WLan Einbruch zurückverfolgen ?

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  • WLan Einbruch zurückverfolgen ?

    Moin moin,

    bin hier grad beim Kollegen, welcher ein offenes WLan besitzt,
    nach ein bißchen plaudern meinte er zu mir, wozu solle er sein WLan verschlüsseln, würde ja eh nichts passieren und wenn doch kann man den "Einbrecher" herausfinden.

    Ich meinte dass dies nicht so einfach sei.

    Ist es überhaupt möglich, denjenigen zu bekommen, wenn dieser sich über sein WLan einloggt ?

    Loggt der PC sich dann mit einer immer wiederfindenden IP ein ?
    Kann man sich gegen so etwas schützen (außer einen WEP/WPA Schlüssel einzustellen) denn da drauf hat er absolut kein Bock, ihm ist bisher nichts passiert, warum sollte ihm jetzt was passieren.

    Was sagt ihr ?

    Habe hier mal folgendes im Netz gefunden, siehe H I E R.

    Wenns danach geht, ist es unmöglich jemanden zu "verfolgen", oder sehe ich dass falsch ?
    Dort wird gesagt, dass man ihn nur bis zum Provider verfolgen kann, was ist aber, wenn er garkeinen Provider hat ? Bzw. ist es ja in dem Moment, wo der "Einbrecher" bei meinem Kollegen drauf ist SEIN Provider, oder sehe ich dass falsch ?

    Ich meine, WIE soll er dann nachweisen, dass er, sofern etwas angestellt wurde, nicht der jenige ist, der dass war ?!

    Bekommt man irgendwie zumindest den Computernamen etc. raus, oder gibts da nichts an Infos zu holen, mit denen man gegenfalls zur Polizei könnte ? Außer "irgendeiner(??)" IP ?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von NeHe ()

  • Moin,

    die IP-Adresse bekommt er im Zweifel von Deinem Router zugeteilt.
    Sehen kannst Du ihn wahrscheinlich im LOG Deines Routers mit seiner MAC-Adresse.
    Die ist seiner WLAN-Karte zugeteilt und weltweit einzigartig.
    An den ersten 3 Bytes der MAC-Adresse kann man erkennen, um welchen Hersteller es sich handelt.
    Leider kann man auch die MAC-Adresse faken.
    Wenn der 'Besucher' vorsichtig war, nützt Dir das also gar nichts.
    Und sicherlich ist es auch nicht sinnvoll Herrn Unbekannt mit MAC-Adresse xyz anzuzeigen.

    Gruß
  • Naja gut, aber wenn wir nun die MAC haben, bringt Sie uns doch auch nicht wirklich was, wenn wir wissen, welcher Hersteller usw., was hätten wir davon, mal angenommen, die Karte wäre registriert, was ist, wenn der jenige des PC/Laptop von irgendwem gekauft hat ?!

    Dass bringt und doch überhaupt nicht weiter, oder sehe ich es falsch ?!

    Mal sehen, ob es meinen Kollegen überzeugt und er dann endlich mal sein WLan dicht macht :D

    ::: EDIT :::

    Da fällt mir grad nochwas ein, was ist denn, wenn der Angreifer, keine interne Netzwerkkarte benutzt, sondern einen externen Stick oder wie auch immer ? Dann hat sich dass mit der MAC doch erledigt, oder sehe ich dass falsch ?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von KingstonTown ()

  • naja dann sag doch mal wo er wohnt :D wenn dan leute was brauchen z.b. ETKA können sie das ja dann bei ihn vor der tür updaten *g*
    umd MAC-Adresse fälschen sollte ja wohl kein problem sein soll sich man nicht wunder wenn bei ihm im router-protokoll mal nur 00:11:22:usw drin steht

    aber es gibt ein schönes video dazu warum man sein W-Lan verschlüsseln sollte klick

    LG Matze
  • Wenn einer einfach mal draußen auf der Straße anhält und sich einwählt, ist der sowieso (fast) nicht zu finden. Wo willst du denn da anfangen zu suchen?

    Außerdem gibt es Gerichtsurteile, nach denen der Anschlußinhaber (zumindest mit-) schuldig ist, wenn er sein W-LAN nicht absichert und dadurch über seinen Anschluß illegale Sachen getrieben werden.
    (Quelle: hab ich nicht. Hab ich vor längerer Zeit mal irgendwo gelesen)
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  • Ja @ SHADOW, ich weiß, aber mein Kollege will es einfach nicht glauben (oder ernst nehmen), keine Ahnung.

    Und dass der WLan-Betreiber bei offenen Netzen mit schuldig ist weiß ich, deswegen gehts ja da drum wie man einen eventuellen Einbrecher stellen kann/könnte ?!

    Ich habe auch gelesen, dass man den "Einbrecher" orten kann, mit einem GPS Empfänger und der richtigen Software bis auf 1m genau (?!) ?
    Aber wie schnell muss da geschehen ?
    Was braucht man dafür vom "Einbrecher" ?
    Wie weit kann man so ein Signal empfangen / senden ?

    Und was wäre, wenn er mit einem Stick ins Netz geht und ihn dann danach einfach wegwerfen würde ?
  • @ KingstonTo (ja, auch ohne die beiden letzten Buchstaben) :P
    Orten kannst du ihn - wenn überhaupt - sowieso nur solange er eben noch da ist. Wenn nach ein paar Wochen die Polizei vor der Tür steht ist der "Einbrecher" sowieso schon längst über alle Berge.
    Es sei denn, es wäre der Nachbar, da gibts ja genug die irgendwo mitsurfen. Aber auch das muss er ihm dann erst nachweisen können.

    Es sollte doch nun wirklich nicht SOOO ein Riesenproblem sein, die Routerkonfiguration aufzurufen und das Häkchen bei der Verschlüsselung zu setzen...
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  • ich verstehe das nicht - statt sich dermassen den Kopf darüber zu zerbrechen, wie man vermeidliche "Einbrecher" stellt, sollte man lieber die Tür abriegeln.
    Ich kenne auch keinen Juwelier, der sich weigert seinen Laden zu abzusperren und sich nach polizeilicher Hilfe erkundigt falls man ihn ausrauben sollte?

    Wenn Dein Kollege partout kein WPA Verschlüsselungskram will, so kann er zumindest die MAC-Filterung einstellen, die bewirkt, dass nur bekannte Rechner ins Netz dürfen. Das verlangsamt auch das Wlan nicht so wie die Crypterei.

    Gott zum Gruße,
    Berla
  • naja dann schau dir doch mal das video an was ich dir oben gezeigt habe da wird es gut beschrieben was und warum wiso weshalb .... ABER wer nicht hören will muss fühlen ich hab auch so ein fall im freundeskreis der hat aber vor 1jahr sein teil dazu gelernt wir haben alle gesagt geh von WEP weg das ist sehr schnell geknackt usw ja eines Tages war es so weit es lag ein Brief im Briefkasten mit der Rechnung. er konnte ja beweisen das sein WLan geknackt worde und das er es nicht war, er hätte sich aber alles sparen können die 8Monate da drauf: Gericht, Polizei, Rechtsanwalt usw blabla
    ende vom lied WLan ist jetzt besser gesichert WPA2 und MAC-Filter ....

    LG Matze
  • Ich hatte auch so einen Kollegen ( "Hallo Kurt ;)" ), dem es "egal" war - dann habe ich meinen Laptop genommen und bin vor seine Wohnung gefahren. Recht schnell hat mir mein Laptop sein offenes WLAN SID angezeigt und ich kam nach Auswahl dessen auch unverzüglich über seinen Zugang ins I-Net. Mehr noch, eine kleine DOS-Box gab mir nach Eingabe von "IPCONFIG /ALL" auch bereitwillig Auskunft über die Routeradresse, die mir freundlicherweise per DHCP eine IP zugewiesen hatte. Diese im Browser eingegeben, öffnete sich auch schon das Admin Menü des Routers. Nicht einmal die Standart Logins waren dort geändert.

    Zuerst habe ich - fies wie ich bin - nach Freigaben im Netz gesucht, seinen Rechner hatte er zwar nicht gesichert, allerdings ausser dem Drucker auch keine Freigaben eingerichtet. Aber das hatte mir gereicht, ihm ein "Piratenfax" auf seinen Drucker auszugeben. Anschliessend habe ich ihm sein Wlan gesichert und konnte darauf warten, bis mein Handy klingelte... "ey mann, ich komme nicht mehr ins Internet...".

    Nun ich bin ein guter Freund - ein anderer hätte doch recht großen Schaden anrichten können.

    Also, probiere es doch mal mit einer kleinen Schocktherapie bei deinem Freund. Macht sogar Spass solche unbelehrbaren Kameraden zur Vernunft zu bringen.

    Schönen Sonntag,
    Berla