Sicherstes Linux?

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  • Sicherstes Linux?

    Hallo FSBler


    Nachdem ich bereits verschiedenste Distris ausprobiert habe auf einem Zweitrechner bin ich weiterhin bei Windows xp geblieben soo wie leider der große Rest der Welt.

    Jetzt wollte ich mal wieder einen Linux Rechner fertig machen und wollte Fragen, ob mir jemand was dazu sagen kann welche Distri am SICHERSTEN ist.
    Oder gibt es keine großen Unterschiede im Punkt Sicherheit ?

    Eine andere Frage die mir gerade noch einfällt:

    Ich habe schon öfter gelesen, dass man bei Linux keine Antivirensoftware oder ähnliches braucht, weiß jemand auf Anhieb ob sich da etwas geändeert hat? (Direkte Sicherheitssoftwareempfehlungen für linux?)


    MfG EgoShooter
  • Die Sicherheit hängt bei egal welcher Distribution einzig und allein von der Konfiguration des Users ab!

    Als Serversystem verwende ich persönlich Debian, weil das am stabilsten ist (dafür teilweise extrem alte Programme, mit Ausnahme von Sicherheitsupdates usw)


    mfg Undeath
    "General, der Mensch ist sehr brauchbar. Er kann fliegen und er kann töten.
    Aber er hat einen Fehler: Er kann denken." - Brecht
    I Don't smoke, I don't drink, I don't fuck! At least I can fucking think!
  • Zitat aus Ubuntuusers.de

    Gewöhnliche "Sicherheitsprogramme" unter Windows sind dort zwar unverzichtbar, betreiben aber zu einem großen Teil auch Augenwischerei: Virenscanner und Firewalls versuchen durch Icons oder Meldungsfenster auf sich aufmerksam zu machen, damit der Anwender sich gut geschützt fühlt. Dummerweise kann ein Virus den Virenscanner oder die Firewall leicht deaktivieren oder verändern, wenn es einmal im System angekommen ist. Schließlich hat der Administrator jedes Recht dazu.

    Unter Linux ist ein Virenscanner mangels Viren überflüssig. Es gibt zwar auch Virenscanner für Linux, aber die dienen dazu, Dateien oder Mails auf Windowsviren zu untersuchen.

    Auch eine Personal Firewall ist beim Desktopbetrieb von Ubuntu überflüssig...
    Quelle

    weiterhin

    Die Installation eines Paketfilters a.k.a. "Firewall" unnötig zu machen, ist ein Designprinzip von Ubuntu. Schon bei der Auswahl der Software wird darauf geachtet, dass so wenig Serverdienste wie möglich installiert werden. Die übrigen werden konsequent so installiert, dass sie in der Grundeinstellung nur vom eigenen Rechner erreicht werden können. (Loopback-Schnittstelle) Das ist bei anderen Betriebssystemen oft anders, die anscheinend vorwiegend für das Einsatzszenario geschützter lokaler Netzwerke konstruiert werden.

    Eine normale Ubuntu-Desktop-Installation öffnet deswegen keinen einzigen Port nach außen und ist deswegen unangreifbar für alle Angriffsszenarien, vor denen ein Paketfilter Schutz bieten könnte.
    Quelle

    Klingt doch, als ob Firewall für Ubuntu total überflüssig wäre...
    Tja wer's glaubt wird selig :fuck:

    MfG Allonewalk
  • Danke Allonewalk!

    Also ein System als unangreifbar zu bezeichnen finde ich schon sehr misteriös...

    Ubuntu ist meines wissens eine 'Abänderung' von Debian (verbessert mich wenn ich mich täusche).

    Wäre Debian, dann die beste Wahl?

    MfG EgoShooter
  • Ubuntu hat sehr wohl eine Firewall, und zwar iptables: iptables2 ? Wiki ? ubuntuusers.de

    Allerdings versteh ich auch nicht wozu man eine Firewall braucht, wenn keine Netzwerkdienste laufen bzw. alle Ports geschlossen sind...

    EgoShooter schrieb:

    Wäre Debian[...] dann die beste Wahl?

    Wenn du eine auf Debian basierende Distribution willst, empfehle ich dir Ubuntu oder Linux Mint. Es gibt sehr gute Hardwareerkennung und sie sind sehr benutzer- bzw. einsteigerfreundlich.

    Debian (stable) ist halt wie schon erwaehnt fuer einen Server gut. Aber so wie ich dich verstanden habe, willst du es als Desktop System benutzen.

    PS:

    Allonewalk schrieb:

    Und gerade Ubuntu hat eben nichts davon, was äußerst umstritten bezüglich Sicherheit ist...

    Hm... dann frage ich mich wieso eine Distribution mit "aeusserst umstritten[en]" Sicherheitsmassnahmen so populaer ist...
    Irgendwelche Quellen oder Argumente waeren bei so einer Aussage nicht schlecht...
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    Dieser Beitrag wurde bereits 14 mal editiert, zuletzt von Skyte ()

  • Meiner Meinung nach ist Ubuntu so populär geworden, da es von Anfang an eine benutzerfreundliche Installation beinhaltete und in wirklich jedem Forum dafür geworben worden ist.

    Jedoch kann ich zum Punkt Sicherheit und Ubuntu nichts sagen.

    MfG EgoShooter
  • Wenn du Ubuntu mistraust, gibts immernoch Linux Mint.
    Habs grad eben nochmal gestartet und es hat definitiv ne Firewall, die du auch ueber GUI einstellen kannst.

    Aber wenn Ubuntu sein System darauf abstimmt, dass keine Firewall benoetigt wird, indem moeglichst wenig Netzwerkdienste gestartet werden und die Ports geschlossen bleiben, dann dient das der Sicherheit.
    Die momentan populaerste Distribution wird doch nicht absichtlich die Sicherheit der User gefaehrden, das ergibt doch keinen Sinn.

    Wenn du allerdings unbedingt Debian haben willst (fuer den Desktop Gebrauch), dann wuerde ich Debian Lenny (also die unstable bzw. testing Version) nehmen, da die stable Version nicht aktuell ist.
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