Texas = Wahre Begegenheit !?

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  • Texas = Wahre Begegenheit !?

    Also der Film war ja ganz ok .. wobei ich am Ende sogar kurz
    glaubte Leatherface würde einsichtig werden und lieber sein
    Clan killen als die 2 letzten Kiffer :)

    Naja gerirrt ..

    Aber am seltsamsten ist ja das Ende .. das da ein Bulle bei
    der Inspektion einfach noch vom halb zerfetzten Leadergesicht
    gemetzgert wird ..

    Es soll ja eine wahre Begenheit auslöser gewesen sein aber
    ich habe im Inet zumindest nix gefunden ausser:

    ".. die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit .."


    --> hat irgendeiner mehr Ahnung oder Links zu Info Sitzes!?


    ::.. ACHTUNG!


    Ich hab kein Interesse an dem Gemetzel etc. mich interessieren
    viel mehr die Hintergründe wieso jemand sowas gemacht haben
    sollte ..


    Also wer Interessante Infos hat .. he damit ..
  • Also ich hab gehört dass das nicht wahr sein soll (freunde etc.). Bin mir da aber auch nicht sicher. Würde mich auch mal interresiieren wie dass jetzt ist. Aber auf Grund dass sehr wenig im I-net steht gehe ich mla davon aus, dass das nicht wahr ist.
    MFG Metalizer
  • Horror, Remake; USA 2003;Einen Kultfilm neu aufzulegen ist immer ein Risiko. Das «Texanische Kettensägenmassaker» scheint jedoch eine todsichere Sache zu sein: Die neue Version aus der Hand des Hit- Spezialisten Michael Bay («Armageddon», «Pearl Harbour») spielte schon am ersten Wochenende in den USA das Dreifache der Produktionskosten von neun Millionen Dollar ein. Inzwischen gehen die Einnahmen des wiederbelebten Horrorschockers um eine Gruppe von Teenagern in den Fängen einer Kannibalen-Familie in Richtung der 100- Millionen-Marke des 30 Jahre alten Originals.Die meisten Kritiker waren dagegen vom neuen «Texas Chainsaw Massacre» nicht sonderlich begeistert. Der unterschwellige Horror des Originals sei plumper Action gewichen, die Bilder seien zu schön, die Möbel zu gut, die Figuren zu hohl, die Atmosphäre zu lasch. Vielleicht auch nur übliches Früher-War-Alles-Besser-Grummeln. Schließlich gab Original-Regisseur Tobe Hooper dem neuen Projekt seinen Segen als Mit-Produzent. Und seltener Fall: Der damalige Kameramann Daniel Pearl setzte auch den neuen Streifen ins Bild. Zum Erfolg der «Kettensägen»-Filme trägt - wie beim Überraschungserfolg «Blair Witch Project» - auch die Legende bei, es handele sich um eine wahre Geschichte. Beim neuen Film heißt es sogar, der einzige Überlebende erzähle nun endlich, was damals wirklich geschah. Stimmt alles nicht. Zumindest gab es im August 1973 in Texas keinen Killer mit der Kettensäge, der hilflose Teenager jagte und sich eine Maske aus Menschenhaut nähte. Die Figur des «Leatherface» hat jedoch traurigerweise trotzdem ein reales Vorbild. 1957 wurde der mit seiner despotischen Mutter lebende Farmer Ed Gein als ein Serienmörder entlarvt, der seine Opfer häutete und ihre Haut verarbeitete. Die Grausamkeit der Verbrechen schockierte ganz Amerika und lieferte der Horror-Industrie Stoff für Jahrzehnte: Den Drehbuchautor von Hitchcocks «Psycho» inspirierte er zur Figur von Norman Bates, und noch im «Schweigen der Lämmer» ist er im Serienkiller Buffalo Bill zu erkennen. Der wahre Ed Gein verbrachte den Rest seines Lebens in der Psychiatrie und starb 1984 an Krebs. Auf die Idee mit der Kettensäge soll Hooper gekommen sein, als sein Blick in einem unerträglich überfüllten Kaufhaus in die Werkzeugabteilung fiel. An sparsamen Umgang mit offener Gewalt hielt sich auch das neue Produktionsteam. Ansonsten merkt man den perfektionistischen Bildern schon an, dass hier ein Team von Videoclip-Spezialisten am Werk war. Bay, der als Produzent das erste Produkt seiner eigenen Filmfirma Dunes abliefert, kommt aus der Video-Industrie und hatte mit gerade mal 30 das Action-Kino mit «The Rock» revolutioniert. Der deutschstämmige Regisseur Marcus Nispel, der 1984 als 20-Jähriger nach Amerika kam, hat rund 1000 Werbe- und Musikvideos gedreht, für Stars wie George Michael, Elton John oder No Doubt. Und auch Kameramann Pearl zog es zwischendurch in die Clip-Branche. Er filmte unter anderem «Every Breath You Take» von Police. Im Gegensatz zum normalen Hollywood-Stil des neuen Films war das alte «Kettensägen-Massaker» eine konsequente Billigproduktion, gedreht für selbst damals unfassbar geringe 150 000 Dollar. Das Geld war so knapp, dass es für den Darsteller von Leatherface nur ein einziges T-Shirt gab, das auch noch gefärbt war und deswegen nicht gewaschen werden durfte. Nach einem Monat Dreharbeiten stank es gewaltig, erinnern sich die Teilnehmer. Hooper hoffte damals, eine günstige Altersfreigabe zu bekommen. Deshalb spielten sich die brutalsten Gewaltszenen in der von Schreien und Kettensägendröhnen angeheizten Fantasie der Zuschauer ab, nicht aber auf der Leinwand. Ein mildes Rating bekam Hopper trotzdem nicht, dafür aber den Ruf eines Kultregisseurs. Leute flüchteten aus den ersten Vorführungen, weil sie das Grauen, das sie nicht sahen, nicht mehr ertragen konnten. Hooper drehte später einen weiteren Horror- Klassiker mit «Poltergeist». Über den neuen «Kettensägen»-Film sagt er: «Er ist anders geraten als das Original. Aber er macht Angst und Spaß.»