Legalisierung von Marijuana?

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  • Legalisierung von Marijuana?

    Marijuana legaliesieren: Ja oder Nein? 37
    1.  
      Natürlich! (18) 49%
    2.  
      Nee, lass ma! (17) 46%
    3.  
      Keine Ahnung, bin zu verplant. (2) 5%
    Ja ja die gute alte Mari J. Was haltet ihr davon Marijuana zu legaliesieren oder zumindest so wie in der schweiz zu tolerieren? Ich bin ganz klar dafür, da ich keinen Unterschied zwischen Alkohol und eben diesem Gewächs sehe.
  • Drogen sind Drogen und die gehören verboten, egal ob sie von
    der Wirkung her von legalen Substanzen nicht so verschieden sind.
    Aber umso weniger Rauschmittel auf dem Markt (Zigaretten und Alkohol sind eingeschlossen) desto besser.

    Gruss
    Neo84
  • so ich schließe mich neo an aber in der medizin kann es eigesetzt wer da es besser ist als jedes schmerzmittel und auch nicht so schädlich ist wie mache.
    und nach meiner meinung sollte alkohol und zigaretten auch verboten werden, wenn ich mir hier auch feinde machen aber die gibt es auch nur noch weil der staat sonst pleite wäre.
    nach einer studie heißt es ja wenn alle raucher in deutschland einen tag keine zigaretten kaufen würden wäre der deutsche staat pleite.

    also sag ich mal so der staat legalisiert so, wie er es gerade in seinen finanzen für nötig hält, nur mit marjiuana da sind dann doch zu viele gegner sonst hätten die das schon längst gemacht und die kasse etwas auf zu bessern.
  • Also nen Unterschied von Tabak und Marihuana sehe ich schon.
    Bin auch als Raucher dafür das Zigarettenautomaten abgehängt gehören-was soll der Mist mit der Karte ob man 16 ist oder nicht ? Das macht doch die Kippen nur noch teurer! Außerdem funktionieren die Automaten doch eh selten :mad:

    Ciao buddy ;)
  • Meine Stimme ist gegeben, ich bin ganz klar dafür denn dann hört auch endlich die Dealer mit dem Zeug auf, ausserdem soll doch wer's braucht sich das Zeug legal besorgen können denn besorgt wird sichs so oder so.... also was solls...


    idefix
  • Bin auch dafür.
    Warum sollte man Alkohol erlauben und Marihuana nicht ?
    Bekommen tuts man eh.

    Außerdem werden dann die kleinen Kinder nimmer so neugierig und fangen es garnivht erst an.

    Außerdem ist ja nicht so arg schädlich.

    meine Meinung...
  • zum thema marihuana:
    1 Ich bin kein Kiffer ( nicht mehr ;) )
    2 Marihuana ist im vergleich zum alkohol besser.
    1 Gesünder
    2 Im vergleich beeinträchtigt es bestimmte funktionen im Körper nicht so wie alk ( Wahrnehmung, Reaktion, etc )

    Also:
    Mann müsste dann auch Alkohol verbieten wenn man strikt gegen Marihuana ist.


    greetz
    | zero |
  • Hi Leutz,
    hier ma ne kleine Info ;)
    Mein Komment kommt später...

    Der Autor vertritt die These, dass der Konsum von Cannabis keinen ernsthaften Schaden nach sich zieht – weder körperlich noch
    seelisch, weder akut noch chronisch. Das Cannabis-Verbot könne
    daher nicht durch medizinische Argumente gestützt werden.


    Das Bundesverfassungsgericht hat 1994 die Ansicht vertreten, dass die Strafvorschriften des Betäubungsmittelgesetzes geeignet sind, die von Cannabis ausgehenden Gefahren zu verringern und die Verbreitung der Droge zu beschränken. Diese Ansicht wird von der Realität widerlegt: Die von Cannabis ausgehenden Gefahren sind geringer als die der legalen Drogen Alkohol und Nikotin. Die Verbreitung der Droge wird durch das Verbot nicht beschränkt, sondern sogar gefördert. Der Rechtsphilosoph Michael Köhler kam zu der Einschätzung, dass das Cannabis-Verbot ein „kollektiver Irrweg“ ist, der „nicht guten Gewissens weitergegangen werden kann“ (5).
    Holland: Zahl der Drogentoten gesunken
    Das Beispiel Holland zeigt, was passiert, wenn nicht nur der unmittelbare Konsum, sondern auch der Handel von Cannabis freigegeben wird: Dort gibt es Coffeeshops, wo der Verkauf kleiner Mengen geduldet wird. Die Zahl der Cannabis-Konsumenten ist dadurch nicht – wie vielfach befürchtet – gestiegen, sondern sogar zurückgegangen. Obwohl die Märkte für weiche und harte Drogen weitgehend getrennt sind, ist auch die Zahl der Konsumenten harter Drogen zurückgegangen. Die Zahl der Drogentoten ist gesunken.
    Zurück nach Deutschland: 1971 hat der Gesetzgeber Cannabis dem Betäubungsmittelgesetz mit dem Argument unterstellt, „es wäre nicht zu verantworten, die Droge jetzt frei zu geben“; man erwartete jedoch aufgrund medizinischer Forschung, „dass man in etwa fünf Jahren zu konkreteren Ergebnissen gelangen wird.“ 1994 hielt das Bundesverfassungsgericht daran fest, das Cannabis-Verbot vor dem Grundgesetz mit medizinischen Argumenten zu verteidigen, und schrieb in der Begründung: „Obwohl sich ... die von Cannabisprodukten ausgehenden Gesundheitsgefahren aus heutiger Sicht als geringer darstellen, als der Gesetzgeber bei Erlass des Gesetzes angenommen hat, verbleiben dennoch auch nach dem jetzigen Erkenntnisstand nicht unbeträchtliche Gefahren und Risiken.“
    Die im Betäubungsmittelgesetz hergestellte Nähe zu den Opiaten konnte jedoch keine Glaubwürdigkeit mehr finden. Das Bundesverfassungsgericht entschloss sich daher, Cannabis zur besseren Einschätzung mit Alkohol zu vergleichen. Da Alkohol ein Genuss- und Suchtmittel ist, fordert der Vergleich zum einen Antworten auf die Fragen nach Sucht und Abhängigkeit generell. Die Fragen reichen vom akuten Rausch bis zu den Folgen des chronischen und des exzessiven Gebrauchs.
    Zum andern fordert der Vergleich mit Alkohol Antworten auf die Fragen nach dem Genuss. Was ist Cannabis als Genussmittel? Hält es auf primitiver Stufe fest? Ist es sublimierungsfähig, also ein Rauschmittel, das sich unserer Kultur angleichen kann?
    Schließlich ist zu fragen, ob der Meinungsstreit über Cannabis nicht auf dem Missverständnis beruht, dass die Medizin über Legalität oder Illegalität entscheiden müsste. Das ist nicht ihre Aufgabe; die Medizin ist verantwortlich für die erhobenen Befunde und welches Ausmaß sie haben.
    Vier umfangreiche Publikationen gewähren einen Überblick, wie er bisher nicht möglich war. Die erste ist eine im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums erstellte Expertise, die die Forschungsliteratur zu pharmakologischen und toxikologischen Wirkungen sowie zu psychosozialen Konsequenzen des Cannabis-Konsums untersucht (1). Die zweite Publikation, gefördert vom Bundesgesundheitsministerium, präsentiert die Ergebnisse einer empirischen Forschung, der eine umfangreiche Befragung von 1 458 cannabiserfahrenen Personen zugrunde liegt (2). Die dritte Veröffentlichung ist dem Spezialproblem Cannabis im Straßenverkehr gewidmet. Es ist ein Sammelband, in dem grundlegende medizinische, psychologische und juristische Aspekte abgehandelt werden (3). Die vierte Publikation ist ein Handbuch zur Suchtmedizin (4).
    Unterschiedliches Konsumverhalten
    Cannabis wird in der Erwartung konsumiert, Verstimmungen zu beheben, Spannungen zu lindern, Genüsse des Hörens, Sehens, Fühlens und Spürens zu intensivieren oder eine andere Art des Denkens zu genießen. Zu unterscheiden ist der vernünftige Gebrauch, in dem das rechte Maß eingehalten wird, vom unvernünftigen Gebrauch, der bis zur akuten Intoxikation oder bis zum chronischen Exzess führt. Zu unterscheiden ist außerdem zwischen Anfängern, die ausprobieren, und erfahrenen Konsumenten, die präzise Erwartungen haben.
    Anfänger empfinden Cannabis-Konsum als Abenteuer und Wagnis. Sie wissen nicht, worauf sie achten müssen. Sie kennen die feinen Zeichen des Rausches nicht und nehmen häufig zu viel. Der Konsum hat ihnen keine Lust gebracht, manchen sogar quälende Unlust. Dies erklärt, weshalb zwei Drittel derer, die Cannabis probieren, es bald wieder aufgeben.
    Problematisch sind die gewohnheitsmäßigen Dauer-Konsumenten. Sie haben mit 23,5 Jahren nicht nur das niedrigste Durchschnittsalter, sondern auch am frühesten mit dem Konsum von Cannabis begonnen (Mittel: 15,9 Jahre). Sie konsumieren Cannabis bis zu viermal pro Tag, meist um sich vorübergehend aus Angst und Lebensnot befreit zu fühlen. Wer vor schädlichen Folgen des Cannabis-Konsums warnt, bezieht sich auf die Gruppe dieser exzessiven Konsumenten.
    Erfahrene Cannabis-Konsumenten sorgen für hinreichend gute äußere Umstände und werden von den Wirkungen der Droge nicht überrascht. Wie es Alkohol-Genießer gibt, so gibt es Cannabis-Genießer. Die Forschungsergebnisse lassen es zu, auf einem vergleichbaren Niveau des Genusses den Cannabis-Rausch zu beschreiben.
    Der Rausch ist nach vier Stunden verflogen
    Cannabis wird in den allermeisten Fällen inhaliert und zielt unmittelbar auf den Genuss des Rausches, der sofort oder nach wenigen Minuten eintritt. Seine Tiefe kann daher in der Einnahmephase kontrolliert werden. Nach einer Stunde lässt die Wirkung nach, hält sich noch eine weitere Stunde und verschwindet dann allmählich. Nach drei, höchstens vier Stunden ist sie verflogen. Das macht den Cannabis-Rausch besser kontrollierbar und kalkulierbar als den Alkohol-Rausch.
    Ein entscheidendes Charakteristikum des Cannabis-Rausches ist die veränderte Wahrnehmung. Äußere und innere Anforderungen sorgen bei Nüchternheit für gezielte Aufmerksamkeit. Unter dem Einfluss des Cannabis-Rausches intensiviert und erweitert sich die Wahrnehmung. Die gezielte Aufmerksamkeit lässt nach, sonst wenig Bemerktes kann in die Wahrnehmung einfließen.
    Ungestörtes Eingehen auf sonst weniger zugängliche Realien, Fantasien und Stimmungen und auf freieres Denken wird durch zwei Eigenschaften des Cannabis-Rausches gefördert. Zum einen wird die Zeit anders erlebt. Sie erscheint gedehnt. Bei angespannter, verantwortungsvoller Berufstätigkeit, bei Sorgen oder bei Kummer, aber auch um der puren Lust willen kann das Gefühl, vorübergehend auf einer Insel der
    Zeitlosigkeit zu leben, zu den besonderen Erwartungen gehören, die
    Cannabis zum Genuss machen. Zum anderen bleibt im Cannabis-Rausch das Bewusstsein des Rausches erhalten. Es ist jederzeit möglich, die vollständige Kontrolle über das eigene Verhalten herzustellen.
    Folgen
    Im Rahmen des gelegentlichen oder regelmäßigen Freizeitkonsums, selbst wenn er die Frequenz von zweimal pro drei Tagen erreicht, entsteht durch Cannabis keine Sucht und keine Abhängigkeit und ist mit gesundheitlichen Schäden nicht zu rechnen. Dieses Fazit der Wissenschaft steht fest.
    Wird Cannabis exzessiv konsumiert, entstehen außer Toleranz-Erscheinungen keine Zeichen einer Sucht. Entsteht eine Abhängigkeit, kann sie leichter überwunden werden als beim Alkohol; denn die Entzugssymptome sind flüchtig und klingen innerhalb von Stunden, höchstens von Tagen ab. Es gibt keine somatischen Befunde von Belang.
    Die psychischen Befunde, die bisher in der medizinischen und dann auch in der juristischen Cannabis-Diskussion die Hauptrolle gespielt haben, sind widerlegt oder so sehr relativiert worden, dass sie als Gesundheitsgefahren, die der Gesetzgeber respektieren müsste, nicht in Frage kommen.
    Löst Cannabis Psychosen aus? Neuere Studien fanden keine Hinweise für eine charakteristische Psychopathologie bei Cannabis-Konsumenten, die die Diagnose einer eigenständigen „Cannabis-Psychose“ rechtfertigen würden.
    Kann Cannabis-Konsum Stunden, Tage oder Monate später einen Flash-Back (Echo-Rausch) auslösen? Eine solche Kausalität lässt sich wissenschaftlich nicht belegen, spielt aber praktisch eine immense Rolle, wenn auch nicht mehr im Strafrecht und Strafgericht, so doch im Verwaltungsrecht und in Verwaltungsmaßnahmen.
    Macht Cannabis abhängig? Nach den strengen Kriterien der medizinischen Definition der Abhängigkeit macht Cannabis-Konsum ohne den gleichzeitigen Konsum anderer Rauschmittel zwei Prozent der Konsumenten abhängig. Jedoch spricht in diesen Fällen viel dafür, dass nicht Cannabis die Abhängigkeit bewirkt, sondern dass ungünstige Lebensumstände und
    -einstellungen dafür verantwortlich sind. In dieser Sichtweise erscheint die Abhängigkeit von Cannabis als ein Symptom, dessen Ursache nicht in einer substanzimmanenten Gefahr, sondern in psychischen Problemen liegt.
    Ist Cannabis eine Einstiegsdroge? Diesem Argument liegt ein Fehlschluss zugrunde. Aus dem Befund, dass Heroin-Süchtige zuvor Cannabis konsumiert hatten, war geschlossen worden, dass Cannabis den Weg bahnt. In der epidemiologischen und in der klinischen
    Forschung gibt es für diesen Umkehrschluss keinen Beleg.
    Führt Cannabis zu einem amotivationalen Syndrom? Auch bei Störungsbildern, die durch Passivität und Leistungsverweigerung gekennzeichnet sind, stellt sich die Frage nach Ursache und Wirkung. In genügend kontrollierten Studien erscheint Cannabis nicht als Risikofaktor für Demotivationserscheinungen.
    Verkehrssicherheit
    In der ersten Stunde nach Rauschbeginn sind deutliche Leistungsdefizite festzustellen. Es ist aber wenig wahrscheinlich, dass in dieser Zeit Auto gefahren wird. Die Erklärung liegt in der Kalkulierbarkeit des Rausches. Der Beginn ist bestimmbar. Will der Konsument den beabsichtigten Rausch auch auskosten, wird eine Teilnahme am Straßenverkehr während dieser Zeit eher unwahrscheinlich. Dies wird durch Befragung zur Fahrbereitschaft bestätigt.
    Schon in der zweiten Stunde nach Rauschbeginn bessern sich die Leistungsdefizite. In der vierten Stunde zeigen sich keine signifikanten Verschlechterungen mehr. Es gibt Resultate, die andeuten, dass häufige Cannabis-Konsumenten schneller zu ihrer Ausgangsleistung zurückfinden als seltene Konsumenten.
    Die Verkehrsmedizin hat experimentell bestätigt, dass durch Cannabis bedingte Leistungsdefizite, wie sie für das Autofahren relevant sind, durch Kontrollfunktionen, durch Anstrengungen in anderen Bereichen, so gut ausgeglichen werden, dass das Unfallrisiko durch Cannabis-Einfluss verringert wird, also nicht zu-, sondern abnimmt.
    In einer Feldstudie von 1994 fuhren 0,5 Prozent der Fahrer mit Alkohol ab 0,8 Promille BAK. Ebenso viele fuhren mit Cannabis-Konzentrationen, die auch von wochenlang zurückliegendem Konsum stammen konnten. Die Alkoholiker waren an 11,2 Prozent aller Unfälle mit schwerem Sach- oder Personenschaden beteiligt. Die Cannabis-Fahrer lagen nach Unfallhäufigkeit und -schwere unter oder höchstens im Normbereich. Die Praxis des Verwaltungsrechts jedoch, die für die Fahrerlaubnis zuständig ist, hat Cannabis, als wäre Cannabis mit LSD vergleichbar, den Halluzinogenen unterstellt und damit der Hypothese vom Flash-Back zu neuer Wirksamkeit verholfen. Zwar ist in der neuesten Auflage des Gutachters „Krankheit im Kraftverkehr“ (6), dessen Leitlinien die Praxis bestimmen, der spezielle Hinweis auf die Flash-Back-Gefahren gestrichen worden, aber die Behauptung ist erhalten geblieben, indem von einem „besonderen Wirkungsverlauf“ die Rede ist, der „jederzeit unvorhersehbar und plötzlich“ die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen kann. Mit dieser Behauptung kann die Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeuges verneint werden, wenn eine regelmäßige Einnahme von Cannabis vorliegt.
    Was ist regelmäßiger Konsum? Da Fahren unter Cannabis kein vermehrtes Unfallrisiko auslöst, macht es im Hinblick auf die Verkehrssicherheit keinen Sinn, eine Grenze zwischen gelegentlichem und regelmäßigem Konsum festzulegen.
    Die Führung in der Cannabis-Verfolgung haben das Verwaltungsrecht und die Toxikologie übernommen. Die Verwaltung droht mit Führerschein-Entzug, die Toxikologie liefert die Nachweise. Das Zusammenspiel der Fächer ist inzwischen so weit gediehen, dass zu einer einjährigen Abstinenz, unwürdige Unterwerfung darin eingeschlossen, gezwungen werden kann, wer auffällig geworden war und nun den Führerschein wieder begehrt. Den Konsum-Gewohnheiten nach trifft es hauptsächlich Jugendliche und junge Erwachsene. Die Verbürgung der Verhältnismäßigkeit der Mittel wird verletzt und Glaubwürdigkeitspotenziale werden aufs Spiel gesetzt.
    Da Cannabis-Einflüsse die Sicherheit des Straßenverkehrs nicht gefährden, gibt es eigentlich keinen Strafgrund, noch nicht einmal durch Fahren im akuten Rausch. Da aber die selektive Wahrnehmung, die für sicheres Autofahren unerlässlich ist, durch den Rausch geschwächt wird, lässt sich insoweit medizinisch ein Strafgrund vertreten.
    Resümee
    Die medizinischen Argumente, die zur Aufrechterhaltung des Cannabis-Verbotes verwendet worden sind, stammen aus Befunden schwerer Pathologie. Dabei ist allerdings zu beachten, dass Schäden, die Alkohol anrichtet, schwer, häufig und anhaltend sind; Schäden, die Cannabis anrichtet, sind leicht, selten und flüchtig. Aus medizinischer Sicht wird kein Schaden angerichtet, wenn Cannabis vom Verbot befreit wird. Das Cannabis-Verbot kann durch medizinische Argumente nicht gestützt werden.

    Literatur
    1. Kleiber D, Kovar K-A: Auswirkungen des Cannabiskonsums. Eine Expertise zu pharmakologischen und psychosozialen Konsequenzen. Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 1998.
    2. Kleiber D, Soellner R: Cannabiskonsum. Entwicklungstendenzen, Konsummuster und Risiken. Weinheim, München: Juventa, 1998.
    3. Berghaus G, Krüger H-P (Hrsg.): Cannabis im Straßenverkehr. Stuttgart: Gustav Fischer, 1998.
    4. Uchtenhagen A, Ziegigänsberger W (Hrsg.): Suchtmedizin. Konzepte, Strategien und therapeutisches Management. München, Jena: Urban & Fischer, 2000.
    5. Köhler M: Freiheitliches Rechtsprinzip und Betäubungsmittelstrafrecht. Zeitschrift für die gesamte Strafrechtswissenschaft 1992: 3–64.
    6. Bundesministerium für Verkehr: Krankheit und Kraftverkehr. Begutachtungs-Leitlinien des Gemeinsamen Beirats für Verkehrsmedizin. Bonn, 1996.

    Anschrift des Verfassers:
    Dr. med. Carl Nedelmann
    Blumenau 92, 22089 Hamburg
  • @Toni ...das soll doch ein informatives Board bleiben ;)

    Aber noch ma was zur Sache, ich bin bekennender Kiffer.
    Trinke zwar ganz gerne auch ein Bierchen aber wirklich betrinken is nich mehr so mein Ding.

    Ich denke auch man sollte Mari & Co legalisieren, schließlich gibt es einige Länder in Europa die es uns vormachen wie es funktioniert.
    Außerdem sollten die Leute die von Drogen sprechen und dann alles in einen Topf schmeißen (außer alk) sich doch bitte ein wenig informieren... da gibt es nun doch einige wichtige Unterschiede.

    Zum anderen sind zumindest laut offiziellen Zahlen min. 20% im Alter von 17-30 schon mal mit Cannabis in Berührung gekommen, will nicht wissen wie hoch hier die Dunkelziffer ist ;)

    Also ich denke es ist einfach eine Frage der Zeit bis zumindest die sanften Drogen in einem gewissen Rahmen legalisiert werden.

    Schließlich ist Alkohol auch eine Droge und nur aufgrund der 'Stellung' in der Gesellschaft nicht verboten...

    in diesem Sinne 'legalize it'

    so long

    Nitro66

    PS Hier noch mal ein wenig Statistiken und Infos zum Thema Drogen
  • wenn man sowas machen sollte, dann unter beobachtung!

    nicht das minderjährige kidis die zwischen 8-14 jahren alt sind es einnehmen...

    wenn ich schon sehe so ein kleiner zwerg mit einer kippe im mund der nicht mal 11 ist,...ey und dann noch voll auf ober cool macht und denkt keiner kann ihm was anhaben,...

    also ich finde es sollte wenigstens unter beobachtung sein und in bestimmten mengen gegeben werden!!!

    also bis dann

    CyA Amir_2k:hy: :hy:
  • Ich bin auch ein bekennender Kiffer und natürlich FÜR eine legalisierung.
    Hab jetzt den Spruch "...wer´s braucht besorgt sich´s ja eh!" ein paar mal gelesen - Das ist ja schön und gut, aber warum muss ich dann immer um meinen arsch angst haben, wenn ich mir ein paar gramm hole???
    Die Cops sollen lieber mal die Heroin, Koks und XTC-Dealer suchen und nicht die kleinen unschuldigen Hascherl :D :D :D
    Ich ebenfalls der Meinung, wenn Cannabis legalisiert würde, gäbe es bei weitem weniger Jugendliche die auf XTC o.ä. umsteigen...

    !!! LEGALIZE IT !!! LEGALIZE IT !!! LEGALIZE IT !!! LEGALIZE IT !!! LEGALIZE IT !!! !!! LEGALIZE IT !!! LEGALIZE IT !!! !!! LEGALIZE IT !!!
    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Ciao
    Todt666
  • also:
    dope:
    marihuana macht körperlich nicht abhängig.
    höchstens gewöhnt man sich dran und wird seelich abhängig.

    nikotin:
    ist ja wohl klar ( gruß an die racuher ;) )

    alk:
    folgen von alkohol mißbrauch kennt ja auch jeder


    Die beste droge von den 3en ist marihuana.
    Ob mna die jetzt nehmen will muss jeder für sich endscheiden.

    Jedenfalls legal oda nicht.
    Wenn ihc will krieg ich dope in 5 min. und das für nen hammer kurs ( und ich hba mit dem kiffen aufgehört :( )
    Und andre bekommen das dope acuh so einfach...
  • Legalize it....

    Hi,
    Ich bekenne mich ebenfalls zum Kiffen. Jedoch schließe ich ebenfalls eine körperliche Abhängigkeit aus. Das denke ich als ehemaliger Raucher auch vom Tabakkonsum. Denn ich merke schon, wenn man was da hat is dat schon schnell wech. Danach hat man doch schon öfter das verlangen, mal wieder einen zu paffen. Das legt sich aber nach nem Tag und gut is. Zum Tabak, pur habe ich noch nicht gekifft und nehme immer Tabak. Bin ich deswegen wieder abhängig. Also das Rauchen aufgeben kann jeder..........

    Weiter zum Tread-Thema.....
    Ich bin auf jeden Fall für die Legalisierung von Gras. Erstens den Kram den man hier in heimischen Landen (DE) kauft is eh meistens Mist oder man zahlt schon richtig wat dafür. Also ab nach Holland (hehe). Da gilbet aber leider in einem bestimmten Städtchen namens Venlo, kenne ich keinen Legalen Shop (Ok die verkaufen dir eh nur 5g). Doch die, die ich in Amsterdam gesehen habe waren schon nicht schlecht. Aber weiter zur Legalisierung.
    Zu den Schweizern, schätzt doch mal wie viele Kiffer ihr in euerm Land habt. Ab 100.000 (sagt man Unterschriften) Anträgen, MUSS eine Volksabstimmung zu diesem Thema (und jedem anderen) abgehalten werden.

    Also, auf jedenfall Legalisierung für Hasch.

    Andere Drogen, insbesondere Heroin, finde ich zum Kotzen. Wer dat nimmt war eh schon vorher fertig oder hat’s verdient.
    Trotzdem sollte es eine kontrollierte Abgabe von Heroin geben. Die meisten Abhängigen nehmen es eh nur noch zum stillen der Sucht. Anders als bei anderen Drogen, wirkt Heroin irgendwann nicht mehr, im Sinne des Rausches. Höher dosieren geht nicht (murks ab) und die Dosen die, die spritzen wirken nicht mehr. Dat sind übrigens auch hohe Angestellte von Banken und Firmen aber auch die sind fertig (nicht nur vom Heroin).

    Also ich mache auf jeden Fall ein Kiffer-I-Cafe auf, sollte Hasch endlich legal werden (oh mein Gott, wählt nicht Stoiber, dann kommt die Steinzeit wieder).

    Heroin auf Rezept (kann man übrigens prima eine Inhaltsangabe und kritische Bewertungen drüber schreiben.... Ben_Sisko weis wat ich meine *gg*) is auch zu realisieren.

    Doch der andere Mist wie Crack, E's, flüssiges E, LSD, etc. is auf jeden Fall verboten und so is es gut. Dealer (Panscher erst recht) sollte man eh hängen..... (Hasch Dealer ausgeschlossen, aber Panscher hängen auch hier gut am Galgen.... und dat käme unter Stoiber eh....)

    So genug, des Wortes zum Donnerstag.

    Gute Nacht

    Bronxx2000
  • Ich freue mich wirklich über die resonanz!
    Ich finde wie viele die gesetzgebung was marijuana betrifft ziemlich dämlich. In deutschland (zumindest soweit ich das hier mitkriege) kümmert man sich eh nur um die "größeren" dealer (d.h. die größere mengen verkaufen und besitzen). Der kleine konsument stört die eigentlich wenig. Nun wird man aber durch die gesetze dazu gezwungen zu bunkern, da man nicht wirklich immer irgendwo etwas herbekommt.
    Wo liegt da der Sinn?

    PS: Habt ihr eigentlich was von der aktion eines anwalts gehört der "selbstanzeigen" wegen drogenkonsums sammelt und erst dann an die polizei schickt wenn es soviele sind, so dass die Polizei nicht die Mittel hat sie zu bearbeiten. ?? Weiss jemand wie das genau funktioniert? (stand mal was in der grow, glaub ich)


    Alles wird gut, We$
  • @We$tcliff
    "Habt ihr eigentlich was von der aktion eines anwalts gehört der "selbstanzeigen" wegen drogenkonsums sammelt und erst dann an die polizei schickt wenn es soviele sind, so dass die Polizei nicht die Mittel hat sie zu bearbeiten. "

    Du hast recht, da war/ist mal eine Aktion in der Grow gewesen. Wenn ich mich richtig erinnere war es aber keine "selbsanzeige" sondern,...ähh..., weiss es nicht mehr genau - Ich schau mal ob ich die Ausgabe(Grow), in der da was drin stand, noch finde...

    LEGALIZE IT !!!
    Todt666
  • Das war.....oder ist

    eine Selbstanzeige. Man sollte ein schreiben ausfüllen und an einen Rechstanwalt schreiben. Dieser Sammelt die und ab einer bestimmten Menge übergibt er diese der Polizei oder so.....
    Das sind da so viele das irgendwat nicht bei den Bullen funzen sollt oder so und diese nicht Anklage erheben können. Aber dann könnte auch alle einen Menschen töten. Und dann?????????? Wird keine keiner verklagt??????????????????
  • ich bleib bei meine standpunkt das jede droge , auch alk und zigaretten verboten gehören. alle sagen zwar mir macht das nichts aus oder ich bin nicht abhängig, aber das ist nur der momenttan zusatand, die folger erfährt man erst später und dann sieht man das man ein fehler gemacht hat und dann ist es zu spät
  • Original geschrieben von | zero |

    dope:
    marihuana macht körperlich nicht abhängig.
    höchstens gewöhnt man sich dran und wird seelich abhängig.

    nikotin:
    ist ja wohl klar ( gruß an die racuher ;) )

    alk:
    folgen von alkohol mißbrauch kennt ja auch jeder


    Die beste droge von den 3en ist marihuana.


    Sicher is auch, das bei Alk gehirnzellen absterben. Bei Dope & Co werden die Gehirnzellen benebelt und bleiben unter umständen in diesem Zustand...

    Da trink ich lieber mein Alk ;)

    Greatz
    JoHnYcOoL