Albert Einstein - ein Deutscher?

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  • Albert Einstein (* 14. März 1879 in Ulm; † 18. April 1955 in Princeton, USA) war ein Physiker jüdischer Abstammung, dessen Beiträge zur theoretischen Physik maßgeblich das physikalische Weltbild veränderten.

    Quelle Wikipedia

    Ich sage mal das sagt doch alles oder?

    Mfg

    Jeremie105
  • Ähm naja, je nach dem wie man das Definiert.

    Denn man kann sagen, das er in Deutschland geboren wurde, aber ob
    er sich auch für einen Deutschen hielt ist eine andere Frage.
    Ist man nicht immer das, wofür man sich hält?
    Aber wofür hielt Einstein sich?


    mfg. Chaosbohne
    [COLOR="Blue"]Suche[/color] Lieder der Band: Alexanders
    Dann noch: Je t'aime auf Deutsch und von CCR Bad Moon Rising auf Deutsch
  • wenn man es so betrachten möchte, dann war er ein Weltbürger:

    - gebürtiger Deutscher mit jüdischem Religionshintergrund (nichts mit Staatsbürgerschaft)

    - dann Schweizer Staatsbürger - "..., siedelte Einstein 1894 in die Schweiz über (1901 schweizerischer Staatsbürger)" [Quelle: Brockhaus in Text und Bild 2003]

    - und später die USA - "(seit 1940 amerikanischer Staatsbürger)" [Quelle: Brockhaus in Text und Bild 2003]


    Wer hat aber den klugen Kopf ge-/erschaffen?
    Ich meine seine Lebensunstände und die Möglichkeit in verschiedenen Universitäten tätig zu sein (in den unterschiedlichsten Ländern) haben ihm ermöglicht sich solch einen klugen Kopf zu erarbeiten.

    Das Einstein ein Jude war würde ich an dieser Stelle nicht betonen, denn bei einem berühmten Christen oder Moslem wird die Religion nicht unbedingt genannt.
    Das er am Ende US-Bürger wurde ist sicherlich damit zu begründen dass er in der Zeit des 2. Weltkriegs nicht in Europa bleiben konnte.
    Ich würde ihn eher in die Deutsch-Schweizerische-Ecke einordnen, denn als Deutscher geboren und dann Wahlschweizer wurde er vermutlich eher unfreiwillig in die USA getrieben, um dort dann deren Staatsbürger anzunehmen.

    Was soll's Einstein ist eben Einstein! Da zählt es am Ende nicht aus welchem Land er kam oder welche Staatsbürgerschaft er hatte, wichtig für die Welt ist nur was er geschaffen hat.

    Alles also eine reine Deutungsangelegenheit.

    edit:

    HakaiDo schrieb:


    Vielleicht hat er ja auch diesen Satz gesagt, als er gerade in den USA rum-Physikiert hat? :P


    Seine berühmtesten Entdeckungen hat Einstein in der Zeit zwischen 1905 und 1925 gemacht, also nix mit USA uns so.
    Da pendelte er noch zwischen den Universitäten: Bern, Zürich, Berlin und Prag herum! (Das Wissen oder auch die Möglichkeit neue Erkenntnisse zu gewinnen kam demnach aus diesen drei Ländern. Die USA profitierten anschließend nur noch von diesem bereits vorhandenem klugen Kopf.)

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von chubach ()

  • Geboren war er in Deutschland --> Deutscher
    Judentum = Religion --> deutscher Jude
    Staatsbürgerschaft ist mehr die formelle Sache, welcher Nation du angehörig bist - auf dem Papier
    In seinen Adern war ja schließlich noch deutsches Blut (Bbiologisch gesehen...)
    Und dann kommt immer noch die Frage: Als was fühlst du dich? Ich kann mir gut vorstellen, dass er sich (zu Recht) nicht als Deutscher gefühlt hatte^^
  • CommiXV schrieb:


    Staatsbürgerschaft ist mehr die formelle Sache, welcher Nation du angehörig bist - auf dem Papier


    So ist es !!!

    CommiXV schrieb:


    In seinen Adern war ja schließlich noch deutsches Blut (Bbiologisch gesehen...)


    Würde ich so nicht unterstreichen!
    Was ist deutsches Blut, auch wenn nur biologisch betrachtet?

    Na, vielleicht fühlt sich Einstein auch "nur" als Ulmer (ohne Papier, max. eine Einwohnermeldebescheinigung) mit Ulmer Blut (gibt es das?).

    und nun kommen wir wieder zu den Begriffen: Heimat, Vaterland, Verbundenheit usw. -> was ist wichtiger und was empfinde ich als Heimat?

    Ist mir als Deutscher Europa, Deutschland, meine Stadt in der ich wohne/ geboren bin oder sogar mein Stadtteil wichtiger?
    Zu wem oder was fühle ich mich zugehörig?

    Zu einem Land oder einem Beruf?

    Wenn ich mir heutige Wissenschaftler so ansehe, so bemerke ich dass diese sich mehr mit ihrem Beruf indentifizieren als mit ihrer Nationalität. Gemeinsame Interessen verbinden doch sicher eher als es dieses erwähnte "Papier" zu schaffen vermag.