Dateisysteme [Darstellung + Vergleich]

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  • Dateisysteme [Darstellung + Vergleich]

    Hi @ All,

    also wie der Name des Themas sagt.
    Ich suche eine moeglichst aktuelle Ansicht (2008 / 2009) zu Dateisystemen, die ich fuer eine Praesentation brauche.
    Was ich dafuer dringend brauche sind die Dateisysteme von Windows und Linux ggf. weitere zur Ergaenzung.

    Bin auf dem Themengebiet Linux eher duenn unterwegs und wuerde mich echt freuen, wenn mir da wer Beispiele geben koennte.
    Notfalls wuerden auch Namen reichen damit ich mir das ein oder andere raussuchen kann.

    Doch sollte Jmd eine echt super schicke Uebersicht haben, so waere ich sehr Dankbar, wenn er mir diese zur Verfuegung stellen koennte.
    Sie sollte ungefaehr so aussehen:


    (Wobei das eine recht alte und duenne Ausarbeitung ist!)

    Gruß,
    DK~

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dark_Kain ()

  • Guck mal hier:
    Wissen, Dateisysteme

    Ansonsten gibt es auch Unix Systeme:
    Das mit DragonFly BSD 2.0 (freies Unix System) eingeführte Dateisystem Hammer wird jetzt als stabil eingestuft und kann daher auch als Boot-Dateisystem genutzt werden. Hammer wurde extra vom DragonFly-Hauptentwickler Matthew Dillon für sein BSD-System geschrieben. Es kann Schnappschüsse des Dateisystems anlegen, die Integrität testen und erfordert nach einem Absturz keine Untersuchung mit fsck. Außerdem kann es mit bis zu 1 Exabyte (10^18 Byte) Daten umgehen.

    Beispiele für Cluster-Dateisysteme: (findet man auch bei Wikipedia)
    RMS (OpenVMS),
    AdvFS (HP Tru64),
    Veritas (verschiedene Betriebssysteme),
    OCFS2 (Linux)
    der Vorgänger OCFS (Linux und Windows, jedoch nur für Oracle-Datenbanken),
    GPFS (AIX und Linux),
    CXFS (IRIX, Linux, Solaris, Mac OS X und Windows), (Nachfolger von XFS)
    StorNext FS (Linux, Solaris, HP-UX, AIX, IRIX, Windows und in der XSan Variante auch Mac OS X) oder
    Polyserve Matrix Server (Linux).
    Lustre (Linux).
    Global File System (Linux).
    MelioFS[1] (Windows).

    Hoffe das hilft Dir weiter.

    Mfg echofoxi
  • Zu der obigen Seite, die habe ich bereits auch im Netz gefunden.
    Natuerlich viele Informationen rausgelesen und uebernommen, soweit von Interesse.

    Zu den unteren Dateisystemen hab ich nun mal garkeine Ahnung :D
    Was ich von Linux kenne ist gerade mal ext2/ext3 oder ext4 (soll neu sein?!)

    Ich denke da sind die Ansprueche einfach zu hoch gestellt.
    Brauche einfach etwas gaengiges fuer Linux und evtl. andere Betriebssysteme z.B. Solaris.
    Es soll jetzt keine riesige Projektarbeit werden sondern nur eine kleine Ubersicht mit Vor- und Nachteilen und ggf. deren Einsatz.
    Informationen zur Speichergroeße, max. Dateigroeße, usw. :)

    Danke dir trotzdem fuer das Bemuehen mir zu helfen.

    Gruß,
    DK~
  • Schau vielleicht auch mal hier,:
    Pro-Linux: Das Dateisystem ext4
    Sollte gerade für das Linux / Ubuntu Dateisystemverständnis hilfreich sein.

    Die häufigsten unter Linux verwendeten Dateisysteme sind ext2, ext3, (neu ext4) ReiserFS und XFS. ext2 ist das älteste dieser Systeme und gilt daher als am stabilsten und ausgereiftesten. Es hat jedoch den entscheidenden Nachteil das es kein sogenanntes Journal führt. Bei einem journalisierenden Dateisystem muß nach einem Absturz kein zeitaufwendiger Dateisystemcheck beim nächsten Booten durchgeführt werden. Aus diesem Grund ist der Nachfolger ext3 entstanden, welcher nichts weiter als ein ext2-System mit Journal ist. ReiserFS ist ein von Grund auf neu entwickeltes Dateisystem, das neben einem Journal auch eine gute Performance bieten soll. Es sticht bei Festplattenbenchmarks vor allem hervor wenn es um das schreiben sehr vieler kleiner Dateien, bzw. um sehr viele Dateien pro Verzeichnis geht. Es hat sich jedoch auch den Ruf erworben etwas instabil zu sein. Inzwischen scheinen die Kinderkrankheiten behoben worden zu sein. XFS ist ein Dateisystem das ursprünglich von SGI für deren kommerzielles Unix Irix entwickelt wurde und von SGI auf Linux portiert wurde. Es hat Journaling und arbeitet insbesondere bei sehr großen Dateien schnell.
    ext2, ext3 linux
    JFS, Journaled Files System, AIX
    UFS, Unix File System, SUN, Solaris schon UFS2 und ZFS (FreeBSD/OpenBSD/NetBSD)
    CDRFS, CDROM File System
    NFS, Network File System, ursprünglich SUN
    DFS, Distributed File System, viele Hersteller
    SAMBA, SMB-Fileserver, NTFS (NT, Windows/2000),

    ext3:
    Größe einer Datei 16 GB–2 TB
    Anzahl aller Dateien Variabel[1]
    Länge des Dateinamens 255 Byte
    Größe des Dateisystems 2 TB–32 TB
    Ext4 soll Dateisysteme von bis zu 1024 PByte erlauben, die maximale Dateigröße erhöht sich von 2 TByte auf 16 TByte (bei einer Blockgröße von 4k).

    UFS/FFS hat in FreeBSD ein Limit von 1 Tbyte (UFS2 erlaubt noch erheblich größere Dateisysteme); das Limit der Dateigröße liegt bei 8 Tbyte.

    ZFS: (Solaris + MacOS)
    Größe einer Datei 16 Exbibyte
    Anzahl aller Dateien 248
    Größe des Dateisystems 16 Exbibyte

    JFS
    64-Bit Dateisystem
    maximale Dateissystemgröße: 32 PB (Petabyte) bei einer Blockgröße von 4 KB
    maximale Dateigröße: 4 PB (Petabyte) bei einer Blockgröße von 4 KB
    gute Skalierbarkeit
    Journaling und Zuverlässigkeit
    hohe Leistungsfähigkeit
    Dateisystem ist vergrößerbar bzw. verkleinerbar
    Linux-Versionen unter GPL und Mac OS/2

    mfg echofoxi

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von echofoxi () aus folgendem Grund: Mac vergessen, tsts