Angepinnt LAN-Party

  • TIPP

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  • Sehr geehrte FSB-User, Mod's, VIP's etc. ich präsentiere euch das LAN-Tutorial ,





    Das Tutorial für XP und niedriger findet ihr weiter unten, aber hier erstmal die Anleitung für Vista

    Hatebreeder91 schrieb:


    Bei Vista sind die Schritte prinzipiell die gleichen, nur anders zu erreichen. Den Computernamen ändert man genauso wie bei XP (siehe weiter unten, ab "TUTORIAL) . Die IP Adresse ändert man per Systemsteuerung -> Netzwerk und Freigabecenter -> im linken Menü Netzwerkverbindungen verwalten -> Reckklick Eigenschaften auf die Netzwerkverbindung und dann markieren und Eigenschaften von Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4)
    Hier findet ihr das Ganze BEBILDERT für Windows Vista!!!
    Viele Grüße
    Manu

    Hierfür erstmal einmal ein Großes DANKESCHÖN an Hatebreeder91 alias MANU
    :danke: :danke: :danke: :band: :danke: :danke: :danke:


    Das Tutorial

    Quelle:3DNow



    Howto: Netzwerk für eine LAN-Party einrichten
    Von: The_Indeed
    Artikel-Index:



    Einleitung

    Welcher Computerspieler kennt das nicht? Man hat sich mit Freunden zu einer kleinen LAN-Party verabredet und wie das auf vielen LANs so ist, hat man eben nicht immer nur versierte Anwender dabei, sondern vielleicht auch Neulinge in der Computerwelt bzw. User, die schlicht und einfach nicht wissen, wie man seinen Rechner für eine LAN präpariert. Diesen Leuten soll dieses kleine How-To helfen und ihnen in kurzen einfachen Schritten das "Zocken" auf einer LAN-Party ermöglichen.

    Heutzutage ist das ganze ja eigentlich nicht mehr wirklich kompliziert, da sich dank Windows XP, Fast-Ethernet und RJ45 alles schon sehr vereinfacht und verschnellert hat. Das war zu Zeiten von BNC-Netzwerken und Windows 95/98 noch anders.
    Allgemeine Voraussetzungen



    Switch:
    Der Switch ermöglicht die Kommunikation der Rechner untereinander in einem Netzwerk. Er ist der Verteiler, der die Datenpakete auswertet und an den Empfänger weiterleitet. Gängig sind heute Gigabit-Switches, da sie mittlerweile bezahlbar geworden sind. Je nach Teilnehmerzahl auf Eurer LAN muss der Switch ein gewisse Anzahl an "Ports" besitzen. Je höher diese Zahl desto teurer ist der Switch. Üblich sind 5-, 8-, 16- und 24-Port Switches. Es ist auch möglich, Switches per Uplink miteinander zu verbinden, sollte die Anzahl der Ports nicht genügen. Das Verbinden mehrerer Switches miteinander ist heutzutage kaum noch ein Problem seit Autosensing Standard ist, seit der Switch also selbst erkennen kann, ob ein Port als Uplink zu einem anderen Switch verwendet wird oder als normaler Port zu einem Client. Kann ein Switch dies nicht automatisch erkennen, muss für die Switch-to-Switch-Verbindung ein Crossover-Kabel verwendet werden.



    Netzwerkkabel:
    Diese Kabel sind nötig für die Verbindung zwischen PC und Switch. Man bezeichnet sie als "Patchkabel", sie besitzen RJ45-Stecker und je nach Geschwindigkeit eine bestimmte Abschirmung. CAT5 ist bis 100 MBit tauglich, für aktuelle Gigabit-Verbindungen ist CAT5e, CAT5+, CAT6 oder CAT7 nötig.



    Netzwerkkarte:
    Eine so genannte NIC (Network Interface Card) hat heutzutage fast jedes Motherboard onboard, sprich sie ist schon bei jedem halbwegs aktuellen Motherboard dabei. Früher mussten diese noch extra gekauft und über einen PCI-Slot ins System eingebunden werden.

    Diese drei Komponenten muss man nun miteinander verbinden und voila schon hat man die physikalische Verbindung hergestellt. Der Rest sollte jetzt nur noch Klickspaß unter Windows sein.




    Konfiguration im Betriebssystem



    Hostname & Arbeitsgruppe des eigenen Rechners

    Der Hostname ist die Bezeichnung Deines Rechners wie er im Netzwerk auftaucht. Der Hostname darf in einem Netzwerk nur einmal vorhanden sein, sonst kann einer der beiden Clients nicht mitmischen.

    Die Arbeitsgruppe muss man nicht zwingend vereinheitlichen, aber zur besseren Übersicht im Netzwerk (insbesondere für den Austausch von Dateien) sollte man das schon tun, zumal es ja auch kein großer Akt ist. Die Arbeitsgruppe dient im Netzwerk quasi als Org-Einheit, in der alle Clients im Netzwerk mit derselben Arbeitsgruppe aufgelistet werden. Sie kann frei nach Belieben vergeben werden und benötigt im Gegensatz zur Domäne keinen extra Domänencontroller.

    Eingegeben und wird das ganze wiefolgt:
    • Systemsteuerung / System
    • Reiter "Computername"
    • Button "Ändern…"
    • Feld "Computername" mit gewünschtem eindeutigen Hostname beziffern
    • Feld "Arbeitsgruppe" mit gewünschtem einheitlichen Namen der Arbeitsgruppe füllen
    • Button "OK", dann nochmals "OK" und die Konfiguration ist beendet.
    Damit befindet sich unser Client in der Arbeitsgruppe "ZOCKEN" mit dem Hostnamen Planet1.

    Als nächster Punkt auf unserer Liste wartet die Konfiguration unserer Netzwerkkarte auf uns. Mittels dieser können wir uns im Netzwerk eindeutig identifizieren und addressieren. Möglich ist das ganze durch die Vergabe von IP Adressen. Im lokalen Netzwerk ist es möglich IP Adressen aus folgenden "Privaten Netzen" zu verwenden:
    10.0.0.0 - 10.255.255.255 (10/8 prefix)
    172.16.0.0 - 172.31.255.255 (172.16/12 prefix)
    192.168.0.0 - 192.168.255.255 (192.168/16 prefix)



    Beispiel: Klasse C Netzwerk


    In unserem Beispiel einer Spiele-LAN-Party sollte eine Adressierung aus einem C-Klasse Netz völlig ausreichen, auch wenn die anderen beiden genauso möglich wären. Wichtig ist hier, dass alle Teilnehmer der LAN verschiedene Adressen aus dem gleichen Adressbereich wählen. Der Adressbereich erstreckt sich in unserem Beispiel von 192.168.0.0 bis 192.168.0.255. Die x.x.x.0 und die x.x.x.255 sind nicht belegbar. Sie sind ihrerseits reserviert für Netz und Broadcast. Bei einer Doppelbelegung einer IP-Adresse hätte man dann dasselbe Problem wie bei einem doppelten Hostname des Rechners, einen nicht funktionierenden Client. Am einfachsten und recht praktisch ist es, wenn jeder als letzte Stelle in der IP-Adresse (192.168.0.x) die Zahl nimmt, die er auch am Port des Switch belegt. Sprich der, der an Port 1 hängt nimmt als IP-Adresse die 192.168.0.1. In unserem Beispiel nehmen wir mal an das wir an Port 7 hängen und somit die Adresse 192.168.0.7 haben, aber das ist nur ein Tipp des Redakteurs und nicht zwingend notwendig, vereinfacht aber später das Troubleshooting, sollte es Probleme geben.



    So nun aber zu Praxis.
    • Systemsteuerung / Netzwerkverbindungen
    • LAN Verbindung / Eigenschaften
    Vorsicht: Falls mehrere LAN Verbindungen vorhanden sind (sprich: Mehr als eine Netzwerkkarte im Rechner steckt), diejenige auswählen, die für die LAN-Party verwendet wird, wo also das Patchkabel eingesteckt ist.)
    • Internetprotokoll (TCP/IP) / Eigenschaften
    • Radio Button auf "Folgende IP-Adresse verwenden"
    • Gewünschte Adresse eingeben, hier 192.168.0.7
    • Subnetmask sollte bei einem Klick in ihr Feld automatisch erscheinen, falls nicht:
    ---> 255.255.255.0 eingeben.
    • Button "OK", dann nochmals "OK"beendet und speichert die Konfiguration.
    Somit hätten wir unsere Netzwerkkonfiguration beendet. Unser Rechner Planet1 hat jetzt die IP-Adresse 192.168.0.7 und befindet sich in der Arbeitsgruppe ZOCKEN.

    Ab diesem Punkt sollte es jetzt möglich sein, die anderen Rechner im Netzwerk in der Netzwerkumgebung zu finden. Die Netzwerkumgebung findet Ihr als Icon auf dem Desktop. Dort könnt Ihr dann auf "Gesamtes Netzwerk" / "Microsoft Windows Netzwerk" gehen und solltet dann eure Arbeitsgruppe "Zocken" vorfinden, hinter welcher sich die jeweiligen Rechner im Netzwerk befinden sollten. Klickt Ihr hier auf einen beliebigen Rechner gelangt Ihr zu den so genannten Shares, den Freigaben, des Rechners. Das sind Verzeichnisse auf dem Rechner die für die Netzwerkbenutzer freigegeben wurden. Für kleine LANs empfiehlt es sich übrigens die einfache Dateifreigabe von Windows XP zu aktivieren. Ansonsten wird man sich vor Passwortabfragen kaum mehr retten können.

    Wer Windows XP Service-Pack 2 mit Firewall einsetzt, sollte für eine kleine private LAN-Party die Firewall generell komplett deaktivieren. Das gilt auch für diverse Personalfirewalls wie Zonealarm oder Norton Internet-Security. Firewalls auf LAN-Parties sind die Hauptursache für Verbindungsprobleme aller Art. Wer auf eine größere LAN-Party geht und lieber nicht alle Pforten öffnet, muss sich intensiv mit der Konfiguration der Firewall befassen. Datei- und Druckerfreigabe muss funktionieren, alle Spiele, die zum Einsatz kommen sollen, müssen mit Ausnahmeregeln in der Firewall-Konfiguration versehen werden - und und und. Dieses Thema bietet allein genügend Stoff für ein eigenes How-To. Daher zusammenfassend: Firewall-Konfiguration nicht vergessen (oder besser komplett abschalten, wenn man nur mit Freunden "zockt")!

    TIPP: Es kann zeitweilen passieren, dass nicht alle Rechner in der Netzwerkumgebung angezeigt werden. In dem Fall erstmal in der Netzwerkumgebung F5 drücken, damit aktualisiert man diese. Hilft das nichts kann man versuchen einen anderen Rechner direkt anzusprechen. Entweder, indem man seinen \\Hostname bzw. seine \\IP-Adresse in der Adressleiste des Explorers eingibt oder indem man ein DOS-Fenster startet und den Befehl PING ausführt und zwar wie folgt:
    ping 192.168.0.x (x steht für die letzte Zahl der Adresse des Zielrechners)
    Bekommt man hier eine Antwort besteht auf jeden Fall eine funktionierende Verbindung zwischen den beiden Rechnern, was heißt, dass dem "Zocken" nichts im Weg stehen sollte.

    Damit wären die nötigsten Maßnahmen erledigt, um mit seinem Rechner an einer LAN-Party teilnehmen zu können. Falls nicht, steht Euch natürlich das Forum zur Verfügung, wo Euch jederzeit geholfen werden kann.



    Ich hoffe das es allen hilft welche das erstemal eine LAN-Party ausrichten, und aber auch jenen welche noch immer nicht alles so genau verstanden hatten.

    mfg Cool-Rider

    P.S. @ Mod's:
    Falls das Tutorial im Falschen Unterthema ist oder ein anderes Präfix haben muss, etc. entschuldige ich mich im Voraus das ich es nicht so gemacht habe und hoffe das ihr es dementsprechend ändern könnt.
    "It's done when it's done" - 3D Realms

    Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von Cool-Rider ()

  • Hi

    Ich hoffe das hier das Antworten erlaubt ist da das Thema noch offen ist.

    Erstmal tolles Manual ;) Steckt bestimmt etwas Arbeit drinn ...
    Eine Sache ist mir aufgefallen, vieleicht möchtest du dein Tut ja noch ergänzen...
    In Zeiten von Conflcker sollte man auch stets im Lan, grade in fremden Lans seine Firewall aktiv halten. Abschalten ist da aus Bequemlichkeit nicht zu empfehlen.