Datenabgleich Bafög

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  • Datenabgleich Bafög

    Hey
    ich hab da mal eine Frage:
    Man darf ja um Bafög zu erhalten ein Vermögen bis zu 5200 Euro haben.
    Was ist jetzt wenn man mehr hat bzw. wie wird das dann verechnet bzw. wie viel werden dann vom Bafög abgezogen.

    Und was ist wenn ich von meinem Girokonto einfach mal 1500€ abbuche?
    Darf ich das überhaupt und kontrollieren die das irgendwie?
    Ich habe gehört dass die erst ab Zinsen von 100 € kontrollieren würden. Bei mir ist das aber nicht der Fall.
  • Solltest vorischtig damit sein. Soweit ich weiß ist es strafbar, Vermögen zu verschweigen.

    Ob und wie das nachgeprüft wird, kann ich dir nicht sagen. Das einzige, was du abzugeben hast, ist ein aktueller Kontoauszug.
    Das heißt: Wenn du jetzt Geld abhebst und dann in einem Monat Bafög beantragst, würde das Bafögamt nichts davon mitbekommen.

    Aber wie gesagt: Ich würde mir das zweimal überlegen. Rauskommen kann sowas immer und dann hast du wahrscheinlich ein Problem.
  • Hi,redest du vom elternunabhängigen Bafög?
    Wenn ja,dann bekommst du erhebliche Abzüge nach 5200€.
    Vor allem musst du ja noch Infos über sonstiges Vermögen angeben,wie Lebensversicherung,Bausparvertrag .....!
    Und wenn du jetzt einfach 1500€ abhebst,langt das nicht,da sie das Vermögen von vor 6Monaten bis jetzt kontrollieren.
    Und versuchen da ein bissl den Staat zu bescheißen,kann ich nicht empfehlen,in Geldsachen sind die Strafen nicht gering.

    Und hier kannst ganz leicht nachprüfen,was du bekommen würdest:
    BAföG-Rechner 2008 / Berechnung (powered by Studis Online)

    Hoffe konnte helfen.

    LG

    Jumbes
  • Nein, das stimmt so nicht: Beim Bafög wird Vermögen de facto über EIN Jahr rückwirkend berücksichtigt. Durch den Datenabgleich mit dem Bundeszentralamt für Steuern zum Stichtag 31.05. werden die Freistellungsaufträge der Banken für das vergangene Jahr geprüft. Nach § 41 Abs. 4 BAföG dürfen die Bafög-Ämter die dafür notwendigen Daten weiterreichen und etwaiges Vermögen prüfen. In diesem Zeitraum beispielsweise abgehobene Beträge, die dazu führen, dass der Restbetrag unter der Freigrenze liegt, würden dann Berücksichtigung finden.
    "Wenn es nicht notwendig ist, ein Gesetz zu erlassen, dann ist es notwendig, kein Gesetz zu erlassen."

    Charles-Louis de Montesquieu
  • Was krassdaniel da schreibt ist richtig. Das BaföG-Amt hat die Möglichkeit anhand der Freistellungsanträge (sofern du welche gestellt hast) nachzuverfolgen was für ein Vermögen du hast oder im letzten Jahr hattest. Ein Freund von mir musste BaföG + Strafe zurück zahlen da er "vergessen" hatte ein paar Fonds anzugeben.
  • Na man muss das auch so sehen: ein Student der mehr als 5200 auf seinem Konto hat (+ Lebensversicherung, Fonds) dem geht es finanziell wohl nicht wirklich schlecht. Lebensversicherungen zählen sowieso erst dann wenn der rückkaufswert höher ist, als die eingezahlten Beträge. Diese sollten daher wohl kaum ausschlaggebend sein, denn bis man da wirklich was bekommt dauert das ein paar Jahre.
    BaföG soll ja im wesentlichen die Leute stützen, die finanziell nicht gutgestellt sind.

    Ansonsten Leg das Geld in anderen sinnvollen Sachen an: Auto, Mietkaution, Möbel, Urlaub. das wären alles ganz legale Sachen. Ansonsten könntest du einfach Gold kaufen und in deine Tresor legen ;). Weil das BaföG Amt eigentlich nur die Geldbeträge interessiert und nicht nach Goldbarren oder Münzen fragt.

    MfG Alman