Neues aus der Evolution

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  • Neues aus der Evolution

    Hallo
    komischer Weise ist diese Rubrik im FSB mit wenigen Beiträgen gesegnet.

    Sollte es User geben die sich gerne mit den Neuigkeiten aus der Wissenschaft befassen, so könnte es hier diskutiert werden.

    Ich fand einen bemerkenswerten Bericht:

    Fußspuren eines rätselhaften Wesens aus der Urzeit stellen laut schwedischen Forschern die bisherigen Annahmen zur Entstehung der Landtiere in Frage. Die ersten vierfüßigen Wirbeltiere entwickelten sich womöglich bereits vor rund 395 Millionen Jahren in den flachen Küstengewässern der Meere, berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Nature". Die Spuren in einem Steinbruch im Kielcer Bergland im Südosten Polens sind damit um rund 18 Millionen Jahre älter als die bisher als frühesten Funde datierten Fossilien von Vierfüßern.

    Zu erkennen sei gut ein Dutzend unterschiedlicher "Hand"- und "Fuß"-Abdrücke einer unbekannten Kreatur. Die Abdrücke seien offenbar in einer seichten Meereslagune entstanden und rund 26 Zentimeter breit, berichtete Per Ahlberg von der Universität Uppsala. Das Tier müsse damit rund 2,5 Meter lang gewesen sein. Es gebe keine Anzeichen dafür, dass sein Körper beim Laufen den Boden gestreift habe. Dies deute darauf hin, dass sich das Tier im Wasser bewegt und mit den Füßen den schlammigen Boden berührt habe.

    Der Nachweis des rätselhaften Schlammbewohners liefert neue Schlüsse, wann und unter welchen Bedingungen der Fisch sich zum Landtier entwickelte. Die so genannten Elpistostege - Knochenfische, die bisher als Übergangsform galten, sind damit womöglich nicht Vorläufer der Landwirbeltiere. Zudem wird durch den Fund die Annahme in Frage gestellt, dass der erste Landgang an Flüssen und Seen stattgefunden hat. Stattdessen könnten die ersten Amphibien sich in seichten Meeren entwickelt haben, wo sie in Korallenriff-Lagunen vom Auftrieb des Wassers unterstützt über den Boden liefen.
    Erste Landbewohner: 395 Millionen Jahre alte Spuren entdeckt - Wissen | STERN.DE

    Die Vermutung das sich die ersten Amphibien in seichten Meeren entwickelt haben sollen, halte ich für wenig vorstellbar. Ein Landlebewesen benötigt immer Süßwasser als Lebensgrundlage. Die Umstellung von "Salzwasserwesen" zum "Süßwasserwesen" ist an sich schon sehr kritisch, in Verbindung mit der Wandlung vom Fisch zur Amphibie ist es wohl ein zu großer Schritt für den Fisch, oder?

    Liebe Grüße
    Carmen

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Carmen ()

  • Nö, warum sollte das nicht so sein. Ein Landlebewesen, zB. die Seeechse, macht sich um Süßwasser keine Gedanken. Nimmt Seewasser auf , und scheidet überflüssiges Salz wieder aus.
    Und vllt. sind unsere salzigen Tränen ein Überbleibsel aus unserer Meeresvergangenheit ? Wer weis ...
  • @ Carmen

    Unsere Körperflüssigkeiten enthalten die gleichen Salze in fast gleichen Mischungsverhältnissen wie das Meerwasser, bzw. die aus dem Meerwasser entstandenen Natursalze. Mit anderen Worten: Unser Blut ist nichts anderes als verändertes Meerwasser, denn Meerwasser enthält 84 Elemente. Die gleichen 84 Elemente können in unserem Organismus nachgewiesen werden.


    Notwendigkeit und Bedeutung von Salz

    Es wundert immer nur dann, wenn man die Hintergründe nicht so genau kennt. Das ist ein großes Problem, deshalb kann die Masse der Bevölkerung die Gedanken der Wissenschaftler nicht nachvollziehen.
  • Naja, da hast Du Recht.. diese Schlußfolgerung:
    ...Unser Blut ist nichts anderes als verändertes Meerwasser...

    ist für mich nicht nachvollziehbar.


    Unterschiede zwischen Süß-, und Salzwasserfischen

    1) Salzwasserfische:

    Salzwasserfische weisen eine geringere Salzkonzentration in den Zellen im Vergleich zum umgebenden Wasser auf. Ohne eine Osmoregulation würden sie ständig Wasser an die Umgebung abgeben und dehydrieren. Sie gleichen diesen Wasserverlust durch direkte Salzwasseraufnahme aus der Umgebung aus. Die mit aufgenommenen Salze müssen sie aktiv über die Kiemen (bei Knochenfische) oder Rektaldrüsen (Knorpelfische) ausscheiden.

    2) Süßwasserfische:

    Die Zellen der Süßwasserfische zeigen eine höhere Salzkonzentration als das umgebende Medium. Die Osmoregulation muss einem ständigen Wassereindringen über die Kiemen und Oberfläche entgegen wirken. Für die Sauerstoffaufnahme nehmen Süßwasserfische relativ viel Wasser über die Kiemen auf. Dieses aufgenommene Wasser wird entsprechend durch stark verdünnten Urin ausgeschieden. Auch wenn der Harn kaum Salze enthält, da diese aktiv zurückgehalten werden, kommt es zu Ionenverlusten (Mineralverlusten) des Fisches, welche ausgeglichen werden müssen. Die Verluste der Salze können über die Nahrung, sowie durch Aufnahme von Ionen aus dem Wasser über die Chloridzellen an den Kiemen ausgeglichen werden. Der aktive Transport der Ionen in die Zellen mit einer höheren Ionenkonzentration erfolgt entgegen dem Konzentrationsgradienten und erfordert daher Energie.

    Lachse können beides über Ionentransporte lösen, nur hilft dies dem Thema hier nicht weiter....
    Liebe Grüße
    Carmen

    Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Zweistein ()

  • Meines Wissens nach sind die ersten Bausteine des Lebens in der sogenannten "Ursuppe" entstanden.(Durch Experimente bestätigt) Und dies in Verbindung mit Meerwasser ,
    (Gründe lt. Wiki:"..# Wasser, in dem Stoffe gelöst sind, wie Meerwasser, bildet beim Ausfrieren Bereiche unterschiedlicher Stoffkonzentrationen, die von Eismembranen umgeben sind (siehe Meereis-Hypothese). Diese Kompartimentierung und die entstehenden Konzentrationsgefälle werden als notwendig für die Entstehung von biologisch aktiven Molekülen angesehen.
    # Die Anomalie des Wassers verhindert, dass Gewässer vom Grund aus vereisen und sorgt für einen Bereich gleichmäßiger Temperatur.").

    Ergo: "alles leben entstammt dem Meer" kann schon seine Richtigkeit haben.
  • @ Carmen

    Ich möchte dich als erstes bitten, den unmöglichen Vergleich mit den Nazis sofort aus deinem post heraus zu nehmen. Das ist ein Niveau, das auch für dich nicht angemessen ist. Was hat die Zusammensetzung unserer Körperflüsigkeiten mit den Nazis zu tun.


    Zum Thema:

    Die Zusammensetzung unserer Körperflüssigkeiten ist eine messbare Größe. Google einfach mal danach.

    Vielleicht machst du dir auch mal Gedanken darüber, wieso die meisten Lebewesen zu ihrer normalen Ernährung zum gesunden Überleben zusätzlich Kochsalz zu sich nehmen müssen, wir übrigens auch.
  • Na, na, na!
    Man darf doch aus der Vergangenheit lernen .... es ist erwiesen das die Wissenschaft schon oft für Interessen bestimmter Menschen umgedeutet oder instrumentalisiert wurde.
    Der Vollständigkeit halber, als Ansporn nicht alles unbesehen zu glauben was man zu lesen bekommt (auch heute noch, gelle):
    In Deutschland trug der Arzt und Zoologe Ernst Haeckel maßgeblich dazu bei, Darwins Ideen zu popularisieren - und sozialdarwinistisch umzudeuten. Schon 1863 verkündete Haeckel auf der Stettiner "Versammlung Deutscher Naturforscher und Ärzte", dass Darwins Ideen Konsequenzen für den Menschen in sich bergen, die Darwin selbst noch gar nicht absehen würde.

    In seiner in vielen Auflagen erschienenen "Natürlichen Schöpfungsgeschichte" schrieb Haeckel 1868: "Es ist die natürliche Züchtung im Kampf ums Dasein, der die Mannigfaltigkeit des natürlichen Lebens hervorgebracht hat und der auch die Völkergeschichte bestimmt; hinzu käme jedoch die künstliche Züchtung etwa der Spartaner, die bereits die neugeborenen Kinder einer Auslese unterwarfen und alle schwächlichen töteten."...
    200 Jahre Darwin (28) - Die Evolutionsslehre steht im Gegensatz zur Nazi-Ideologie - Wissen - sueddeutsche.de

    Dein Einwand hat aber nichts mit der Metamorphose vom Salzwasser Lebewesen zum Süßwasserlebewesen zum Amphibium zum Landtier zu tun... Die Merkmale von Salzwasserlebewesen die es erlauben in einer Salzwasserumgebung zu leben sind grundlegend andere als die der Landlebewesen die sich ausschließlich vom Süßwasser ernähren... es ist deswegen nötig das sich das gesamte Lebewesen von innen nach außen und von oben nach unten umwandelt(zB. Kiemen müßen zu Lungen werden usw.) bevor es Land betreten kann und Landlebewesen wird. Damit bestreite ich nicht das es geschah, sondern versuche ich den Fokus auf dieses Detail zu bringen das man so schnell in einem Satz überfliegt und als gegeben ansieht. Gerade Du neigst dazu...
    Liebe Grüße
    Carmen

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Carmen ()

  • Carmen schrieb:

    Dein Einwand hat aber nichts mit der Metamorphose vom Salzwasser Lebewesen zum Süßwasserlebewesen zum Amphibium zum Landtier zu tun...


    Sorry, aber in deinem Startpost hast du bezweifelt, dass das sich Amphibien im seichten Salzwasser gebildet haben. Meine posts sollten dir nur zeigen, dass auch die an Land lebenden Lebewesen noch die "Erinnerung" an ihren ursprünglichen Lebensraum, also an die Meere in sich tragen. Wie sind sonst diese Übereinstimmungen zu erklären.

    Es ging also nicht um die Metamorphose vom Salzwasserlebewesen zum Süßwasserlebewesen zum Amphibium zum Landtier sondern um die ebenfalls mögliche Metamorphose vom Salzwassertier zum Amphibium zum Landtier.
  • Als Erinnerung an den ursprünglichen Lebensraum würde ich eher sowas hier bezeichnen:
    LONDON - Das menschliche Genom enthält ein tierisches Virus, das sich vor mindestens 40 Millionen Jahren in unserer Spezies festsetzte.

    Das berichtet die britische Fachzeitschrift Nature in ihrer jünsten Ausgabe. Wissenschaftler der Universität Osaka in Japan fanden heraus, dass es sich um das Bornavirus handelt, das erstmals in den 1970er Jahren identifiziert wurde.

    Die Forscher unter Keizo Tomonaga verglichen die DNA diverser Säugetiere, darunter Menschen, Affen, Elefanten, Beuteltiere und Nager, um Zeichen des Bornavirus aufzuspüren. Im menschlichen Genom wurde das Virus sowohl fragmentarisiert als auch Form zweier Genen gefunden, deren Funktion allerdings unbekannt ist...
    Tierisches Virus schlich sich in menschliche DNA | Wissenschaft | Dnews.de | Nachrichten auf einen Blick

    Ich bin mir sicher das salzige Tränen oder das vorhanden sein von Elementen im Blut die es auch im Meer gibt, andere Ursachen/Abhängigkeiten hat als die postulierte..
    Liebe Grüße
    Carmen
  • Sorry, Carmen, aber irgendwie sind deine posts wirr.

    Wieso ist der von dir gezeigte Link eine bessere Erinnerung an den ursprünglichen Lebensraum? Hat doch überhaupt nichts damit zu tun. Du reihst hier wild und ohne Zusammenhang irgendwelche Links aneinander.


    Und das Zweite ist nur deine Meinung. Der überwiegende Teil der Wissenschaftler sieht das wohl ein wenig anders.


    PS

    Willst du wirklich über das im Startpost genannte Thema diskutieren oder einfach nur nacheinander irgendwelche Links posten?
  • Neues aus der Evolution, als Thema, ermöglicht viele Themen. Wenn Du welche kennst die relativ neue Erkenntnisse zum Thema Evolution bringen...nur her damit.

    Ich möchte kein Thema vorgeben. Ich hab nur begonnen.

    Liebe Grüße
    Carmen
  • Carmen schrieb:

    Die Umstellung von "Salzwasserwesen" zum "Süßwasserwesen" ist an sich schon sehr kritisch


    Was natürlich totaler Blödsinn ist, wie Millionen Aale jedes Jahr beweisen.
    Der Aal wandelt sich, im Laufe seines Lebens, völlig unproblematisch, vom Salzwasser- zum Süßwasserfisch, und wieder zurück. Verantwortlich dafür ist ein Hormon (Laktotropin), welches auch beim Menschen nachgewiesen wurde. Von der Umwandlung Salz-Süßwasserfisch ist es, evolutionär gesehen, nur noch ein kleiner Schritt zur Amphibie. Für sich allein genommen, ist dieser Umstand schon ein Hinweis für die Richtigkeit der Evolutionstheorie.
  • Die vorgenannten angeblichen Beweise, sind bei näherer Betrachtung lediglich beweise für die große Artenvielfalt.
    Eine makroevolutive Relevanz haben sie nicht.

    Man sollte vielleicht auch mal daran denken, dass nirgendwo so viele "Ergebnisse" gefälscht oder
    fehlinterpretiert werden, wie in der sogenannten Wissenschaft...

    (Als Biologe darf ich mir anmaßen so etwas zu postulieren)

    Viele der hier vorgebrachten "pseudowissenschaftlichen" Thesen lassen sich schon daher ad absurdum führen,
    da sie die notwendigen Grundlagen für eine Evolution völlig außer acht lassen.

    Das Ganze nimmt schon religöse Tendenzen an...

    Ich finde Carmens Beitrag sehr interessant, vor allem weil hier wieder einmal (von den meisten Leien leider unbemerkt)
    die größte Schwachstelle der Paläontologie aufgezeigt wird: Die tatsächliche Zeitbestimmung.

    Da es keine plausiblen oder bestätigten Referenzdaten aus den Ausgrabungsgebieten gibt,
    ist eine Datierung mit C14 oder KaArg irrelevant.

    Funde aus den USA (Berea) und Nicaragua, belegen z.B. das quasi zeitgleiche Auftreten von Menschen und Saurischia...


    Liebe Carmen: es ist schön, das Du mit Deinen Beiträgen wichtige Diskussionen am laufen hältst.
    Und Dein Hinweis auf die sozialdarwinistischen Theorien von Haeckel und anderen "Forschern"
    sollte uns eigentlich allen zeigen, wie gefährlich eine Fehldeutung für die Menschheit sein kann...
    "Jeder Mensch hat das Recht auf persönliche Beschränktheit. Und es gibt Einige, die machen ziemlich viel Gebrauch davon..."
  • Guten Morgen Langschläfer...
    Dein Beitragszähler steigt somit....
    Ich finde es nicht gut, in dieser Weise persönlich zu werden.
    Ich vermisse einen sachlichen Zusammenhang zu Deinen Wertungen, somit sind es emotionale Urteile die Du von Dir gibst. Welches Ziel? Angreifen, polemisch.

    Schade.

    Bitte korrigiere auch meine Schreibfehler....

    Liebe Grüße
    Carmen
  • Tja Langschläfer... Man(n)/Frau akzeptiert nun mal, dass auch naturwissenschaftlich unbefangene Menschen,
    die zwar lesen, aber nicht vestehen, Kommentare zu Themen abgeben möchten die etwas mehr Tiefgang erfordern...

    Deshalb gehe ich auch prinzipiell nicht auf jeden Kommentar ein sondern behalte mir vor, die sinnfreien zu ignorieren.

    Was die Bedeutung wissenschaftlicher Genauigkeit von Datierungsmethoden und Ihrer Zuverlässigkeit betrifft,
    sieht man deutlich in den Versuchen der zeitlichen Einordnung von ausgestorbenen Arten. Vergleiche das "aussterben"
    der Wollhaarmammute und das Auftreten des Homo Sapiens.

    Durch hundertfach korrigierte "Schätzungen" mußte eingesehen werden, das die Theorie der Ausrottung durch den
    Homo Neanderthalensis oder Homo Sapiens nicht haltbar ist.
    Schließlich fand man die Beweise im im sibirischen Permafrost...

    Das sind Dinge, die sich in einer Zeitspanne von 4.000 bis 20.000.000 Jahren abgespielt haben sollen
    (lt. Radiocarbon Messungen)... Da schüttelt es einen...

    P.S. Wer Tippfehler und Schreibfehler findet, darf sie behalten!
    (Hab' ich schon wieder die Wegstaben verbuchselt?)

    P.P.S. Jemand der "ausgeschlafener" wäre, hätte schon längst begriffen, was es mit der Professur für
    anthropomorphe Entitäten auf sich hat... Schlaf ruhig weiter...

    Und was einem Professor passieren kann oder nicht... Von welchem Planeten kommst Du eigentlich???
    "Jeder Mensch hat das Recht auf persönliche Beschränktheit. Und es gibt Einige, die machen ziemlich viel Gebrauch davon..."

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Alatah ()

  • Da von unserem Langschläfer :rot:
    nichts weiterführendes zu erwarten ist und ich mir
    diese Form von Polemik nicht antue...

    PN's zu diesem Thema sind herzlich willkommen -
    und werden selbstverständlich auch beantwortet.
    "Jeder Mensch hat das Recht auf persönliche Beschränktheit. Und es gibt Einige, die machen ziemlich viel Gebrauch davon..."

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Alatah ()

  • @ Alatah

    Es wäre schön, wenn du deinen Behauptungen, deinen Aufzählungen der Unstimmigkeiten der Wissenschaft, auch mal ein paar Beweise folgen lassen würdest.

    So kann man nicht diskutieren.

    Beispiel:

    Durch hundertfach korrigierte "Schätzungen" mußte eingesehen werden, das die Theorie der Ausrottung durch den
    Homo Neanderthalensis oder Homo Sapiens nicht haltbar ist.
    Schließlich fand man die Beweise im im sibirischen Permafrost...


    Welche Beweise? Was war überhaupt zu beweisen? Wo ist die Behauptung, dass die Ausrottung überhaupt so passiert ist, so dass du das Gegenteil beweisen musst?

    Viele der hier vorgebrachten "pseudowissenschaftlichen" Thesen lassen sich schon daher ad absurdum führen,
    da sie die notwendigen Grundlagen für eine Evolution völlig außer acht lassen.


    Welche Thesen? Welche Grundlagen wurden außer Acht gelassen?

    Funde aus den USA (Berea) und Nicaragua, belegen z.B. das quasi zeitgleiche Auftreten von Menschen und Saurischia...


    Sehr witzig. Es ist doch wohl einhellige Meinung der Wissenschaft, dass da ein paar Jahre dazwischen liegen. Ich weiß nicht, was du unter "Wissenschaft" verstehst.

    PS Es reicht nicht, zu behaupten, ein Biologe zu sein (was sich ja hier sowieso nicht beweisen lässt). Du solltest schon mal Fakten bringen!
  • Hi, Leute!


    Ich finde es schade, dass Carmen die Beiträge nicht mehr fort setzt. :confused:

    Mit großem Interesse habe ich hier alle Beiträge verfolgt. Ich finde, dass man doch nicht so schnell die kontroverse Diskussion aufgeben sollte, auch, wenn man sich auch persönlich irgendwie angegriffen fühlt.
  • Langschläfer schrieb:

    Was natürlich totaler Blödsinn ist, wie Millionen Aale jedes Jahr beweisen.
    Der Aal wandelt sich, im Laufe seines Lebens, völlig unproblematisch, vom Salzwasser- zum Süßwasserfisch, und wieder zurück. Verantwortlich dafür ist ein Hormon (Laktotropin), welches auch beim Menschen nachgewiesen wurde. Von der Umwandlung Salz-Süßwasserfisch ist es, evolutionär gesehen, nur noch ein kleiner Schritt zur Amphibie. Für sich allein genommen, ist dieser Umstand schon ein Hinweis für die Richtigkeit der Evolutionstheorie.


    Willst Du damit ausdrücken das der Aal ein lebender Vorfahre des Menschen ist?
    Ich denke das solltest Du doch mal konkret erklären, wie der Mensch zum seinem Laktotropin gekommen ist und ob es nur diese Funktion hat die Du beschrieben hast. Das würde ja bedeuten das sich der Mensch auf seine zukünftige Salzzeit vorbereitet hat oder das es Zeiten gab da er dies benötigte als er noch als Aal umherschwamm... ;) Wie war es?

    Bienen haben einen Stachel, sind sie die Vorfahren aller ....:eek: (Nur Spaß)

    ...Allgemeines

    Beim Prolaktinüberschuss hat es im Blut eine zu grosse Menge an Prolaktin. Prolaktin, das in der Fachsprache auch Laktotropin oder laktotropes Hormon genannt wird, ist ein Hormon, das im Hypophysenvorderlappen, dem Vorderlappen der Hirnanhangsdrüse, gebildet wird und dessen Produktionsmenge durch den Hypothalamus, ein bestimmtes Hirnareal, geregelt wird. Hormone sind Botenstoffe, die die Anweisungen des Körpers seinen einzelnen Organen mitteilen und Meldungen von den Organen an den Körper zurückgeben. Prolaktin ermöglicht während der Schwangerschaft und der Stillzeit das Wachstum der Brustdrüse und die Produktion von Muttermilch. Deshalb ist eine vermehrte Produktion von Prolaktin gegen Ende einer Schwangerschaft und während der Stillzeit absolut normal. Daneben hat das Prolaktin einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit von Mann und Frau...
    Prolaktinüberschuss (Hyperprolaktinämie): Symptome, Diagnose, Therapie - eesom

    Liebe Grüße
    Carmen
  • Carmen schrieb:

    Willst Du damit ausdrücken das der Aal ein lebender Vorfahre des Menschen ist?
    Ich denke das solltest Du doch mal konkret erklären, wie der Mensch zum seinem Laktotropin gekommen ist


    Was soll diese Frage?
    Es war die Antwort auf deine Behauptung:

    Die Umstellung von "Salzwasserwesen" zum "Süßwasserwesen" ist an sich schon sehr kritisch


    Laktotropin ist ein Hormon, welches sowohl beim Aal, als auch beim Menschen vorkommt. Wie Du auf die Idee kommst, ich würde andeuten, dass es sich beim Aal um einen Vorfahren des Menschen handelt, ist mir völlig schleierhaft. Ebenso wie der Vergleich mit dem Stachel eine Biene. Merkwürdige Gedankengänge hast du. Wenn Du mehr über Laktotropin (Prolaktin) erfahren möchtest, mach dich schlau. Prolaktin, Aal
  • Das hat was mit Logik zu tun....
    Du glaubst das es auf Grund von evolutionärer Entwicklungen beim entstehen von völlig neuen Lebewesen mit neuen Fähigkeiten und Außenformen :) überbleibsel gibt die Du dann anführen kannst um zu belegen das der Mensch seinen Ursprung von einem Salzwasserwesen bezog... dazu führst Du explizit den Aal an der mittels eines Schwangerschaftshormones seinen Stoffwechsel ändert um folgendes im Wechsel zu vollziehen (quasi ein Wechselbalg :D :(
    1) Salzwasserfische:

    Salzwasserfische weisen eine geringere Salzkonzentration in den Zellen im Vergleich zum umgebenden Wasser auf. Ohne eine Osmoregulation würden sie ständig Wasser an die Umgebung abgeben und dehydrieren. Sie gleichen diesen Wasserverlust durch direkte Salzwasseraufnahme aus der Umgebung aus. Die mit aufgenommenen Salze müssen sie aktiv über die Kiemen (bei Knochenfische) oder Rektaldrüsen (Knorpelfische) ausscheiden.

    2) Süßwasserfische:

    Die Zellen der Süßwasserfische zeigen eine höhere Salzkonzentration als das umgebende Medium. Die Osmoregulation muss einem ständigen Wassereindringen über die Kiemen und Oberfläche entgegen wirken. Für die Sauerstoffaufnahme nehmen Süßwasserfische relativ viel Wasser über die Kiemen auf. Dieses aufgenommene Wasser wird entsprechend durch stark verdünnten Urin ausgeschieden. Auch wenn der Harn kaum Salze enthält, da diese aktiv zurückgehalten werden, kommt es zu Ionenverlusten (Mineralverlusten) des Fisches, welche ausgeglichen werden müssen. Die Verluste der Salze können über die Nahrung, sowie durch Aufnahme von Ionen aus dem Wasser über die Chloridzellen an den Kiemen ausgeglichen werden. Der aktive Transport der Ionen in die Zellen mit einer höheren Ionenkonzentration erfolgt entgegen dem Konzentrationsgradienten und erfordert daher Energie.


    Wenn Du den Aal anführst ohne das er ein Vorfahre des Menschen ist, vergleichst dann Äpfel mit ~~~?

    Wenn Du das so machst bekommst Du einen Wolpertinger ( bitte anklicken und Bild des Wolpertingers anschauen ) aber keinen Menschen..das fiel wahrscheinlich auch Alatah auf weshalb er sich äußerte wie er dazu gezwungen wurde. Das hat was mit Ursache und Wirkung zu tun...

    Liebe Grüße
    Carmen

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Carmen ()

  • Carmen schrieb:




    Wenn Du den Aal anführst ohne das er ein Vorfahre des Menschen ist, vergleichst dann Äpfel mit ~~~?



    Was für ein Unfug...

    Du behauptest, dass die Wandlung eines Salzwasserwesens in ein Süßwasserwesen besonders kritisch sei.

    Ich halte dagegen, da jeder Aal dieses, völlig unbeschadet, übersteht. Genau so, wie die Rückwandlung von einem Süß- in einem Salzwasserfisch. Dafür sorgt das Hormon Prolaktin. Mehr nicht!! Ich habe lediglich angeführt, dass dieses Hormon auch beim Menschen vorhanden ist. Ohne jede weitere Aussage dazu!!!

    Wie Du jetzt dazu kommst, mir irgendwelche Gedankengänge anzudichten, ist mir völlig schleierhaft; und eine Unverschämtheit obendrein.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Langschläfer ()

  • Hallo,

    das ist ja bislang eine interessante Diskussion!

    Ich habe da folgende Gedankengänge:

    1. Man muss im Hinterkopf behalten, dass die Evolutionslehre eine Theorie ist, auch wenn sie in der Schule von manchen Biologielehreren als Wahrheit verkauft wird.

    2. Die Theorie der biologischen Evolution wird durch die 4 Mechanismen Mutation, Variation, Anpassung und Auslese beschrieben. Nun ist es eine gewaltige Veränderung von einem von "Salzwasserwesen" zum "Süßwasserwesen in Verbindung mit der Wandlung vom Fisch zur Amphibie. Solch ein großer Schritt, in dem sich gleichzeitig so viel verändert, ist für mich rational nicht nachvollziehbar, da die Zwischenstadien eigentlich benachteiligt sein müssten und so die Auslese nicht überstehen würden.

    MfG

    patchmatch :):):):)
  • patchmatch schrieb:

    Solch ein großer Schritt, in dem sich gleichzeitig so viel verändert, ist für mich rational nicht nachvollziehbar, da die Zwischenstadien eigentlich benachteiligt sein müssten und so die Auslese nicht überstehen würden.


    1) Evolution ist die Summe kleiner Schritte. Es ist nicht so, dass ein Fisch an Land springt und dann sofort ein Landlebewesen ist.

    2) Die Zwischenstadien sind nicht benachteiligt. Das wird von Evolutionsgegnern immer wieder behauptet, hat aber nichts mit der Evolution zu tun.

    Es ist auch heutzutage noch so, dass Lebewesen die seichten Stellen von Gewässern aufsuchen, weil diese Schutz vor großen Räubern geben können. Es gibt z.B. Fische, die gezielt zum Laichen flache Gewässer oder auch z.B. die Mangrovensümpfe aufsuchen. Das ist z.B. ein Vorteil der eine Entwicklung in Richtung eines Zwischenstadiums hervorrufen kann. Es kann auch auf der Flucht vor Fressfeinden ein Vorteil sein, flache GEwässer aufsuchen zu können. Es kann weiterhin ein Vorteil sein, zeitweise das Wasser verlassen zu können.

    Es ist für die meisten Menschen teilweise schwer, die Mechanismen im Einzelfall zu durchschauen, weil man ein umfangreiches und spezielles Hintergrundwissen haben muss. Das versuchen die Evolutionsgegner immer wieder auszunutzen.

    Es ist manchmal schwer, die Vorteile zu erkennen, vor allen Dingen, wenn man Evolution, wie auch hier schon öfter geschehen, als das "Überleben des Stärkeren" interpretiert und damit körperliche Kraft meint. "Survival of the fittest" muss man so verstehen, dass die Art gewinnt, die über Generationen die meisten Nachkommen am Leben erhält. WEnn also eine Art dadurch mehr Nachkommen am Leben erhält, dass die Eiablage in seichten Gewässern erfolgt und somit die Nachkommen nach dem Schlüpfen vor großen Fressfeinden geschützt sind, dann ist das ein Vorteil für die Art.



    das es Zeiten gab da er dies benötigte als er noch als Aal umherschwamm...


    Nein, es ist das "Gedächtnis" daran, als noch ein gemeinsamer Vorfahr im Meer herumschwamm.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von McKilroy ()