MFC oder .Net

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  • MFC oder .Net

    Hallo zusammen,

    ich habe mir überlegt, dass es doch ganz nützlich wär mal programmieren zu lernen.

    Ich möchte verständlicherweise gerne mit einer Zeitgemäßensprache, anfangen und da bietet sich C++ ja grade zu an.


    Ich habe gelesen, dass es vom M$ einmal Visual Studio C++ 6 gibt welches mit MFC zusammenhängt und , dass es MS Visual C++.NET Std. 2003 ,welches mit .Net zusammenhängt.

    Ist das richtig, dass Visual Studio C++ 6 Von der .Net Version abegelöst wurde?

    Wenn ja dann möcht ich gerne mit der .Net Version anfangen.

    Was sind den die Unterschiede zwichen 6 und .Net?

    Kann mir jemand ein gutes Anfänger Buch für die .Net Version empfehlen.

    Da sollte alles von Anfang an erklärt sein. Eines was die c++ 6 Version nicht vorraussetzt.
  • Hi!

    Ja, also erst mal gibts bei .net das .Net-Framework (sind Klassen und Funktionen dabei, die es bei MFC teilweise garnicht gibt, wo man sleber Hand anlegen müsste).
    Außerdem scheinen wohl noch ein paar neuere versionen von SDKs dabei zu sein (z.B. Platform-SDK), die kann man sicha ber auch kostenlos runterladen!
    Und man kann Programme für 64-Bit Systeme schreiben.

    Ich habe aber eigentlich nicht soo viel Ahnung, weil ich .net nicht habe, und auch wenig davon halte. Von MFC halte ich auch relativ wenig. Habs deshalb auch noch nie richtig ausprobiert. Ich hab nur mal kurz "reingeschaut".
    Ich verwende MS VC++ 6.0 Pro und die WinAPI.

    MFG
    Xe2X
  • .Net und MFC habe erstmal nix miteinander zu tun (obwohl es natürlich schon Auswirkungen von .Net bei der MFC gibt).

    MFC (Microsoft Foundation Class) ist eine grafische Bibliothek, mit der du Fenster baust (Knöpfe, Editfelder, und so weiter).

    .Net ist eher ein Komponentenmodell und regelt beispielsweise, wie und was für Nachrichten in einer Anwendung / zwischen Programmen / zwischen zwei Rechnern ausgetauscht werden können und wie Daten fließen.

    Wenn du Anfänger bist, spielt das erstmal keine Rolle. Du wirst genügend mit den "Feinheiten" von C++ (oder C#) zu kämpfen haben. Konzentriere dich daher erstmal auf die Sprache selbst. Dazu genügt jeder verfügbare C++-Compiler mit einer vernünftigen Entwicklungsumgebung.

    Grüße
    Michael
  • Die "Halbwertszeit" von Wissen in der Informatik liegt nun mal bei etwa 18 Monaten. Danach muss man zumindest Teile neu lernen, wenn man am Ball bleiben will.

    Das hängt natürlich davon ab, ob man eher Hobby-Programmierer ist oder das Ganze beruflich betreibt.

    Als Hobby genügt jeder funktionierende Compiler, solange er für das gewünschte Zielsystem Code erzeugen kann. Man muss dann nicht auf jeden neuen Zug aufspringen.

    Ich arbeite (unter anderem) als freiberuflicher Programmierer und habe da leider keine Wahl.

    Grüße
    Michael
  • Hi!

    Also bei mir ist das so, dass ich eben nur Hobby-Coder bin...
    Ich beschäftige mich nur mit dem "Neu-Lernen" nur dann, wenn ein neues DX-SDK raus kommt :P .

    Aber mal was anderes: Mich würde interessieren, welche Art von Programmen du so schreibst!

    MFG
    Xe2X
  • Aktuelles Projekt zur Zeit:

    Aufbau einer datenbankgestützten Hostessenverwaltung (nein, gemeint sind die für Messen!) in C++ und MySQL auf einem Server. Die Firma hat etwa 2000 Hostessen in ihrer Kartei und arbeitet tatsächlich noch mit Karteikarten und einem uralten DBase-ähnlichen System. Nichtmal die PCs sind vernetzt. Später kommt dann eine Kundenverwaltung hinzu. Das dürfte mindestens 6 Monate dauern, das alles aufzubauen.

    Und sonst: von Treibern (Grafiktablett) über systemnahe Anwendungen (Dateimanager) habe ich schon so ziemlich alles hinter mir. Meist sind es aber Datenbanklösungen. Ich benutze lieber den Borland Builder als das Visual Studio, aber meist gibt das der Kunde vor. Ich programmiere auch viel unter Linux.

    Grüße
    Michael
  • Für den Anfang kann ich dir eher den Borland C++ builder empfehlen da musst du dich nich mit der WinAPI herumquälen (kannst du natürlich...musst es aber nich)....ich weiss nich ob du Delphi (oder auch VisualBasic) kennst aber der c++ Builder ähnelt Delphi ungemein

    Zum anfangen 1A ...du kannst dich auf die wesentlichen Sprachelemte von C++ konzentrieren (Schleifen, Bedingungen etc.) und die Fenster und Buttons einfach per Drag und Drop einfügen

    Shortys
  • Also ich habe in meinen ersten Semestern vom Studium MFC-Programmierung gelernt. Wenn man dort die ganze Vorgehensweise verstanden hat isses relativ easy.

    In meinen letzten beiden Semestern ist unsere Schule dann auf VS.Net umgestiegen, und ich muss euch ehrlich sagen, dass ich mich mit dem Mist garnicht anfreunden kann. Das ist was vollkommen anderes und ein vollkommen anderes Denken, eine Anwendung in .Net zu generieren.

    Also ich finde, dass MFC doch um einiges Einfacher ist als .Net

    CU ;)
    [SIZE=1]Dumme Antworten sind rein zufällig und auf einen Fehler in der Speicherverwaltung zurückzuführen
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