Wählen - ja oder nein?

  • Diskussion

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  • nile schrieb:

    ^es geht ihm um die nicht abgegebenen Stimmen, nicht die ungültigen.

    Macht hier aber keinen Unterschied. Klar kann man es rechnerisch so betrachten, dass ein Nichtwähler sein Votum anteilig nach dem Wahlergebnis auf die Parteien aufteilt, wie man daraus aber einen Grund für oder gegen das Wählen ableiten will sehe ich nicht.


    Oh well. Nun, ich schätze ich konnte meine Gedanken nicht klar genug zum Ausdruck bringen. Ich wollte damit lediglich kundtun, dass ich meine Stimme lieber bewusst und aktiv einer Partei schenke. Es... machte in meinem Kopf sind.
    Es war nicht meine Absicht inkohärentes Gewirr zu schreiben. X(
  • Natürlich wählen gehen!
    Inzwischen ist es mir aber relativ egal ob die von mir gewählte Partei nun reinkommt oder nicht. Ich mache vor jeder Wahl den "Wahlomat" test und da das so gut wie immer mit der von mir präferierten Partei übereinstimmt wähle ich die auch.

    Davon abgesehen sollten bei jeglichen Wahlen Prozenthürden abgeschafft werden damit möglichst wenige Ihre Stimme verschenken.
  • Konradin schrieb:

    Du machst also genau das, was das Dritte Reich erst möglich gemacht hat - du schiebst deine Verantwortung einfach beiseite und schaust in bester deutscher Tradition ganz gezielt weg.
    Angesichts der in Rede stehenden Europawahl ist das "Wegschauen" mitnichten eine "beste deutsche Tradition" - hier lag die Wahlbeteiligung nämlich höher als in den meisten anderen Staaten ohne Wahlpflicht. Im übrigen sei daran erinnert, daß das Grundgesetz die Teilnahme an Wahlen ausdrücklich der Entscheidung des Einzelnen überläßt.

    Konradin schrieb:

    Gerade, wenn ich mir das voräufige Ergebnis der gestrigen Europawahl anschaue, wo sich offen zum Faschismus bekennende Parteien/Gruppierungen ein Mandat erkämpfen konnten, ist es meines Erachtens keineswegs angesagt, die Augen einfach zuzumachen und die eigenen Hände in Unschuld zu waschen - und hinterher ist es mal wieder keiner gewesen.
    Das waren aber keine deutschen Parteien. Wir können den Führer also getrost im Grabe lassen. ;)

    batista545 schrieb:

    Ich kann gut verstehen warum mache nicht wählen gehen, solange sie sich im nachhinein nicht über die politik beschweren.
    Demnach erwirbt man mit Wahl der Autofahrer- Pogo- oder Rentnerpartei das Recht, Kritik an der aktuellen Politik äußern zu dürfen?
    Bücher sind der geschätzte Reichtum der Welt, die richtige Erbschaft von Generationen und Völkern.

    Henry David Thoreau

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von 40Jack ()

  • Jomei123 schrieb:

    wer nicht wählen geht darf sich auch nicht über Entscheidungen der Regierung beschweren!

    Aha, darf man nicht?

    Was, wenn die angeblichen Alternativen die gleiche Politik, nur unter einem anderen Namen, machen, oder gar eine noch schlechtere Politik?

    Muss man die Cholera loben, weil die Pest noch schlimmer ist?

    Wenn einer bei der letzten Bundestagswahl die SPD gewählt hat, weil er mit der CDU-Politik nicht einverstanden war, gilt der dann eigentlich als Kollaborateur, weil die SPD ja dank anschliessender Koalitionsvereinbarung mit an der Regierung beteiligt ist und auch mit seiner Stimme erfolgreich die CDU-Politik unterstützt (obwohl er diese eigentlich ablehnt)?

    Muss man eigentlich ungültig wählen, um solchen Dingen grundsätzlich vorzubeugen und sich in deinen Augen das Recht zu erwerben, sich über die Entscheidungen der Regierung (welcher auch immer, denn man hat sie ja nicht gewählt) anschliessend beschweren zu dürfen?

    Jedenfalls ist dein Beitrag recht interpretierbar.
  • Konradin schrieb:

    Wenn einer bei der letzten Bundestagswahl die SPD gewählt hat, weil er mit der CDU-Politik nicht einverstanden war, gilt der dann eigentlich als Kollaborateur, weil die SPD ja dank anschliessender Koalitionsvereinbarung mit an der Regierung beteiligt ist und auch mit seiner Stimme erfolgreich die CDU-Politik unterstützt (obwohl er diese eigentlich ablehnt)?

    Was ja nun aber nicht unvorhersehbar war ........ Jeder der heute noch SPD wählt und denkt er bekommt eine volksnahe Politik wenn die SPD regieren würde, der muss die letzten 20 Jahre wohl im Koma verbracht haben.
    Weil die Klugen immer nachgeben, wird die Welt von den Dummen regiert!
  • Konradin schrieb:

    Aha, darf man nicht?

    Was, wenn die angeblichen Alternativen die gleiche Politik, nur unter einem anderen Namen, machen, oder gar eine noch schlechtere Politik?

    Muss man die Cholera loben, weil die Pest noch schlimmer ist?

    Wenn einer bei der letzten Bundestagswahl die SPD gewählt hat, weil er mit der CDU-Politik nicht einverstanden war, gilt der dann eigentlich als Kollaborateur, weil die SPD ja dank anschliessender Koalitionsvereinbarung mit an der Regierung beteiligt ist und auch mit seiner Stimme erfolgreich die CDU-Politik unterstützt (obwohl er diese eigentlich ablehnt)?

    Muss man eigentlich ungültig wählen, um solchen Dingen grundsätzlich vorzubeugen und sich in deinen Augen das Recht zu erwerben, sich über die Entscheidungen der Regierung (welcher auch immer, denn man hat sie ja nicht gewählt) anschliessend beschweren zu dürfen?

    Jedenfalls ist dein Beitrag recht interpretierbar.


    Da gebe ich Dir natürlich recht.
    Wenn Deine Partnerin gerne ans Meer möchte, Du aber lieber in die Berge, was machst dann?
    Gar keinen oder getrennt in den Urlaub oder findet Ihr einen KOMPROMISS und macht abwechselnd am Meer und in den Bergen Urlaub?
    Gruss
    Jomei123
  • Ich gehe nicht wählen und beschwere mich trotzdem über die Politik.

    Als ich früher gewählt habe, hab ich immer die Aussage gewählt, welche von der jeweiligen
    Partei aufgestellt wurde. Keine Aussage wurde eingehalten oder umgesetzt, nur das was
    der Regierung hilft und nicht dem Menschen.

    Und wenn man nicht möchte das der Ottonormalbürger etwas mitbekommt, schiebt man
    noch schnell einen Konflikt oder der gleichen (bsp. Absturz der Germanwings-Maschine in FRA
    -> Maut schnell durch gehauen -> kaum einer hat was gesagt oä..).

    Politik, ohne mich (außer die Deutschen wachen mal auf und gehen geschlossen auf die
    Straße, wie es alle anderen Länder machen..).
  • Henry277 schrieb:

    Was ja nun aber nicht unvorhersehbar war ........

    Genau das ist aber der entscheidende Punkt. Man wählt die Katze im Sack, in der Hoffnung, sie könnte anschliessend das machen, was man sich vorstellt.

    Ich kann mich noch an die Bundestagswahl erinnern, als die SPD die Wähler dazu aufgerufen hat, ihr Stimme dem damaligen Dauerkoalitionspartner F.D.P. (damals noch mit 3 Punkten) zu geben, damit er auch sicher wieder dabei ist. Nach der Wahl gab's dann eine Koalition mit der CDU/CSU. Viele Wähler bekamen dann eine Regierung, welche sie durch ihre Wahl eineglich sicher verhindern wollten.

    Meiner Meinung nach hat dieses 'Rechtfertigen durch Mehrheiten' mit Demokratie wenig zu tun. Vor allem, wenn man das Votum der Wähler offensichtlich missbraucht.

    -----


    Dein Vergleich hinkt ganz gewaltig, Jomei123. Weder muss ich mit irgendjemand gemeinsamen Urlaub machen noch benötige ich für diese Entscheidung die Mehrheit meiner Nachbarn. Es betrifft sie nicht, sie haben kein Mitspracherecht und es geht sie letzten Endes nicht einmal etwas an.

    Wenn ich mit einem Partner einen Kompromiss eingehe, dann auch sicher nicht der Nachbarn wegen. Und ich lasse darüber auch nicht abstimmen, weder vorher noch danach. Denn dieser Kompromiss geht ganz genau zwei Menschen an, meinen Partner und mich.

    Übrigens ist die SPD keineswegs gezwungen, eine grosse Koalition einzugehen. Lieber (halbwegs) standpunkttreu bleiben als sich für die Machtbeteiligung einiger Weniger gleich zu prostituieren.

    Aber die SPD (Speichellecker Partei Deutschlands) hat es ja ehrlich gesagt meiner Meinung nach nicht anders verdient.
  • Konradin schrieb:


    Dein Vergleich hinkt ganz gewaltig, Jomei123. Weder muss ich mit irgendjemand gemeinsamen Urlaub machen noch benötige ich für diese Entscheidung die Mehrheit meiner Nachbarn. Es betrifft sie nicht, sie haben kein Mitspracherecht und es geht sie letzten Endes nicht einmal etwas an.


    da interpretierst Du mich nicht richtig:
    was ich sagen wollte ist, dass wenn sich zwei (oder auch mehr) zusammentun kann nicht immer jeder seine eigene Vorstellung durchdrücken sondern muss auch Kompromisse eingehen.

    Ich bin auch mit vielen Entscheidungen der aktuellen Regierung nicht einverstanden, aber was bleibt Dir dann?
    Gehe ich nicht zur Wahl, wie hier von vielen vorgeschlagen und die letzten Wahlen ja auch zeigen, stärke ich automatisch die kleinen extremistischen Parteien.
    Gruss
    Jomei123
  • Jomei123 schrieb:

    da interpretierst Du mich nicht richtig:
    was ich sagen wollte ist, dass wenn sich zwei (oder auch mehr) zusammentun kann nicht immer jeder seine eigene Vorstellung durchdrücken sondern muss auch Kompromisse eingehen.

    Das Eine hat mit dem Anderen aber nichts zu tun.

    Wenn ich mich privat mit jemandem zusammentue, dann kann ich mit ihm entweder einen Kompromiss eingehen oder mich gegebenenfalls auch von ihm trennen. Das ist einzig und allein meine Entscheidung und ich habe niemandem gegenüber eine Rechenschaftspflicht.

    Wenn sich Parteien zusammentun, dann ist das eine ganz andere Geschichte, denn die Parteien bekommen ihre Legitimation ausschliesslich durch das Votum der Wähler. Eine Partei, die keiner wählt, die scheidet als Koalitionspartner schlicht und einfach aus.

    Du vergleichst da nicht Äpfel mit Birnen, sondern eher ja mit nein. Völlig andere Sachverhalte, die nichts miteinander zu tun haben.

    Eine Koalition sollte so ausgehandelt werden, daß keiner der Koalitionspartner seine Standpunkte verrät (oder anders ausgedrückt seine Wähler verarscht) und nicht, indem eine machtgeiler Parteivorstand einer anderen Partein in den Enddarm kriecht, um ein wenig der Macht mit abzubekommen.

    Jomei123 schrieb:

    Ich bin auch mit vielen Entscheidungen der aktuellen Regierung nicht einverstanden, aber was bleibt Dir dann?
    Gehe ich nicht zur Wahl, wie hier von vielen vorgeschlagen und die letzten Wahlen ja auch zeigen, stärke ich automatisch die kleinen extremistischen Parteien.


    Die Frage ist eigentlich recht anmassend. Seit wann muss man beim Wahlrecht Problemlösungen anbieten können, um sein Wahlrecht auszuüben oder auch ganz bewusst darauf zu verzichten?

    Da kann man ja gleich zu den Popilisten gehen. Die haben immer irgendwelche schlichten vorgebliche Problemlösungen parat, denn mit Speck fängt man bekanntlich Mäuse. Ich habe bisher noch keine populistische Parttei erlebt, welche die Plausibilität ihrer Problemlösungen tatsächlin in der Praxis beweisen konnte, eher im Gegenteil.

    Die Alternative zu 'wählen' ist 'nicht wählen' und nicht zwingend 'Problemlösungen anbieten zu können' und die Alternative zu 'jemanden wählen' ist 'ungültig wählen'. Für welche Alternative man sich entscheidet, das bestimmt man selbst. Darf man dies nicht (mehr), dann ist die Demokratie zuende.
  • Wenn einer bei der letzten Bundestagswahl die SPD gewählt hat, weil er mit der CDU-Politik nicht einverstanden war, gilt der dann eigentlich als Kollaborateur, weil die SPD ja dank anschliessender Koalitionsvereinbarung mit an der Regierung beteiligt ist und auch mit seiner Stimme erfolgreich die CDU-Politik unterstützt (obwohl er diese eigentlich ablehnt)?


    Das ist m.E. nicht ganz richtig. Man gibt einer Partei seine Stimme, und je mehr Stimmen diese Partei erhält, umso mehr Abgeordnete sind dann im Bundestag von ihr vertreten. Wenn es dann für eine Wunsch-Koalition nicht reicht muss zwar eine grosse Koalition eingegangen werden, aber trotzdem kann die SPD (jetzt im Beispiel mit der CDU) Sachen durchsetzen oder verhindern, also vertreten sie immer noch ihre Wähler, bzw. ihr Parteiprogramm.

    Als "Grünen-Wähler" vertritt man auch nicht immer alles von der SPD, trotzdem regieren die dann meistens zusammen mit der SPD, können also auch teilweise ihre Anliegen durchsetzen. Dasselbe bei CDU und FDP, obwohl diese ja nicht mehr im Bundestag vertreten sind.

    Grundsätzlich bin ich aber natürlich auch der Meinung dass jede Stimme zählt und man immer wählen gehen soll, eigentlich stärkt man bei einer Enthaltung nicht die anderen Parteien, sondern schwächt seine eigene Interessen/Anliegen. Und sich nachher über die Regierung beschweren finde ich auch falsch, wenn einem die Wahl egal ist, darf man sich nachher auch nicht über die Konsequenzen beklagen.
  • cosmo79 schrieb:

    Wenn es dann für eine Wunsch-Koalition nicht reicht muss zwar eine grosse Koalition eingegangen werden, aber trotzdem kann die SPD (jetzt im Beispiel mit der CDU) Sachen durchsetzen oder verhindern, also vertreten sie immer noch ihre Wähler, bzw. ihr Parteiprogramm.

    Das halte ich für Unsinn.

    Bei meinem Beispiel mit der F.D.P. ging es übrigens um eine klare Koalitionszusage vor der Wahl, die anschliessend gebrochen wurde. Also kein Kompromiss, sondern ein klarer (legaler) Betrug am Wähler.

    Und daß die SPD Sachen durchsetzen oder verhindern kann, das halte ich dank dem Lügengabriel für ein Gerücht. Gegen wen eigentlich? Gegen den Koalitionspartner CDU/CSU wohl kaum. Und die anderen Parteien wären entweder mit der SPD in einer Koalition oder wie jetzt auch in der zahhlenmässig deutlich unterlegenen Opposition).

    Was kann die SPD denn durchsetzen oder verhindern, was sie ohne diese Koalition nicht auch könnte?

    Ich kenne viele SPD-Wähler, welche die SPD nicht gewählt haben, weil sie die SPD so sehr lieben, sondern weil sie eine CDU/CSU-Regierung ganz klar verhindern wollten. Und du behauptest, die SPD würde ihren Wählern in einer Grossen Koalition gerecht? Du meinst wohl, die Wähler applaudieren auch noch mehrheitlich, wenn man sie ganz offensichtlich betrügt?

    Nein, es ging der SPD-Führungsriege lediglich um ihre (kurzfristige) Pöstchenreiterei und dafür nehmen sie es in Kauf, als Partei allmählich den gleichen Stellenwert einzunehmen wie vormals die FDP. Ich wünsche ihnen übrigens das gleiche Ende, verdient hätten sie es meiner Meinung nach schon längst.

    Sie werden sich wohl langfristig damit abfinden müssen, nicht einmal mehr die stärkste Oppositionspartei zu sein und jede Chance dauf verspielt zu haben, eines Tages auch einmal wieder der grössere Koalitionspartner zu werden. Jedenfalls, wenn sie so weitermachen wie bisher. Man sieht, alles hat auch eine gute Seite. :öm:
    Aktuell zum 70. Jahrestag:
    Auschwitz war sicher nur die Folge berechtigter Ängste gegen die Juden.
    Damals war es die Verjudung, heute ist es die Islamisierung, welche uns Angst macht.
    Eigentlich müssten sich diese Leute bei uns dafür entschuldigen.
  • Konradin schrieb:

    Was kann die SPD denn durchsetzen oder verhindern, was sie ohne diese Koalition nicht auch könnte?


    Naja, die SPD hat bisher in der Regierung mehr durchgesetzt als man denkt, den Mindestlohn z.B., oder auch die Rente mit 63. In der Opposition hätte man das nicht machen können.

    Konradin schrieb:


    Sie werden sich wohl langfristig damit abfinden müssen, nicht einmal mehr die stärkste Oppositionspartei zu sein und jede Chance dauf verspielt zu haben, eines Tages auch einmal wieder der grössere Koalitionspartner zu werden. Jedenfalls, wenn sie so weitermachen wie bisher. Man sieht, alles hat auch eine gute Seite. :öm:


    Ich glaube das kann sehr schnell wieder ändern, kommt ja auch auf die zu wählenden Persönlichkeiten an. Sigmar & Co. kann man ohne Frage nicht wirklich ernst nehmen, aber ehrlich gesagt der Lügen-Mutti (mit mir kommt keine PKW-Maut) und Witzbold Seehofer würde ich meine Stimme bestimmt auch nicht geben. Aber ich darf ja zum Glück in Deutschland eh nicht wählen... ;)
  • Jomei123 schrieb:

    Gehe ich nicht zur Wahl, wie hier von vielen vorgeschlagen und die letzten Wahlen ja auch zeigen, stärke ich automatisch die kleinen extremistischen Parteien.
    Das stimmt nur bedingt - und auch nur unter der Voraussetzung, daß der Nichtwähler nicht andernfalls eine kleine, extremistische Partei gewählt hätte.
    Bücher sind der geschätzte Reichtum der Welt, die richtige Erbschaft von Generationen und Völkern.

    Henry David Thoreau
  • cosmo79 schrieb:

    Naja, die SPD hat bisher in der Regierung mehr durchgesetzt als man denkt, den Mindestlohn z.B., oder auch die Rente mit 63. In der Opposition hätte man das nicht machen können.

    Einen Mindestlohn, der vor Ausnahmen nur so strotzt?

    Sorry, aber es wäre ehrlicher gewesen, einen durchgängig bindenden Mindestlohn einzuführen, der seinen Namen auch verdient, oder es gleich sein zu lassen. So ist es doch mehr Augenwischerei als alles andere.

    Und zum Wählen generell. Ich habe einfach keine Lust mehr, meine Stimme dem vermeintlich kleineren Übel zu geben, welches meine Interessen absolut nicht vertritt. Das vermeintlich kleinere Übel ist keine Alternative, sondern nur ein weiteres Übel. Übel aber bekämpft man und kriecht ihnen nicht zum deren Machterhalt in den Hintern.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Konradin ()

  • gut das ich nicht wählen muss /soll, aber hätte ich die Möglichkeit, würde ich wählen, den so wüsste ich, dass ich nicht dran schuld bin, wenn sie nicht gewinnen.

    Aber wie anfangs erwähnt, ich brauch es nicht und das ist gut, weil ich wirklich nicht wüsste wen ich wählen sollte.