Video bearbeiten / "Schulaufgabe"

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  • Video bearbeiten / "Schulaufgabe"

    Hey, liebe FSB-Freunde, bin hier eig. ein absoluter Neuling, aber ich habe gedacht, ich bin mal so frech und eröffne einen neuen Thread.

    Folgendes:
    Für die Schule sollen wir ein Video aufnehmen(Dauer ca. 10 min), das wir mit mehreren, - mehr oder weniger - bekannten Liedern unterlegen sollen.
    Jetzt haben wir natürlich einige Ideen, aber keiner wirklich viel Ahnung im Umgang mit der passenden Software.
    Was mich angeht, so habe ich z.B. mit Photoshop wenig Probleme, habe aber noch nie mit After Effects oder Premiere gearbeitet.
    Nun meine Frage: Wie schwer fällt eurer Meinung nach die Einarbeitung, wenn ich einige Dinge wie z.B. SlowMotion, Zeitraffer, Beleuchtung bestimmter Gegenstände/Bildausschnitte usw. in dem Video verwenden möchte?
    Schafft man sowas in einem Monat oder ist das eher unrealistisch?
    Zum Video wird wohl noch eine Counterstrike Szene kommen, die würde ich dann auch mit dem Programm bearbeiten(Umwandlung in .avi Datei macht keine Probleme).
    Hoffe, mir kann jemand helfen^^.
    Danke schonmal :)

    Grüßchen Bobbie
  • Na hast du denn schon Software oder kauft du dir die extra?
    Wenn du dir die kaufen müstest wäre es ja verschwendung wenn du sie nur für die Hausaufgaben kaufst. Ich selber benutze Magix ( gibt es kostenlos auf Alle Testversionen - MAGIX ) Video deluxe 15 Plus als 30 Tage Version wenn du dich registierst. Ist für einsteiger besondes gut geignet da es nicht zuviele spielerrein mit bring. Das wichtigste ist natürlich vorhanden. Einfach passende Musik, filmreife Übergänge, Text und ausgewählte Effekte per Mausklick hinzufügen.
    Features:
    99 Spuren
    frame-genaues Schneiden
    MultiCam-Editing (mit 2 Kameras)
    3D-Presets für echte 3D-Titeleffekte
    Komfortable Farbkorrektur (Farbrad)
    DVD-Menü-Vorlagen (auch für Blu-ray Discs™)
  • Software ist allgemein ja kein Problem, da Adobe 30-Tage Testversionen anbietet.
    Wenn man diese nacheinander auf 2 Rechnern hat, kann man sie damit 2 Monate kostenlos testen.
    Aber wie schwierig gestaltet sich denn die Einarbeitung in diese Programme?
  • Also Software ist in diesem Board sowieso kein Problem xD

    Aber ich glaube kaum, dassm an sich In Adobe Premiere und /oder After Effects in einem Monat eingearbeitet hat um richtig gute Sachen zu erstellen. Du selbst arbeitest ja mit Photoshop und solltest wissen, dass man das nicht von heut auf morgen lernt.

    Videosoftware zum Einsteigen wären da wirklich Magix, Pinnacle Studio oder Corel bietet sowas an. Einfach mal testen. Die Programme können auch schon ziehmlich viel und bieten auch oft einige Effekte. Ich persönlich finde auch Pinnacle Studio 12 Ultimate sehr gut.

    An sonsten musste halt einfach testen!
  • Also Premiere ist ein sehr umfangreiches Programm, benötigt aber eine lange Einarbeitungszeit. Für einen 10 minütigen Film sollte ein Monat aber reichen. Im Schnitt rechnet man für eine gefilmte Minute eine Stunde Schnittzeit. Da kommt bei Dir noch die Einarbeitungszeit dazu. Ich denke, wenn Du mehrere Stunden pro Tag dran sitzt, wirst Du in ca. 2 Wochen mit dem Video fertig sein. Ich selber benutze noch die Version Premiere Pro 7 (auch CS1 genannt), es wird aber bei den aktuelleren Versionen ähnlich sein. Allerdings lassen sich die aktuellen Versionen nicht auf jeden Rechner installieren.

    Gruß und viel Erfolg!
  • Danke für eure Antworten :D
    Also das mit 1min Film = 1h Schnittzeit wäre ja in Ordnung.
    Ich denke, ich werde wohl die Adobe Produkte benutzen, da man zu diesen einfach die größte Community(und damit auch Tutorials findet).
    Wenn ich das Video fertig habe, wird es wohl auf Youtube landen, dann werd ich hier auch mal den Link posten und ihr dürfts euch anschauen :)
  • Wenn du es einfach haben willst und dein Film schnell, aber auch ansprechend erstellt werden soll, dann müsstest du zu Pinnacle Studio greifen. Mehr Möglichkeiten bietet dir Magix Video de Luxe, aber dafür benötigst du auch mehr Einarbeitungszeit. Die Adobe-Reihe ist stark, aber du brauchst viiiiiiiiiiiiiel Zeit zum Einarbeiten. Ich meine, zu viel Zeit um das in einem Monat zu schaffen. Deshalb würde ich dir in deiner Lage zu Pinnacle Studio 12 Ultimate raten!
    Vielleicht berichtest du uns in einem Monat, wie du vorgegangen bist.
    Jedenfalls wünsche ich dir viel Erfolg!

    LG
    Grünschnabel
  • Bleib" bei Premiere. Damit erlangst Du schon die ersten professionellen Schnitt-Erfahrungen. Außerdem kannst Du dort mit Effekten spielen und viel ausprobieren.
    Achte aber darauf, dass Du nicht zu viel verschiedene Effekte verwendest. Klar und direkt kommt meistens besser.
    Wichtig ist generell, dass Ihr Euch Gedanken macht, wie die Bilder aufeinander folgen. Jeder Schnitt sollte einen Sinn haben (zumindest für Euch). Trotzdem immer an den Betrachter denken. Schließlich muss er verstehen was Ihr erzählen wollt und welche Intension Ihr verfolgt.

    Viel Erfolg!
  • Fludor schrieb:

    Bleib" bei Premiere. Damit erlangst Du schon die ersten professionellen Schnitt-Erfahrungen. Außerdem kannst Du dort mit Effekten spielen und viel ausprobieren.

    Das kannst du machen, wenn du Zeit im Überfluß hast. Wenn du aber derart wenig davon zur Verfügung hast, würde ich persönlich mit Pinnacle Studio 12 Ultimate arbeiten. Es ist einfach und schnell zu erlernen und du kannst dich voll auf den eigentlichen Film konzentrieren. Du kannst ja hierzu mal bei einem Profi vorbeisurfen:

    HTML-Quellcode

    1. http://www.hennek-homepage.de/video/pi-studio-12.htm
    Herr Hennek beschreibt auch den Umgang mit Premiere.
    Egal wie du dich entscheidest, ich wünsche dir eine gelungene Filmproduktion!!
    LG
    Grünschnabel
  • Ein anderer Aspekt: Du schreibst "mehr oder weniger bekannte Lieder". Mach Dich vielleicht ein wenig schlau zum Thema öffentliche Aufführung und Copyright. Möglicherweise kann Dir jemand ans Bein pinkeln, wenn Du Lieder verwendest, für die Du keine Zustimmung der Rechteinhaber hast. So wahnwitzig das auch sein mag, selbst bei Vorführungen im Klassenzimmer darf man nicht so ohne weiteres jede Musik verwenden.

    Auf der absolut sicheren Seite bist Du, wenn Du selbst ein Instrument spielst und dabei keinen Ausschnitt aus Musik verwendest, die sich jemand anderer ausgedacht hat :drum:

    Zum Filmschnitt und Erlernen: Pinnacle Studio12 kostet fast nix und ist nahezu selbsterklärend. Weitaus wichtiger als alle Effekte in einem Film sind aber Handlung und sinnvolle Kameraführung. Wenn Du während des Vorführens dabei stehst und irgendwas zum Film erklären mußt, hast Du schon was falsch gemacht. Der Film muß jedem Zuschauer, oder doch zumindest der größeren Hälfte davon, Deine Idee vermitteln. Sonst kannst ja auch gleich Powerpoints machen.

    Wenn es wackeln soll, weil es zur Szene paßt, etwa, weil es gerade eine Verfolgung ist, dann ist das ok. Wenn Du hin- und herzoomst und in der Gegend schwenkst, um ein Gebäude zu zeigen ist das meist fragwürdig. Schau Dir mal Kinofilme nicht nur wie sonst an, sondern schau bewußt auf das, was Du nicht siehst. Also Dinge, wie ruhig das Bild steht, wenn zwei Leute sich unterhalten oder wie von einem Handlungsabschnitt zum nächsten gewechselt wird. Sind da viele sichtbare Effekte oder ist es ein harter Schnitt.

    Wenn Du in Deinem ersten Film nur harte Schnitte und weiche Blenden von etwa 1-2 Sekunden Dauer verwendest, hast Du das totale Anfängerstadium der Leute schon übersprungen, die zwar Freude an der Schnittarbeit gefunden haben, aber dabei orgiastisch alle möglichen Effekte zeigen - und damit nur zu überspielen versuchen, daß der Film keine Handlung hat.

    Wenn Du mehrere Ideen hast und viel probieren willst, fang mit der vielversprechendsten an. Es kostet viel Zeit und es macht absolut Sinn, sich vorher ein paar Stunden hinzusetzen und die Geschichte zu skizzieren. Da kannst Du schon feststellen, wo die schwierigen Stellen sein werden, was sich machen läßt und was nicht. Wenn Du das erst beim Schnitt merkst und einen festen Abgabetermin hast, läßt sich das oft nicht mehr gut korrigieren.

    Euphorisch in der Gegend rumheizen, ein paar Aufnahmen in schöner Gegend zu machen und dann mal zu schauen, was man daraus machen kann, ist eher Zeitverschwendung, als daß was Sinnvolles dabei rauskommt. Filme schneiden heißt planen - zumindest dann, wenn man sich von der breiten Youtube-ich-publizier-mein-sinnlos-saufen-Video-Masse abheben will.
  • Also die Sache mit der Musik ist nicht das Problem, da wir vom Lehrer authorisiert sind, eben jene Musik zu benutzen.
    Da dies sowieso im kleineren Rahmen bleibt, dürfte das keine rechtlichen Konsequenzen für uns haben. Beim Youtube-Upload verhält sich das natürlich anders.
    Das mit den Blenden usw. hab ich mir auch schon überlegt.
    Ich hatte vor, "harte Schnitte" zu verwenden und musikabhängig ein paar Effekte hineinzubringen.

    Außerdem solche Sachen wie z.B. die Kamera läuft einen Weg ab, das Bild&die Musik werden zum Ausgangspunkt zurückgespult, ein anderes Lied beginnt und es wird ein anderer Weg abgelaufen.
    Hört sich jetzt komisch an, wird aber - denke ich mal - die gewünschte Wirkung zeigen.
  • Moinsen!

    Geb ich auch nochmal meinen Senf dazu:

    Also ich arbeite auf Arbeit (Uni) mit Premiere um Aufzeichnungen von Unterricht zu schneiden und muss sagen für grundlegende Schnittarbeiten und ein paar Effekte braucht man schon eine gewisse Einarbeitungszeit, aber so dramatisch ist das auch nicht, wie ich finde. Man lernt es eben doch beim "Doing".
    Von daher bleibt letztendlich die Qual der Programm-Wahl dir überlassen. Ich wage aber zu behaupten, wer Photoshop kennt und schon mit einem einfachen Schnittprogramm (iMovie, MovieMaker oder so) gearbeitet hat, für den erschließt sich Premiere recht intuitiv.

    Was wirklich hilfreich sein kann ist das vorherige anfertigen eines Drehbuchs, in dem
    - grober Ablauf,
    - Kamerapositionen,
    - Länge der Szenen jeweiligen
    - etc.
    für's Drehen und Schneiden notiert sind.
    So lässt sich die Umsetzung von Ideen (wie von dir eben geschildert) besser planen.

    Was immer einen professionellen Eindruck macht ist; Szenen 2 Mal oder öfter aus verschiedenen Perspektiven gefilmt, so dass man nicht die gesamte Szene an ein Bild gebunden ist. Kamerafahrten im Freien (drinnen) lassen sich auch gut mit 2 Leuten und einem Rollstuhl (Bürostuhl) bewerkstelligen. Diese und noch mehr Grundlagentips findest du z.B. in der YouTube-Toolbox: http://www.youtube.com/video_toolbox. oder in der Stadtbibliothek deines Vertrauens.

    Zum Thema Musik:
    Eine gute Quelle für Musik, die rechtlich anderen Bestimmungen (als dem All Rights Reserved) unterliegt ist Creative Commons (CC) lizensierte Musik. CC bietet alternative Lizenzmodelle, so dass man viele Werke frei verwenden darf (z.B. solang man selbst keinen kommerziellen Nutzen daraus zieht).
    Viel Musik unter CC-Lizenz gibt es bei www.jamendo.com .

    Zum Schluss, vielen Dank für's Lesen und viel Spaß beim Drehen und Schneiden!
    l0wc

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  • Also du sprichst auch von After Effects. Das ist da so ne Sache:
    Entweder man hält es schlicht und spielt nicht mit vielen Effekten rum oder man haut auf die Tube und das Video wird Mist.
    Mit Premiere lässt sich das Meiste gut hinkriegen, wenn du AE mit reinziehst bist du schnell am verzweifeln, denn am Anfang klappt das wenigste so wie es gewollt war.
    Richtig genannt wurde Video2Brain -> tolle Videos, aber auch hier ist das nur eine Hilfe zum Einstieg - keine Sofortlösungsmöglichkeit

    In einem Monat kommst du sehr gut hin. Es dauert etwa 4 Stunden und man kennt sich schon mit dem wichtigstenbei Premiere aus. Aber bitte denk dran: Weniger ist mehr! Überfüllte Videos sehen unnatürlich und chaotisch aus.