Mozilla Firefox (immer aktuelle Infos)

    • Open Source

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    • Kooperation mit Scroll 30.03.2020, 07:58 Uhr
      Firefox testet werbefreies Surfen als Abo-Modell
      Firefox geht mit dem Anbieter Scroll eine Partnerschaft für werbefreies Surfen ein. Publisher sollen mittels Abo-Einnahmen für ihre Inhalte entlohnt werden und Firefox bietet zusätzliche Schutzmassnahmen gegen Tracking, Fingerprinting und Co.

      Mozilla testet mit seinem Firefox eine neue Möglichkeit, lästigen Werbeanzeigen in Internet Herr zu werden. Im Rahmen seiner Test-Pilot-Reihe veröffentlicht der Open-Source-Spezialist den Dienst "Firefox Better Web with Scroll". Dabei handelt es sich um ein kostenpflichtiges Abo-Modell, das werbefreies Surfen ermöglichen soll. Dies können die Nutzer optional als Browser-Erweiterung in ihren Browser integrieren.

      Wer im Internet unterwegs ist, wird unweigerlich auf zahlreichen Webseiten auf Werbeeinblendungen stossen. Zumindest auf frei zugänglichen Portalen. Werbeeinnahmen sind gerade für Publisher das Finanzierungsmittel schlechthin. Viele Nutzer fühlen sich durch die unzähligen Anzeigen jedoch gestört und verwenden Adblocker.

      Firefox Better Web geht nun noch einen Schritt weiter: Abonnenten erhalten nicht nur einen automatischen Werbe-Blocker, sondern auch einen optimierten Schutz vor Drittanbieter-Trackern, Fingerprinting sowie Cryptominern.

      Entlohnung je nach Lesedauer

      Wie Mozilla in einem Blogeintrag dazu schreibt, geht es keineswegs darum, Publishern die Einnahmequelle zu entziehen. Firefox Better Web arbeitet eng mit Scroll zusammen, ein Anbieter, der mit dutzenden Publishern zusammenarbeitet, um ein werbefreies Internet zu schaffen. Statt der Werbeeinnahmen erhalten die Webseiten-Betreiber je nach Lesezeit der Nutzer einen Anteil an den Abo-Einnahmen.

      Dieses Angebot von Scroll gibt es bereits. Durch die Zusammenarbeit mit Firefox kommt nun jedoch noch eine technische Komponente hinzu. Durch die oben genannten Schutzmechanismen des Browsers wird nicht nur die Privatsphäre der Nutzer besser geschützt. Mozilla verspricht dadurch auch schnellere Ladezeiten der Webseiten von mindestens 20 Prozent.

      Warteliste für die Schweiz

      Aktuell wird Firefox Better Web with Scroll nur in den USA angeboten. In den ersten sechs Monaten beträgt der Abo-Preis 2,49 US-Dollar pro Monat. Danach sind 5 Dollar fällig. Interessierte Nutzer aus anderen Ländern haben die Möglichkeit, sich auf eine Warteliste zu setzen. Sobald Firefox Better Web in der jeweiligen Region bereitsteht, wird der Anwender per Mail informiert.

      Werbefreies Surfen ist ein Traum, von dem sich viele schon vor langer Zeit verabschiedet haben. Zu wichtig ist diese Einnahmequelle in der heutigen Pseudo-gratis-Kultur geworden. Es ist nicht leicht, Nutzer von sogenanntem Payed-Content zu überzeugen. Paywalls auf Publisher-Seiten sind zwar inzwischen weit verbreitet, finden aber nicht immer den gewünschten Anklang bei der Leserschaft. Ob der neue Firefox-Test-Pilot nun eine sinnvolle Alternative dazu ist, wird sich zeigen. Der Erfolg hängt wohl auch massgeblich davon ab, wie viele Publisher sich daran beteiligen. In den USA ist das Partnernetzwerk von Scroll mit Webseiten-Betreibern jedenfalls noch überschaubar.

      Autor(in)
      Alexandra Lindner


      Quelle: Firefox testet werbefreies Surfen als Abo-Modell - onlinepc.ch
    • Bei Firefox brennt's: Zwei kritische Zero-Day-Sicherheitslücken entdeckt

      Im Webbrowser Firefox stecken zwei kritische Lücken, die bereits von Angreifern ausgenutzt werden. Ein Update steht bereit und sollte sofort installiert werden.

      Die Mozilla Foundation weist auf zwei als 'kritisch' eingestufte Sicherheitslücken in den aktuellen Versionen ihres Webbrowsers Firefox hin. Die beiden Schwachstellen gehören zum sogenannten 'use-after-free'-Typ und können dazu genutzt werden, untergeschobenen Code eines Angreifers im Browser auf dem System des Benutzers auszuführen.

      In der Mitteilung heißt es, man beobachte bereits Angriffe auf Firefox, die diese Lücken ausnutzen – deshalb sollten Anwender schnellstmöglich ein Update einspielen. Die beiden Lücken erhalten die CVE-Nummern 2020-6819 und 2020-6820. In Version 74.0.1 des aktuellen Firefox-Browsers beziehungsweise in Version 68.6.1 des ESR-Zweigs von Firefox sind die Schwachstellen abgedichtet (in allen Betriebssystemen: Windows, macOS und Linux).

      Gemeldet hatten die Lücken Francisco Alonso von revskills und Javier Marcos von JMPSec. Sie betreffen mögliche Race Conditions bei Nutzung des nsDocShell-Destruktors und beim Umgang mit einem ReadableStream. Auf Twitter weist Alonso darauf hin, dass womöglich auch andere Browser betroffen sind. Derzeit gibt es noch keine weitergehenden Details zu den Schwachstellen, sie sollen aber demnächst folgen. Bereits im Januar dieses Jahres gab es eine kritische Lücke in Firefox.

      Quelle: Bei Firefox brennt's: Zwei kritische Zero-Day-Sicherheitslücken entdeckt | heise online
    • Firefox 75 ist ab sofort verfügbar: Der einzige Browser, der noch Neuheiten bekommt

      Eigentlich sollte 2020 das Firefox-Jahr werden, doch dann kam Corona. Google hat wegen der Pandemie bereits den Release-Plan für Chrome angepasst und Neuheiten verschoben, auch andere Browser bekommen vorerst nur Sicherheitsupdates . Firefox hält zumindest bis jetzt noch an seinem Zeitplan fest. Deshalb steht Firefox 75 jetzt auch planmäßig zum Download bereit. Die Neuheiten halten sich aber in Grenzen.

      Mozilla hat Firefox 75 am Start und stellt die neue Browser-Version für Windows, Linux und macOS wie geplant zum kostenlosen Download bereit. Damit liefert Mozilla auch die Sicherheits-Patches aus, für die in Version 74 kürzlich noch Firefox 74.0.1 nachgelegt wurde. Das ist erwähnenswert, denn andere Anbieter wie Google bremsen ihre Release-Zyklen und lassen gar komplette Versionen wegen der Corona-Pandemie weg. Und wenn Chrome bremst, dann bremsen alle anderen Browser auch mit, die auf Chromium-Unterbau setzen.

      Doch auch Mozilla hat schon vorsichtig anklingen lassen, dass Corona auch die Firefox-Entwicklung beeinträchtigen könnte. An einer neuen Version alle vier Wochen versuche man zwar festzuhalten, aber es könnte gut sein, dass es weniger Neuheiten gibt. Bei Firefox 75 schlägt das noch nicht voll durch, doch die Feature-Liste ist kürzer als bei den Vorgängerversionen. Trotzdem sollten Firefox-Nutzer das Update zeitig einspielen. Diese Neuheiten bringt Firefox 75 mit.

      Überarbeitete Adresszeile in Firefox
      Wer bei Firefox bisher in die Adresszeile klickte, löste damit erstmal nichts aus. Das ändert sich ab Firefox 75, denn der reichert die URL-Zeile mit neuen Funktionen an und macht sie auch übersichtlicher. Klickt man jetzt rein, klappt eine Suchbox mit den am häufigsten besuchten Webseiten als Vorschläge aus. Das sieht nicht nur besser aus, sondern soll auch auf kleinen Bildschirmen einfacher zu bedienen sein. Praktisch auch: Die Box bleibt erstmal offen, auch wenn man zum Beispiel das Fenster verschiebt oder dessen Größe ändert.

      Zertifikate im Firefox-Cache
      Firefox 75 verbessert durch einen kleinen Trick die HTTPS-Kompatibiliät mit falsch konfigurierten Web-Servern. Dazu speichert Firefox im Hintergrund Zertifikate von vertrauenswürdigen PKI-Stellen lokal im Cache. Diesen Zertifikaten vertraut Mozilla und hält sie lokal vor, statt sie jedes Mal abzurufen. Ist eine Webseite falsch konfiguriert, scheitert der Zugriff trotzdem nicht an den Sicherheitszertifikaten.

      Lazy Loading für Bilder und iFrames
      Wie Chrome kriegt jetzt auch Firefox 75 Lazy Loading für Bilder und iFrames spendiert. Dabei geht es darum, dass Elemente erst dann geladen werden, wenn Nutzer sie sehen können. Das schont Ressourcen und Nutzer merken keinen Unterschied beim Betrachten von Webseiten. Ein kleiner, aber feiner Spartrick.

      Erweiterungen aus XPI-Dateien weiter möglich
      Firefox-Erweiterungen werden in der Regel über Mozillas Online-Angebot verteilt. Doch es gibt auch andere Möglichkeiten. Beim sogenannten Sideloading wird eine XPI-Datei bereitgestellt, die Nutzer in Firefox händisch installieren können. Aus Sicherheitsgründen wollte Mozilla das eigentlich ab Firefox 74 verbieten, doch unsere Tests zeigen, dass es nach wie vor möglich ist, auch mit Firefox 75 eine XPI-Datei manuell zu installieren.

      Quelle: Firefox 75: Das sind die neuen Funktionen - CHIP

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von mad.de () aus folgendem Grund: Update 07.04.2020: Hinweis auf Beta entfernt

    • Firefox 76 ist jetzt fertig: Auf diese neuen Funktionen dürfen Sie sich freuen

      Firefox schreibt sich vor allem Sicherheit und Datenschutz auf die Fahne. Doch dazu passte der recht neue Passwort-Manager Lockwise bisher nicht. Mit Firefox 76 hat Mozilla ein Einsehen und legt bei der Sicherheit nach. Außerdem gibt es ein cooles neues Feature für Videos.

      Mozilla arbeitet trotz Corona weiter im vorher festgelegten Zeitplan. Der neue Firefox 76 ist deshalb auch wie geplant fertig geworden und steht zum Download bereit. Doch auch Mozilla spürt die Auswirkungen der Pandemie und hat schon angekündigt, dass man zwar versuchen wird, den Release-Plan zu halten, das ein oder andere Feature wird aber sicher auf der Strecke bleiben.

      Konkret bedeutet das, dass es alle vier Wochen eine neue Firefox-Version gibt, diese aber anders als sonst weniger Neuheiten bringen werden. Bei Sicherheits-Updates macht Mozilla dagegen keine Abstriche. Firefox 76 greift als große Baustelle den Passwort-Manager an. Es ist noch gar nicht so lange her, da hat Mozilla die Passwort-Plattform komplett neu gemacht. Richtig überzeugend war das bisher aber nicht. Jetzt wird nachgelegt.

      Passwort-Manager verbessert
      Reden wir nicht lange um den heißen Brei, der Passwort-Manager Lockwise, der seit ein paar Monaten in Firefox integriert ist, ist noch nicht auf Höhe der Konkurrenz; das zeigt auch unser letzter Test von Passwort-Managern. Trotzdem ist auch klar, dass viele Nutzer den Passwort-Manager im Browser mal probieren und Mozilla legt in Firefox 76 nach. So verzahnt Firefox 76 im Passwort-Manager den Dienst Firefox Monitor enger, der auf geklaute Daten spezialisiert ist. Verwendet man ein Passwort, das schon mal Teil eines Passwort-Leaks im Internet war, spuckt Lockwise eine Warnung aus.

      Auch die Zusammenarbeit von Browser und Passwort-Manager wurde in Firefox 76 verbessert. Der Passwort-Manager funktioniert jetzt mit mehr Webseiten und der Passwort-Generator schlägt beim Anlegen von Konten jetzt zuverlässigere Passwörter vor. Das funktionierte ganz gut bei einem kurzen Test.

      Passwörter besser geschützt
      Anders als bei anderen Passwort-Managern ist bei Firefox das Master-Passwort optional. Das führte bisher dazu, dass jeder, der vor einem Firefox sitzt, dort einfach alle Passwörter nutzen und einsehen kann, wenn Nutzer nicht explizit das Master-Passwort aktivieren. Nach wie vor erzwingt auch Firefox 76 kein Master-Passwort, aber er baut zumindest eine Sperre ein, wenn man versucht, gespeicherte Passwörter sichtbar zu machen.

      Der Zugriff erfordert ab Firefox 76 die Eingabe des Windows-Passworts, wenn kein Master-Passwort festgelegt wurde. Cool ist, dass dabei sogar auch Windows Hello unterstützt wird. Statt Passwort können Sie also auch via Gesichtserkennung oder Fingerabdruck-Scan auf die gespeicherten Passwörter zugreifen. Neben Windows gilt diese Änderung auch für die macOS-Version.

      Picture-in-Picture wird aufgewertet
      Sehr beliebt ist auch die Picture-in-Picture-Funktion, mit der sich Videos aus Webseiten herauslösen lassen. Die platziert Firefox dann frei auf dem Desktop. Schon immer lassen sich die randlosen Videos mit der Maus vergrößern und es gibt einfache Kontrollmöglichkeiten. In Firefox 76 bewirkt ein Doppelklick auf so ein Video die Vergrößerung in den Vollbildmodus, das hat vielen Nutzern gefehlt. Ein erneuter Doppelklick schrumpft das Video-Fenster wieder zur Ausgangsgröße.

      Die in der Nightly-Version von Firefox 76 geplanten erweiterten Kontrollmöglichkeiten für PIP-Videos via Tastatur sind leider schon aus der Beta rausgeflogen und auch in der finalen Version nicht enthaltn. Mozilla plant hier rund ein Dutzend steuerbare Features, etwa Sound-Kontrolle und Navigation durch das Video.

      Erweiterungen aus XPI-Dateien weiter möglich
      Firefox-Erweiterungen werden in der Regel über Mozillas Online-Angebot verteilt. Doch es gibt auch andere Möglichkeiten. Beim sogenannten Sideloading wird eine XPI-Datei bereitgestellt, die Nutzer in Firefox händisch installieren können. Aus Sicherheitsgründen wollte Mozilla das eigentlich ab Firefox 74 verbieten, doch unsere Tests zeigen, dass es nach wie vor möglich ist, auch mit Firefox 76 eine XPI-Datei manuell zu installieren.

      HTTPS Everywhere eingebaut
      Eine interessante neue Funktion lässt sich über "about:config" aktivieren, ein sogenannter HTTPS-Only-Modus. Wer die Erweiterung HTTPS Everywhere kennt, weiß was Mozilla vorhat. Tippen Nutzer eine Webadresse ein, lenkt der HTTPS-Only-Modus die Anfrage auf mit TLS verschlüsselte Webseiten. Gibt es diese nicht, werden die Inhalte nicht angezeigt. Das gilt auch für den sogenannten Mixed Content, bei dem die Hauptseite zwar verschlüsselt ist, Teile aber über unverschlüsselte HTTP-Verbindungen nachgeladen werden.

      Um den neuen Modus zu testen, muss der Wert "dom.security.https_only_mode" in "about:config" auf "True" gesetzt werden.

      Quelle: Firefox 76 ist fertig: Das sind die Neuheiten - CHIP
    • Mozilla stoppt Firefox 76: Neue Version fixt nervigen Bug mit einer Erweiterung

      Mit Firefox 76 hatte Mozilla kürzlich ein nützliches Update am Start, das unter anderen die Sicherheit im Passwort-Manager verbesserte. Doch einige Nutzer klagten über Probleme und es stellte sich heraus, dass Firefox 76 mit einer offiziellen Amazon-Erweiterung kollidierte. Firefox 76.0.1 behebt nun das Problem.

      Mozilla arbeitet trotz Corona weiter im vorher festgelegten Zeitplan. Der neue Firefox 76 ist deshalb auch wie geplant fertig geworden und stand pünkltich zum Download bereit. Doch auch Mozilla spürt die Auswirkungen der Pandemie und hat schon angekündigt, dass man zwar versuchen wird, den Release-Plan zu halten, das ein oder andere Feature wird aber sicher auf der Strecke bleiben.

      Konkret bedeutet das, dass es alle vier Wochen eine neue Firefox-Version gibt, diese aber anders als sonst weniger Neuheiten bringen werden. Bei Sicherheits-Updates macht Mozilla dagegen keine Abstriche. Firefox 76 greift als große Baustelle den Passwort-Manager an. Es ist noch gar nicht so lange her, da hat Mozilla die Passwort-Plattform komplett neu gemacht. Richtig überzeugend war das bisher aber nicht. Jetzt wird nachgelegt.

      Nachdem Nutzer Probleme mit dem Amazon Assistant meldeten, einer offiziellen Shopping-Hilfe von Amazon, untersuchte Mozilla den Sachverhalt. Es stellte sich schnell heraus, dass Firefox 76 das Problem verursacht und deshalb stoppte Mozilla die Verteilung dieser Version. Ein Fix wurde in Firefox 76.0.1 integriert. Für diese Version wird das Autoupdate langsam über das kommende Wochenende aktiviert, sodass es am Montag (11. Mai 2020) wieder für alle bereitsteht. Ob mit Firefox 76.0.1 noch andere Bugs gefixt werden, ist nicht sicher, Release Notes gibt es bisher noch nicht.

      ...

      Zoom funzt endlich in Firefox
      Trotz Sicherheitsmängeln geht die Nutzung des Videochat-Tools Zoom durch die Decke. Ein interessanter Aspekt ist dabei, dass man Zoom auch direkt im Browser nutzen kann. Doch mit Firefox ging das nicht so problemlos wie in Chrome, sodass sich viele Firefox-Nutzer extra Chrome installierten, weil in Meetings kein Ton zu hören war.

      Mit Firefox 76 liefert Mozilla die nötigen Audio Worklets nach, die man für Zoom sowie anderen aufwändige Audioverarbeitungen direkt im Browser braucht, etwa in Games oder VR-Anwendungen.
      ...

      Quelle: Firefox 76.0.1: Mozilla fixt Erweiterungs-Bug - CHIP
    • Firefox 77 fertig zum Download: Browser-Update unterstützt neues Netflix-Bildformat

      Pünktlich hat Mozilla ein Update für den Firefox-Browser am Start. Bei Firefox 77 merkt man aber, dass auch Mozilla von der Corona-Pandemie gebremst wird. Viele spektakuläre Neuheiten gibt es auf den ersten Blick nicht zu sehen, vielmehr bessert das Browser-Update ein paar Bugs aus. Eine kleine Neuheit ist aber dann doch recht interessant.

      Die Corona-Pandemie bremst jetzt auch Firefox. Zwar will man bei Mozilla den vorher festgelegten Zeitplan einhalten, das ein oder andere Feature bleibt aber auf der Strecke. Firefox 77 ist jetzt zwar pünktlich fertig geworden und steht zum Download bereit, alle geplanten Veränderungen sind aber nicht in der neuen Browser-Version enthalten.

      Ältere Features zum Beispiel, die eigentlich längst entfernt werden sollten, sind nach wie vor im Mozilla-Browser zu finden. Geplant war zum Beispiel die Entfernung der FTP-Funktion im Browser, doch die ist erstmal geschoben und soll womöglich in Firefox 79 kommen. Weiterhin erlaubt Firefox 77 die Installation von Erweiterungen als XPI-Datei. Diese Funktion hätte schon mit Firefox 74 verschwinden sollen, ist jetzt aber noch drin. Auch die veralteten Verschlüsselungsverfahren TLS 1.0 und 1.1 sind auch noch funktionsfähig.

      Ein paar Neuheiten gibt es aber dann doch zu entdecken:
      Zurückrudern beim Passwort-Schutz
      Die Idee eines Passwortmanagers direkt im Browser ist nach wie vor gut, aber Mozilla hat sie nicht optimal umgesetzt. Anders als bei anderen Passwort-Managern ist bei Firefox das Master-Passwort optional. Das führte bisher dazu, dass jeder, der vor einem Firefox sitzt, dort einfach alle Passwörter nutzen und einsehen kann, wenn Nutzer nicht explizit das Master-Passwort aktivieren. Firefox 76 baute dagegen eine Sperre ein, wenn man versucht, gespeicherte Passwörter sichtbar zu machen.

      Der Zugriff erforderte ab Firefox 76 die Eingabe des Windows-Passworts, wenn kein Master-Passwort festgelegt wurde. Das Problem dabei: Das neue Verhalten verursachte so viele Probleme, dass viele Nutzer nicht mehr an ihre Passwörter kamen. In Firefox 77 ist dieser Passwort-Schutz deshalb wieder deaktiviert. In einer der nächsten Firefox-Versionen will Mozilla ihn mit Verbesserungen wieder einführen.

      Neues Bildformat AVIF
      Firefox 77 bringt als erster Browser Unterstützung für das neue Bildformat AVIF, das bei gleicher Qualität weniger Platz als JPG oder WebP brauchen soll. Damit Firefox die Bilder im neuen Format anzeigt, muss man in about:config die Einstellung "image.avif.enabled" auf "true" setzen.

      Bildformate mit diesem Versprechen gibt es gefühlt wie Sand am Meer, doch AVIF ist ein ernstzunehmender Kandidat, denn kein Geringerer als der Streaming-Gigant Netflix ist vorne mit dabei bei AVIF. Man will das neue Format für die Darstellung von Bildern zu Filmen und Serien in der Übersicht nutzen. Deshalb: Eine kluge Entscheidung von Mozilla, die Unterstützung für AVIF zu integrieren. Hier hat man auch die Nase vorn, denn beim Konkurrenten Chrome wird das Bildformat noch nicht unterstützt.

      Ein-Ausschalter für Ein-Klick-Suchmaschinen
      Beim Suchen in der Adresszeile blendet Firefox verschiedene Suchmaschinen ein, die sich mit einem Klick auswählen lassen. Für diese Ein-Klick-Suchmaschinen gab es bisher einen zentralen Ausschalter in about:config. Die Option "browser.urlbar.oneOffSearches" wird mit Firefox 77 entfernt. Stattdessen können Nutzer über die Einstellungen und Suche die angezeigten Suchmaschinen festlegen.

      Kleines Such-Update
      Dass die Adresszeile als Suche fungiert, ist bei den meisten Browsern gang und gäbe. Das führt manchmal zu Problemen, etwa wenn Entwickler nach Dateinamen suchen wie zum Beispiel console.log. Bisher versucht Firefox dann eine entsprechende Webadresse zu finden und liefert eine Fehlermeldung. Ab Firefox 77 startet der Browser stattdessen eine Google-Suche.

      Quelle: Firefox 77: Unterstützt neues Netflix-Bildformat - CHIP

      Update: 03.06.2020

      Sicherheitsupdates: Firefox und Tor Browser könnten private Schlüssel leaken

      Mehrere Sicherheitslücken in den Webbrowsern Firefox, Firefox ESR und Tor Browser gefährden Computer.

      Wer mit Firefox, Firefox ESR oder dem anonymisierenden Tor Browser im Internet surft, sollte die Browser zeitnah aktualisieren. Die Entwickler haben in aktuellen Versionen mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Das Angriffsrisiko gilt als "hoch".

      Klappen Attacken, könnten Angreifer die Browser abstürzen lassen oder sogar Schadcode ausführen. Durch das erfolgreiche Ausnutzen einer Sicherheitslücke (CVE-2020-12399) in der Open-Source-Krypto-Bibliothek Network Security Services (NSS) könnten Angreifer Zugriff auf private Schlüssel bekommen. Dafür müssten sie in Form einer Timing-Attacke Berechnungszeiten bei der Erzeugung von DSA-Signaturen auswerten.

      Wie diese und andere Attacken konkret aussehen könnten, führt Mozilla in der Warnmeldung nicht aus. Abgesichert sind die Versionen Firefox 77 und Firefox ESR 68.9. Neben der Sicherheit hat Mozilla in den aktuellen Versionen auch den Funktionsumfang gesteigert.

      Anonym surfen
      Der Tor Browser ist von den Schwachstellen ebenfalls betroffen, da er auf Firefox ESR aufbaut. Die Ausgabe 9.5 ist abgesichert. Mit dem Tor Browser surft man anonym im Internet. Dafür leitet der Browser jeglichen Datenverkehr verschlüsselt über das Tor-Netzwerk. Außerdem bringt der Browser Funktionen gegen Tracking mit.

      Wie aus einem Blog-Beitrag der Entwickler hervorgeht, haben die sie nicht nur Sicherheitslücken geschlossen. Admins von Tor-Websites können ihre Seiten nun mittels erweiterten Authentifizierungsmöglichkeiten noch effizienter absichern. Außerdem gibt es für einige Tor-Websites nun ein neues Namensschema, sodass man sich die URLs besser merken kann. So kann man die Seite von The Intercept nun auch über theintercept.securedrop.tor.onion besuchen. Früher war das nur über die Eingabe von Web Server's Default Page möglich.

      Das Plug-in zur automatischen Anforderung von verschlüsselten Verbindungen zu Websites HTTPS Everywhere ist nun in der Version 2020.5.20 implementiert. Die Erweiterung NoScript zum Blockieren von Skripten hat einen Sprung auf Ausgabe 11.0.26 erfahren.

      Quelle: Sicherheitsupdates: Firefox und Tor Browser könnten private Schlüssel leaken | heise online

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von mad.de () aus folgendem Grund: Update 03.03.2020

    • Firefox 77 kriegt Mini-Update: Mozilla bremst neues Sicherheits-Feature

      Erst vor ein paar Tagen hat Mozilla mit Firefox 77 ein Update für den beliebten Browser am Start, schon wird das erste kleinere Update auf Firefox 77.0.1 verteilt. Oft sind Sicherheitslücken oder massive Bugs ein Grund für schnelle Updates, dieses Mal ist es aber eher eine Vorsichtsmaßnahme.

      Die Corona-Pandemie bremst jetzt auch Firefox. Zwar will man bei Mozilla den vorher festgelegten Zeitplan einhalten, das ein oder andere Feature bleibt aber auf der Strecke. Firefox 77 war zwar pünktlich fertig geworden, alle geplanten Veränderungen waren aber nicht in der neuen Browser-Version enthalten.

      Nur ein paar Tage nach Veröffentlichung von Firefox 77 hat Mozilla ein Update auf Firefox 77.0.1 nachgeschoben. Doch ein großer Bug oder eine schlimme Sicherheitslücke stecken nicht hinter dem schnellen Update. Die neue Version schaltet laut Release Notes die automatische Auswahl von DNS over HTTPS Providern ab. Die Funktion soll eigentlich für mehr Sicherheit sorgen, weil die Namensauflösung per DNS damit verschlüsselt wird. In der Praxis verursacht das Feature aber wohl eine sehr hohe Last bei den DNS-Providern, sodass Mozilla sich dazu entschlossen hat, den Fuß vom Gas zu nehmen. Man will die neue Sicherheitsfunktion "kontrollierter" ausrollen.

      ...

      Quelle: Firefox-77-kriegt-Mini-Update_182732024.html
    • Firefox 78 zum Download: Mit PDF-Verbesserung

      Firefox 78 steht in den Startlöchern und hat diese Neuerungen und Verbesserungen an Bord.

      Mozilla hat mit der Verteilung von Firefox 78 begonnen. In Kürze dürfte die neue Browser-Version über die Autoupdate-Funktion an die Nutzer älterer Versionen ausgeliefert werden. Über den FTP-Download-Link können Sie Firefox 78 auch sofort in der deutschen 64-Bit-Fassung für Windows herunterladen und installieren. Die offiziellen Veröffentlichungsnotizen liegen noch nicht vor, ebenso noch nicht die Angaben zu den enthaltenen Sicherheitsupdates. Wir verraten Ihnen hier dennoch, welche Neuerungen in Firefox 78 stecken.

      Wichtigste Neuerung in Firefox 78: Bei Downloads von PDF-Dokumenten zeigt Firefox nun die Option an, diese PDFs direkt in Firefox zu öffnen. Bisher musste man diese PDFs erst über den Download-Manager herunterladen und konnte sie dann in Firefox oder einem anderen PDF-Anzeigeprogramm öffnen. Firefox bietet nun also mehr Komfort beim Umgang mit PDFs an.

      Als weitere Neuerung besitzt der Firefox-Uninstaller nun auch einen Button, mit dem Firefox bereinigt werden kann. Die Funktion soll laut Angaben den Nutzern bei Problemen mit Firefox helfen. Die Nutzer können Firefox dann wieder mit den Standardeinstellungen nutzen, anstatt ihn gleich völlig zu deinstallieren. Bei dieser Bereinigung werden auch gleich alle installierten Add-ons entfernt.

      Die weiteren Änderungen in Firefox 78:
      • Unter Linux ändern sich leicht die Mindestanforderungen für die Nutzung von Firefox. Der Browser benötigt nun GNU libc 2.17, libstdc++ 4.8.1 und GTK+ 3.14 (oder jeweils aktuellere Versionen).
      • Firefox 78 ist die letzte große Version für die macOS-Versionen 10.9, 10.10 und 10.11. Nutzer dieser macOS-Versionen erhalten fortan Support über Firefox ESR 78.x.
      Weiter geht es in der Entwicklung von Firefox nun mit Firefox 79 Beta. Die finale Version von Firefox 79 erscheint den Plänen zufolge am 28.7.2020. Am 25. August 2020 folgen Firefox 80 und am 22. September 2020 dann Firefox 81.

      Quelle: Firefox 78 zum Download: Mit PDF-Verbesserung - PC-WELT
    • Suchmaschinen verschwinden einfach: Firefox braucht dieses Update

      Das ging schneller als erwartet. Erst Anfang der Woche hatte Mozilla planmäßig Firefox 78 zum Download bereitgestellt. Er bringt eine lange überfällige Neuheit rund um PDFs und hilft Nutzern schneller bei Problemen. Doch es trat eine Nebenwirkung im Zusammenhang mit Suchmaschinen auf, woraufhin die Verteilung gestoppt wurde. Firefox 78.0.1 soll jetzt das Problem beheben.

      Firefox-Updates gibt es alle vier Wochen und bei dem beliebten Browser gilt das bisher auch in der Corona-Pandemie. Anfang dieser Woche wurde dann Firefox 78 planmäßig veröffentlicht. Doch damit scheint es Probleme mit Suchmaschinen zu geben. Die installierten Suchmaschinen verschwinden bei manchen Nutzern, auch die Liste mit One-Click-Suchmaschinen ist leer, ebenso klappt das Autocomplete in der Adresszeile nicht und auch auf der Startseite lässt sich nicht suchen. Mozilla hat schnell reagiert und bringt ein Mini-Update auf Firefox 78.0.1 für Windows, macOS und Linux in Stellung, das den Bug beheben soll.

      Im Folgenden lesen Sie die Neuheiten, die mit Firefox 78 veröffentlicht wurden.
      Mac-Nutzer aufgepasst: Mozilla hat angegeben, dass Firefox 78 die letzte Version ist, die auf den älteren macOS-Versionen 10.9, 10.10 und 10.11 läuft. Wer diese Versionen noch länger betreiben will, sollte zum neuen Firefox ESR (siehe unten) wechseln.

      Was man seit der Pandemie bei neuen Firefox-Releases aber merkt: Einzelne Firefox-Versionen haben nicht mehr so viele Neuheiten wie gewohnt. Das war zu erwarten und Mozilla hat das auch angekündigt. Firefox 78 setzt aber eine schon länger verschobene Aktion rund um alte TLS-Versionen um. TLS 1.0 und TLS 1.1 sind ab sofort nicht mehr aktiviert. Wer diese Standards noch nutzen muss, kann sie aber noch aktivieren. Das händische Installieren von Erweiterungen ist aber anders als geplant weiterhin möglich.

      PDF-Hürde fällt weg
      PDFs direkt im Browser zu lesen geht schnell und ist in vielen Fällen völlig ausreichend. Firefox war dabei bisher nicht so flexibel wie Chrome & Co., zum Beispiel musste man viele PDFs erst herunterladen, obwohl Firefox PDF-Dateien problemlos auch direkt öffnen kann.

      Dieses inkonsistente Verhalten ändert Mozilla mit Firefox 78. PDF-Downloads können über ein Menü auch immer direkt in Firefox geöffnet werden. Außerdem lässt sich Firefox ab jetzt als Standardprogramm für das Öffnen von PDF-Dateien in Windows hinterlegen. Wichtig: Die neue Möglichkeit ist kein Muss, Sie können natürlich auch Ihren Lieblings-Reader verwenden, viele Windows-Nutzer schwören zum Beispiel auf Sumatra PDF.

      Kompakteres Tab-Management
      Das Kontextmenü, das sich hinter dem Rechtsklick auf Tabs versteckt, ist voller nützlicher Befehle - aber nicht wirklich aufgeräumt. Das führte in der Vergangenheit öfter mal dazu, dass Nutzer den falschen Befehl wählten und versehentlich Tabs geschlossen haben, die eigentlich noch in Benutzung waren. Dieses Problems nimmt sich Mozilla in Firefox 78 an. Die Option, mehrere Tabs auf einmal zu schließen, ist nun in ein Untermenü gewandert. Damit soll verhindert werden, dass man versehentlich darauf klickt.
      Firefox Reset im Uninstaller
      Wenn Firefox Probleme macht, greifen viele Nutzer zum Uninstaller und entfernen den Browser. Was viele nicht wissen, unter "about:support" gibt es auch die Möglichkeit, Firefox zu bereinigen. Dabei wird ein Firefox-Reset ausgeführt, Erweiterungen und Anpassungen werden entfernt und die Browser-Einstellungen auf Standardwerte zurückgesetzt.

      Da viele Nutzer "about:support" nicht kennen, taucht der der Firefox Reset jetzt auch als Option im Uninstaller auf.

      Neuer Firefox ESR 78 mit langem Support
      Mit Firefox 78 kommt auch eine neue ESR-Version, Firefox ESR 78. ESR steht für Extended Support Release, also eine Firefox-Version mit längerem Support. ESR erhält durchschnittlich nur alle 42 Wochen eine größere Aktualisierung in Form von neuen Features. Sicherheits- und Stabilitäts-Updates gibt es aber alle vier Wochen. Damit eignet sich Firefox ESR besser für den Unternehmenseinsatz und ist auch eine gute Wahl für Nutzer, die vor allem einen sicheren und stabilen Browser schätzen, aber nicht alle vier Wochen neue Funktionen wollen.

      Der Standard-Firefox hingegen wird als Rapid Release bezeichnet, weil er alle vier Wochen in einer neuen Version veröffentlicht wird.

      Quelle: Firefox 78 gestoppt: Mini-Update Firefox 78.0.1 ist da - CHIP
    • Firefox 78.0.2 stopft Lücke und behebt Fehler

      Nur wenige Tage nach Firefox 78 und Firefox 78.0.1 folgt nun bereits Firefox 78.0.2. Die Änderungen.

      Update, 9.7.2020: Mozilla liefert nun an alle Firefox-Nutzer die neue Version 78.0.2 aus. Mit der neuen Version wird eine Sicherheitslücke gestopft, deren Gefährlichkeit als "moderat" eingestuft wird. Zusätzlich werden auch mehrere Fehler behoben. Darunter ein Fehler, der bei der Nutzung des Lesemodus von Firefox auftreten konnte. Ein weiterer beseitigter Fehler konnte dazu führen, dass die über die Adresszeile gespeicherten Daten ein Nutzer-Profil korrumpieren konnten. Der dritte Fehler verhinderte unter bestimmten Umständen einen Aufruf von externen Applikationen von Firefox heraus und betraf unter anderem Microsoft Teams.

      ...

      Quelle: Firefox 78.0.2 stopft Lücke und behebt Fehler - PC-WELT
    • Firefox 79 ist da: Mozilla-Browser wird deutlich schneller

      Mit Firefox 79 spendiert Mozilla einige interessante Updates unter der Haube seines Browsers. Der Schutz vor Aktivitätenverfolgung aka Enhanced Tracking Protection kommt in Version 2. Außerdem wird die Grafikbeschleunigung WebRender jetzt auch auf Notebooks mit AMD-Grafik eingeschaltet und es gibt einen Schalter gegen lahme Browser-Starts.

      Mozilla hält am straffen Release-Zyklus alle vier Wochen fest und liefert nun pünktlich Firefox 79 aus. Der glänzt weniger mit großen sichtbaren Neuerungen als vielmehr mit vielen Bugfixes und Neuheiten unter der Haube. Doch die sind durchaus spannend.

      Firefox-Nutzer bekommen das Update in den nächsten Tagen automatisch auf ihr System - wer es nicht mehr erwarten kann, klickt im Menü auf "Hilfe" und anschließend auf "Über Firefox". Dort sollte dann Firefox 79 als Update angezeigt werden. Ist das noch nicht der Fall, können Sie sich den Download auch bei uns holen.

      Startbeschleuniger bei ProblemenWenn Firefox nur noch wie eine Schnecke startet, kann das verschiedene Ursachen haben. Profis kennen dann den ein oder andere Kniff, etwa lässt sich Firefox mit der Option "-purgecaches" starten. Doch die meisten Nutzer dürften diese Möglichkeit nicht kennen.

      In Firefox 79 gibt es eine neue Option unter "about:support", die möglicherweise dabei hilft, den Start wieder zu beschleunigen. Über "Start-Cache löschen" können Sie die zwischengespeicherten Daten für den Browser-Start löschen, Einstellungen oder Add-ons bleiben erhalten.

      WebRender für weitere Systeme
      Ein großes Projekt rund um Performance gibt es schon länger: Mit WebRender nutzt Firefox die Rechenpower der Grafikkarte zum Rendern von Inhalten, was einen satten Performance-Schub bringt. Doch WebRender wird seit Monaten schrittweise eingeführt, denn es kann auch zu Nebenwirkungen kommen. Unter Windows 10 ist die Unterstützung jetzt nahezu komplett, mit Firefox 79 wird WebRender auch auf Notebooks mit AMD-Grafik aktiviert.

      Nach aktuellem Stand dürfte WebRender jetzt unter Windows10 fast überall laufen, nur bei Notebooks mit älterer Intel-Grafik macht der Akkubetrieb noch Probleme. Auf anderen Betriebssystemen sieht es aber nicht so gut aus: Für ältere Windows-Versionen, Linux und macOS befindet sich WebRender erst im Beta-Status.

      Enhanced Tracking Protection 2
      Vor rund einem Jahr hat Firefox einen großen Schritt gewagt und den Schutz vor Aktivitätenverfolgung, im Original "Enhanced Tracking Protection" genannt, standardmäßig eingeschaltet. Jeder Firefox-Nutzer hatte damit automatisch einen Tracking-Schutz aktiviert, vorausgewählt ist seither die Stufe "Standard", die über die letzten Monate immer wieder neue Features spendiert gekriegt hat.
      Aktuelle blockiert diese Schutzstufe fünf Arten von Trackern:
      • Skripte zur Aktivitätenverfolgung durch soziale Netzwerke
      • Cookies zur seitenübergreifenden Aktivitätenverfolgung
      • Inhalte zur Aktivitätenverfolgung in privaten Fenstern
      • Heimliche Digitalwährungsberechner (Krypto-Miner)
      • Identifizierer (Fingerprinter)
      Mit Firefox 79 startet die Enhanced Tracking Protection Version 2: Bisher war es so, dass man sich bei Cookies vor allem um Third-Party-Cookies gekümmert hat, also um Cookies von Drittanbietern. Jetzt geht Firefox auch die unerwünschten First-Party-Cookies an. Auch das läuft wieder über Listen von Disconnect.

      Weitere Neuheiten
      Firefox 79 verbessert auch ein paar Kleinigkeiten und fixt einige Bugs:
      • Abstürze: Ein Bug mit der JAWS Screen Reading Software führt zu Browser-Abstürzen, das ist in Firefox 79 behoben.
      • Passwort-Export: Firefox 79 kann jetzt gespeicherte Passwörter als CSV-Datei exportieren.
      • Leseempfehlungen: Pocket-Nutzer können sich auf der neuen Tab-Seite jetzt personalisierte Vorschläge anzeigen lassen.
      Quelle: Firefox 79 ist da: Schnellerer Browserstart - CHIP
    • Angreifer könnten Schutzmechanismen von Firefox und Tor Browser umgehen

      Es gibt wichtige Sicherheitsupdates für Firefox, Firefox ESR und Tor Browser. Keine der Lücken gilt als kritisch.

      Die Webbrowser Firefox, Firefox ESR und Tor Browser sind verwundbar. Angreifer könnten verschiedene Schutzmechanismen umgehen und im Anschluss unter bestimmten Voraussetzungen sogar Schadcode ausführen.

      Neben aktualisierten Versionen Firefox 79, Firefox ESR 68.11 und Firefox ESR 78.1 für Linux, macOS und Windows, gibt es Firefox auch für iOS in der abgesicherten Ausgabe 28.

      Rüstung angeknackst
      Setzen Angreifer erfolgreich an den Schwachstellen an, könnten sie beispielsweise die Schutztechnik Adress Space Layout Randomization (ASLR) umgehen. Der Ansatz vergibt Adressbereiche auf zufälliger Basis. So kann ein Angreifer schwierigen Schadcode durch das Auslösen eines Speicherfehlers auf Computer schieben und ausführen.

      Vier Lücken in Firefox sind mit dem Bedrohungsgrad "hoch" eingestuft. Der anonymisierende Tor Browser basiert auf Firefox ESR und hat ein Update auf die Version 9.5.1 erfahren. Neben der abgesicherten Firefox-ESR-Version haben die Entwickler noch die Version 11.0.34 der Erweiterung NoScript implementiert.
      • Mozilla Foundation Security Advisory 2020-30 Firefox 79
      • Mozilla Foundation Security Advisory 2020-31 Firefox ESR 68.11
      • Mozilla Foundation Security Advisory 2020-32 Firefox ESR 78.1
      • Mozilla Foundation Security Advisory 2020-34 Firefox iOS 28
      • Tor Browser 9.5.3
      Quelle: Angreifer könnten Schutzmechanismen von Firefox und Tor Browser umgehen | heise online
    • Firefox 80 gegen Diskriminierung: Aus Master-Passwort wird Hauptpasswort

      Firefox 80 steht zum Download bereit und bringt Neuerungen und Änderungen. Auch sprachlich gibt es eine wichtige Änderung.

      Firefox 80 steht in den Startlöchern und ist über die FTP-Server von Mozilla auch bereits erhältlich. In Kürze dürfte auch die Verteilung der neuen Browser-Version über die Autoupdate-Funktion von Firefox starten. Die offiziellen Veröffentlichungsnotizen für Firefox 80 und das dazugehörige Security-Advisory mit Informationen zu den gestopften Sicherheitslücken, liegen noch nicht vor. Aufgrund der Vorabversionen sind aber die wichtigsten Details schon bekannt.

      Eine wichtige Änderung in Firefox 80, die den Entwicklern am Herzen liegt: Die Verwendung des Begriffs "Master-Passwort" wird ab Firefox 80 gestrichen. Stattdessen wird nun der Begriff "Hauptpasswort" in der deutschsprachigen Version verwendet. In der englischsprachigen Fassung ersetzt "Primary Password" den Begriff "Master Password". Wie Mozilla mitteilt, soll damit ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt werden. In Firefox werde die Verwendung des Begriffs "Master-Passwort" entfernt, weil dieser Begriff als "diskriminierend oder abwertend" empfunden werden könne, heißt es in dieser Mitteilung von Mozilla.

      Man reagiere damit auch auf die Diskussion innerhalb der Mozilla-Community und in der gesamten Öffentlichkeit. Generell werde bei Mozilla wert darauf gelegt, dass bei den Produkten nur Begriffe verwendet werden, die Menschen nicht ausschließen oder schädigen. Die Verwendung von Begriffen wie "Master" und "Slave" ("Sklaven") stammen aus einer Zeit des Rassismus und man lehne Begriffe ab, die von "schädlichen Metaphern" abgeleitet wurden.

      Auch andere Software-Hersteller verzichten übrigens mittlerweile auf die Nutzung des Begriffs "Master-Passwort".

      Weitere Änderungen in Firefox 80
      Ansonsten enthält Firefox 80 nur kleinere Änderungen und Verbesserungen. Die Nutzer können nun Firefox als Standard-App zum Betrachten von PDF-Dokumenten auswählen. Außerdem wird eine neue Liste zum Blockieren von potenziell schädlichen Erweiterungen eingeführt, die über diese Website auch einsehbar ist. Diese Addons, so heißt es, seien bekannt dafür, die Sicherheit, Stabilität oder Performance von Firefox zu beeinträchtigen. Weitere Informationen zu Firefox 80 reichen wir nach, sobald sie uns vorliegen.

      Quelle: Firefox 80 gegen Diskriminierung: Aus Master-Passwort wird Hauptpasswort - PC-WELT
    • Mozilla veröffentlicht Firefox 80.0.1

      Mozilla hat mit Firefox 80.0.1 für Windows, Apple macOS und Linux ein Fehlerbehebungs-Update veröffentlicht.

      Download Mozilla Firefox für Microsoft Windows, Apple macOS und Linux
      Mozilla hat Firefox 80.0.1 veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Versionsreihe 80, darunter ein Performance-Problem in Zusammenhang mit neuen Zwischenzertifikaten.

      Außerdem wurde ein Problem mit der WebExtension-API für Downloads behoben, welches dafür sorgte, dass Cookies in Download-Anfragen fehlten, weswegen bestimmte Downloads fehlschlagen konnten.

      Behoben wurde auch ein potentieller Darstellungsfehler auf Seiten, welche WebGL nutzen, sowie eine mögliche Absturzursache in Zusammenhang mit GPU-Resets.

      Schließlich wurde noch ein Problem mit dem Zoom via Tastatur für Nutzer mit einem japanischen Tastaturlayout behoben.

      Quelle: Mozilla veröffentlicht Firefox 80.0.1
    • Mozilla schaltet Firefox Send und Firefox Notes ab

      Wegen Sicherheitsmängeln und Mitarbeiterabbau verschlankt Mozilla sein Portfolio. Firefox Send und Firefox Notes fallen dem zum Opfer.

      Mozilla legt zwei seiner Altprodukte, Firefox Send und Firefox Notes, still. „Beide Dienste werden stillgelegt und nicht länger Teil unserer Produktfamilie sein“, sagte ein Mozilla-Sprecher diese Woche gegenüber ZDNet.

      Der beliebtere von beiden war Firefox Send, ein kostenloser File-Sharing-Dienst und einer der wenigen, der den Austausch von Dateien in verschlüsselten Formaten unterstützte.

      Der im März 2019 gestartete Dienst gewann eine engagierte Fangemeinde, aber Send wurde Anfang dieses Sommers suspendiert, nachdem ZDNet über seinen ständigen Missbrauch durch Malware-Gruppen berichtet hatte.

      Damals sagte Mozilla, dass die Abschaltung von Send nur vorübergehend sei, und versprach, einen Weg zu finden, den Missbrauch des Dienstes bei Malware-Operationen einzudämmen. Doch Wochen später änderten sich die Dinge, nachdem die Mozilla-Führung mehr als 250 Mitarbeiter entlassen hatte, um ihr Geschäft wieder auf kommerzielle Produkte auszurichten.

      Nun wurde der größte Teil der Mitarbeiter, die Send überarbeiten sollten, entlassen. Die übrig Gebliebenen arbeiten jetzt an kommerziellen Produkten wie Mozilla VPN, Firefox Monitor und Firefox Private Network.

      Die gleichen Gründe gelten auch für Firefox Notes. Der Dienst wurde eingeführt, um verschlüsselte Notizen zwischen Firefox-Browsern zu speichern und zu synchronisieren, und war als Android-App und Browser-Erweiterung verfügbar.

      „Ende Oktober werden wir die Android-Notes-App und den Synchronisierungsdienst außer Betrieb nehmen“, sagte ein Mozilla-Sprecher.

      „Die Desktop-Browser-Erweiterung Firefox Notes wird für bestehende Installationen verfügbar bleiben, und wir werden eine Option zum Export aller Notizen einbauen, die jedoch nicht mehr von Mozilla gewartet wird und nicht mehr installierbar sein wird.“

      Quelle: Mozilla schaltet Firefox Send und Firefox Notes ab | ZDNet.de
    • Firefox 81 startet in neuem Look: So bunt sieht der Mozilla-Browser jetzt aus

      Firefox 81 ist da - Mozilla hat ein neues Theme für Firefox entwickelt, das mit der neuen Version fest in den Browser integriert ist. Das sieht echt edel aus und ist eine tolle Ergänzung zu den bereits vorhandenen Designs. Es gibt aber noch mehr Neuheiten in Firefox, etwa rund um PDF sowie bei der Steuerung von Videos und Musik.

      Firefox sieht auf vielen Systemen gleich aus. Nutzer hatten bislang bei der Optik die Wahl aus drei eingebauten Themes für den Browser. Neben dem Standard-Look gab es auch noch ein helles sowie ein dunkles Theme, um Firefox hübscher in Light bzw. Dark Mode zu integrieren. Mit dem neuen Firefox 81 ändert sich das. Der Browser bringt mit Firefox Alpenglow ein viertes Theme mit und das ist knallbunt.

      Wir haben den neuen Firefox schon jetzt zum Download von den Mozilla-FTP-Servern geholt. Die automatische Verteilung soll ab Dienstag, 22. September, beginnen. Erfahrungsgemäß trudeln die Auto-Updates dann im Laufe der Woche bei den Nutzern ein. Wer nicht so lange warten will, holt sich den Download gleich hier.

      Neues Theme für Firefox
      Mozilla will das sogenannte Onboarding für neue Nutzer verbessern. Wird der Browser neu installiert, landet man seit Version 80 auf einem neuen Willkommensbildschirm, der Nutzer in wenigen Schritten sehr übersichtlich die Einrichtung von Firefox erlaubt.

      Einer dieser Schritte ist die Auswahl eines Themes. Bisher gab es neben dem Standard-Theme (Auswahl Automatisch) auch die Möglichkeiten eine helle sowie eine dunkle Optik einzustellen. Mit Firefox 81 kommt mit Firefox Alpenglow eine vierte Möglichkeit hinzu, ein schickes buntes Theme, das Firefox aufpeppt.
      Es lässt sich jederzeit auch in den Einstellungen unter "Add-ons" aktivieren und bei Nichtgefallen wieder abklemmen.

      Neuheiten rund um PDF und Mediensteuerung
      PDF-Dateien in Firefox angucken, ist natürlich schon länger ein Standard-Feature. Doch neuerdings lässt sich Firefox auch als Standard PDF-Betrachter unter Windows einstellen. Da passt es gut, dass mit Firefox 81 die Oberfläche des integrierten PDF-Readers den neuen Photon-Look kriegt.

      Im Beta-Test von Firefox 81 konnte man auch eine neue Druckansicht bestaunen. Statt eines Pop-up-Fensters bekam man die Detaileinstellungen zum Drucken in einer Seitenleiste übersichtlich angezeigt. Leider hat es dieses Feature nicht bis in die finale Version geschafft.

      Weitere Neuheiten in Firefox 81:
      • Schneller scrollen: Das Scrollen per Mausrad soll in Firefox 81 beschleunigt worden sein, sodass er mit anderen Browsern wieder gleichzieht.
      • Turbo für mehr Systeme: Die Grafikbeschleunigung WebRender wird jetzt auf mehr Notebooks aktiviert.
      • Unterstützung für Hardware-Tasten: Die Mediensteuerung per Hardware-Tasten auf Tastaturen und Headsets kommt mit Firefox 81.
      • Video-Optimierungen: Speziell für Mac-Nutzer will Firefox 81 das Abspielen von Videos sowie den AV-Sync verbessern.
      • Bessere Video-Meetings: Verbesserungen in WebRTC sollen Videokonferenzen mit Jitsi Meet verbessern.
      Quelle: Firefox 81 ist da - mit neuer Optik - CHIP
    • Erstes Update für den Firefox 81: Mozilla behebt nervige Browser-Probleme

      Firefox 81 ist noch keine zwei Wochen auf dem Markt und punktet bei den Nutzern mit einem edlen neuen Look. Allerdings haben sich einige Bugs in das Release des Mozilla-Browsers geschlichen. Deren nehmen sich die Entwickler im Update auf Version 81.0.1 an, das nun verfügbar ist - CHIP führt Sie zum Download.

      Firefox sieht auf vielen Systemen gleich aus. Nutzer hatten bislang bei der Optik die Wahl aus drei eingebauten Themes für den Browser. Neben dem Standard-Look gab es auch noch ein helles sowie ein dunkles Theme, um Firefox hübscher in Light bzw. Dark Mode zu integrieren. Mit dem aktuellen Firefox 81 ändert sich das. Der Browser bringt mit Firefox Alpenglow ein viertes Theme mit und das ist knallbunt.

      Nun hat Mozilla mit Firefox 81.0.1 ein erstes Update für den neuen Firefox zum Download bereitgestellt und einige Bugs gefixt. Unter anderem führte das Update auf Version 81 zu Problemen beim Drucken, die nun behoben sind, außerdem wurde die Leiste für den Bild-in-Bild-Player nicht nur bei Videos auf der Seite ausgespielt, sondern auch bei Audioinhalten. Alle Änderungen lesen Sie in den offiziellen Release Notes.

      ...

      Quelle: Firefox 81.0.1: Update für Mozilla-Browser - CHIP
    • Mozilla repariert nervigen Fehler: Update für Firefox 81 steht zum Download bereit

      Firefox 81 punktet bei den Nutzern mit einem edlen neuen Look. Allerdings haben sich auch einige Bugs in das Release des Mozilla-Browsers geschlichen. Deren müssen sich die Entwickler ein zweites Mal annehmen. Jetzt steht die Version Firefox 81.0.2 bereit und schafft ein nerviges Problem mit Twitter aus der Welt.

      Firefox sieht auf vielen Systemen gleich aus. Nutzer hatten bislang bei der Optik die Wahl aus drei eingebauten Themes für den Browser. Neben dem Standard-Look gab es auch noch ein helles sowie ein dunkles Theme, um Firefox hübscher in Light bzw. Dark Mode zu integrieren. Mit dem aktuellen Firefox 81 ändert sich das. Der Browser bringt mit Firefox Alpenglow ein viertes Theme mit und das ist knallbunt.

      Neben den Hauptneuheiten in Firefox 81, die wir weiter unten im Detail erklären, müssten die Mozilla-Entwickler aber jetzt zum zweiten Mal nachbessern. Mit dem ersten Update auf Firefox 81.0.1 schaffte der Browser ein paar Drucker-Bugs aus dem Weg. Jetzt gibt es ein weiteres kleines Update auf Firefox 81.0.2, das einen Bug mit Twitter behebt. Laut Release Notes konnte es vorkommen, dass Nutzer beim Besuch auf Twitter eine Fehlerseite angezeigt bekamen, die Verstöße rund um das Netzwerkprotokoll meldete. Das Update schafft das Problem aus der Welt.

      ...

      Quelle: Firefox 81.0.2: Update behebt Twitter-Bug - CHIP
    • Firefox 82 ist fertig: Viele Neuheiten rund um Videos, Tabs und Downloads

      Firefox 82 ist fertig und bringt hunderte Anpassungen seit der letzten Version mit. Kaum zu glauben, denn der Vorgänger ist erst vier Wochen alt. Firefox 82 nimmt sich mehrere Themen rund um Video vor, steuert eine neue Funktion für Tabs bei und geht gegen Malware-Downloads restriktiver vor. Eine lange geplante Änderung beim Drucken wurde aber verschoben.

      Der neue Firefox 82 ist da. Der Download lohnt sich auf jeden Fall, denn in den letzten Wochen hat Mozilla hunderte Neuheiten in den Browser integriert. Schon ein Standard-Feature ist, dass die Grafikbeschleunigung per WebRender-Technik auf immer mehr Systemen automatisch aktiviert wird. Zumindest unter Windows werden jetzt auch Nvidia-Grafikkarten mit älteren Treibern auf nicht ganz aktuellen Betriebssystemen bedacht. Doch das ist bei weitem nicht die einzige Neuerung in Firefox 82.

      In den nächsten Tagen sollte sich bei Firefox-Nutzern die Update-Automatik melden. Wer das nicht abwarten will, kann sich Firefox 82 auch gleich bei CHIP laden.

      Video-Update für Firefox
      Firefox 82 bringt verschiedene Neuheiten rund um Videos mit. Was viele Nutzer freuen dürfte, unter Windows wird die Microsoft-Komponente DirectComposition beim Abspielen von Videos genutzt, das optimiert die Nutzung von CPU und GPU und spart hoffentlich unter dem Strich Leistung. Außerdem wird die Media Session Schnittstelle freigeschaltet, die es einfacher machen soll, Videos und Musik im Browser zu steuern.

      Außerdem bringt Firefox 82 einen neuen Button für den Picture-in-Picture-Modus. Der ist vielen Firefox-Nutzern noch unbekannt. Jetzt wird er per Mouse-Over-Effekt unübersehbar hervorgehoben und sogar mit einer kleinen Beschreibung versehen angezeigt. Ein Mausklick löst dann das Video aus der Seite und es kann frei auf dem Desktop platziert werden.

      Firefox 82: Weitere Neuheiten
      Mehrere hundert Neuheiten sind in Firefox 82 eingebaut worden. Das sind natürlich nicht alles neue Features, sondern auch jede Menge Bugfixes, etwa rund um die Darstellung von PDFs oder rund um Maus-Scrolling. Doch es gibt auch sichtbare Neuheiten:
      • Tabs senden: Eine praktische Funktion ist es, über die Firefox Konto Toolbar Tabs an andere Geräte zu senden, auf denen der gleiche Firefox-Account verwendet wird. Neu ist, dass es dort jetzt auch eine Möglichkeit gibt, diese Geräte zu verwalten.
      • Standard-Browser: Bisher nervt Firefox Nutzer mit einem eigenen Popup und fragt nach, ob man Firefox nicht zum Standard-Browser machen will. Hier testet Mozilla neue Wege, die weniger aufdringlich sind. So kriegt man derzeit die Möglichkeit, Firefox zum Standard-Browser zu machen, einmalig auf der Neuen-Tab-Seite angezeigt.
      • Kreditkartendaten: Für US-Nutzer speichert Firefox auf Wunsch schon seit der letzten Version Kreditkartendaten und trägt diese automatisch in Formulare ein, jetzt gibt es eine Sync-Funktion. Für deutsche Nutzer stehen diese Funktionen derzeit nicht bereit.
      • Download-Sperre: Firefox stoppt schon länger schädliche Downloads, etwa Dateien, die auf einer Malware-Blacklist stehen. Jetzt wird der Download-Schutz ausgebaut. Firefox 82 bremst auch automatische Downloads aus iFrames im Sandbox-Modus aus, die für Drive-By-Angriffe eingesetzt werden können.
      Doch nicht alle Features aus der Beta haben es in den finalen Firefox 82 geschafft. Schon länger wird an einem neuen Druckdialog gearbeitet. Statt eines eigenen Fensters öffnet sich der neue Druckdialog am rechten Rand des Browser-Fensters. Aus der finalen Version ist das Feature aber verschwunden. Immerhin hat Mozilla zumindest einige Druck-Bugs in Angriff genommen, etwa rund um die Auswahl der Papiergröße.

      Quelle: Firefox 82 ist fertig: Zahlreiche Neuheiten - CHIP
    • Firefox 82 und ESR 78.4: Neue Browser-Versionen mit wichtigen Sicherheits-Fixes

      Die frisch erschienenen Firefox-Ausgaben haben neben kleineren funktionalen und Performance-Verbesserungen auch einige Security-Fixes an Bord.

      Seit dem gestrigen Dienstag sind neue Versionen des beliebten Webbrowsers Firefox in Gestalt des Major-Releases 82 und der ESR-Version (Extended Support Release) 78.4 verfügbar. In beiden Ausgaben wurden Sicherheitslücken geschlossen, von denen ein teils hohes Risiko ausgehen soll. Firefox 82 erhielt insgesamt sieben Lücken-Fixes, bei ESR waren es zwei.

      Sicherheitsupdates
      Vier Lücken mit "High"-Einstufung (CVE-2020-15969, CVE-2020-15254, CVE-2020-15683 und CVE-2020-15684) in Firefox-Versionen vor Version 82 hätten von entfernten Angreifern missbraucht werden können, um exploitbare Abstürze des Browsers zu provozieren und schlimmstenfalls beliebigen Programmcode zur Ausführung zu bringen. Gegen CVE-2020-15969 und CVE-2020-15683 wurde auch ESR abgesichert.

      Weitere Details nennt Mozilla in den Security Advisories zu den neuen Versionen:
      • Security Vulnerabilities fixed in Firefox ESR 78.4
      • Security Vulnerabilities fixed in Firefox 82
      Kleinere Neuerungen
      Neben Verbesserungen in puncto Sicherheit bringt Firefox 82 auch Performance-Optimierungen und kleinere funktionale Neuerungen mit. Laut Release-Notes zu Firefox 82 sollen Websites mit sogenannten "Flexbox-basierten Layouts" um 20 Prozent schneller laden als zuvor. Auch das Wiederherstellen von Sitzungen (nach vorangegangenem Schließen des Browsers) und das Öffnen neuer Browserfenster auf Windows-Systemen soll nun flotter vonstatten gehen.

      Weitere Neuerungen betreffen die Barrierefreiheit sowie Verbesserungen des "Bild-im-Bild"-Modus zugunsten einer bequemeren Videowiedergabe.

      Quelle: Firefox 82 und ESR 78.4: Neue Browser-Versionen mit wichtigen Sicherheits-Fixes | heise online
    • Nach massiven Absturz-Problemen und Drucker-Chaos: Mozilla legt Bugfix-Update für Firefox 82 nach

      Vor einer Woche ging Firefox 82 mit vielen kleinen Anpassungen an den Start. Doch ein paar Tage später trudelten jede Menge Fehlerberichte ein. Abstürze, Probleme beim Drucken und ungewolltes Ausloggen aus Webseiten berichten Nutzer. Mozilla hat die Verteilung von Firefox 82 daraufhin gebremst und jetzt das Update auf Firefox 82.0.1 parat.

      Der neue Firefox 82 ist vor einer Woche gestartet, doch die Problemberichte von Nutzern häufen sich und so hat sich Mozilla dazu entschlossen, die automatische Verteilung zu drosseln. Nutzer berichten von Crashes in Zusammenhang mit anderen Programmen, etwa Virenscannnern. Zudem werden Nutzer wohl ohne ihr Zutun von Webdiensten angemeldet und es gibt verschiedene Druckprobleme.

      Dagegen setzt Mozilla wohl jetzt das Update auf Firefox 82.0.1. Leider sind die offiziellen Release Notes noch nicht fertig, sodass bislang noch nicht bekannt ist, welche Bugs das kleine Update behebt. Wir liefern diese Information an dieser Stelle zeitnah nach. Wer aber von Problemen mit Firefox 82 geplagt ist, sollte das Update auf jeden Fall installieren.

      Was alle Nutzer sicher gerne hören: Firefox 82 verpasst dem Browser ein sattes Speed-Update. Webseiten, die Flexbox-basierte Layouts verwenden, laden 20 Prozent schneller als zuvor. Das Wiederherstellen einer Sitzung ist 17 Prozent schneller als vorher und für Windows-Nutzer wurde die Geschwindigkeit beim Öffnen neuer Fenster um 10 Prozent erhöht. Wer noch mit einer älteren Version unterwegs ist und nicht abwarten will, bis sich die Update-Automatik meldet, kann sich Firefox 82 auch gleich bei CHIP laden.

      ...

      Quelle: Firefox 82.0.1: Update gegen Abstürze und Drucker-Bug - CHIP
    • Mozilla veröffentlicht Firefox 82.0.2 für Desktop mit Bug Fixes

      Die Mozilla Foundation hat ein neues außerplanmäßiges Update auf die Version 82.0.2 für den Firefox Browser für Windows, macOS und Linux veröffentlicht. Mit diesem Update werden ausschließlich Fehler behoben, die in früheren Versionen gefunden wurden, mit neuen Features ist nicht zu rechnen: So wird heute die Duplizierung von WebSocket-Nachrichten in bestimmten Fällen behoben. Mozilla hatte bereits gestern ein außerplanmäßiges Update auf die Version 82.0.1 für den Firefox Browser für Windows, macOS und Linux an die Nutzer verteilt. Nutzer, die eine ältere Version von Firefox installiert haben, erhalten das Update automatisch. Das Update kann über Hilfe -> Über Firefox -> Update auf Version 82.0.2 durchführen auch manuell geladen werden. Weitere Informationen zu diesem Update finden sich weiter unten oder bei Mozilla.

      Quelle: Mozilla veröffentlicht Firefox 82.0.2 für Desktop mit Bug Fixes – it-blogger.net
    • Firefox Version 82.0.3 ist erschienen

      Heute hat Mozilla für seinen Browser Firefox ein außerplanmäßiges Update veröffentlicht. Die aktuelle Firefox Version 82.0.3 ist ab sofort für alle Betriebssysteme freigegeben. Wie immer wird das automatische Update in Intervallen von Mozilla ausgeliefert. Wer das Update sofort haben möchte, der kann das über Hilfe..Über Firefox auch sofort anstoßen. Um welche Neuerungen es sich dabei handelt, kann man im Changelog von Mozilla nachlesen.

      Firefox Version 82.0.3
      Mit dem aktuellen Update wurde unter anderem die Geschwindigkeit zum Wiederherstellen einer Sitzung angehoben.
      Außerdem wurde ein Problem behoben, das einige User sich immer neu anmelden mussten in diversen Foren bzw. auf Webseiten, weil die Cookies verloren gingen. Das Problem trat immer dann auf, wenn User in den Einstellungen vom Firefox beim Beenden die Cookies bzw. die Webseiten Daten löschen lassen.

      Auch wurde teilweise die Ladezeit von Webseiten deutlich verbessert. Die Schaltfläche für den Bild in Bild Modus wurde ebenfalls überarbeitet und nun besser positioniert. Weiterhin wird an einem neuen Feature zum beliebigen Hinzufügen von Suchmaschinen gearbeitet.

      ...

      Quelle: Firefox Version 82.0.3 ist erschienen
    • Firefox 83 ist erschienen: Mozilla-Browser bekommt neuen Surf-Modus

      Mozilla hält die Schlagzahl bei neuen Firefox-Versionen weiter hoch und bietet jetzt Firefox 83 zum Download an. Highlight ist der neue "Nur-HTTPS-Modus" zum sicheren Surfen. Aber auch in Sachen Geschwindigkeit tut sich was: Mit dem Warp-Update für JavaScript sollen Webseiten um bis zu 20 Prozent schneller laden.

      Firefox 83 ist fertig und steht zum kostenlosen Download bereit. Damit hält Mozilla den schnellen 4-Wochen-Rhythmus für neue Firefox-Versionen genau ein. Eine gute Sache dabei ist, dass Mozilla auch immer wieder interessante Neuheiten in seinen Browser packt und nicht nur Patches durchreicht.

      Wie immer meldet sich das Firefox-Update automatisch in den nächsten Tagen bei Ihnen. Das geht auch in Ordnung, schließlich können Firefox-Updates auch Fehler enthalten und dann ist es gut, wenn man nicht sofort aktualisiert hat. Andererseits sollte man aber auch nicht zu lange mit dem Update warten. Wer die neuen Features gleich jetzt haben will, greift zu unseren Downloads.

      Nur-HTTPS-Modus: Neuer sicherer Surfmodus
      Die Hauptneuheit von Firefox 83 ist nicht vorab eingeschaltet, sie schlummert also erstmal unter der Haube. Nutzer finden sie aber in den "Einstellungen". Klicken Sie erst auf "Datenschutz & Sicherheit" und scrollen Sie danach ganz nach unten. Dort finden Sie den neuen "Nur-HTTPS-Modus".

      Sie haben drei Einstellungsmöglichkeiten: Sie können den neuen Surfmodus immer aktivieren, nur in privaten Fenstern oder gar nicht. Ähnlich wie die bekannte Erweiterung HTTPS Everywhere achtet der neue Surfmodus darauf, dass Sie bei allen Verbindungen TLS-Verschlüsselung nutzen. Bietet eine Seite HTTPS und HTTP parallel an, werden Sie immer auf HTTPS gelotst. Ein Problem tritt dann auf, wenn Webseiten keine HTTPS-Verbindungen anbieten, dann zeigt der neue Modus eine Fehlermeldung an. Auch wenn auf HTTPS-Seiten manche Bestandteile per HTTP übertragen werden, gibt es Probleme.

      Da die meisten Seiten mittlerweile HTTPS verwenden, ist insgesamt nicht mit großen Problemen zu rechnen, probieren Sie den neuen Modus am besten selbst aus. Webseiten-Betreiber sollten darauf achten, wirklich alle Elemente ihrer Seiten per HTTPS auszuliefern.

      Weitere Neuheiten in Firefox 83
      JavaScript-Beschleuniger: Firefox 83 bringt auch ein Update für die JavaScript-Engine namens Warp. Das ist zumindest bei uns vorab aktiviert, denn die Option "javascript.options.warp" in "about:config" ist bei uns voreingeschaltet. Nutzer berichten von verbesserten Ladezeiten von bis zu 20 Prozent.

      Schneller drucken: Der neue Druckdialog ist immer noch nicht fertig, wohl aber eine kleine Neuheit, die bei ausgewähltem Text im Kontextmenü erscheint. Sie kommen dann per "Auswahl drucken" schneller zum Ziel.

      Zoom: Pinch-Gesten zum Zoomen von Webseiten laufen flüssiger. Beim Ausprobieren klappte das bei uns aber nur über Touchpads, nicht an Touchscreens.

      Mediensteuerung: In den Einstellungen gibt es eine neue Option, die festlegt, ob sich Medien via Tastatur, Headset oder virtueller Schnittstelle steuern lassen.

      Strom sparen: Auf dem Mac spart Firefox sorgfältiger Akku, wenn das Fenster minimiert ist.

      Quelle: Firefox 83 da: Browser bekommt neuen Surf-Modus - CHIP
    • Mozilla befragt Regierungen und ISPs zur Einführung von DNS-over-HTTPS

      Der Browserentwickler reagiert auf Kritik an seinen Plänen. DNS-over-HTTPS untergräbt unter Umständen Jugendschutzfilter und Sicherheitsrichtlinien in Unternehmen. Für Mozilla stehen weiterhin die Interessen von Nutzern im Vordergrund.

      Mozilla hat eine Umfrage unter Internet Service Providern, Unternehmen und Behörden gestartet, bei der es um die geplante Implementierung von DNS-over-HTTPS (DoH) in Firefox geht. Das Unternehmen reagiert damit auf Kritik aus Großbritannien an den im vergangenen Jahr vorgestellten Plänen zum DoH-Support in seinem Browser.

      DNS-over-HTTPS soll eine Schwachstelle beim Aufbau von Verbindungen zu Websites schließen. Zwar ist es heute üblich, den Datenverkehr zwischen Browser und einer Website zu verschlüsseln, die Anfragen an DNS-Server zur Namensauflösung werden jedoch unterschlüsselt gesendet und können somit jederzeit mitgehört werden. DoH wiederum erlaubt es, auch diesen Datenverkehr zu verschlüsseln und somit vor Unbefugten zu verbergen.

      Die Sicherheitsfunktion hat aber auch Nachteile. Unter anderem können Firewalls in Unternehmen oder Inhaltsfilter von Internet Service Providern nicht mehr erkennen, welche Domains aufgerufen werden sollen, um beispielsweise bekannte gefährliche Websites zu blockieren oder Jugendschutzfilter zu betreiben. Ein britischer ISP verlieh Mozilla für seine DoH-Pläne sogar den Titel „Internetschurke des Jahres“.

      Kritik kam auch aus anderen Ländern, darunter die USA. Dort haben inzwischen allerdings auch einige Internet Service Provider die Verschlüsselung von DNS-Anfragen über sicheres HTTP implementiert – neben dem Browser müssen auch die DNS-Server der Internetanbieter die Funktion unterstützen. Wobei Nutzer häufig auch in den Einstellungen ihrer Router alternative DNS-Server hinterlegen können, falls ihr eigener ISP nicht implementiert.

      Vor dem weltweiten Rollout von DNS-over-HTTPS will Mozilla nun Stellungnahmen Interessensvertretern einholen, um Probleme bei der Einführung zu vermeiden. ISPs, Behörden und Unternehmen haben nun bis zum 4. Januar 2021 Zeit, ihre Standpunkte zu vertreten. Mozilla kündigte an, alle Beiträge zu berücksichtigen, die vernünftig seien und auch die Interessen von Nutzern im Blick behielten.

      Einige der im vergangen Jahr geäußerten Kritikpunkte wurden allerdings bereits abgestellt. In verwalteten Netzwerken kann Firefox beispielsweise gezwungen werden, den DoH-Support zu deaktivieren und lokale Unternehmensrichtlinien für das DNS-Management zu befolgen. Auch werden inzwischen außer Cloudflare weitere DoH-Provider unterstützt. Auch die Konfiguration von DoH im Browser wurde vereinfacht.

      Die an Mozilla gerichtete Kritik blieb auch bei anderen Browserentwicklern nicht ungehört. Apple, Google und Microsoft setzen ebenfalls auf eine unternehmensfreundliche Implementierung von DoH.

      Quelle: Mozilla befragt Regierungen und ISPs zur Einführung von DNS-over-HTTPS | ZDNet.de