Netzwerkproblem

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  • Netzwerkproblem

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    ich habe ein problem
    ich habe zwei rechner über ein netzwerk zusammengeschlossen.
    Der eine rechner hat einen direkten Internetzugang und der andere einen indirekten Zugang d.h. er geht über den rechner mit dem direkten internzugang rein.

    So das problem: Der Rechner mit dem indirekten Inetzugang (Clientrechner) kann nicht alle seiten aus dem Internet öffnen.

    Habe beide rechner neuinstalliert und habe es auch schon mit einem router probiert.

    Kann mir da einer helfen

    Thanks
  • das liegt an dem mtu-wert, der auf deinem client-rechner eingestellt ist...hatte das auch mal bei mir, konnte seiten wir spiegel oder ebay nicht öffnen...musst mal rumgooglen danach!
  • Original geschrieben von Gigafreak2
    HI!

    Es gibt manche Seiten die man im Internet nicht öffnen kann, tut mir leid aber ich kann dir auch nicht dazu helfen.


    dann unterlass in zukunft auch solche postings!
    ich antworte ja auch nicht überall, nur um zu sagen das ich keine ahnung hab

    noch so ein posting -> 1. Verwarnung
  • Original geschrieben von ~KMP~

    noch so ein posting -> 1. Verwarnung


    Upps, harte Sitten hier! ;)

    Nagut, also zum Thema: Das mit dem MTU-Wert stimmt schon. Die Telekom hatte damals mal einen Wert von, ich glaube, 1412 vorgeschlagen, ich meine aber mit 1452 klappt es auch ganz gut.

    Hier ist noch eine kurze Anleitung, wie man es ändert: h**p://www.winguides.com/registry/display.php/1104/
  • Also, es ist unmöglich, dass sich eine Seite wegen eines falschen MTU-Wertes nicht öffnen läßt. MTU (Maximum Transfer Unit) gibt an, wieviel Bytes ein TCP/IP-Datenpaket (Frame) maximal enthält. ISDN benutzt 1500 während DSL 1492 benutzt.
    Sendet ein Rechner nun größere Frames, so splittet der nächste Router diese auf in zwei kleiner Frames, die jeweils den Anforderungen entsprechen. Das kostet Zeit und erhöht den Overhead. Man verliert also Geschwindigkeit, aber die Seiten lassen sich trotzdem öffnen. Kein Provider filtert solche Frames aus, da sonst nahezu jedes Firmennetzwerk Probleme mit dem Internet hätte. In einem LAN gelten nämlich noch andere Werte (bis zu 65536 Bytes sind möglich).
    Ich vermute mal, du kannst auf dem zweiten (nicht direkt mit dem Internet verbundenen) PC genau die Seiten öffnen, die du auch schon auf dem anderen PC mal geöffnet hattest? Und die Fehlermeldung auf dem zweiten PC lautet "Server oder DNS nicht gefunden"? Dann liegt dein Problem in der Namensauflösung. Die entsprechenden Anforderungen werden wohl vom Interne-PC nicht weitergeleitet. Überprüfe daher deine Netzwerkkonfiguration. Der PC, der mit dem Internet verbunden ist, muss als Standardgateway fungieren und außerdem als DNS-Proxy. Sollte eine Firewall darauf laufen, darf sie entsprechende Pakete nicht wegwerfen. Das gilt auch für die in XP eingebaute Firewall.

    Grüße
    Michael
  • Ich halte das trotzdem für unwahrscheinlich. Ich habe selbst schon TCP/IP-Erweiterungen programmiert und kenne die entsprechenden RFCs ziemlich gut. Diese schreiben ausdrücklich das von mir beschriebene Verfahren vor.

    Natürlich kann ein Provider davon abweichen. Vor sowas ist man nie sicher. Ich betreue hier in Deutschland mehrere Firmen, die Kunden von Arcor, Tiscali oder der Telekom sind. In allen Fällen gibt es keine solchen Probleme.

    Und das beschriebene Verfahren (Internet Connection Sharing) setzen ja ettliche Leute ein und diesen Fehler habe ich so noch nie gehört. Ich glaube daher immer noch an einen Konfigurationsfehler oder an ein Problem mit XP und der eingesetzten Hardware.

    Da es @MasterD1012 ja auch mit einem Router versucht hat, und dieser garantiert die richtige MTU wählt (anders dürfte ja auf beiden PCs nix gehen), schließe ich MTU-Probleme aus.

    Das Problem aus der Ferne zu lösen, dürfte aber schwer werden. Mein nächster Weg wäre, mit einem Paket-Sniffer die Kommunikation zu analysieren. Dazu muss man aber wissen, wie TCP/IP-Frames aufgebaut sind.

    Ich kann dir nur noch empfehlen, alle Servicepacks und Fixes einzuspielen. Vielleicht hilfts. Ich wünsche dir jedenfalls viel Glück.

    Michael