Auffahrunfall

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  • Auffahrunfall

    Hallöchen,



    mir ist Freitag jemand raufgefahren und dazu habe Ich mal ein paar fragen :



    Erstmal der Sachverhalt :



    Gefahren auf der Autobahn, und dann trat Stau auf, also das Fzg vor mit gebremst und Ich auch (etwas stärker,aber keine Vollbremsung oder ähnliches) zum stehen gekommen - Abstand zum vordermann circa 10 Meter - Warnblinklicht war schon an da Ich gesehen hatte das Stau ist. Circa 1 Minute später ist mir jemand aufgefahren weil sein Fzg kein ABS hatte und blockiert hat (seine Aussage). Dieses passierte mit einer entsprechenden Geschwindigkeit ( Also schätze so 30km/h - 60km/h) und hat mich bis zu dem anderen aufgeschoben, so dass Ich vom Vordermann die Stoßstange leicht berührt habe und vielleicht ein ganz mininmaler Kratzer enstanden ist. (Nicht gesehen, bei mir kein Schaden, beim Vorderman auch kein Sichtbarer Schaden, so hat es auch die Polizei notiert)



    Die Polizei hat uns nichts gefragt sondern nur Zettel ausgegeben wo wir unsere Daten austauschen sollten, weil die wollten das wir schnell von der Autobahn runterkommen.



    Jetz meine Frage, falls der jenige vor mir irgendwas haben sollte (schaden) zahlt doch die Versicherung des mir auffahrenden Fahrzeuges,oder ? (Ich sehe es garnicht ein das meine Volkasko hochgeht, weil mich in keinster hinsicht eine mitschuld/schuld trifft da Ich genügend abstand hatte und auch vorschriftsmäßig warnblinklicht an)



    Ich war gestern Abend in der Notaufnahme und wurde geröngt, usw.. die stellen aber keinen Krankenschein aus sondern sagten Ich solle mich Montag an der Hausarzt wenden. Wie läuft das weiter ?



    Könnte Ihr mir mal n paar tipps geben, bezüglich ablauf, was für Ansprüche Ich stellen kann (Kosten,Schmerzensgeld, Anwalttechnisch) usw.. Ich habe leider sowas noch nie erlebt und bin ratlos. Ich habe noch mit keiner Partei gesprochen und auch mit keiner Versicherung.



    Was ist mit meinem Auto das ist jetz ein Unfallfahrzeug ?



    Gutachten ?





    Vielleicht auch ein paar Grundsatzurteile oder Sachen die mir helfen würden,da Ich nicht Rechtsschutzversichert bin und mir einen Anwalt nicht leisten kann.



    Vielen Dank
  • Mir fällt dazu nur ein: Ruhe bewahren, auf keinen Fall einschüchtern lassen. Du hast den Hergang beschrieben, wenn das so war, dann trifft Dich keine Schuld. Dass Dein Unfallgegener kein ABS hatte, ist nicht relevant, er muss grundsätzlich den Abstand und die Fahrgeschwindigkeit so wählen, dass er sein Kraftfahrzeug rechtzeitig zum Stillstand bringen kann (und da kann noch so ein Stau sein). Wenn Du verletzt bist, muss das im Befund/Protokoll genau vermerkt sein. Solltest Du Schmerzen haben - melde es sofort, auch wenn diese später auftreten. Ein Peitschenschlagsyndrom ist nicht zu unterschätzen und berechtigt Dich zu Schadenersatzforderungen. Falls Dich ein Anwalt anschreibt, dann geh zu einer Rechtsberatung - es gibt Stellen, die das kostenlos durchführen. Auch Deine Versicherung gibt Dir rechtliche Auskünfte. Die Daten des Gegeners hast Du - setz Dich mit seiner Versicherung in Verbindung und triff eine Vereinbarung (Schadenschätzung, Reparatur, Ablöse ... je nach Fahrzeugalter).

    Grüße

    Muvimaker
  • Eigentlich ist das ganz einfach, wer auffährt ist immer schuld!

    Gib den Wagen in die Werkstatt und mach mit ihr eine Schadensabtritts-Erklärung, dann hast Du allen Ärger vom Hals und die Werkstatt kümmert sich um alles!

    Lg wasabi
  • Zuerst alles mit deiner Versicherung besprechen !!!

    Unfall-Meldung entsprechend ausfüllen!

    Das Fahrzeug ohne Einverständnis der Versicherung in keine Werkstatt geben!

    Du hast hoffentlich auch "aussagefähige" Fotos vom Unfall gemacht !!!

    Die Versicherungen müssen sich dann irgendwie einigen - wenn nicht -

    hilft leider nur noch ein Anwalt.

    Wegen eventueller gesundheitlicher Schäden, auf alle Fälle einen Arzt aufsuchen.

    Sollte sich das Problem nicht klären lassen - bleibt nur eine zivilrechtliche Klage gegen den

    Verursacher übrig.

    VIEL GLÜCK !!!

    optimaxe

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von optimaxe ()

  • Mr.Slate schrieb:

    Du schreibst doch, du hättest keinen Schaden?



    das bezog sich mehr auf den zusammenstoß mit dem vordermann, ich könnte mir vorstellen das wenn er 10 meter über die AB geschoben wird, durchaus ein heckschaden vorhanden sein könnte !


    klär das mit deiner bzw seiner versicherung, in meinen augen trifft dich keine schuld wenn alles so war wie du beschrieben hast, achja, ich könnte mir vorstellen das du ziemlich heftige nackenschmerzen hast *-) nach so einem unfall !!!
  • Hallo Alfons,

    da gibt es nur eins zu sagen.

    Suche dir einen Rechtsanwalt der sich mit Verkehrsrecht auskennt und bezüglich deines KFZ-Schaden solltest du einen KFZ-Gutachter aufsuchen. Die Kosten werden von der gegnerischen Versicherung übernommen, wenn der Sachverhalt so stimmt wie du es beschrieben hast.

    Zu möglichen Verletzungen, auf jeden Fall ein Facharzt(Orthopäde) aufsuchen um versteckte Verletzungen und mögliche Spätfolgen zu erkennen. Schmerzen kommen meistens erst später wenn der Schock sich gelegt hat.

    Ich wünsche dir viel Erfolg deine Ansprüche geltend zu machen.

    MfG
    atomPILS
  • Hast du eine Auto-Rechtsschutzversicherung? Wenn ja, dann würde ich erstmal mit denn reden und das Protokoll von der Polizei anfordern!

    Gruß
    Gina1981
    [SIZE="3"][COLOR="DarkGreen"][FONT="System"]Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. [/FONT][/color][/SIZE]
  • Vor allem lass auch ein Gutachten erstellen.

    Wenn du hier schreibst das der Typ Dir mit 30/60 Sachen hinten draufgeknallt ist, dann kann ich Dir versichern das dein Auto Schaden davon getragen hat.

    Und deiner Versicherung solltest du es eigentlich schon längst gemeldet haben :rot:


    LG und Glück

    LOTG
  • Hi, nach Deiner Schilderung hat der hinter Dir eindeutig gepennt.
    aufgefahren weil sein Fzg kein ABS hatte und blockiert hat (seine Aussage) - Schwachsinn !!!!! Mich stinkt der Gedanke auch immer an, mein ganz normales Recht über einen Rechtsverdreher einfordern zu müssen. Du wirst wohl hier nicht drum herum kommen.
    Mal einen anrufen und vorsichtig erkundigen - das erste Gespräch muss nicht unbedingt etwas kosten. (Bei geklährter Schuldfrage dann aber auch Anwaltskosten mit weiterreichen.) Ich musste einmal für mein Recht einen Rechtsverdreher bemühen. Sein Erfolg und sein Honorar lagen auf einem Niveau. :päng::päng::päng:
    wünsche Dir mehr Erfolg - ich