Neues aus der Evolution

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  • Schaut mal, was ich da gefunden habe. Vielleicht interessiert es Euch:

    Authors' Summary:
    Reexamining Human Origins in Light of Ardipithecus ramidus
    C. O. Lovejoy


    Chimpanzees, bonobos, and gorillas are our closest living relatives. The most popular reconstructions of human evolution during the past century rested on the presumption that the behaviors of the earliest hominids were related to (or even natural amplifications of) behaviors observed in these living great apes. One effect of chimpanzee-centric models of human evolution has been a tendency to view Australopithecus as transitional between an ape-like ancestor and early Homo.....................................



    Den Rest könnt Ihr hier weiter lesen.

    Oder:

    Dieser Fund schreibt Geschichte: Ardipithecus ramidus ist mit 4,4 Millionen Jahren der früheste bekannte Hominide, von dem die wichtigsten Skelettteile erhalten sind - und ergänzt die Geschichte der Hominidenentwicklung um ein wichtiges Kapitel. Die Ergebnisse der über 17 Jahre laufenden Fossilanalyse durch ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Professor Tim White, Berkeley, USA, werden der Weltöffentlichkeit morgen als Sonderausgabe des Fachmagazins Science mit elf Publikationen präsentiert werden.


    Bahnbrechende Studie zu frühem Hominiden - LMU-Forscher analysiert Umwelt von Ardipithecus ramidus

    Die Berichte kann man unendlich und ausgiebig weiter verfolgen!

    Gruß
    red1980
  • fexs schrieb:

    EDIT: Hab eben den Artikel der Welt gelesen, das war anscheinend nur ein Aasfresser, aber bei Wikipedia stand auch was von Raubtier.

    Das könnte daran liegen das jeder der will, bei Wiki sein "Wissen" zum besten geben darf. Man sollte sich hüten alles zu glauben was dort geschrieben steht. Nicht das ich Wiki schlecht machen möchte, ich nutze es auch selber sehr oft und informiere mich dort. Aber wie schon gesagt, man darf nicht alles glauben.
    Weil die Klugen immer nachgeben, wird die Welt von den Dummen regiert!
  • @henry
    das weiß ich auch. Hab da selbst auch schon Sachen reingeschrieben die ich als ich "noch jünger war" wichtig fand. Damals stand ja auch noch nich jeder Scheiß drin. Leider wurden viele Artikel wieder gelöscht da "irrelevant". :D
    Aber da bei den Thema denk ich schon dass die Informationen glaubwürdig sind.

    Es hat alles ( - ohnein jetz fang ich auch schon mit dem Foren - Klugscheißerspruch an-.-)"meines Wissens nach" gestimmt nur sind die Links irreführend.
    Komisch: Wenn man da Blödsinn reinschreibt wirds nach 2 Min entdeckt ähnlich wie bei den Pornos auf YouTube aber ob Inforamtionen stimmen oder nicht wird erst spät kontrolliert oder garnicht. Falsche Informationen find ich schlimmer als Blödsinn^^.
    Ich kann mich noch erinnern dass bei Metallica min. ein Jahr lang stand "nach dem übertritt zum Mainstream wurde die Band immer massentauglicher und alle älteren Fans fanden sie scheiße" :D und weil jeder so dachte un keiner sie drauf aufmerksam machte bliebs eben stehn:D

    Ich hätte noch tausende solcher Sätze aber da sind wir im falschen Thema:P

    Zum Thema hätte ich noch was aus Wikipedia:
    Da wird beschrieben Wie sich Lebewesen nicht nur durch Gene entwickeln sondern sie verändern sich auch durch ihre Umwelt. Wenn diese Veränderungen weiterverwebt werden können ist das für mich die Evolution.. aber so einfach wirds wohl nicht sein:D

    Allgemein gilt: Gene können sich nur so weit auswirken, wie es die Umwelt zulässt; umgekehrt kann aber auch die Umwelt nur so viel Einfluss nehmen, wie es die Reaktionsnorm der Gene erlaubt. Somit ist jedes Merkmal, das ein Lebewesen letztendlich hat, ein Ergebnis (eine Mischung) aus genetischen Einflüssen und solchen aus der Umwelt, in der es aufwächst.

    Genetische Variabilität ist bei eineiigen Zwillingen, die in verschiedenartiger Umwelt aufgewachsen sind, gut zu beobachten, denn in diesen Fällen konnten sich einige Merkmale (trotz gleichen Erbguts) unterschiedlich entfalten.

    Dabei können manche Merkmale stark und manche schwach beeinflusst werden. Man unterscheidet daher umweltstabile und umweltlabile Merkmale.

    Ebenso beweist dieselbe Umwelt von zweieiigen Zwillingen die Variabilität eines Merkmals.



    bis dann
    fexs
    [COLOR="DarkRed"][SIZE="3"]Godspeed[/SIZE][/color] on [COLOR="DarkRed"][SIZE="3"]Devils[/SIZE][/color] Thunder
  • Ich weiß nicht, ich sehe die Sache ein wenig anders. Da wird ein Fossil gefunden das vor 50 Millionen Jahren lebte und heutige Forscher sind der Meinung sie hätten die Urahnen von dem oder dem Viech gefunden. Wieviele Tierarten mag es wohl vor 50 Millionen Jahren gegeben haben und wieviele davon kennen wir? 1% oder 2% oder vielleicht 10%? Und wieviele Walarten mag es wohl im Laufe der Jahre gegeben haben? Und haben die wirklich alle ein und den selben Urahnen oder gab es nicht doch verschieden Tierfamilien (Pflanzenfresser, Fleischfresser) aus denen sich Wale entwickelten? Das kann kein Mensch wirklich beantworten, jedenfalls solange nicht bis wir in der Lage sind Zeitreisen durch zuführen. ;)
    Es ärgert mich auch immer wenn in einer Tierdoko gesagt wird der Blauwal ist das größte Tier das je auf Erden gelebt hat. Das weiß kein Mensch und ich bin mir irgendwie sicher das in den Urmeeren noch ganz andere Giganten rumgeschwommen sind. :eek:
    Weil die Klugen immer nachgeben, wird die Welt von den Dummen regiert!
  • Henry277 schrieb:

    Es ärgert mich auch immer wenn in einer Tierdoko gesagt wird der Blauwal ist das größte Tier das je auf Erden gelebt hat.


    Das liegt wohl daran, daß für eine überwiegende Mehrheit unserer Zeitgenossen die Geschichtsschreibung gerade mal vorgestern angefangen hat. Kaum ist M. Jackson gestorben, schon war er der grösste Musiker aller Zeiten. An Freddy Mercury konnte man sich gerade noch so erinnern. Und nach dem Erdbeben von Haiti, welches zudem das größte Unglück ist, was unserer Erde widerfahren ist, verblasst selbst die Erinnerungen des Tsunami.

    Daß früher ganze Kulturen verschwunden sind, das mag einen verschmerzen, aber im Vergleich zu der Katastrophe von Haiti waren sie wohl nur ein Dreck. Eben nicht medienwirksam genug auf der Jagd nach immer neuen Rekorden. Eigentlich sollten wir Olypia abschaffen, denn wozu haben wir medienwirksame Naturkatastrophen.

    Aber offensichtlich zerstört die Natur nicht nur Menschenleben, sondern in anderen Regionen dieser Welt auch Hirnzellen auf der Jagd nach immer neuen Rekorden. Denn Stillstand ist Rückschritt, und das wollen wir doch alle nicht. Die Opfer dieser Denkweise werden uns danken. Aber weniger ist oft mehr.

    Vielleicht sollten wir mal ein wenig an unserem anthrophozentrischen Weltbild und an unserem Pseudogeschichtsbild rütteln, wir waren schließlich nicht überall dabei.

    Gruß Konradin
  • Konradin schrieb:

    Und nach dem Erdbeben von Haiti, welches zudem das größte Unglück ist, was unserer Erde widerfahren ist, verblasst selbst die Erinnerungen des Tsunami.


    Und du machst genau das, was du den anderen vorwifst:

    Wieso ist das das größte Unglück, was unserer Erde widerfahren ist (Womit du wahrscheinlich wieder uns Mwenschen meinst.

    23./24. Januar 1556 China: Erdbeben, ein Gebiet zwischen den Provinzen Schensi und Kansu sinkt ab, etwa 830.000 Tote.


    20. Mai 526 Syrien: Ein Erdbeben zerstört Antiochia (heute Antakya, Syrien), 250.000 Tote.


    1642 China: Überschwemmungen fordern 300.000 Menschenleben.


    28. Oktober 1746 Erdbeben der Stärke 8,4 im Gebiet Limas (Peru), 600.000 Tote.


    1887 China: Überschwemmungen, etwa 900.000 Tote.


    1935 Überschwemmung des Jangtsekian, etwa 400.000 Tote.


    31. Mai 1970 Bengalen (heutige Bangladesch): Wirbelstürme und Flutwellen, über 300.000 Tote.


    27./28. Juli 1976 Peking, China: Erdbeben der Stärke 7,5 in Tangshan (150 Kilometer südlich von Peking). Etwa 650.000 Tote, die offizielle Zahl der Todesopfer wird mit 255.000 angegeben.


    Und was die Stärke angeht, es waren wohl so um die 7,0 .

    Die zehn stärksten gemessenen Erdbeben

    9,5 Großes Chile-Erdbeben, 22. Mai 1960
    9,2 Prince William Sound, Alaska, 28. März 1964
    9,1 Andreanof Island, Alaska, 9. März 1957
    9,0 Erdbeben im Indischen Ozean, vor Sumatra, 26. Dezember 2004
    9,0 Kamtschatka, Russland, 4. November 1952
    8,8 vor Ecuador, 31. Januar 1906
    8,7 vor Nord-Sumatra, 28. März 2005
    8,7 Rat Islands, Alaska, 4. Februar 1965
    8,6 Assam, Indien, 15. August 1950
    8,6 Ningxia-Gansu, China, 16. Dezember 1920


    Und das sind nur die, die wir gemessen haben, so lange machen wir sowas noch nicht.

    Also sind unserer Erde schon wesentlich größere Unglücke widerfahren.


    Und wenn du es doch auf die Menschheit beziehstund den Ausdruck Unglück benutzt, dann solltest du z.B. die spanische Grippe nicht vergessen.

    Die Spanische Grippe war eine weltweite Pandemie, die zwischen 1918 und 1920 durch einen ungewöhnlich virulenten Abkömmling des Influenzavirus (Subtyp A/H1N1) verursacht wurde und mehrere Dutzend Millionen Todesopfer forderte. Der fachwissenschaftlichen Literatur zufolge betrug die Zahl der Todesopfer mindestens 25 Millionen; in ihrer Bilanz in der Fachzeitschrift Bulletin of the History of Medicine vom Frühjahr 2002 kamen die Autoren sogar auf knapp 50 Millionen Todesopfer.


    Die Auswirkung der Pandemie ist damit in absoluten Zahlen mit dem Ausbruch der Pest von 1348 vergleichbar, der seinerzeit mehr als ein Drittel der europäischen Bevölkerung zum Opfer fiel.


    Ich bin mir jetzt nur nicht sicher, ob du diesen Satz ernst gemeint hast:

    Konradin schrieb:

    Und nach dem Erdbeben von Haiti, welches zudem das größte Unglück ist, was unserer Erde widerfahren ist, verblasst selbst die Erinnerungen des Tsunami.


    Oder ob du auch das Gegenteil zeigen wolltest.



    Zum eigentlich Thema, ob der Blauwal das größte jemals lebende Tier auf der Erde war:

    Nach unserern jetzigen Erkenntnissen war er es und ist er es. Man hat eben noch keine Fossilien gefunden, die auf ein größeres Tier schließen lassen. Die großen ausgestorbenen Landlebewesen, die wenigstens in der Länge an den Blauwal herankommen, waren aufgrund ihrer Lebensweise deutlich leichter.

    Es ist möglich, dass irgendwann mal Hinweise auf ein größereres Tier gefunden werden. Bisher ist das aber noch nicht geschehen. In diesem Fall hat das also nichts mit dem mangelnden Gedächtnis , mit der Gier nach aktuellen Rekorden zu tun.



    Konradin schrieb:

    Vielleicht sollten wir mal ein wenig an unserem anthrophozentrischen Weltbild ... rütteln.


    Da stimme ich dir 100% zu. Das ist eines unserer größten Probleme.

    Das versperrt uns eine unvoreingenommen Sicht auf die Umwelt und vor allen Dingen auf die zu lösenden Probleme.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von McKilroy ()

  • Und was ist das besondere am Blauwal, abgesehen von seiner Größe? Ich nehme einmal an, daß er plötzlich nicht mehr im Gerede wäre, wäre er auf der Größentabelle nur auf Platz 2 oder 3. Jedenfalls halte ich ihn ausgerechnet im Zusammenhang mit der Evolution für ein eher mäßiges Beispiel.

    Im Gegensatz zu den Landsauriern gab es übrigens auch Exemplare, welche aufgrund ihrer Grösse im Wasser lebten, allein schon des Auftriebs wegen.

    Wenn Ironie schon nicht mehr erlaubt sein sollte, ich jedenfalls halte andere Ereignisse für wesentlich unglückseliger. Das schlimmste Unglück für unseren Planeten dürfte wohl die Entstehung des Menschen gewesen sein. Aber letztendlich ist mir egal, auf welchem genauen Platz dieses Ereignis steht, mich interessieren die Folgen, nicht die Statistiken.

    Übrigens kommt mir der Versuch, die Evolution aufgrund fehlernder Fundstücke komplett in Frage zu stellen ähnlich vor wie der Versuch, Mozart als unmusikalischen Durchschnittsmenschen anzusehen, nur weil Teile seines recht umfangreichen Werkes nicht erhalten geblieben sind. Es ist halt doppeltes Pech, wenn man Fisch in Originalhandschriften einwickelt. Nicht nur der kulturelle Verlust ist zu verschmerzen, sondern auch das wankende Weltbild so mancher Zeitgenossen.

    Gut nur, daß die tatsächlichen Ereignisse sich nicht immer danach richten, was Menschen so alles glauben. Die Evolution selbst berührt es wohl kaum, ob der Mensch an sie glaubt oder auch nicht.

    Gruß Konradin
  • Konradin schrieb:

    Wenn Ironie schon nicht mehr erlaubt sein sollte, ich jedenfalls halte andere Ereignisse für wesentlich unglückseliger.


    Es war halt nur nicht richtig zu erkennen, wie du es meinst. Aber so scheinen wir ja einer Meinung zu sein.


    Das ist übrigens ein sehr schöner Vergleich von dir:

    Konradin schrieb:

    Übrigens kommt mir der Versuch, die Evolution aufgrund fehlernder Fundstücke komplett in Frage zu stellen ähnlich vor wie der Versuch, Mozart als unmusikalischen Durchschnittsmenschen anzusehen, nur weil Teile seines recht umfangreichen Werkes nicht erhalten geblieben sind.



    Die Wale sind meiner Meinung nach halt nur ein sehr schönes Beispiel dafür, wie einzelne Arten oder Gattungen neue Lebensräume erobern, in diesem Fall die Säugetiere halt wieder die Meere. Ob die nun groß sind oder klein, ist dabei zweitrangig. Warum henry227 damit ein Problem hat, dass die Blauwale die größten nachgewiesenen Tiere sind, weiß ich auch nicht.
  • Da bin ich ja mal einer Meinung mit McKilroy. Wer hat denn bitteschön jemals behauptet, dass die Katastrophe in Haiti die schlimmste wäre? Natürlich senden die Medien nurnoch darüber sollen sie jetz etwa wieder über den Tsunami berichten? 0.o Die Menschen dort haben ja wieder alles im Griff un keinen interessiert was grad da abgeht. Die müssen ja auch ihre Brötchen verdienen.. sollen sie jetz über was berichten was keinen interessiert? Die Leute in Haiti brauchen Hilfe un wenn man es nicht so dramatisiert (es ist ja auch en Drama) und sagt "naja sone Katastrophe kommt doch eh alle 5 Jahre" würden weniger Leute spenden und so weiter.
    In Internetforen werden solche Sachen immer voll verdreht.

    Und warum nicht anthropozentrisch denken? Mittlerweile wissen wir doch das wir nicht der Mittelpunkt von allem sind aber wir sollten schon etwas egoistisch denken. Es heißt fressen oder gefressen werden. Anders macht es uns nur Probleme. Wir tun ja in der heutigen Zeit schon sehr viel um die Umwelt zu schützen, anders als früher (genauso wie es der Maja-Kalender vorhersagte :D). Mehr können wir nichtmehr tun.. oder wollt ihr wieder in der Steinzeit wohnen? Groß reden kann jeder.
    Wir können die Erde auch eher vor einer Katastrophe retten als andere Tiere. Ich halte alle Ökos für seinheilige. Sie gehn auf großes Abenteuer un wollen die Wale retten aber tun garnix außer einzelne Walfischer von der Arbeit abzuhalten. Sie ernährn auch nur die Familie. Wenn sie denen allen ne andere Arbeit verschaffen würden hätten sie mehr für die Walheit UND die Fischer getan. Und warum keine Tiere essen?? Anhand unseres Gebisses sieht man ja, dass wir dazu gemacht sind.. Tiere essen uns ja auch wenn sie können (nur ist unser Fleisch nicht gut verträglich hab ich gehört :D).

    Und der Blauwal find ich immernoch ein gutes Beispiel. Wir können es ja beim großten bekannten Tier der Geschichte belassen.

    Nicht viel zum Thema aber egal. bis dann
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von fexs ()

  • McKilroy schrieb:

    Warum henry227 damit ein Problem hat, dass die Blauwale die größten nachgewiesenen Tiere sind, weiß ich auch nicht.

    Ich hab da kein Problem mit. Ich habe nur ein Problem damit, das in den Sendungen immer behauptet wird, das der Blauwal das größte Tier ist, das je auf Erden gelebt hat. Ich hätte nichts dagegen wenn gesagt werden würde, das der Blauwal das bis heute größte bekannte Tier ist, das auf Erden gelebt hat.
    Weil die Klugen immer nachgeben, wird die Welt von den Dummen regiert!
  • fexs schrieb:

    Und warum nicht anthropozentrisch denken? Mittlerweile wissen wir doch das wir nicht der Mittelpunkt von allem sind aber wir sollten schon etwas egoistisch denken.


    Schön, dass du das so siehst.

    Aber leider ist dieses Wissen nicht in den Köpfen vieler Menschen. Und leider eben auch nicht in den Köpfen vieler Menschen, die politisch oder wirtschaftlich Entscheidungsträger sind. Da ist das Problem. Diese Leutz können sich nicht vorstellen, dass die Menschheit aussterben könnte - als Krone der Schöpfung. Und daher verschließen sie ihre Augen vor den wirklich dringenden Problemen in der Welt.

    Daher kommt es z.B., dass die Wirtschaftler und Politiker in Deutschland wegen des geringen Bevölkerungsrückgangs, der eigentlich doch ein Segen ist, in Panik geraten und Zuwanderung als Allheilmittel verschreiben wollen.

    Unsere Stellung im Weltall uind daher auch Ersetzbarkeit ist nicht wirklich in den Köpfen dieser Menschen und auch nicht in den Köpfen vieler Wähler.


    Mehr können wir nichtmehr tun.. oder wollt ihr wieder in der Steinzeit wohnen?


    Das wollen einem die Wirtschaftler und Politiker einreden. Wir können wohl sehr viel für die Umwelt tun, ohne in die Steinzeit zurück zu fallen.
  • McKilroy schrieb:


    Unsere Stellung im Weltall uind daher auch Ersetzbarkeit ist nicht wirklich in den Köpfen dieser Menschen und auch nicht in den Köpfen vieler Wähler.


    Wo man nicht überall die Politik wieder findet..

    Aber um den Hinweis über unsere Stellung im Weltall aufzugreifen, gibt es dazu auch erhellende Sichtweisen der Forscher:

    ...'Aussichten sind positiv'

    "Wir haben natürlich noch keine formalen Beweise, dass es außerhalb der Erde noch Leben gibt, aber die Aussichten sind positiv“, pflichtet der Astrobiologe und Mediziner Baruch Blumberg ihm bei. Blumberg gewann 1976 einen Nobelpreis und war zwischen 1999 und 2002 Leiter des Astrobiologischen Institutes der NASA.

    Die Astrochemikerin Pascale Ehrenfreund von der George Washington Universität wies daraufhin, dass Leben auf der Erde mithilfe von Kohlenstoffmolekülen und interstellaren Stoffen entstanden sein könnte.

    Bakterien

    Falls dem so sei, müssen diese primären Lebensbausteine auch in anderen Planetensystemen vorhanden sein. Außerdem bestehe die Möglichkeit, dass wir selbst bald auf Planeten unseres eigenen Systems Bakterien entdecken werden, beispielsweise im Untergrund des Mars, auf dem Jupitermond Europa oder dem Saturnmond Enceladus.

    Gegenstimmen

    Andere Wissenschaftler wie Conway Morris, der an der Cambridge Universität forscht und lehrt, halten dem entgegen, dass das Entstehen neuen Lebens vor allem auch mit dem Zusammenspiel von verschiedenen Umständen zu tun hat.

    Eine derartige Konstellation hätte sich nicht so schnell zweimal abgespielt so Morris. Seiner Meinung nach müssen wir akzeptieren, dass wir wahrscheinlich die einzige Lebensform im Universum sind...
    'Wir werden noch Auerirdische erleben' | Wissenschaft | Dnews.de | Nachrichten auf einen Blick

    liebe Grüße
    Carmen
  • Da gibt es zwei Punkte zu beachten:

    1) Ist es völlig unerheblich, ob es weiteres Leben gibt oder nicht. So oder so ist unsere Stellung im Universum klar und unbedeutend. Versuche dir wirklich mal klar zu machen, wie unser Universum aussieht, dann wirst du verstehen.


    2) Deine zitierten Gegenstimmen (die in Wirklichkeit nur eine ist ;)), ist dem immer wieder auftauchenden Fehler zum Opfer gefallen.

    Er verwechselt "Leben" mit "Leben, wie es auf der Erde besteht".

    Die Wahrscheinlichkeit, dass es woanders Leben genauso wie auf der Erde gibt, ist praktisch gleich Null.

    Die Wahrscheinlichkeit hingegen, dass es woanders Leben gibt, wie es sich auch immer entwickelt haben mag, ist extrem hoch (Wenn auch der Nachweis auf lange Zeit unmöglich sein wird. Dies aber nur, weil unsere Mittel hierzu noch zu beschränkt sind).


    Und dein zitierter Conway Morris hat sich öfter auch anders geäußert:

    Paläobiologie: Aliens wie du und ich | Wissen | ZEIT ONLINE

    h**p://fazarchiv.faz.net/faq/bsp.pdf
  • Ich habs ja schonmal gesagt: Nach anderen Therorien sind Lebewesen nötig damit das Universum das wir beobachten überhaupt existiern kann.

    ».. wir müssen vorbereitet sein, die Tatsache in Betracht zu ziehen, dass unser Ort im Universum in dem Sinne notwendig privilegiert ist, dass er mit unserer Existenz als Beobachter vereinbar ist.«

    »Es verknüpft die Eigenschaften des beobachtbaren Universums mit der Notwendigkeit der Existenz eines bewussten Beobachters, der dieses Universum auch zu erkennen vermag.«

    Das würde heißen wir sind doch zu einem bestimmten Zweck gemacht, einfach aus der Notwendigkeit heraus. (ich komm mir vor wie Morpheus aus Matrix wenn ich sowas schreibe:D) Allerdings kanns auch sein, dass ich da was falsch verstanden habe und alles auch ganz anders ist. Also ich hab das hier gelesen. Mir kommt es irgendwie so vor wie wenn ich sagen jetz würde "wenn mein Nickname fexs ist, dann ist er fexs" :D

    Wir werden demnach nie Lebensformen erkennen können die nicht sind wie wir?!

    Ich finds sau interessant, aber blick nicht ganz durch;)
    mfg

    EDIT: hab eben mehr gelesen un da sagte einer schon des selbe:
    "Jedes intelligente Lebewesen, welches ist, kann sich selbst nur dort vorfinden, wo intelligentes Leben möglich ist."
    [COLOR="DarkRed"][SIZE="3"]Godspeed[/SIZE][/color] on [COLOR="DarkRed"][SIZE="3"]Devils[/SIZE][/color] Thunder

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von fexs ()

  • Ich denke, dass es wichtig und richtig ist den sogenannten "sicheren Erkenntnissen" der Evolution der Arten, skeptisch gegenüber zu stehen.

    Viel zu oft werden durch neue Funde, bestehende Fakten widerlegt.
    Dinosaurier werden als Nachkommen von Urvögeln dargestellt, bis ein Fund eine Umkehr in andere Vermutungen die zum Faktum werden führt.
    Eine Vermutung wird geäußert, diese Vermutungen werden immer öfter zitiert bis es irgendwann ein Fakt ist weil es überall zu finden ist. Die Beweislast verliert ihre Bedeutung und Legitimation. Das ist unwissenschaftlich und führt zur nächsten Vermutung die einen neuen Fund zum Übergangsfossil macht, damit ein schwerwiegender Fehler mit einer neuen Sensation unwichtig erscheinend gemacht wird und nicht so sehr Beachtung findet. Leider leidet die Qualität der Evolutionstheorie darunter. Das hat sie eigentlich nicht verdient.

    Dinosaurierfund schließt Lücke in Evolutionsforschung Veröffentlicht: 28 Januar 2010 21:35

    WASHINGTON - US-Wissenschaftler haben die Überreste einer bisher unbekannten Dinosaurierart entdeckt, die zur Familie der Alvarezsauriden gehört.
    Dieser Fund beweist gleichzeitig, dass die Alvarezsuariden nicht von den Urvögeln abstammen.
    Das fast vollständige, drei Meter lange Fossil, das in der Wüste Gobi in China entdeckt wurde, werde die Familie der Alvarezsauriden in der Evolution noch mehr von der Gruppe der Vögel abgerückt, erklärte Jonah Choiniere, Paläontologe an der George Washington Universität.
    Er ist einer der Entdecker des neuen, wissenschaftlich als Haplocheirus soller bezeichneten Dinosauriers, und veröffentlichte seine Erkenntnisse in der neuesten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science.

    Übergangsfossil

    Der Haplocheirus sei ein Übergangsfossil, da er eine noch frühere Evolutionsphase der Vorderbeine der Alvarezsauriden zeige. Der Fund bestätige die Vermutung, dass diese Dinosaurierfamilie schon zum Ende des Jura vor 160 Millionen Jahren gelebt habe, erklärte der Wissenschaftler.

    Der Haplocheirus weise mehrere Merkmale auf, die ihn als Mitglied der Alvarezsauriden auszeichnen, die nicht fliegen können, von denen wegen ihres Körperbaus jedoch vermutet wurde, dass sie von den Urvögeln abstammen. Der Haplocheirus beweist der Studie zufolge, dass die Alvarezsauriden sich parallel zu den Vögeln entwickelt haben.

    Dinosaurierfund schliet Lcke in Evolutionsforschung | Wissenschaft | Dnews.de | Nachrichten auf einen Blick

    Sind das nicht gravierend andere Ergebnisse die auf einer unbestreitbaren, weil bewiesenen Wissenschaft basieren soll?

    Liebe Grüße
    Carmen

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Carmen ()

  • Carmen schrieb:

    Dinosaurier werden als Nachkommen von Urvögeln dargestellt,



    Dann zeige mir das doch mal!


    Du stellst irgendwelche abstrusen Behauptungen auf, widerlegst diese abstrusen, von dir selbst aufgestellten Behauptungen und nimmst das als Anlass, an der Evolution zu zweifeln. :depp:
  • Ok, das Wort, Nachkommen, war falsch, weil der Urvogel ja keinen Dino ausgebrütet hat...aber alles weitere ergibt sich mit aufmerksamen lesen:

    Dieser Fund beweist gleichzeitig, dass die Alvarezsauriden nicht von den Urvögeln abstammen.
    Gab es Zweifel? Gab es die Annahme das sie von Urvögeln abstammen? Jetzt erst wurde bewiesen das sie nicht von Urvögeln abstammen, sonst hätte dieser Satz keine Berechtigung. Ansonsten hätte man auch erwähnen müßen das sie nicht von Giraffen abstammen?

    Der Fund bestätige die Vermutung, dass diese Dinosaurierfamilie schon zum Ende des Jura vor 160 Millionen Jahren gelebt habe,
    diese Aussage macht nur Sinn, wenn man davon ausging das die besagten Dinos vor 160 Mio Jahren lebten und das im Zusammenhang mit der Vermutung die erst jetzt durch einen Beweis widerlegt wurde: Urahn = Urvogel....

    Der Haplocheirus weise mehrere Merkmale auf, die ihn als Mitglied der Alvarezsauriden auszeichnen, die nicht fliegen können, von denen wegen ihres Körperbaus jedoch vermutet wurde, dass sie von den Urvögeln abstammen.

    ...anscheinend haben Wissenschaftler zuvor in den Knochen von betreffenden Dinos "gelesen" das Urvögel die Abstammung der ehemaligen Besitzer der "ausgelesenen", "erforschten" Knochen waren... welch eine fehlgeleitete Beweiskette, oder?
    Wenn die hohe Kunst des "in Knochen Lesens" solche Irrtümer hervorbringt, sollte man doch überlegen ob man nicht zurück an den Anfang gehen sollte um den richtigen Weg zur logischen Kette zu finden?
    Das Knochenlesen nochmal in der Knochenleseforschung als Grundlagenforschung neu zu ergründen, quasi...:löl:

    Der Haplocheirus beweist der Studie zufolge, dass die Alvarezsauriden sich parallel zu den Vögeln entwickelt haben.
    aha, man ging dann davon aus das sich die Urahnen nicht parallel entwickelt hatten..so ähnlich wie wenn man Menschen neben Dinos gefunden hätte, ein rein zeitliches Dilemma...

    Hast Du das nicht aus dem Text entnehmen können? Ist das so interpretierfähig?

    Carmen

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Carmen ()

  • Nein,du hast geschrieben, dass die Dinosaurier Nachfahren von Urvögeln waren. Es geht hier aber nur um ein bestimmtes Lebewesen.

    Und jetzt zeige mir mal einen anderen "Beweis", dass diese Annahme gängige Meinung der Wissenschaft war.


    Wenn du nämlich mal nach Alvarezsaurier googlest, dann findest du nichts in der Art.
  • ...1920 waren erstmals Alvarezsauriden ausgegraben worden, doch erst 1990 wagten Wissenschaftler eine Beschreibung, weil ihnen die Fossilien zu rätselhaft erschienen. Die Skelette wiesen mit kleinem Brustbein, teils federartigen Strukturen und dem verwachsenen Handwurzel- und Mittelhandknochen hohe Übereinstimmungen mit dem Knochenbau von Vögeln aus. Die in Asien, Europa und Amerika vor 89 bis 65 Millionen Jahren nachgewiesenen Zweibeiner wurden als flugunfähige Abkömmlinge der Vögel eingeordnet. Haplocheirus erhöht nun das Alter dieses Stamms um 63 Millionen Jahre und fordert dessen evolutionäre Eigenständigkeit ein...
    wissenschaft.de - Dino zeigt Kralle

    Hattest Du sowas gesucht?

    Liebe Grüße
    Carmen

    Oder wie ist das zu verstehen?:

    .
    ..Die Ergebnisse bestätigen nach Auskunft der Forscher zudem die Annahme, dass sich Vögel aus fleischfressenden Dinosauriern herausbildeten...
    magazine.web.de/de/themen/wiss…uf-die-Spur-gekommen.html
    oder
    ...Der zur Mini-Feder gehörende Saurier konnte fliegen, ist der Experte überzeugt. "Sonst hätte er ja nicht auf die Inseln kommen können." Er war klein wie ein Huhn, hatte spitze Zähnchen und ernährte sich vor allem von Insekten. Schweigert fand die Feder im Mai dieses Jahres, als er einen schwer spaltbaren Stein mit dem Meißel aufschlug. "Im Innern kam in Druck und Gegendruck eben dieses kleine Objekt zum Vorschein. Dann habe ich die Lupe genommen - da ist mir dann ein Licht aufgegangen", erinnert sich Schweigert an eine der Sternstunden seiner Forscher-Laufbahn...
    magazine.web.de/de/themen/wiss…der-Europas-gefunden.html das war dann bestimmt auch das richtige Lichtlein... wie schön die Wissenschaft ohne Vermutungen und Widersprüche auskommt...
    ach Gott, es geht ja noch weiter:
    ...Die Bedeutung der Entdeckung sei gar nicht hoch genug einzuschätzen: "Der Fund ist der einzige Beweis dafür, dass vor 150 Millionen Jahren in Europa solche gefiederten Tiere vorgekommen sind..."

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Carmen ()

  • Carmen schrieb:

    Hattest Du sowas gesucht?


    Carmen, wie du vielleicht bemerkt hast, ist das das gleiche Geschreibsel wie oben nur von einer anderen Zeitung zitiert. Wenn du den gleichen Bericht dreimal als Zitat in verschiedenen Zeitungen findest, wird dadurch der Wahrheitsgehalt nicht besser.

    Lese einfach mal den Literaturhinweis in deinem Link:

    Jonah Choiniere (George Washington University, Washington) et al.: Science, doi:10.1038/nature08740



    Ist das nicht der Autor des Berichtes, den du hier zu beweisen versuchst?

    Ist ein Mörder unschuldig, weil die Bild-Zeitung seine Unschuldsbeteuerung abdruckt?

    Carmen, dein Niveau sinkt immer weiter. :gelb:
  • Huch...gibt es hier einen Forenwurm, der Beiträge frisst?

    Nicht zur Übung sondern nur zur Belehrung:

    Ein Teil der Berichte schwafelt davon das Dinos von Vögeln abstammen, ich bin mir sicher das mit dem Wort Vögeln nicht die umgangssprachliche Paarung gemeint war... im anderen Bericht stand das Vögel von Dinos abstammen.

    Das ist für Dich das gleiche? :D

    Ich finde es bemerkenswert das Dinos unterschiedliche Urheber haben sollen und das Vögel auch mehrere Ursprünge haben die zur Art der Vögel geführt haben soll... Gibt es für andere Tiere auch mehrere von einander unabhängige Entwicklungswege?

    Erwähnenswert finde ich auch folgenden Bericht, der belegen kann das sich 165 Mio Jahre Evolution kaum mit Veränderungen beschäftigt hat wenn es um Spinnen geht:
    Wissenschaftler haben in Nordchina ein 165 Millionen Jahre altes Spinnen-Fossil ausgegraben. Der Abdruck des Tieres ist erstaunlich gut erhalten...
    ...E. gertschi ähnelt sehr den heutigen Spinnen ihrer Gattung, die in Nordamerika beheimatet sind.
    165 Millionen Jahre alte Spinne entdeckt | Wissenschaft | Dnews.de | Nachrichten auf einen Blick

    Liebe Grüße
    Carmen

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Carmen ()

  • Carmen schrieb:

    Erwähnenswert finde ich auch folgenden Bericht, der belegen kann das sich 165 Mio Jahre Evolution kaum mit Veränderungen beschäftigt hat wenn es um Spinnen geht:

    Das muss nichts heißen. Was perfekt ist muss nicht groß verändert werden. Auch nicht durch Evolution. Ein gutes Beispiel dafür sind z.B. Haie die es schon rund 400 Millionen Jahre gibt.
    Weil die Klugen immer nachgeben, wird die Welt von den Dummen regiert!
  • Henry277 schrieb:

    Das muss nichts heißen. Was perfekt ist muss nicht groß verändert werden. Auch nicht durch Evolution. Ein gutes Beispiel dafür sind z.B. Haie die es schon rund 400 Millionen Jahre gibt.


    Ok.. haben die Lebewesen dieses Planeten so ne Art Sensor der erkennt das es Zeit ist zu mutieren? Das entspräche einer zielführenden Evolution die durch Try and Error zu unterschiedlichen Ergebnissen kommt.
    ist sowas nicht vorhanden, muß eine stetige Neigung zu Mutationen vorhanden sein die eine regelmäßige Veränderung hervorbringt und so zu Verschlechterung der Eigenschaften oder zu Verbesserung führt. Erst wenn die Zeit gekommen ist das eine Mutation die Millionen Jahre zuvor begann, Vorteile mit sich bringt ist ein Überleben durch Anpassung an die Umweltbedingungen möglich... Surviving of the fittest kann nicht erst beginnen durch Mutationen die Millionen Jahre andauern damit "ein Okapi zur Giraffe wird um höher hängende Blätter" zu verzehren...wenn die Lösung jetzt benötigt wird.

    Wie meinst Du Deine Aussage
    Was perfekt ist muss nicht groß verändert werden. Auch nicht durch Evolution.
    in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen, wenn es um Lebensbedingungen geht die jetzt noch nicht bekannt sind weil sie erst in Millionen Jahren geschehen?

    Also ich hätte da schon gerne noch eine Erklärung von Dir.

    Liebe Grüße
    Carmen
    PS: Ich biete mal eine Antwort an: Der Genpool der Haie oder Spinnen hat sich erschöpft...

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  • Carmen, erst wenn der Evolutionsdruck es erfordert, erst wenn durch Veränderungen der Umwelt der Evolutionsdruck wächst, haben manche Mutationen einen Vorteil und lösen über einen gewissen Zeitraum, der kurz aber auch sehr lang sein kann, die bestehende Population ab.

    Bei den Haien und Spinnen scheint dieser Druck nicht gegeben zu sein.

    Carmen schrieb:

    Der Genpool der Haie oder Spinnen hat sich erschöpft...


    Auch das ist möglich, obwohl ich den Zusatz "weitgehend" hinzufügen würde.

    Wenn dem so ist, dann werden diese Tierarten so lange weiter bestehen bleiben, wie sich die Umweltbedingungen nicht wesentlich verändern. Wenn sie sich grundlegend verändern, dann besteht die Gefahr, dass diese Arten aussterben.

    Allerdings ist dei Gefahr des Aussterbens umso geringer, je universeller diese Tierarten sind, je weniger spezialisiert sie sind. Und da haben Spinnen und Haie einen großen Vorteil.

    Haie sind z.B. sehr robust und verzehren fast alles, was sich bewegt. Daher über lange Zeit sehr erfolgreich.
  • Carmen schrieb:

    ... Surviving of the fittest kann nicht erst beginnen durch Mutationen die Millionen Jahre andauern damit "ein Okapi zur Giraffe wird um höher hängende Blätter" zu verzehren...wenn die Lösung jetzt benötigt wird.

    Vielleicht ist ja auch die Giraffe zum Okapi geworden ....... ich weiß es nicht. Klar ist jedenfalls das sich beide Tiere an ihren Lebensraum angepasst haben. Die Giraffe an die weiten Savannen und das Okapi, das ja auch als Waldgiraffe bezeichnet wird, an den Wald. Und diese Anpassungen werden natürlich nicht von heute auf morgen passiert sein. Wenn die "Lösung" jetzt, sofort gebraucht wird, wird diese Tiergruppe wohl aussterben. Und wahrscheinlich wird über kurz oder lang ein neue Tiergruppe den frei geworden Platz für sich entdecken. Vielleicht ja die Zebras ...... ;)

    Carmen schrieb:

    Also ich hätte da schon gerne noch eine Erklärung von Dir.

    McKilroy hat das eigentlich schon sehr schön beschrieben wobei ich allerding nicht glaube das der Genpool einiger Tierarten erschöpft ist. Auch nicht weitgehend. Ich bin der Meinung das die Anpassung einiger Arten an ihre Lebensumständen so gut ist das sich eine Weiterentwicklung einfach nicht lohnt. Sie würde einfach keine nennenswerten Vorteile gegenüber anderen Arten bringen. Grade bei Insekten scheint das sehr häufig der Fall zu sein denn bei diesen gibt es ja sehr viele Arten die schon sehr lange existieren wie z.B. Spinnen, Schaben, Gliederfüßer, Stechmücken usw.
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