Mozilla Firefox (immer aktuelle Infos)

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    • Browser-Update: Firefox 64.0.2 behebt einige Fehler

      Firefox 64.0.2 steht zum Download für Windows, Linux und macOS bereit. Mit einigen Fehlerkorrekturen. Auch für Android gibt es eine neue Firefox-Version.

      Mozilla hat Firefox 64.0.2 zum Download bereitgestellt. Für Windows, Linux, macOS und Android. Laut Mozilla-Repräsentant Sören Hentzschel handelt es sich dabei um ein außerplanmäßiges Update für den Browser, denn Firefox 64.0.2 für Windows, Linux und macOS behebt einige Probleme der Vorgängerversion.
      Sicherheitslücken soll das Update dagegen nicht schließen.

      Die Neuerungen: Firefox 64.0.2 nutzt laut Hentzschel eine neuere FFmpeg-Decoding-API. Das soll Performance-Probleme der Vorgängerversion beheben, die einige Nutzer beim Betrachten von Youtube-Videos festgestellt haben. Und die Lightweight Themes (auswählbar über Menü, Anpassen) haben eine Update-URL erhalten. Das soll Probleme und Doppelungen mit der anstehenden Konvertierung aller Lightweight Themes zu Webextensions Themes vermeiden.
      Beim Inspektor der Webentwickler-Werkzeuge haben die Firefox-Macher einen Fehler behoben, der dazu führte, dass sich Firefox nicht mehr die vom Nutzer eingestellte Größe der drei Inspektor-Spalten merken konnte.

      Nutzer von Firefox für macOS können sich wiederum darüber freuen, dass eine Absturzursache beim Schließen von Pop-ups beseitigt wurde.
      Firefox 64.0.2 für Android ist ebenfalls ein Bugfix-Release, neue Funktionen kamen nicht hinzu.
      So hat Mozilla mit Firefox 64.0.2 für Android zwei mögliche Absturzursachen beseitigt.

      Quelle: Browser-Update: Firefox 64.0.2. behebt einige Fehler - PC-WELT
    • Ab Firefox 69 14.01.2019, 15:39 Uhr
      Mozilla deaktiviert Flash-Unterstützung standardmässig
      Ab Firefox 69 wird die Unterstützung des Adobe Flash Players standardmässig deaktiviert sein. Mozilla greift damit dem offiziellen Ende von Flash um rund ein Jahr vor.

      Mozilla will den Support für den Adobe Flash Player in seinem Firefox-Browser ab Version 69 standardmässig deaktivieren. Damit kommen die Open-Surce-Spezialisten dem offiziellen Ende des Flash Players etwas zuvor. Laut dem derzeitigen Zeitplan soll Firefox 69 am 3. September dieses Jahres an den Start gehen. Adobe trägt den Flashplayer erst ein Jahr später endgültig zu Grabe.

      Damit bleibt den Nutzern im Grunde noch ein Jahr Übergangszeit. Wer das NPAPI-Plugin in Mozillas Browser dennoch nutzen will, kann dies manuell aber wieder aktivieren. Das Adobe-Tool ist laut eines Blogeintrags des Mozilla-Repräsentanten Sören Hentzschel damit das letzte noch verbliebene NPAPI-Plugin. Neue Entwicklungen würden solche Schnittstellen jedoch inzwischen überflüssig machen. Neue Webstandards setzen auf eine native Integration direkt im Browser. Mit der Abschaffung der NPAPI-Plugins schaffe man zudem ein grosses Sicherheitsproblem aus der Welt, so Hentzschel weiter.

      Firefox ESR nicht betroffen

      Einzige Ausnahme sind Nutzer von Firefox ESR. Die nächste Enterprise-Version von Firefox basiert laut dem Blogeintrag auf Firefox 68. Demnach können Anwender mit der ESR-Version ohne weiteres Zutun bis zum offiziellen Ende von Flash 2020 Inhalte darüber konsumieren. Der Vollständigkeit halber teilt Mozilla mit, dass die dann folgende ESR-Version voraussichtlich auf Firefox 76 basieren wird.

      Autor(in)
      Alexandra Lindner


      Quelle: Mozilla deaktiviert Flash-Unterstützung standardmässig - onlinepc.ch
    • Firefox 65 ist da: Vereinfachter Blocker und RAM-Verbrauchsanzeige

      Firefox 65 ist fertig und steht zum kostenlosen Download bereit. Die neue Firefox-Version optimiert den Browser an interessanten Details, etwa beim Inhaltsblocker, der jetzt einfacher zu bedienen ist und beim Task-Manager, der den RAM-Verbrauch einzelner Tabs anzeigt.

      Mozilla hat den nächsten Versionssprung gemacht und stellt Firefox 65 zum Download bereit. Wie immer wird der Browser bei den meisten Nutzern in den nächsten Tagen per Auto-Update erscheinen. Wer darauf nicht warten will, kann Firefox 65 direkt für Windows 64-Bit, für Windows 32 Bit, für macOS und für Linux bei CHIP herunterladen. Diese Neuheiten bringt Firefox 65 mit.

      Seit ein paar Versionen schraubt Firefox am Inhaltsblocker. Dabei geht es darum, Nutzer davor zu schützen, dass ihre Aktivitäten von Trackern verfolgt werden. Das Ziel von Firefox 65 in diesem Bereich: Die Konfiguration des Inhaltsblockers soll einfacher werden. In den Einstellungen unter "Datenschutz & Sicherheit" gibt es dafür neue Elemente, die verschiedene Sicherheitsstufen per Mausklick erreichbar machen. Es gibt die drei Stufen, "Standard", "Streng" und "Benutzerdefiniert". Bei "Standard" greift der Inhaltsblocker nur im Privatmodus, das ist die voreingestellte Stufe in Firefox 65. "Streng" dagegen funktioniert auch beim normalen Surfen und blockiert auch Tracking-Cookies. Wer "Benutzerdefiniert" wählt, kann die Einstellungen selbst zurechtzurren.

      Wer es verpasst hat, Firefox erhielt kürzlich einen neu gemachten Task-Manager. Der ähnelt dem Task-Manager in Windows, zeigt aber eben nur an, was im Browser so alles läuft. Zu erreichen ist er entweder über das Menü und den Einstellungspunkt "Sonstiges" oder über "about:performance". Mit Firefox 65 kriegt der Task-Manager eine RAM-Verbrauchsanzeige. Für jedes aufgelistete Element, etwa die geöffneten Tabs, wird in der Spalte "Arbeitsspeicher" der RAM-Verbrauch angezeigt. So kann man Speicherfresser auf einen Blick enttarnen.

      Es ist nervig, wenn Browser Probleme bei der Darstellung mancher Bild- und Videoformate haben. Firefox 65 legt deshalb in dieser Disziplin nach. Video-seitig kann Firefox jetzt mit dem AV1 Codec umgehen, außerdem zeigt er Googles Bilderformat WebP an. Beide liefern starke Qualität bei weniger Speicherbedarf.
      Bisher sind alle Firefox-Versionen für Windows als EXE-Dateien erschienen, das ist auch weiterhin so. Es gibt aber ab Firefox 65 zusätzlich noch die Möglichkeit, Firefox für Windows im MSI-Format zu laden. Der Microsoft Installer ist dann praktisch, wenn man im Unternehmen Firefox automatisch über eine Software-Verteilung auf PCs bringen will. Privatnutzer können auch die MSI-Version installieren, sie bringt jedoch keinen Vorteil. Der installierte Firefox ist der Gleiche und auch die Dateigrößen von EXE- und MSI-Paketen sind gleich.

      Quelle: Firefox 65 ist da: Vereinfachter Blocker und RAM-Verbrauchsanzeige - CHIP
    • Mozilla veröffentlicht Anti-Tracking-Richtlinie für Firefox
      Sie beschreibt Funktionen des im Oktober eingeführten neuen Tracking-Schutzes. Mozilla behält sich das Recht vor, Websites anhand bestimmter Regeln jederzeit zur Liste der blockierten Seiten hinzuzufügen. Die Richtlinie informierte aber auch über kommende Tracking-Schutzfunktionen.

      Mozilla hat erstmals eine Anti-Tracking-Richtlinie für seinen Browser Firefox veröffentlicht. Sie erläutert die Funktionen der im vergangenen Oktober mit Firefox 63 eingeführten neuen Enhanced Tracking Protection. „Heute veröffentlichen wir eine Anti-Tracking-Richtlinie, die die Tracking-Praktiken beschreibt, die Firefox standardmäßig nutzt“, teilte Mozilla mit.
      Die neue Richtlinie schränke Tracking-Techniken ein, die für die Erstellung von Profilen basierend auf den Browsing-Aktivitäten eines Nutzers erstellt würden, so Mozilla weiter. „Diese Praktiken sind potenziell schädlich für die Benutzer und können von den Benutzern nicht verstanden oder kontrolliert werden.“

      Der Tracking-Schutz von Firefox nutzt eine von Disconnect.me zusammengestellte und gepflegte Liste mit Ad-Trackern. Darüber hinaus nennt Mozilla aber auch Regeln, nach denen weitere Ad-Tracker und Websites bewertet und zu der Liste hinzugefügt werden. Unter anderem stuft Mozilla Seiten als Tracker ein, wenn sie als Skript einer anderen Seite geladen werden oder Speicherfunktionen des Client-Browsers wie Cookies oder DOM Storage missbrauchen, um Nutzerdaten für Tracking-Zwecke zu speichern.

      Künftige Versionen des Browsers sollen zudem Seiten sperren, die URL-Parameter missbrauchen, um Daten zu speichern und zu übertragen, die eine Identifizierung eines Nutzers erlauben. Derzeit wird diese Art von Tracking-Schutz noch nicht unterstützt.
      Außerdem soll der Content Blocker von Firefox auf den Missbrauch legitimer Funktionen zum Zwecke des User-Tracking ausgeweitet werden. Diese Regel zielt auf alle Websites ab, die derzeit Supercookies und Fingerprinting einsetzen. Sie wird ebenfalls noch nicht unterstützt, auch wenn Firefox schon seit Version 52 Skripte blockiert, die vom Nutzer verwendete Schriftarten für das Fingerprinting analysiert.

      Mozilla betont, dass die neuen Regeln nicht in Stein gemeißelt sind. Dort, wo es angebracht sei, seien auch Ausnahmen möglich. So soll Tracking immer dann erlaubt sein, wenn es für die Verbesserung der Sicherheit von Online-Diensten benötigt wird, beispielsweise für Authentifizierungssysteme oder die Abwicklung von Online-Zahlungen.
      Für einige Tracking-Techniken gebe es mehr als eine Verwendungsmöglichkeit, räumte Mozilla ein. „Wir werden diese Techniken fallweise behandeln“, ergänzte Mozilla in einem Blogeintrag.


      Quelle: Mozilla veröffentlicht Anti-Tracking-Richtlinie für Firefox | ZDNet.de
    • Update auf Firefox 65 beseitigt Sicherheitslücken
      Mozilla hat seinen Browser Firefox in der neuen Version 65.0 freigegeben. Darin haben die Entwickler mindestens sieben Schwachstellen beseitigt. Außerdem haben sie den Tracking-Schutz verbessert. Auch Firefox ESR, Thunderbird und der Tor Browser erhalten Updates.

      Die neue Firefox-Version 65.0 blockiert Elemente einer Website, die dem Tracking der Besucher dienen – allerdings standardmäßig nur im privaten Modus. Den verbesserten Tracking-Schutz und den erweiterten Taskmanager haben wir bereits gestern vorgestellt. Firefox 65 unterstützt nun das Bildformat WebP und den noch jungen Video-Codec AV1.

      Im ersten Mozilla Security Advisory des Jahres führt der Browser-Hersteller mehrere beseitigte Sicherheitslücken auf, deren Gesamtrisikopotenzial er mit „kritisch“ angibt. Fünf dieser Schwachstellen haben externe Sicherheitsforscher entdeckt und an Mozilla gemeldet. Eine Use-after-free-Lücke gilt als kritisch. In den letzten beiden der sieben Einträge stecken jeweils mehrere Schwachstellen, die Mozilla-intern gefunden wurden. Über ihre Anzahl und weitere Details macht Mozilla keine näheren Angaben. Sie sind jedenfalls als kritisch eingestuft.

      In Firefox ESR 60.5.0 (Extended Support Release) haben die Mozilla-Entwickler mindestens drei Lücken gestopft. Das sind diejenigen unter den in Firefox 65.0 behobenen Schwachstellen, die auch die ältere Code-Basis der ESR-Version betreffen. Firefox ESR erhält nur Sicherheits-Updates, keine neuen Funktionen.
      Von den in Firefox ESR gestopften Lücken profitiert auch der Tor Browser . Dessen neueste Version 8.0.5 basiert auf Firefox ESR 60.5.0. Tor ist in der neuen Version 0.3.5.7 enthalten, Torbutton in Version 2.0.10. Außerdem haben die Tor-Entwickler die mitgelieferten Add-ons aktualisiert: NoScript auf Version 10.2.1 und HTTPS Everywhere auf Version 2019.1.7.

      Im Mail-Programm Thunderbird hat Mozilla mit dem Update auf Version 60.5.0 mindestens vier Lücken beseitigt. Es handelt sich um die gleichen Schwachstellen wie in Firefox ESR. Hinzu kommt noch eine DoS-Lücke, die mit präparierten ICS-Dateien (Kalender) ausgenutzt werden könnte.

      Quelle: Update auf Firefox 65 beseitigt Sicherheitslücken - PC-WELT
    • Sicherheitsupdates: HTML5 kann für Firefox und Tor Browser gefährlich werden

      Die Entwickler haben in den aktuellen Versionen von Firefox, Firefox ESR und Tor Browser gefährliche Schwachstellen geschlossen.

      Die Webbrowser Firefox, Firefox ESR und der anonymisierende Tor Browser sind verwundbar. Nutzer sollten die abgesicherten Ausgaben installieren. Mozilla stuft das Risiko in einer Sicherheitswarnung insgesamt als "kritisch" ein.
      Nutzen Angreifer die Lücken aus, sollen sie in vielen Fällen Speicherfehler auslösen können. Klappt das, stürzen Anwendungen in der Regel ab (DoS-Attacke). Oft ist es auf diesem Weg aber auch möglich, Schadcode auszuführen. In einem Fall (CVE-2018-18500) reicht es Mozilla zufolge aus, wenn Firefox bestimmte HTML5-Streams verarbeitet, um einen Angriff einzuleiten.

      Die abgesicherten Versionen Firfox 65, Firefox ESR 60.5 und Tor Browser 8.5a7 stehen zum Download bereit. Der Tor Browser ist von den Lücken betroffen, weil er auf Firefox ESR aufbaut. Wie aus einem Blog-Eintrag der Tor-Entwickler hervorgeht, haben sie noch weitere Bugs gefixt und aktuelle Versionen von HTTPS Everywhere und NoScript implementiert.

      Sicherheitsausblick Firefox
      Mozilla will in Firefox 66 standardmäßig einen neuen Sicherheitsmechanismus aktivieren, der erkennen soll, wenn Drittanbieter-Apps sich als Man in the Middle in HTTPS-Verbindungen einklinken. Eine Warnung zeigt dann an, dass die Verbindung nicht sicher ist. Neben Malware brechen auch einige Antiviren-Produkte verschlüsselte Verbindungen auf. AV-Anwendungen machen das, um etwaige Schadsoftware im Datenverkehr zu entdecken. Diesen Ansatz kritisieren Sicherheitsforscher schon seit einiger Zeit.

      In einer noch nicht kommunizierten Firefox-Ausgabe planen die Entwickler Browser-Erweiterungen im privaten Modus standardmäßig zu deaktivieren. So wollen sie verhindern, dass Add-ons Nutzer in diesem Modus tracken. Auf Wunsch kann man den Entwicklern zufolge gewünschte Erweiterungen manuell aktivieren.

      Derzeit kann man das schon mit der Nightly-Version Firefox 67 ausprobieren. Um die Funktion zu aktivieren, muss man in die Adresszeile about:config eingeben und den Wert extensions.allowPrivateBrowsingByDefault auf false stellen.

      Quelle: Sicherheitsupdates: HTML5 kann für Firefox und Tor Browser gefährlich werden | heise online
    • Wegen Problemen mit Virenscannern: Mozilla stoppt den neuen Firefox 65

      Vor ein paar Tagen ist Firefox 65 gestartet. Jetzt hat Mozilla das Auto-Update auf die neue Version gestoppt, denn es scheint Probleme mit Virenscannern zu geben. Genannt werden in einem Bug-Report die beiden beliebten kostenlosen Virenscanner Avast und AVG.
      Mozilla hat Anfang der Woche den nächsten Versionssprung gemacht und Firefox 65 vorgestellt. Doch einige Nutzer klagen seitdem über Probleme mit dem Update. Mit Firefox 65 ist es bei betroffenen Nutzern nicht mehr möglich zu surfen, das Ansteuern von Webseiten wirft nur noch eine Fehlermeldung.
      Die Hinweismeldung "EC_ERROR_UNKNOWN_ISSUER" bemängelt Probleme mit Sicherheitszertifikaten. Einem Bug-Report zufolge hat sich Mozilla deshalb dazu entschlossen, Firefox 65 nicht mehr per Auto-Update zu verteilen. Manuell ist der Download aber weiterhin bei Mozilla erhältlich. Auch bei CHIP finden Sie Firefox 65 als Download.

      Probleme mit Virenscannern
      Einer ersten Analyse zufolge haben vor allem Nutzer der kostenlosen Virenscanner Avast Free Antivirus sowie AVG Free Anti-Virus Probleme mit dem aktuellen Firefox 65; beide Virenscanner kommen vom gleichen Anbieter und teilen sich den technischen Unterbau. Dabei soll eine Komponente im Web-Schutz, die für das Scannen von HTTPS-Verbindungen zuständig ist, nicht korrekt arbeiten.
      Betroffene Nutzer können das HTTPS-Scanning in beiden Virenscannern deaktivieren. Alternativ kann man auch auf einen anderen Browser ausweichen. Firefox will das Problem jetzt untersuchen und möglicherweise mit einem Patch beheben. Auch für Avast und AVG soll bereits ein Fix in Arbeit sein.

      Quelle: Wegen Problemen mit Virenscannern: Mozilla stoppt den neuen Firefox 65 - CHIP
    • Nach Problemen mit Virenscannern: Auto-Update auf Firefox 65 läuft wieder

      Vor einer Woche ist Firefox 65 gestartet, doch nach Problemen mit den Virenscannern AVG und Avast musste Mozilla das Auto-Update für Windows stoppen. Mittlerweile konnten die Probleme aber behoben werden und Mozilla hat das Auto-Update von Firefox 65 wieder freigegeben.

      Update: Die Probleme mit Firefox 65 betreffen nach neuesten Erkenntnissen wie vermutet nur AVG und Avast. Für beide Virenscanner wurden Updates bereitgestellt, die das HTTPS-Scanning für Firefox deaktivieren. Selbst wenn es also in der Oberfläche der Virenscanner aktiviert ist, wird es bei Firefox nicht ausgeführt. Bei anderen Browsern ist es dagegen weiterhin eingeschaltet. Betroffene Nutzer müssen also nur die neueste Version von Avast Free Antivirus bzw. AVG Free Anti-Virus einspielen. Nach Auswertung der Telemetriedaten durch Mozilla läuft jetzt wieder alles wie es soll und Firefox 65 sollte wieder per Auto-Update auf alle Windows-Systeme kommen, die Firefox installiert haben.

      Mozilla hat Anfang der Woche den nächsten Versionssprung gemacht und Firefox 65 vorgestellt. Doch einige Nutzer klagen seitdem über Probleme mit dem Update. Mit Firefox 65 ist es bei betroffenen Nutzern nicht mehr möglich zu surfen, das Ansteuern von Webseiten wirft nur noch eine Fehlermeldung.
      Die Hinweismeldung "EC_ERROR_UNKNOWN_ISSUER" bemängelt Probleme mit Sicherheitszertifikaten. Einem Bug-Report zufolge hat sich Mozilla deshalb dazu entschlossen, Firefox 65 nicht mehr per Auto-Update zu verteilen. Manuell ist der Download aber weiterhin bei Mozilla erhältlich. Auch bei CHIP finden Sie Firefox 65 als Download.

      Probleme mit Virenscannern
      Einer ersten Analyse zufolge haben vor allem Nutzer der kostenlosen Virenscanner Avast Free Antivirus sowie AVG Free Anti-Virus Probleme mit dem aktuellen Firefox 65; beide Virenscanner kommen vom gleichen Anbieter und teilen sich den technischen Unterbau. Dabei soll eine Komponente im Web-Schutz, die für das Scannen von HTTPS-Verbindungen zuständig ist, nicht korrekt arbeiten.
      Betroffene Nutzer können das HTTPS-Scanning in beiden Virenscannern deaktivieren. Alternativ kann man auch auf einen anderen Browser ausweichen. Firefox will das Problem jetzt untersuchen und möglicherweise mit einem Patch beheben. Auch für Avast und AVG soll bereits ein Fix in Arbeit sein.

      Quelle: Nach Problemen mit Virenscannern: Auto-Update auf Firefox 65 läuft wieder - CHIP
    • Update auf Firefox 65.0.1 stopft Lücken

      Mozilla hat seinem Browser Firefox ein Update auf die Version 65.0.1 spendiert. Darin haben die Entwickler drei Schwachstellen beseitigt. Auch Firefox ESR und der Tor Browser erhalten Updates.

      In der aktualisierten Firefox -Version 65.0.1 haben die Mozilla-Entwickler einige Bugs ausgemerzt, die unter anderem interaktive Netflix-Videos und WebRTC-Verbindungen betreffen. Bei WebRTC konnten Verzögerungen bei Bild und Ton auftreten, zuweilen gab es auch Probleme beim Video-Zoom.

      Im Mozilla Security Advisory 2019-04führt der Browser-Hersteller drei beseitigte Sicherheitslücken auf. Alle tragen die Risikoeinstufung hoch und wurden durch externe Sicherheitsforscher entdeckt und an Mozilla gemeldet. Zwei der Lücken betreffen die Grafikbibliothek Skia. Sie können einen Absturz verursachen, der möglicherweise ausnutzbar ist, um Code auszuführen.

      Skia ist eine Programmbibliothek für 2D-Grafik. Google hat im Jahr 2005 die Firma der Entwickler (Skia Inc.) aufgekauft und das Produkt als Open Source veröffentlicht. Skia steckt unter anderem auch in Googles Browser Chrome sowie in Chrome OS und Android. Eine der Skia-Lücken (CVE-2019-5785) wurde kürzlich auch in Chrome 72.0.3626.81gestopft.

      In Firefox ESR 60.5.1 (Extended Support Release) haben die Mozilla-Entwickler ebenfalls drei Lücken gestopft. Dies sind die beiden oben genannten Skia-Schwachstellen sowie noch eine dritte Skia-Lücke, die Firefox 65 nicht betrifft. Firefox ESR erhält nur Sicherheits-Updates, keine neuen Funktionen.

      Von den in Firefox ESR gestopften Lücken profitiert auch der Tor Browser. Dessen neueste Version 8.0.6 basiert auf Firefox ESR 60.5.1. Die Tor-Entwicklerhaben auch die mitgelieferte Erweiterung HTTPS Everywhere auf Version 2019.1.31 aktualisiert.

      Quelle: Update auf Firefox 65.0.1 stopft Lücken - PC-WELT
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      Vorschau: Mit diesen Neuerungen kommt Firefox 67
      Zu den Highlights der Firefox-Version 67 zählt unter anderem ein verbesserter Schutz gegen Fingerprinting sowie ein neuer Passwort-Manager.
      von Stefan Bordel 19.02.2019

      Mozillas Firefox-Browser erhält in der kommenden Version 67 gleich mehrere interessante Neuerungen. Mit am spannendsten dürfte für die meisten Nutzer die erweiterte Datenschutzfunktion sein, die um Kategorien für Fingerprinting und Cryptomining ausgebaut wird. Ebenfalls praktisch ist der verbesserte Passwort-Manager.

      Bereits Ende August vergangenen Jahres hatte Mozilla angekündigt, künftig verstärkt gegen Fingerprinting und verschleiertes Mining vorzugehen. Über das sogenannte Fingerprinting lässt sich das Rendering von Webseiten aufzeichnen und zu einem digitalen Fingerabdruck des Webbrowsers verarbeiten. Durch diesen Fingerabdruck kann der Nutzer dann bei jedem erneuten Webseitenbesuch genau identifiziert werden. Die speziell seit den Hochzeiten der Kryptowährungen aufgekommenen Mining-Skripte nutzen wiederum im Verborgenen die Leistung des Systems für das Schürfen digitaler Devisen.

      Für beide Bedrohungsarten hat Mozilla eine eigene Kategorie in den Optionen für den Browser-Datenschutz eingerichtet. Dort lässt sich seitenspezifisch festlegen, wie der Browser mit Fingerprinting und Mining umgehen soll.

      Der verbesserte Passwort-Manager markiert indessen nun auch farblich die gespeicherten Login-Daten für Benutzernamen und Passwörter im Anmeldefeld. Ausserdem füllt das Tool künftig hinterlegte Zugangsdaten automatisch in die Anmeldefelder ein. In den Browser-Optionen lässt sich die Automation auf Wunsch deaktivieren. Ebenfalls praktisch: Der Passwort-Manager nimmt bei Bedarf auch in privaten Tabs Login-Daten auf und speichert diese. Auch dieses Verhalten lässt sich wahlweise deaktivieren. Die dafür zuständigen Optionen finden sich in den erweiterten Browser-Einstellungen.

      about:config in neuem Look

      An den erweiterten Browser-Einstellungen hat Mozilla in Firefox 67 ebenfalls Hand angelegt. Die internen Einstellungen, mit denen sich das Verhalten des Browsers bis ins Detail anpassen lässt, sind in der neuen Version übersichtlicher strukturiert. Die Oberfläche ist an das Photon-Design von Firefox Quantum angelehnt und basiert auf HTML und JavaScript. Über die Suchleiste gelangt man schnell zu den gefilterten Einträgen und die einzelnen Optionen sind über Buttons konfigurierbar.

      Das finale Release von Firefox 67 ist für den 14. Mai vorgesehen. Einige der kommenden Funktionen können aber bereits jetzt über das Nightly-Release getestet werden.


      Quelle: Vorschau: Mit diesen Neuerungen kommt Firefox 67