Schwerbeschädigtenausweis und bewerben. Wie geht euer Arbeitgeber damit um?

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  • Schwerbeschädigtenausweis und bewerben. Wie geht euer Arbeitgeber damit um?

    Hallo,



    Habe einem Schwerbeschädigtenausweis mit 50% und arbeite auf dem Bau. Bin damit schon des Öfteren Spießruten bei meinem Arbeitgeber gelaufen. Wie kommt euer Arbeitgeber damit klar? Oder was erlebt ihr bei der Bewerbung wenn er von eurer Behinderung hört?

    Gruß Bruno48

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Bruno48 ()

  • Hi Bruno,

    du darfst aber auch nicht zu sehr empfindlich sein.
    Ich habe mit meinen bisherigen AG diesbezüglich nie schlechte Erfahrungen gemacht - habe aber auch immer klar gesagt, wenn ich ggf. sehr schwere Teile von Hand nicht heben oder tranportieren konnte. Da gabe es die ersten male ein dummes Gesicht, aber dann haben sich alle daran gewöhnt.
    Die besten Chancen und wenigsten Probleme hast du allerdings bei AG aus der öffentlich-rechtlichen Ecke oder bei AG Kommunen oder dem Land (leider schreibst du nichts über deine Qualifikationen). Diese AG haben einen gewissen Anteil (Quotenregelung) von Behinderten zu beschäftigen (Großbetriebe sollen das übrigens auch) und bei Stellenausschreibungen aus dieser Ecke werden Behinderte bei gleicher Qualifikation oft bevorzugt.

    Regards
    Pemo
    Ein Blitzableiter auf dem Kirchturm ist das denkbar stärkste
    Misstrauensvotum gegen den lieben Gott. (Karl Kraus)

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Pemo () aus folgendem Grund: falscher Fehler

  • Ich hab zwar keine Ahnung von welcher Berufsgruppe du redest, aber in Bezug auf Informatik-Berufe lese ich immer wieder in Stellenanzeigen das behinderte Personen bevorzugt werden.
    Auf der Baustelle wird das sicherlich ganz anders aussehen, in so einem Fall sollte man sich vielleicht über einen anderen Beruf Gedanken machen.

    MfG xlemmingx
  • Bruno48 schrieb:

    Hallo,



    Habe einem Schwerbeschädigtenausweis mit 50% und arbeite auf dem Bau. Bin damit schon des Öfteren Spießruten bei meinem Arbeitgeber gelaufen. Wie kommt euer Arbeitgeber damit klar? Oder was erlebt ihr bei der Bewerbung wenn er von eurer Behinderung hört?

    Gruß Bruno48


    Hallöchen Bruno

    Komme aus dem Bürobereich und hatte 10 Jahre 50 % seit 1 1/2 Jahren 70 %. Habe mit den 50 % in einem Job keinerlei Probleme gehabt. Dann bin ich in zu den Hörnchen gewechselt (ich denke du weißt welches Unternehmen ich meine), den Job habe ich nach Einstellungstest sofort erhalten trotz Behinderung, doch nach 4 Jahren bekamen wir neue Stelleleitung und dann begann das Mobbing. Kündigen können sie einem ja nicht aber die finden Mittel und Wege wie Menschen mürbe gemacht werden, dass sie freiwillig gehen. Nach 2 Jahren habe ich dann aufgegeben, weil ich psychisch fertig war. Habe meine Abfindung genommen und bin gegangen

    Eine andere Stelle gab es angeblich nicht. Denn meine Ärzte hatten unabhängig zwei fast identische Atteste bzgl. Stellenwechsel an den Arbeitgeber gesandt. Das Positive daran, ich bekam vom Arbeitsamt keine Sperre auferlegt, da ich aus gesundheitlichen Gründen den Job aufgegeben hatte. Habe danach bei einer Reinigungsfirma angefangen und Null Probleme gehabt. Ich bekam von Beginn an ein Objekt in dem ich keine schweren Arbeiten verrichten musste.

    Nun habe ich aber seit 1 1/2 Jahren 70 % und bin nicht mehr arbeitsfähig.

    LG Mara27