Victor Ostrovsky - Der Mossad

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  • Victor Ostrovsky - Der Mossad



    VORWORT

    Die Tatsachen zu enthüllen, wie ich sie von meinem günstigen
    Ausgangspunkt während meiner vierjährigen Tätigkeit für den
    Mossad kennengelernt habe, war für mich keineswegs leicht.
    In meiner sehr stark zionistisch ausgerichteten Familie hat
    man mir beigebracht, daß der israelische Staat nicht fähig sei,
    Schandtaten zu verüben. Daß wir der David in einem nie
    endenwollenden Kampf gegen einen immer stärker werdenden
    Goliath wären. Daß es außer uns selbst niemanden auf der
    Welt gäbe, der uns beschützte - ein Gefühl, das durch die
    Überlebenden des Holocausts bestärkt wurde, die unter uns
    lebten.
    Uns, der neuen Generation von Israelis, der auferstandenen
    Nation, die nach mehr als 2000 Jahren des Exils wieder in ihr
    eigenes Land heimgekehrt war, war das Schicksal der
    gesamten Nation anvertraut.
    Die Kommandeure unserer Armee wurden Champions genannt,
    nicht Generäle. Unsere Führer waren Kapitäne am
    Ruder eines großen Schiffes.
    Ich fühlte mich regelrecht erhoben, als ich ausgewählt
    wurde und das Privileg erhielt, der Elite, so sah ich den
    Mossad, anzugehören.
    Aber die verkümmerten Ideale und der selbstbezogene Pragmatismus,
    die ich im Mossad vorfand, verbunden mit Raffgier,
    Geilheit und dem völligen Mangel an Achtung vor
    menschlichem Leben, bewogen mich, die folgende Geschichte
    zu erzählen.
    Aus Liebe zu einem freien und gerechten Israel werfe ich
    mein Leben in die Waagschale und stelle mich jenen entgegen,
    die dafür verantwortlich sind, daß der zionistische Traum in
    den heutigen Alptraum verwandelt wurde.
    Der Mossad, dem als Geheimdienst die Aufgabe anvertraut
    worden war, den Kurs für die Steuerleute der Nation
    abzustecken, hat dieses Vertrauen mißbraucht. Er handelt aus
    Eigennutz, aus erbärmlichen, egoistischen Interessen, und er
    hat die Nation auf einen Kollisionskurs in Richtung Krieg
    gebracht.
    Ich kann nicht länger schweigen. Ich kann auch die
    Glaubwürdigkeit dieses Buches nicht aufs Spiel setzen, indem
    ich reale Ereignisse hinter falschen Namen und verschleierten
    Identitäten verstecke (allerdings habe ich für die Nachnamen
    einiger aktiver Katsas die Anfangsbuchstaben benutzt, um ihr
    Leben zu schützen).

    Nun sind die Würfel gefallen.

    Im Juli 1990 Victor Ostrovsky

    Wer es haben will eine kurze Pn an mich.

    mfG yogido
  • jep, danke auch von mir! gut dass es noch leute gibt die solche bücher hochladen, anstatt dem ewigen kram a la harry potter!
    speed kann ich leider nicht genau sagen, ging zu schnell!!;)