaikirche" ... aber gut, da jeder seinen eigenen Geschmack hat, passt das auch wieder =)
  • Ich kann mich aus meiner Schulzeit eigentlich nur an zwei Bücher erinnern die wir mit der Klasse gelesen haben, das eine war "Damals war es Friedrich" und das andere hieß glaub ich "Der Austauschschüler". Beide Bücher fand ich ziemlich schlecht und sehr uninteressant für mich. Sonst haben wir zwar Buchvorstellungen gemacht, aber da konnten wir Gott sei dank selber aussuchen welches Buch wir lesen.
    Solange Menschen denken, das Tiere nicht fühlen.
    Müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!!!
  • Habt ihr die Bücher, die euer Lehrer ausgewählt hat in der Regel gerne gelesen? 186
    1.  
      Ich habe die Bücher gerne gelesen (18) 10%
    2.  
      Teils, teils. Manches war interessant, manches weniger (90) 48%
    3.  
      Ich habe die Bücher nur mit Widerwillen gelesen (25) 13%
    4.  
      Ich habe lieber die Kurzzusammenfassung gelesen (Drittliteratur, Internet, etc.) (33) 18%
    5.  
      Ich habe mich an den Klassenstreber gehalten und den nach dem Inhalt gefragt (7) 4%
    6.  
      Ich habe nie irgendwas gelesen, was der Lehrer aufgab (13) 7%