... den GESCHEITERTEN (westlichen) Demokratien.

  • Allgemein

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Hero schrieb:

    omg,
    es gab nie ein Land in welchen Kommunismus "herrschte", das ist schon per Definition unmöglich, da Kommunismus bedeutet, dass es eben_keinen_Staat gibt (Ja ich weiß, das ist wieder das politische, geschichtliche Grundwissen...).

    Nein, das ist wieder dein Theoriedenken, mehr nicht. Fakt ist, dass es klare Bestrebungen gab, so etwas wie einen Kommnismus in Ländern dieser Erde einzuführen und dass die Völker und Führer klare Vorstellungen davon hatten, wie der auszusehen hat. Das große Unglück des Kommunismus war eben, dass man ihn vorher nicht an Ratten und Mäusen getestet hat. ;)



    Ja, ich weiß, dass ich Recht habe. Wie sehr, sieht man ja an deinem jetzigen Beitrag. Du zitierst die Bpb, um eine weitere Rechtfertigung für dieses gescheiterte System zu finden und um weitere Lügen und Desinformationen zu verbreiten. Was du hier permanent runterleierst ist Staatspropaganda, getragen von Konzernen und deren entsprechenden Lobbyorganisationen. Aber ich denke das weißt du auch.
    [SIZE=1]Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, gib ihm Macht.
    AbrahamLincoln
    [/SIZE]

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Cuinae ()

  • Cuinae schrieb:

    Nein, das ist wieder dein Theoriedenken, mehr nicht.

    Nein, das ist die Theorie von Marx und Engels und die Theorie auf die sich die meisten Marxisten beziehen.

    Cuinae schrieb:

    Fakt ist, dass es klare Bestrebungen gab, so etwas wie einen Kommnismus in Ländern dieser Erde einzuführen

    Stalin hat also versuch Staat und Kapital abzuschaffen?
    Stalin hat sich zwar auf Marx bezogen, er versuchte aber nicht mal so tun, als ob es ihm um einen "Verein freier Menschen" gehen würde, statt dessen begründete er seine Herrschaft mit der "Diktatur des Proletariats" (welche er natürlich auch nicht versucht hat umzusetzen) und das ist nun mal kein Kommunismus.

    Cuinae schrieb:

    Ja, ich weiß, dass ich Recht habe.

    Du bist ja nicht mal fähig, einfachste Zusammenhänge zu erkennen:
    Aber ich dachte schon, ich zitiere Bpb um auf eine allgemein anerkannte Definition der "Marktwirtschaft" hinzuweisen, aber jemand der so "kritisch" ist wie du, muss es ja besser wissen.
  • Hero schrieb:

    Nein, das ist die Theorie von Marx und Engels und die Theorie auf die sich die meisten Marxisten beziehen.

    Stalin hat also versuch Staat und Kapital abzuschaffen?
    Stalin hat sich zwar auf Marx bezogen, er versuchte aber nicht mal so tun, als ob es ihm um einen "Verein freier Menschen" gehen würde, statt dessen begründete er seine Herrschaft mit der "Diktatur des Proletariats" (welche er natürlich auch nicht versucht hat umzusetzen) und das ist nun mal kein Kommunismus.

    Boeh, das ist doch vollkommen egal. Der einfache Punkt ist der, dass, egal wo es kommunistische Bestrebungen und Kräfte gab, genau das eingetreten ist, was ich geschildert habe.

    Du bist ja nicht mal fähig, einfachste Zusammenhänge zu erkennen:
    Aber ich dachte schon, ich zitiere Bpb um auf eine allgemein anerkannte Definition der "Marktwirtschaft" hinzuweisen, aber jemand der so "kritisch" ist wie du, muss es ja besser wissen.


    Darum geht's nicht. Du würdest ja sicherlich auch nicht das "Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda" bemühen, um eine allgemeine Definition über den Kommunismus zu bekommen, auch wenn diese korrekt wäre. Die "Bundeszentrale für politische Bildung" stufe ich da ähnlich "glaubwürdig" ein. Auf der einen Seite steht eine "allgemein gültige" Definition, auf der nächsten dann wieder Propaganda vom "Erfinder der sozialen Marktwirtschaft". Einfach schlechte Quellen, Kollege!
    [SIZE=1]Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, gib ihm Macht.
    AbrahamLincoln
    [/SIZE]

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cuinae ()

  • Cuinae schrieb:

    ... Nun, grundsätzlich habe ich nichts gegen das Einschränken der Freiheiten, nur muss das auch in 'nem ordentlichen Verhältnis stehen. ...


    Eine sehr gefährliche Pauschalaussage. Klar, schon um in einem Gemeinwesen verbindliche Regeln des Zusammenlebens zu haben, muss man die persönliche Freiheit dort beschränken, wo sie die Freiheit Anderer sonst beeinträchtigen würde.

    Ich sag mal so: fast jede Form einer Regierung oder einer staatlichen Gemeinschaft würde mehr oder weniger darauf hinauslaufen, dass sich die Alphatiere, sprich Machtmenschen, durchsetzen werden. Hat man aber erst mal jedwede Opposition so beschränkt oder gar eliminiert, dass keine wirksame Kontrolle der Herrschenden mehr gegeben ist, dann muss man sich über diktatorische Auswüchse schlimmster Form nicht mehr wundern.
  • Zu doof, dass man seit Ende des Kalten Krieges nicht mal mehr auf gut eingeübte Antikommunisten trifft, statt dessen hat man es mit solchen Getrolle zu tun hat.

    Cuinae schrieb:

    Boeh, das ist doch vollkommen egal.

    Langsam wird dein beschränktes Erkenntnisvermögen echt nervig.
    Natürlich geht es genau darum, das hab' ich auch ausführlich begründet, aber das scheint ja zu hoch für dich zu sein.
    Also nochmal für diejenigen, die ganz langsam denken:
    Stalin hat nicht versucht den Kommunismus einzuführen.
    Stalin hatte auch keine "kommunistischen Bestrebungen".
    verstanden?

    Cuinae schrieb:

    Der einfache Punkt ist der, dass, egal wo es kommunistische Bestrebungen und Kräfte gab, genau das eingetreten ist, was ich geschildert habe.

    Also langsam müsste dir echt selber auffallen, was für ein Crap du da schreibst. Es gibt überall auf der Welt kommunistische Bestrebungen und Kräfte, nur waren die weder unter Stalin noch unter Mao oder in der DDR in der Mehrheit.


    Cuinae schrieb:

    Darum geht's nicht. Du würdest ja sicherlich auch nicht das "Reichsministerium Bluba Bluba Bluba

    Abgesehen davon, dass das eine ziemlich widerliche Verharmlosung des Nationalsozialismus ist, ist die Annahme, jeder, der die BpB zitieren würde, würde dies nur tun, um gesellschaftliche Verhältnisse zu affirmieren, einfach so lächerlich, dass sie keine weitere Erklärung benötigt.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Hero ()

  • Kannst du auch erklären, warum die Rezeption der marx'chen Kritik eine Ideologie sein soll?
    Wegen den "-ismus", welcher lediglich ein Abstraktum bzw. eine Induktion darstellt?
    Schön, dann nen' es eben "befreite Gesellschaft".
    Sind Metabolismus und Anabolismus auch Ideologien?

    "Anarchie"/"Anarchismus" (Seit wann hat crimethin eigl. die Deutungshoheit über diesen Begriff, die meisten Anarchisten sind doch gar nicht so dumm wie die) kennzeichnet einen grundsätzlich herrschaftsfreien Zustand (warum soll das keine Ideologie sein), ob die Gesamtheit menschlicher Bedürfnisse in einer Informations- und Industriegesellschaft sich allerdings so organisiert werden kann, ist eine ganz andere Frage, aber warum kommst du darauf, dass ich so was will? Dafür ist der Begriff doch viel zu ungenau gekennzeichnet.
  • wenn du nicht immer so deine arroganz raushängen lassen würdest, könnte man ja vielleicht ganz aufschlussreiche gespräche führen...
    crimethink habe ich ja auch nur als beispiel genannt, weil ich die seite heute morgen entdeckt habe...
    wie dem auch sei...befreite gesellschaft ist ein guter name, für das, was wir wünschen.
    nun ist die frage: wie erreichen wir sie?
    meines erachtens besteht die einzige möglichkeit darin, die kommende generation mit den erforderlichen paradigmen aufzuziehen...denn, wenn es noch nicht bekannt sein sollte, menschen hören nach der kindheit auf wesentlich neue Symbolsysteme zu lernen...
    wie aber erreichen wir das in einer gesellschaft, die nur einer kleinen minderheit überhaupt das intellektuelle instrumentarium an die hand gibt, komplexe zusammenhänge zu erfassen, und deren bildungssystem zweitens darauf ausgerichtet ist, dass der schüler fast ausschließlich etwas über die als abgetrennt von sich selbst gedachte welt lernt aber nichts oder sehr wenig über sich selbst?
  • Das ist zwar eine schlaue Frage, idin, aber bevor man versucht einen bestimmten, ggf. utopischen, Gesellschaftszustand zu erreichen, sollte man erst einmal genau analysieren, was in unserer Gesellschaft falsch läuft, oder, um es mit den Worten von Giammaria Ortes zu sagen: "Statt unnütze Systeme für das Wohl der Völker aufzustellen, will ich mich darauf beschränken, die Gründe ihres Unglücks zu untersuchen.". Durch Negation lässt sich dann immer noch rausfinden, welche gesellschaftlichen Veränderungen das Wohl der Menschen tatsächlich maximieren können.
    Und auch wenn es schön einfach wäre, gesellschaftliche Emanzipation lässt sich nicht dadurch erreichen, dass man Banker an die Wand stellt.
    Unser Bildungssystem ist aber natürlich mehr Folge, als Ursache des Problems (insofern ist auch fraglich, ob man es zu einer "Lösungsursache" umstrukturieren kann.). Die "Kapitalismuswerbung" kommt ohnehin eher von der Kultur (siehe auch...), als von der Bildung, jedenfalls scheinen mir die Zeiten vorbei zu sein, in welchen die Lehrer verordnet bekommen die Kinder in der Form zu beeinflussen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Hero ()

  • Hero schrieb:

    Zu doof, dass man seit Ende des Kalten Krieges nicht mal mehr auf gut eingeübte Antikommunisten trifft, statt dessen hat man es mit solchen Getrolle zu tun hat.

    Deutsch?

    Langsam wird dein beschränktes Erkenntnisvermögen echt nervig.

    Boeh, halt bloß die Backen. Wenn hier jemand nervt, dann bist du das. Du hast null Argumente, zerreißt meine Quellen, auf welche du wiederrum keine Gegenargumente hast, lieferst selbst welche, die einfach nur lächerlich sind, und bleibst trotzdem noch auf deinem hohen Ross sitzen. Ich meine, wer benutzt Fremdwörter, wo man gar keine braucht bzw. wo man es mit einfachen deutschen Synonymen veranschaulichen kann, und verlinkt dann auch gleichzeitig noch jenes Fremdwort, damit auch alle Idioten wissen, was es bedeutet? So schlecht und so lächerlich.

    Auch wenn du es immer betonen willst, hat dich deine "Bildung" nicht davor bewahrt, dich von kleinen Kartellen beeinflussen zu lassen, wie man es ja hier deutlich sieht. Wobei ich nun wirklich glaube, dass du hier ebenfalls Lobbyarbeit betreibst. Nur eben in eigener Person, wie es ja auch Idin schon vermutet hat. So ignorant kann man nicht sein.


    Natürlich geht es genau darum, das hab' ich auch ausführlich begründet, aber das scheint ja zu hoch für dich zu sein.
    Also nochmal für diejenigen, die ganz langsam denken:
    Stalin hat nicht versucht den Kommunismus einzuführen.
    Stalin hatte auch keine "kommunistischen Bestrebungen".
    verstanden?

    Nö, habe ich nicht.
    1. Wo habe ich ausschließich Stalin erwähnt?
    2. Wer war sein Vorgänger?
    3. Wie würdest du das Wirtschaftssystem der SU bezeichnen?

    Also langsam müsste dir echt selber auffallen, was für ein Crap du da schreibst. Es gibt überall auf der Welt kommunistische Bestrebungen und Kräfte, nur waren die weder unter Stalin noch unter Mao oder in der DDR in der Mehrheit.

    Wer ist eigentlich für dich ein Kommunist? Gibt's die überhaupt?

    Weißt du, man muss das eben an realen Vorbildern und ihren Entwicklungen festmachen. Das eine ist eben Theorie, das andere die Praxis. In letzterer hat der Kommunismus tatsächlich noch nie existiert. Und nun? Wie diese Systeme benennen, die es versucht haben, aber schlicht und einfach an der Individualität des Menschen gescheitert sind? Und jetzt komm mir nicht mit Stalin, meine Fresse!

    Abgesehen davon, dass das eine ziemlich widerliche Verharmlosung des Nationalsozialismus ist, ist die Annahme, jeder, der die BpB zitieren würde, würde dies nur tun, um gesellschaftliche Verhältnisse zu affirmieren, einfach so lächerlich, dass sie keine weitere Erklärung benötigt.


    Och, eine widerliche Verharmlosung ist das für dich? Mmh, möchtest jetzt weinen gehen? Willst du mich verarschen? Du nimmst dir die Frechheit raus, mir hier mit Moral zu kommen, wohingegen du unbequeme Wahrheiten unterdrücken willst, indem du meine Quellen und mich diskreditierst, mit keinem Wort darauf eingehst und selber neoliberale Propaganda verbreitest, und alles andere als "Verschwörungskram" abtust. Deine Quellengeber sind für 2 Millionen Kinder an der Armutsgrenze, Studiengebühren, Verarmung des Mittelstandes, unterbezahlte Leih- und Zeitarbeit, Privatisierung von Bus, Bahn, Wasser, Strom, Schulen, Krankenhäuser und viele andere Sachen verantwortlich, was nur einer kleinen Clique dient, und auf der Mehrheit des Volkes ausgetragen wird. Du gibst eine normale Entwicklung des Kapitalismus als Folge dieser ganzen Umstände an, mit Argumenten, welche keine sind bzw. von Leuten kommen, die von dieser Entwicklung profitieren und selbige als "natürlich gegeben" deklarieren. Gefangen in der eigenen Propaganda.

    Dass diese Entwicklung nicht natürlich ist, siehst du schon hier am Forum. Würde ich dich mit diesen einfachen Tatsachen überzeugen, wäre es schon ein weiterer, der gegen den Strom läuft. Aber da ja alles "natürlich gegeben" ist, kann man eh nichts machen, nicht?

    Warum bedient man sich eigentlich immer noch dieser billigen Ablenkungsmanöver, indem man auf die bösen Rechten zeigt?

    Aber gutes Thema. Wie überträgt sich dein Bild eigentlich auf das Dritte Reich? Oder anders gefragt: Wie offen müssen die Miss-Stände in einer Gesellschaft sein, damit du etwas dagegen unternimmst, und es nicht einfach mit "Ja, ist halt Kapitalismus" abtust?

    Hero schrieb:

    "Statt unnütze Systeme für das Wohl der Völker aufzustellen, will ich mich darauf beschränken, die Gründe ihres Unglücks zu untersuchen.".


    Was nichts anderes heißt, als die Hände in den Schoß zu legen und "die da oben" schon walten zu lassen, während man selber mit der Analyse beschäftigt ist, warum es einem so schlecht geht, um am Ende doch nur zu der Erkenntnis zu gelangen, dass die Verantwortlichen "da oben sind", welche einem jahrelang gesagt haben, man solle doch darüber nachdenken, warum es einem so schlecht geht.

    Boeh, ist das eine üble Propaganda, so perfide und subtil. Brillant. Was natürlich nicht heißt, dass es auch jedem bewusst ist, welcher sie gebraucht, um deine Frage nach der Bpb zu beantworten.

    Bist du Sozialdarwinist?
    [SIZE=1]Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, gib ihm Macht.
    AbrahamLincoln
    [/SIZE]

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Cuinae ()

  • Deutsch?

    Is' ne Srache bzw. Nationalität.

    Ansonsten weiß ich inzwischen, dass du meine Kritik nicht begreifen kannst uns sie deshalb versuchst zu leugnen.
    Auch habe ich mitbekommen, dass in deinen Wahnvorstellungen das Zitieren der BpB eine Affirmationsideologie zu denen, als negativ empfundenen, Phänomenen der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft, darstellt.
    Und, dass du Unfähig bist diese Phänomene einzuordnen und in einem Gesamtzusammenhang zu sehen, sie deshalb mit "elitären Cliquen" erklären versuchst, ist mir auch nicht entgangen.
    Du siehst also, du musst dich nicht wiederholen.

    Es ist auch ziemlich egal, ob nun Stalin, Lenin oder Mao, für die Betrachtung und meinen Ausführungen spielt es keine Rolle.

    Ich meine, wer benutzt Fremdwörter, wo man gar keine braucht bzw. wo man es mit einfachen deutschen Synonymen veranschaulichen kann, und verlinkt dann auch gleichzeitig noch jenes Fremdwort,

    Also ok:
    Kulturindustrie: kein Fremdwort
    Verblendungszusammenhang: kein Fremdwort
    Induktion: Kenne ich leider kein bekanntes Synonym für, du darfst mir aber gerne helfen.
    3. Wie würdest du das Wirtschaftssystem der SU bezeichnen?

    Man lernt bereits in der Schule, dass der treffende Begriff "Zentralverwaltungswirtschaft" lautet.

    Wer ist eigentlich für dich ein Kommunist? Gibt's die überhaupt?

    Ja, obwohl ich sie natürlich nicht alle mag.
    Ich ziehe es, wenn zutreffend, aber ohnehin vor, den Begriff (Neo-)Marxisten zu verwenden.

    Och, eine widerliche Verharmlosung ist das für dich?

    Natürlich.
    Das es eine Verharmlosung darstellt ist auch keine moralische Erkenntnis und das es widerlich ist, den Nationalsozialismus zu verharmlosen, erschließt sich aus einem gesunden Menschenverstand.
    Ich habe dir auch bereits klar gemacht, dass ich kein Verhaltensbiologe bin und dir auch nicht sagen kann, unter welchen Umständen Menschen anfangen, sich über kapitalistische Erscheinungsformen zu organisieren, ändert nichts daran, dass das hierfür praktisch unwichtig ist.

    billigen Ablenkungsmanöver, indem man auf die bösen Rechten zeigt?

    Weil mir unsere aktuelle Gesellschaft immer noch um Längen lieber ist als volksgemeinschaftliche Barbarei und, im Gegensatz zu dir, die Möglichkeit der negativen Aufhebung der Kapitalverhältnisse in meine Betrachtungen mit einbeziehe.

    Aber gutes Thema. Wie überträgt sich dein Bild eigentlich auf das Dritte Reich? Oder anders gefragt: Wie offen müssen die Miss-Stände in einer Gesellschaft sein, damit du etwas dagegen unternimmst, und es nicht einfach mit "Ja, ist halt Kapitalismus" abtust?

    "Nationalen Sozialismus" würde man, wenn man ihn versuchen würde mit Kapitalismuskritik zu begreifen, natürlich nicht gerecht werden, dafür gibt es Totalitarismustheorien (Arendt, Popper), ein tolles Buch von Daniel Goldhagen und jede Menge ganz profaner Ideologiekritik.
    Du scheinst mir aber eher unterstellen zu wollen, ich würde Realpolitik verteufeln?
    Was nichts anderes heißt, als die Hände in den Schoß zu legen und "die da oben" schon walten zu lassen,

    Hast du das mit der Negation überlesen?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hero ()

  • Kommt von dir noch was oder war's das jetzt? Ich hab irgendwie keinen Bock mehr, auf deine Sprechblasen einzugehen bzw. deine ständigen Ausweichmanöver zu kommentieren. Was willst du eigentlich? Ich habe mich lang und breit erklärt, womit deine Vorwürfe ebenfalls ziemlich langweilig werden. Beispiel? Den Nationalsozialismus zu verharmlosen verstößt also gegen den gesunden Menschenverstand, ja? Cleveres Kerlchen, nur erleben wir heute eine einseitige Moral, wie ich es ja an eben diesem Beispiel verdeutlichen wollte. Du hast keine Probleme damit, eine Lobby zu unterstützen, die am liebsten Zwangsarbeiter beschäftigen würde, schimpfst aber auf den bösen Nationalsozialismus bzw. diskutierst mit mir über Stalins Politik. Wer würde das bei Hitler machen? Nunja, Heuchelei gepaart mit jahrzentelanger Propaganda.

    Tatsächlich sind wir gerade dabei, in eine Barbarei abzugleiten, und mit dem Fingerzeig auf die "bösen Rechten", welche NULL (!) Gefahr für diesen Staat darstellen, kann man wunderbar davon ablenken. Aber auch das weißt du.

    Wurden nun solche Größen wie Lenin, Stalin oder Zedong nun von kommunistischen Ideen beeinflusst, oder nicht? Banden sie nicht viele marxistische, kommunistische und sozialistische Elemente in ihren Reihen?

    Kannst du dann auch mal bitte auf die Videos eingehen bzw. Stellung dazu beziehen, warum du ausgerechnet die zur Untermauerung deiner Argumente einbeziehst, welche die Hauptverantwortlichen sind?
    [SIZE=1]Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, gib ihm Macht.
    AbrahamLincoln
    [/SIZE]

  • Den Nationalsozialismus zu verharmlosen verstößt also gegen den gesunden Menschenverstand, ja? Cleveres Kerlchen, nur erleben wir heute eine einseitige Moral, wie ich es ja an eben diesem Beispiel verdeutlichen wollte. Du hast keine Probleme damit, eine Lobby zu unterstützen, die am liebsten Zwangsarbeiter beschäftigen würde, schimpfst aber auf den bösen Nationalsozialismus

    Du bagatellisierst und relativierst schon wieder.
    Da hab ich echt kein Bock mehr drauf.
    Über die Filme hab' genug geschrieben, ansonsten guck in andere Threads.
  • Cuinae schrieb:

    Sehr gerne! ;)

    Was sind denn für dich "tatsächliche" Versuche? Du kanst dir jedes Land rauspicken, welches du möchtest. Egal, wo der Kommunismus herrscht(e), herrschte auch gleichzeitig Angst, Hunger, Folterung und Mord.


    Wie schon mitgeteilt, gab es weder Kommunismus noch einen realen Sozialismus. Die Saaten die du nennst, nannten sich nur sozialistisch. Im Handeln waren sie jedoch mehr Diktatorisch. Um die Aussage, dass überall wo Kommunismus herrscht(e) Angst, Hunger, Folterung und Mord gewesen sein soll / sollte müsste es also erst einmal den Kommunismus oder dessen Vorstufe ( Sozialismus ) tatsächlich existiert haben. Eine Person die von sich aus sagt, dass sie sozial wäre, aber anderseits die sozialen Aktivitäten eines Hitlers würdigt, ist dann schlussendlich auch nicht sozial.

    Cuinae schrieb:

    Nun, grundsätzlich habe ich nichts gegen das Einschränken der Freiheiten, nur muss das auch in 'nem ordentlichen Verhältnis stehen. ;)


    Im realen Sozialismus gibt es sowas übrigens nicht!

    Cuinae schrieb:

    Und der Kommunismus ist einfach zu illusorisch, als dass ich ihn mir als Alternative vorstellen könnte. So gut ist der Mensch nicht.


    Das hat hätte man um 1700 auch gesagt, wenn einer gesagt hätte, dass man mal zum Mond fliegt oder bewegte Farbbilder über einen Fernseher flimmern werden.
    [SIZE="4"][FONT="Comic Sans MS"] (•¿•) Thanks (•¿•) [/FONT][/SIZE]
  • ... den GESCHEITERTEN (westlichen) Demokratien.

    Hallo zusammen,

    ich verstehe die ganze Aufregung überhaupt nicht. Ist es geschichtlich soweit hergeholt, dass Geld die Politische Richtung eines Landes bestimmt?

    Ich denke nicht. Ich denke nur wachsame staatsineressierte Bürger können den Weg bestimmen (soweit sie sich nicht hinreißen lassen vom Gelg regiert zu werden).

    Gruß
    Dodnon
  • Cuinae schrieb:

    Mmh, das ist doch ein Forum hier, oder? Und in einem solchen sollte auch mal diskutiert werden können. Das Zitieren ist deshalb ganz gut, damit man weiß, auf was man sich bezieht. ;)

    Das artet hier aber extremst aus, da nur noch die Posts der anderen in ihre Einzelteile zerlegt und dann zerrissen werden!

    Langsam artet der Thread aus, vorallem wie ihr miteinander redet geht mir auf den Zeiger! Das hat hier bald nichts mehr mit einer sachlichen Diskussion zu tun, sondern nur noch mit gegenseitigen Beleidigungen.

    Ab jetzt ändert sicher der Ton und die Zitatschlachten bleiben weg oder werden deutlich eingeschränkt, sonst ist hier zu!

    Phunny
  • Thanks schrieb:

    Wie schon mitgeteilt, gab es weder Kommunismus noch einen realen Sozialismus. Die Saaten die du nennst, nannten sich nur sozialistisch. Im Handeln waren sie jedoch mehr Diktatorisch. Um die Aussage, dass überall wo Kommunismus herrscht(e) Angst, Hunger, Folterung und Mord gewesen sein soll / sollte müsste es also erst einmal den Kommunismus oder dessen Vorstufe ( Sozialismus ) tatsächlich existiert haben. Eine Person die von sich aus sagt, dass sie sozial wäre, aber anderseits die sozialen Aktivitäten eines Hitlers würdigt, ist dann schlussendlich auch nicht sozial.

    Das ist ja auch richtig, nur hat sich diese Aussage gegenüber kommunistischen Massenmördern komischerweise nicht durchgesetzt - Auch heute finden sie noch zahlreiche Verehrer in linken Parteien und Gruppierungen. Es ist nun mal Fakt, dass die bereits genannten Systeme einen großen Strom von Marxisten und Kommunisten aufnahmen. Diese Systeme wurden von Menschen gemacht. Es gab Bestrebungen auf der Grundlage von Marx und Engels solch ein System einzuführen, was etliche Male gescheitert ist.

    Über was diskutieren wir hier? Natürlich sind sozialistische Systeme diktatorisch. Wie soll das anders gehen? Wer das eine will, muss das andere...



    Im realen Sozialismus gibt es sowas übrigens nicht!

    Was ist realer Sozialismus? Und wie soll der funktionieren, ohne ein Einschränken der Freiheiten?



    Das hat hätte man um 1700 auch gesagt, wenn einer gesagt hätte, dass man mal zum Mond fliegt oder bewegte Farbbilder über einen Fernseher flimmern werden.


    Andererseits wird auch schon seit tausenden Jahren behauptet, dass es einen Gott gibt, dennoch habe ich bisher keinen gesehen. Das Beispiel ist da treffender. Man wird über den Kommunismus genauso lange schwafeln, funktionieren wird er nie... :)

    @Phunsoldier:
    Ich finde es bei einer Forendiskussion üblich, dass man absatzweise auf das Geschriebene eingeht. Das hat nichts mit "zerreißen" zu tun, sondern lediglich mit Leseverständnis. Wenn nun mal verschiedene Aussagen gemacht werden, muss ich unterschiedlich darauf eingehen...

    @Hero:
    Wunderbar, wie man alles andere durch den Nationalsozialismus relativieren kann, nicht? Ist ja nicht so schlimm, so lange es nicht diese Dimension erreicht hat, was? Geile Lebenseinstellung. So kommt man aber nur dann durch, wenn man noch genug vom System profitiert.
    [SIZE=1]Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, gib ihm Macht.
    AbrahamLincoln
    [/SIZE]
  • Warum versucht ihr ständig unser System infrage zustellen?
    Kapitalismus ist das bisher beste System und bis es ein besseres gibt, wird es auch stets weiter genutzt werden.
    Und wieso sind unsere Demokratien gescheitert? wegen der Lobby?
    Was ist den überhaupt deiner Meinung nach eine Demokratie?
    Demokratie hat uns zum Wohlstand geführt. Natürlich versuchen Unternehmen Einfluss auf die Politik zu nehmen. Jeder würde versuchen die Dinge zu seinem eigenen Vorteil zu wenden. Gerade das hat uns ja zu wirtschaftlichem Erfolg verholfen.

    Wieso beklagt ihr euch ständig, wir leben in einem Wohlstand, bei dem selbst der letzte Penner noch Geld zum Leben bekommt.
    Genießt lieber euer Leben und macht was draus. Früher mussten die Menschen den ganzen Tag arbeiten. Freizeit, Spass? Ein Luxus des Kapitalismus.
  • Jeder würde versuchen die Dinge zu seinem eigenen Vorteil zu wenden. Gerade das hat uns ja zu wirtschaftlichem Erfolg verholfen.

    Ach? Lobbyismus als Patentrezept des Aufschwungs? Selten so gelacht. :) Am Ende ist noch derjenige, welcher sich erfolgreich bestechen lässt, der bessere Demokrat. :D Wirtschaftlicher Aufschwung? Nicht für alle - aber für die eigene Tasche.

    Hätte nicht alles nach dem Krieg in Schutt und Asche gelegen, hätte uns ein Wiederaufbau nicht den Wohlstand beschert, den wir zum Teil heute noch haben. Aber nicht vergessen sollten wir, daß die damaligen Trümmerfrauen mehr dafür getan haben, als es gewisse Manager, die sich für eine satte Abfindung auch im Versagensfall nicht zu schade sind, je tun werden. Der Unterschied ist eben, letzterer leben wie eine Made im Speck, was man von ersteren leider kaum sagen konnte.

    Auch dies ein 'Luxus' des Kapitalismus.
  • Konradin hat recht. Damals gab es für alle zwangsläufig genug Arbeit und ganz besonders ein lohnendes Ziel. Nicht umsonst erleben heute jene Staaten aus den Schwellenländern einen Aufschwung, wo es noch Entwicklungsmöglichkeit gibt. Wir im Westen haben den Zenit längst überschritten. Bei uns werden die Strassen nur deshalb aufgerissen, um das Baugewerbe zu beschäftigen, nötig wäre es noch lange nicht. Man kann eben nicht immer nur wachsen und wachsen. Die unermessliche Gier ist das Problem. Viele Menschen geben sich mehr oder weniger mit dem zufrieden, was sie haben. Aber eine kleine, sehr wohlhabende Schicht, kann den Hals nicht voll genug kriegen. Es dauert lange, bis der kleine Mann von der Strasse vom Aufschwung profitiert. Meist werden die Gewinne schon vorher abgeschöpft. Die freie Marktwirtschaft ist eigentlich ein gutes System, es schafft gesunde Anreize. Leider fehlt es wirksamen Kontrollmechanismen.
    Gruss freefloating
    Carpe diem - pflücke den Tag!
  • mariocoolboy schrieb:

    Wieso beklagt ihr euch ständig, wir leben in einem Wohlstand, bei dem selbst der letzte Penner noch Geld zum Leben bekommt.
    Genießt lieber euer Leben und macht was draus. Früher mussten die Menschen den ganzen Tag arbeiten. Freizeit, Spass? Ein Luxus des Kapitalismus.
    Dann sieh mal ein bisschen über den Tellerrand hinaus. Was glaubst du, wie lange wir noch unseren bescheuerten Luxus genießen könnten, ohne Ausbeutung von Entwicklungsländern, Lohnsklaverei, Kinderarbeit?

    Wie lang soll denn deiner Meinung das System noch funktionieren? Die reichsten Länder der Welt sind die, die am wenigsten Staatsschulden haben bzw die, bei denen die Schulden pro Jahr am wenigsten wachsen! Das muss einem doch zu denken geben. Den Zusammenbruch vom Kapitalismus kann man hinauszögern, mehr aber auch nicht. Ein Narr wer denkt, die Zukunft sei gesichert.
  • mariocoolboy schrieb:

    Warum versucht ihr ständig unser System infrage zustellen?

    Ich mach's mal kurz ;)
    Deshalb, weil zu "dieser, unserer" Systemerhaltung Ressourcen von ca. 2,5 Planeten des Kalibers Erde nötig wären ;)
    Eine der Quellen:
    Friedrich Schmidt-Bleek, Fischer Verlag, Forum der Verantwortung -
    Nutzen wir die Erde richtig-Von der Notwendigkeit einer neuen industriellen Revolution

    Und das der heutige "Kapitalismus" das beste System ist, bleibt wohl auch unbewiesen. ;)
    Der Mensch ist eh ein Wesen, welches aus Fehlern der Vergangenheit meist nur in der zweiten, folgenden Generation wirklich lernt.
    Alle Folgenden machen dieselben Kardinalfehler eh immer wieder ;)
    Und nach dieser Rechnung haben wir derzeit eh ganz schlechte Karten.

    Nur das bei (anstehenden) globalen Problemen für die Fehlerkorrektur dann eventuell nur wenig oder gar keine Zeit mehr bleibt ;)

    mfg
  • Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, daß diejenigen, die aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben, denjenigen, die diesen Lernprozess nicht durchlaufen haben bei der Wiederholung derselben Fehler zusehen muß.;)
  • Cuinae schrieb:

    Das ist ja auch richtig, nur hat sich diese Aussage gegenüber kommunistischen Massenmördern komischerweise nicht durchgesetzt


    Kommunistische Massenmörder? So was kann es nicht geben, da es keine kommunistische Lehre gibt, welche das Töten erlaubt. Tötet jemand, so ist er automatisch kein Kommunist.

    Cuinae schrieb:

    Auch heute finden sie noch zahlreiche Verehrer in linken Parteien und Gruppierungen. Es ist nun mal Fakt, dass die bereits genannten Systeme einen großen Strom von Marxisten und Kommunisten aufnahmen.


    Nenne mir nur einen wirklichen kommunistischen Massenmörder, welcher heute in einer Linken Gruppierung wäre!

    Cuinae schrieb:

    Diese Systeme wurden von Menschen gemacht. Es gab Bestrebungen auf der Grundlage von Marx und Engels solch ein System einzuführen, was etliche Male gescheitert ist.


    Beachte dabei aber auch, dass bei der Entstehung von vermeintlich sozialistischen Systemen zuvor auch erst einmal ein kapitalistisches gescheitert war.


    Cuinae schrieb:

    Über was diskutieren wir hier? Natürlich sind sozialistische Systeme diktatorisch. Wie soll das anders gehen?


    Wie schon geschrieben, gab es keine realen sozialistischen Systeme. Zudem verlieren sie auch automatisch den sozialistischen Status, sobald sie diktatorisch sind bzw. werden.




    Cuinae schrieb:

    Was ist realer Sozialismus? Und wie soll der funktionieren, ohne ein Einschränken der Freiheiten?


    Lese hierzu Marx und Engels!
    [SIZE="4"][FONT="Comic Sans MS"] (•¿•) Thanks (•¿•) [/FONT][/SIZE]