Wirtschaftsweise für Rente mit 68 oder 69

  • Diskussion

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  • Die geifernden Beiträge mancher Foranten überraschen nicht (man sieht förmlich, wie der Sabber aus den Mundwinkeln rinnt). Es ist die Reaktion von Angehörigen einer Bevölkerungsgruppe, die gesellschaftlich entweder benachteiligt ist oder sich benachteiligt fühlt.

    Selbstverständlich bestehen bei vielen Lohnabhängigen in der BRD Existenzängste; wo diese bestehen, tritt man bevorzugt auf noch Schwächere, noch Benachteiligtere. Das ist nichts neues. Insofern wundert es mich nicht, dass bei Menschen, die sowohl wirtschaftlich als auch in Bezug auf ihren Zugang zu Bildung benachteiligt sind, so dumpfe Feindseligkeit gegenüber den Schwächsten der Gesellschaft besteht. Es handelt sich um Leute, die im Alltag um ihr Existenzminimum kämpfen müssen und nicht wissen, wohin mit ihren Ängsten.

    Wie von @muesli hingewiesen, handelt es sich bei den „Wirtschaftsweisen“ um Auftragstäter.

    Rente mit 68 bzw. 69 Jahren bedeutet – neben einer tatsächlichen Rentenkürzung – dass ein großer Teil der Berechtigten „sozialverträglich ablebt“ vor Erreichen des Rentenalters.

    Nebenbei:

    Wer muss die Rentenversicherungsbeiträge für Menschen zahlen, die in einer Behindertenwerkstatt tätig sind? Nach dem Sozialgesetzbuch zählen Behindertenwerkstätten zu den sozialstaatlichen Aufgaben, ihre Finanzierung untersteht dem jeweiligen Sozialträger.

    Geht es nach Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, soll sich dies ab nächster Woche rückwirkend für die letzten drei Jahre ändern. Wenn die Gesetzesnovelle von der Leyens am nächsten Mittwoch vom Bundestag angenommen wird, müssen künftig die Arbeitsagentur und die Rentenversicherung die Beiträge für die Behinderten zahlen. Sozialstaatliche Aufgaben, die eigentlich von allen Bundesbürgern finanziert werden müssten, werden somit einmal mehr den Sozialkassen auferlegt – ein klarer Verfassungsbruch.

    Die Rentenkassen sind nicht leer, weil es zu viele Bezieher von Rente gibt, sondern weil die Kassen für versicherungsfremde Leistungen geplündert werden. Die DIW-Studie beziffert den ungedeckte Saldo der versicherungsfremden Leistungen aus Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung für das Jahr 2002 auf 83,7 Milliarden Euro. Jedes Jahr wird somit ein sehr hoher zweistelliger Milliardenbetrag über die Sozialsysteme finanziert, der eigentlich in voller Höhe durch Steuergelder gedeckt werden müsste.

    Passend zum Thema Hans-Böckler-Stiftung***

    Rückschlüsse? Ich bin Rentner und selbstständig tätig.
  • :D:weg::D

    "Wenn du einmal im Call-Center angefangen hast, ist dein Lebenslauf versaut. Dann kommst du da nicht mehr raus", berichtet eine 36-jährige Berlinerin. Ihr Stundenlohn: acht Euro brutto. Die Pflegekraft, eine Mutter von drei Kindern, muss sich mit 7,67 Euro begnügen, die Kassiererin einer Fast-Food-Kette mit 5,80 Euro, der Koch in Dresden wird mit 5,50 Euro abgespeist, fürs Auffüllen der Regale im Düsseldorfer Supermarkt gibt es 1,86 Euro die Stunde.

    Einzelfälle? Von wegen. Nach Berechnung des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) gab es in der reichen Bundesrepublik zuletzt mehr als 6,5 Millionen sogenannte Niedriglöhner. Das heißt: Gut jeder fünfte Beschäftigte kam auf höchstens zwei Drittel des mittleren Stundenlohns, erhielt also weniger als 9,50 Euro in West- und 6,87 Euro in Ostdeutschland. Darunter waren 1,4 Millionen "Aufstocker", die für ihre Arbeit so mies bezahlt werden, dass sie auf staatliche Hilfe angewiesen sind....
    ...Zu finden sind ihre Berichte in dem Buch "Leben ohne Mindestlohn – Arm wegen Arbeit". Die Pflegekraft war "seit acht Jahren nicht mehr im Urlaub", für den Koch ist es "völlig unverständlich", warum er so wenig verdient...
    Lohndumping in Deutschland: Arm wegen Arbeit | Wirtschaft*- Frankfurter Rundschau
    Wie es freefloating im Stile eines begnadeten Logikers oder Mathematikers schon dargestellt hat...
    Wenn jemand sein Leben in die Hand nimmt und für 1,86 € oder gar als Topverdiener 7,67 € die Stunde... Brutto!!!:hy: arbeitet... finanziert er was?
    Seine spätere Rente? :löl: oder gar noch mehr als seine eigene Rente etwa die einer weiteren....:weg: Person... :weg:??? Wirklich?Kann mir das mal jemand vorrechnen? Wenn dieser arbeitende Mensch für dieses Geld arbeitet und gleichzeitig staatliche Unterstützung bekommt... rechnet sich das wie? Für wen? :tata: Wie schafft er es nicht unterzugehen?

    Das ist die schlimmste Geißel für den Sozialstaat!
    Arbeit ist entwertet!
    Die sozialen Systeme sind überlastet weil der Input zu klein ist!
    Das ist für den arbeitenden Menschen entwürdigend! Wer arbeitet muß mindestens davon leben können! Ehrlich und rechtschaffend ... so wie es Konradin und muesli schon angedeutet oder klar angesprochen haben!

    Die Differenz zwischen 1,86 € und dem tatsächlich erforderlichen Mindestlohn... bezahlt der Staat ... schon jetzt.... durch die Sozialsysteme!

    Dieses Geld (die Differenz) hat aber der Ausbeuter eingesackt der die 1,86 € bezahlt....!

    Das bedeutet das dem Staat die Einnahme fehlt aber die AUSGABE erhöht wurde!
    Würde dieser Mensch ordentlich bezahlt werden würde der Staat keine Unterstützung bezahlen müßen sondern rein netto vom arbeitenden Menschen bekommen!

    Also...?

    Wer jammert über die arbeitenden und deswegen (wie pervers ist das denn?) ausgebeuteten und erniedrigten Menschen?

    So gesehen schafft sich Deutschland tatsächlich selbst ab! Das kann nicht funktionieren!

    Ein KOCH und 5,50 € Lohn!! Weiß jemand wie hart dieser Job ist?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Carmen ()

  • freefloating schrieb:

    Zitat Snip3r: "Wir haben in Deutschland ein Problem, zu viele Alte Leute und zu wenige junge Beitragszahler. Das heißt, die Beitragszahler müssen entweder mehr bezahlen, länger einzahlen oder man bekommt später weniger."

    Du bringst das Problem auf den Punkt


    So ungern ich widerspreche :D
    DAS ist höchstens ein kleiner "Punkt" aber nicht des Drudels Kern und schon gar nicht die Ursache unseres Rentenproblems ;)

    Wie ich bereits hier ansatzweise ausgeführt habe:

    http://www.freesoft-board.to/f274/information-zu-gewerkschaftler-fordern-496186.html#post4969777 schrieb:

    Kurzum:
    Die Rente ist ein Umlagesystem (i.P. also gar nicht schlecht bzw. sogar sehr gut)

    Wenn also:
    - ALLE (ohne Ausnahmen) +
    - Prozentual und progressiv steigend von ihrem GESAMTEN Einkommen
    wirklich einzahlen würden
    - nebenbei keinerlei privilegierte Ausnahmen (Beamte, Bemessungs- oder Kappungsgrenzen etc.) auf Dauer bestehen blieben
    und
    - diese Rentenkasse nicht auch noch zur "Zwischen"finanzierung anderer Ressorts missbraucht würde
    wäre das System relativ stabil und würde je nach wirtschaftlicher Konjunktur auch immer angemessen auszahlen können.
    Die Altersgrenze würde dabei ebenso wie die Auszahlungshöhe je nach Konjunkturlage halt "angepasst" schwanken.

    liegt ein Problem also u.a. im mangelhaften System der Einzahler
    (da seit ihr in der Schwyz ja schon weiter, freefloating :) )

    Allerdings sind Bildung, Weiter- oder Ausbildung, aber bitte auch inkl. der Übernahme eines größeren Prozentsatzes der eigenen "Lehrlinge",
    sowie
    eine Personen- und Leistung- bezogene Betreuung durch regionale Betreuer (aber bitte OHNE Kopf- bzw. Sklavenpauschalen für Leistungsfremde ;) )
    zugegeben auch wichtige Voraussetzungen für einen funktionierenden "Arbeits- und Rentenmarkt".

    Last but not least ist aber seit einigen Jahrzehnten auch eine rigide (Be)Steuerung von Kapitalströmen (inkl. der Bevorzugeng von Kapitalinvestitionen) inzwischen genauso wichtig ;)

    Denn wenn Spekulation für die mittleren und untersten Chargen des Arbeitsmarktes letztlich alle (scheinbaren) "Lohnsteigerungen" (weltweit) effektiv auffressen
    so dass man inzwischen sogar schon von kontinuierlichen Lohnsenkungen bei 2/3 der arbeitenden Bevölkerung sprechen kann,
    dann liegt im grundsätzlichen globalen Wirtschaftssystem eben ein immer noch bewusst verschwiegener (und bewusst weiterhin tolerierter) Fehler ;)

    Das höchstens ein Drittel der westlichen (weltweit vmtl. noch weniger) Arbeitnehmer ihren (effektiven)Status hält und davon wiederum nur die Hälfte ein wenig und die andere Hälfte exorbitant profitiert, steht wiederum auf einem anderen Blatt.

    Mit "Verdienst bzw. "Verdienen" hat das alles allerdings kaum noch etwas zu tun :D
    Mit Neid....vielleicht bei Einigen, die eh nicht mehr weiter wissen, wie es morgen weiter ... :(
    Ansonsten, auch wenn schon älter (verlinkt), kann man hier dazu auch hier (etwas) "schlauer" werden ;) (Siehe dort auch "related" links!)
    ZAPP - Arbeitgeber(-lobbyies) finanzieren journalistische Inhalte
    Verdeckte Lobbyarbeit als Manipulation zum Nutzen von Politik und Wirtschaft - ZAPP
    Was hat die Politik mit uns vor (teils deckungsgleich mit Beitrag 1)
    Wie korrupt ist .... z.B. Westerw** - Frontal 21 (allen ach so fleißigen Steuerzahlern gewidmet)
    Und zum Thema Bildung....auch keine leichte Kost *bg*
    Georg Schramm - Volksverblödung

    Von daher sollten auch so einige hier,
    die sich anscheinend auf nichts anderes als hohle (Pseudo-)Neiddebatten verstehen :D
    hierzu entweder fundiert(er) wirtschaftswissenschaftlich erwidern,
    oder eben ...vllt. den *Nuhr* beherzigen ;)

    muesli

    PS
    Das ganz nebenbei von den immer wieder verschrieenen Sozialausgaben (BRD) ca. 20-25% in die Verwaltung, nochmals 30% in indirekte Subventionen von "Arbeitgebern" für deren unterbezahlte, direkte "Arbeitnehmer", für Kurzarbeitszuschüsse oder eben an Sklavenhalter-GmbH's a la "Zeitarbeitsfirmen" vom "Steuerzahler" aufgebracht werden (und folglich also weniger als 50% wirklich und effektiv an Hilfsbedürftige ausbezahlt werden)
    ist für gewisse Leute anscheinend kein Grund sich zu echauffieren, gelle ;)
    Dabei reden wir hier von Summen jenseits der 50 Milliarden ^^

    PPS
    Ähm, Mc Kilroy ;), du kennst also Inhalte meiner langjährigen Einkommenssituation, bist auch über meinen Lebensstandard und sogar über meine Zufriedenheit und Lebenseinstellung umfassend informiert? ;) Sollte mich eher wundern bei deinem Tenor hier ;)

    Nebenbei noch dazu (zum wievielten Male eigentlich?) bemerkt :)
    Ich habe absolut kein Problem damit, dass es Menschen "gut geht" (wobei dieses "gut gehen" noch genauer zu definieren wäre),
    allerdings einiges dagegen, wenn dieses "gut gehen lassen" auf Kosten Anderer - regional, national oder eben global gesehen - beruht.
    Das ist nämlich nichts anderes als scheinheiliges (und stillschweigendes) Profitieren einer verdeckten Sklavenhaltermentalität ;)
    Lies dir dazu doch auch einmal gewisse (bis zu 150-200 Jahre alte) "politische und gesellschaftliche" "Grundsatzreden" oder besser Rechtfertigungen gewisser Südstaatler vor dem amerikanischen Bürgerkrieg durch.
    Sie ähneln deinem Grundtenor hier nur zu frappierend :trost:
    Ich habe allerdings im Leben und von der Welt genug gesehen und erlebt (vmtl. auch mehr als viele andere) um sowohl gewissen Verlockungen und Schweigegeldern zu widerstehen und mich "lediglich" mit einem eh noch viel zu hoch bemessenem Salär eines vergleichsweise deutschen "Mittelständlers" zufrieden zu geben.
    Und Ja ;)
    mit einer gewissen gesteigerten Skrupellosigkeit hätte ich mich vmtl. schon vor mehr als 10-15 Jahren "zur Ruhe" setzen können,
    allerdings habe ich mir stattdessen den Luxus eines Gewissens erlaubt ;)
    Diese (auch finanzielle) "Freiheit" habe ich mir anstelle von anderem, wie z.B. auch Neidgefühlen, einfach mal gegönnt ;)
    Cui bono? et ... Quis custodiet ipsos custodes?
    frei übersetzt: Wem nützt es? und ... Wer kontrolliert die Kontrolleure?

    Seit Sommer 2013 seltener online!

    Dieser Beitrag wurde bereits 17 mal editiert, zuletzt von muesli () aus folgendem Grund: edit & links

  • Die Bundesregierung hat eingeräumt, dass Arbeitnehmer einen Stundenlohn von über zehn Euro brauchen, um im Alter nicht in die Armutsfalle zu geraten. Auf eine Frage von Linksparteichef Klaus Ernst bestätigte das Arbeitsministerium, dass knapp 29 Entgeltpunkte nötig seien, um eine Rente in Höhe der Grundsicherung im Alter von 684 Euro monatlich zu erhalten.
    "Um dies bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 38,5 Stunden über 45 Jahre versicherungspflichtiger Beschäftigung hinweg zu erreichen, wäre rechnerisch ein Stundenlohn von rund zehn Euro erforderlich", heißt es in der Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Hans-Joachim Fuchtel.

    Eine zusätzliche Altersvorsorge sei dabei aber nicht berücksichtigt, heißt es in der Antwort der Regierung weiter. Mit ihr könne eine "deutlich höhere Gesamtversorgung" erzielt werden. Als Beispiel nennt Staatssekretär Fuchtel einen Riester-Vertrag zur privaten Altersvorsorge. Dazu erklärte ein Sprecher der Linken, es sei fraglich, ob jemand mit einem Nettolohn von nicht einmal 1200 Euro die mehr als 50 Euro für die Riester-Rente wirklich erübrigen könne.
    Beim gegenwärtigen Lohnniveau bekommt nach Angaben von Linksparteichef Ernst inzwischen jeder fünfte Vollzeitbeschäftigte im Alter nicht mehr als 684 Euro monatlich und ist damit von Altersarmut bedroht...
    Diskussion um Mindestrente: Bei Stundenlohn unter zehn Euro droht Altersarmut | RP ONLINE

    Immerhin sind diese 684 € Rente erarbeitet, es wurde also dafür monatlich bezahlt. Das kann nicht das Rentensystem belasten.
    Allerdings ist es klar das dieser Arbeiter kein Geld für eine Eigentumswohnung ausgeben wird... keine Bank wird ihm etwas geben.
    Das wiederum bedeutet das er Miete bezahlen wird oder im Fernsehkarton wohnen muß. Das der Staat dann einem Gelder bezahlen wird, damit er überleben kann ist zumindest nicht die Schuld des Arbeiters und auch nicht meine Schuld...

    Das ist auch nicht die Schuld eines "Schmarotzers", weil die Summe die der Arbeiter eingezahlt hat, nicht mal für sich selbst ausreicht und schon gar nicht das etwas davon abgezweigt werden könnte, welches an andere verteilt werden könnte.

    Der Mensch der nie gearbeitet hat bezieht auch keine Rente... dieser bekommt das Geld aus anderen Töpfen.
    Das BGE scheint die einzige Lösung zu sein die sicher stellt das die Last auf alle Schultern verteilt wird und die Leistung auch auf alle verteilt wird.

    Ich wäre sogar dafür das Menschen mit viel Vermögen in die sozialen Systeme Einbezahlen müßen, aber nichts bekommen weil sie es nicht benötigen... sie sind stark genug um es allein zu Schultern. Das käme aber einer Enteignung durch den Staat gleich... so was ist nicht erlaubt.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Carmen ()

  • ich habe mich seit meiner Lehre mit 3 Rentenversicherungen incl Riester abgedeckt,damit ich nicht mit 70 jahren aufm bau rumkriechen muss..ist zwar im monat immer viel abzugeben,jedoch brauch ich das geld für später,denn ich denke dass ich keine rente mehr bekomme,hast 40 jahre hundert tausende eigezahlt und beim rentenantritt,ääätsch die kasse ist leer,bekommst nix.....
    aber unsere politiker die 4 jahre im amt sind,den steht eine Rente zu lebenslang,die kassieren locker 5000,-eu im monat..
    Vermahnung wegen Doppelpost!! löl
  • muesli schrieb:

    PPS
    Ähm, Mc Kilroy ;), du kennst also Inhalte meiner langjährigen Einkommenssituation, bist auch über meinen Lebensstandard und sogar über meine Zufriedenheit und Lebenseinstellung umfassend informiert? ;) Sollte mich eher wundern bei deinem Tenor hier ;)


    Tja, aus den vielen postings kann man sich schon ein gutes Bild von einigen Leuten hier machen, auch wenn mancher, wie du, es nicht wahrhaben will.

    Ich habe absolut kein Problem damit, dass es Menschen "gut geht"


    Scheinbar doch. Denn es kommt ja sofort das "aber".


    Man sieht hier deutlich, wer auf welcher Seite steht.


    Wie ich schon oben gesagt habe:

    Die einen machen was aus ihrem Leben und die anderen nicht und um sich ihr eigenes Versagen nicht eingestehen zu müssen, jammern sie rum und geben den anderen und dem Staat die Schuld.

    Aber da es viele Leute in der gleichen Situation schaffen, ihr Leben positiv zu gestalten, ist wohl klar, an wem es liegt.


    Einfach mal den Tatsachen ins Auge sehen. ;)


    PS

    Und ein grundlegendes Problem unserer Gesellschaft ist, dass diese faulen Jammerlappen immer weniger als das angesehen, was sie sind: faule Jammerlappen. Deshalb nehmen sie an Anzahl immer mehr zu und sind nicht bestrebt, was zu ändern.


    seatman schrieb:

    aber unsere politiker die 4 jahre im amt sind,den steht eine Rente zu lebenslang,die kassieren locker 5000,-eu im monat..


    :depp: :depp:

    Wer keine Ahnung hat, der schweige!

    Seit 2008 erhält ein Abgeordneter nach dem Ausscheiden aus dem Parlament für jedes Jahr seiner Mitgliedschaft im Bundestag eine Altersentschädigung in Höhe von 2,5 Prozent der monatlichen Diäten. Maximal können Abgeordnete eine Altersversorgung von 67, 5 Prozent ihres „Gehalts“ als Ruhegeld erhalten. Dafür müssen sie allerdings 27 Jahre Mitglied des Deutschen Bundestags sein. Einen Beitrag für diese Altersversorgung müssen die Abgeordneten nicht zahlen. Die Altersbezüge der Abgeordneten sind voll steuerpflichtig.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von McKilroy ()

  • "Einfach mal den Tatsachen ins Auge sehen"
    McKilroy... tut mir wirklich leid für dich !... aber der Thread dreht sich nicht um
    positive oder negative Lebensgestaltung... auch nicht um Jammerlappen versus
    In-die-Hände-Spucker !
    Nach deiner Definition sind die Geringverdiener an ihrer finanziellen Misere selbst schuld !
    (hätten sie mal besser in der Schule aufgepasst)
  • Die Aussage der Wirtschaftsweisen resultieren aus purer Mathematik. Das sind keine Prognosen, sondern Fakten! Die Kinder, die in 20 Jahren die Renten erwirtschaften sollen, sind nicht geboren worden. Daran könnte auch ein jetziger Babyboom nichts mehr ändern. Jetzt geht es nur noch um die Frage: Was machen wir denn jetzt? Weiter wie bisher funktioniert nicht. Höhere Abgaben gehen auch nicht - höchstens indirekt. Indirekt heißt, späteres Renteneintrittsalter und damit längere Einzahlphase kombiniert mit kürzerer Auszahlphase. Das Problem der Altersarbeitslosigkeit reduziert den Effekt, aber es bleibt trotzdem was hängen. Darüber hinaus muss klar sein, dass man auch selbst für sich sorgen muss. Aus der "Vollpension" wird sozusagen nur noch eine "Halbpension".
    Wenn man in der Geschichte zurückblickt, hat es auch hier in Deutschland schon immer breite Bevölkerungsschichten gegeben, die arm waren - besonders im Alter. Früher hat man "geklebt". Das heißt, man hat auf sein persönliches Rentenkonto freiwillig etwas eingezahlt. Wer das machte, bekam später mehr. Ich habe den Eindruck, dass diese Zusammenhänge heute immer mehr in den Hintergrund treten. Wo soll denn all das Geld herkommen, das da erwartet wird?
    Noch eine Anmerkung zum Pflegefall: Ein Monat Pflegeheim mit Pflegestufe II kosten in etwa 3.000.- € im Monat. Da kommen noch alle persönlichen Ausgaben dazu. Die Pflegeversicherung zahlt davon 1.279 €. Mal abgesehen davon, dass bei vielen die Rente für die Differenz nicht reicht frage ich mich, wann die Pflegeversicherung pleite geht". Was da monatlich eingezahlt wird kann doch in Zukunft überhaupt nicht reichen.

    Ich für meinen Teil verscheuche die düsteren Gedanken und tröste mich damit, dass ich monatlich weniger Geld ausgebe als ich könnte. Ein ordentliches Sümmchen geht in den persönlichen Sparstrumpf/Immobilie. Da habe nur ich Zugriff drauf und nicht irgendeine Versicherung oder so.
  • Ja Sabine M warum heißen dann die "Prognosen" nicht "Fakten" ?
    Deine sogenannte "pure Mathematik" kann notgedrungen keine Einkommensumverteilung miteinrechnen.
    Wir müssen uns schon entscheiden :
    wollen wir eine weitergehende Amerikanisiierung unserer Gesellschaft zu einem Zeitpunkt
    in dem ein amerikanicher Präsident Teile des europäisschen Krankenkassensystems übernimmt ?
    Wollen wir noch mehr Deregulierung, die uns sowas wie die letzte Finanzkrise beschert hat ?
    Oder wollen wir eine solidarische Gesellschaft ?
    Das ist nicht Mathematik sondern Politik.
  • @ Sabine_M
    Ja, wohl dem, der sich eine persönliche (vorherige) Absicherung in Form eines Portfolio von
    einer gesetzlichen wie bestenfalls noch einer privaten Altersversicherung, Immobilien oder auch sonstiges Vermögen (rechtzeitig) leisten kann

    Allerdings, wie du schon richtig bemerkst ;),
    bedarf es dazu eines erklecklichen Überschusses vom monatlichen bzw. jährlichen Einkommens von ca. min. 5-15%.
    und je nachdem, welchen "Standard" man zukünftig erhalten will, auch durchaus wesentlich mehr ....
    Das können sich derzeit (bzw. die letzten 10-20 Jahre) auf Grund der Entwicklung der Nettoeinkommen aber aller höchstens 60-65% der Bundesbürger maximal "leisten".
    Kommen zusätzliche Belastungen, wie Arbeitslosigkeit/Krankheit/Berufunfähigkeit etc.pp.) noch hinzu,
    verändert dies die Sach- und Berechnungsgrundlage ganz erheblich.

    Von daher sind in den letzten Jahren - gemessen am vorherigen Durchschnittseinkommen auch höchstens 35-40% im Alter zumindest gleich- und wesentlich weniger gar besser gestellt ;)

    Auch die Gesamteinkünfte der gesetzlichen Rentenkasse,
    während private Versicherer eben dem "freien Markt" unterliegen ;),
    variieren ja je nach gesetzlichen Rahmenrichtlinien und Wirtschaftslage.

    Nochmals,
    die "Prognosen" der Wrtschaftsweisen sind NUR unter bestimmten, bisher (nur bedingt klar) politisch definierten Prämissen
    und selbst mit allen Unwägbarkeiten der Spekulation über zukünftige Entwicklungen eben nur eingeschränkt richtig.
    Und da die Politik bisher NICHT bereit ist,
    diese Prämissen einmal offen und kritisch auf den Prüfstand zu stellen
    und außerdem auch zusätzlich absehbare Risiken, wie z.B. Wirtschaftskrisen, Inflation oder auch Zusatzkosten z.B. durch Klimaveränderungen zu benennen,
    bleiben "Vorhersagen" solcher Art lediglich Makulatur und oft eben auch 'Spökenkiekereien'.
    Übrigens :D
    Mit "reiner" Mathematik haben dabei lediglich diverse Statistiken, die solchen "Untersuchungen" oder Prognosen (also Vorhersagen) zumeist zu Grunde liegen,
    neben abschließenden, summierenden "Berechnungen", zu tun.

    Zudem ;)
    solange prozentuale Anteile des BIP eher zur Subventionierung (über das AGB2) von Arbeitsplätzen und zu Gunsten weniger Profiteure ausgegeben wird (siehe : Mindestlohn, Einzahlungsmodalitäten zum Rentensystem etc.pp.)
    wird dieses Geld auch später in der Umlage des Rentensystems fehlen ;)

    Die vorherige (Eigentums)Verteilung ist hier, wie stoppel ganz richtig bemerkt, das eigentliche Problem.
    Die sich daraus ergebenen späteren Defizite (in der Rentenkasse) sind lediglich die auch (jetzt schon) mathematisch voraus zu berechnende Konsequenz. :D

    @ seatman & Mc Kilroy ;)
    Wenn hier schon (auch) über Mindestpensionen von Abgeordneten geschrieben wird,
    dann aber doch bitte auch mit konkreten Fakten (auch in der Gegenrede),
    die übrigens relativ leicht nach recherchiert werden könnten.
    Und ...
    Bitte immer auch an die hier erwünschte Tonart des Diskussionsstils (neben Fakten/Zitaten) denken ;)

    Altersbezüge (Abgeordnete des Bundestages) schrieb:



    Die Abgeordneten erhalten auch eine Altersentschädigung: Sie wird erst nach der Ableistung von zwei vollen Legislaturperioden (derzeit 2 × 4 Jahre) vom Bundestag bezahlt. Anderenfalls werden die Abgeordneten in der Rentenversicherung nachversichert oder erhalten einen gleichwertigen Betrag unter Verzicht auf Rentenleistungen für die Zeit ihres Mandats in einer Summe.

    Derzeit beträgt die monatliche Mindestpension 1.682 Euro; der Betrag steigt mit längerer Zugehörigkeit und erreicht nach 23 Jahren Bundestagszugehörigkeit ihren Höchstanspruch: 4.836 Euro. Nach dem 18. Mandatsjahr sinkt das Pensionseintrittsalter auf 55 Jahre. Die Altersentschädigung ist voll zu versteuern. Nach zwölf Jahren im Bundestag erhält ein ehemaliger Abgeordneter heute 36 Prozent der Abgeordnetenentschädigung.
    Erhalten Politiker aus mehreren Quellen Zahlungen, so werden diese in der Regel nach einem bestimmten Schlüssel aufeinander angerechnet.

    Ab dem 1. Januar 2008 treten Neuregelungen in Kraft. Während bisher die Altersentschädigung je Jahr der Mitgliedschaft um drei Prozent der Diäten stieg, so steigt er künftig nur um 2,5 Prozent [Eigenbemerkung: quasi als Inflationsausgleich]. Der Höchstsatz der Altersentschädigung wird dann erst nach 27 Jahren und nicht wie bisher bereits nach 23 Mandatsjahren erreicht. Allerdings soll "nach dem Konzept der lückenfüllenden Teilversorgung" ein Versorgungsanspruch bereits nach dem ersten Jahr der Bundestagsmitgliedschaft entstehen.
    [...]

    [persönliche Bemerkung:]Siehe dazu aber auch: Übergangsgelder, Nebentätigkeiten, Funktionsbezüge sowie diverse Pauschalen und Erstattungen
    Quelle:
    Abgeordnetenentschädigung
    Cui bono? et ... Quis custodiet ipsos custodes?
    frei übersetzt: Wem nützt es? und ... Wer kontrolliert die Kontrolleure?

    Seit Sommer 2013 seltener online!

    Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von muesli () aus folgendem Grund: Hervorhebungen

  • muesli schrieb:

    @ seatman & Mc Kilroy ;)
    Wenn hier schon (auch) über Mindestpensionen von Abgeordneten geschrieben wird,
    dann aber doch bitte auch mit konkreten Fakten (auch in der Gegenrede),
    die übrigens relativ leicht nach recherchiert werden könnten.
    Und ...


    muesli, bist du wirklich so oder tust du nur so????

    Hier mein HInweis:

    Seit 2008 erhält ein Abgeordneter nach dem Ausscheiden aus dem Parlament für jedes Jahr seiner Mitgliedschaft im Bundestag eine Altersentschädigung in Höhe von 2,5 Prozent der monatlichen Diäten. Maximal können Abgeordnete eine Altersversorgung von 67, 5 Prozent ihres „Gehalts“ als Ruhegeld erhalten. Dafür müssen sie allerdings 27 Jahre Mitglied des Deutschen Bundestags sein. Einen Beitrag für diese Altersversorgung müssen die Abgeordneten nicht zahlen. Die Altersbezüge der Abgeordneten sind voll steuerpflichtig.



    Hier dein Hinweis (Auszug):

    Ab dem 1. Januar 2008 treten Neuregelungen in Kraft. Während bisher die Altersentschädigung je Jahr der Mitgliedschaft um drei Prozent der Diäten stieg, so steigt er künftig nur um 2,5 Prozent [Eigenbemerkung: quasi als Inflationsausgleich]. Der Höchstsatz der Altersentschädigung wird dann erst nach 27 Jahren und nicht wie bisher bereits nach 23 Mandatsjahren erreicht. Allerdings soll "nach dem Konzept der lückenfüllenden Teilversorgung" ein Versorgungsanspruch bereits nach dem ersten Jahr der Bundestagsmitgliedschaft entstehen.


    Was soll also das: dann aber doch bitte auch mit konkreten Fakten (auch in der Gegenrede),
    die übrigens relativ leicht nach recherchiert werden könnten.


    Aber das ist halt deine "...." Art. ;)


    stoppel schrieb:

    Nach deiner Definition sind die Geringverdiener an ihrer finanziellen Misere selbst schuld !


    Schön, dass du es verstanden hast.

    Ein Großteil der Geringverdiener und auch der "Gar-nicht Verdiener" sind es selber schuld.

    Und die anderen Personen, die nicht selber für ihren Lebensunterhalt sorgen können, leiden unter diesen Leuten, weil auf diese Weise die zur Verfügung stehenden Mittel anders verteilt werden müssen als es möglich wäre.
  • Stimmt, McKilroy. Was wird doch die Friseuse Friseuse, wo sie doch genau weiß, daß sie als Unternehmerin wesentlich mehr verdienen kann. :D

    Und erst der 'ehrliche' Maurer, der gar auf Schwarzarbeit verzichtet, obwohl ihm das Geld zuhause fehlt.

    Werden wir doch alle einfach 'Gutverdiener', und schon sind alle Probleme gelöst. Schade nur, daß die Reichen dann plötzlich nicht mehr reich sind, beruht ihr Reichtum doch genau darauf, daß andere es nicht sind.

    Wenn ich deine Sprüche so lese, mein lieber McKilroy, dann gewinne ich den Eindruck, wird leben in einer Art Paradies. Man muß nur etwas wollen - und schwupp ist man Milliardär. Ein klein wenig mehr Ehrgeiz und schon haben wir in Deutschland 80 Millionen Milliardäre. (Das ist ja fast wie in den Zwanziger Jahren, da gab es ganz plötzlich auch viele davon.)

    Warum haben wir eigentlich eine Demokratie und ein Rechtssystem statt des einfachen Faustrechts, das da heisst 'die Welt gehört den Tüchtigen'? Manchester-Liberalismus oder besser noch Feudalismus? Drehen wir das Rad der Geschichte doch einfach wieder zurück, schaffen alle Sozialleistungen ab und versinken wieder in der Barbarei.

    Von dir kann man wirklich etwas lernen.

    Nachtrag @joungster: Noch nicht ganz. Aber wir sind auf dem besten Weg dahin.
    Aktuell zum 70. Jahrestag:
    Auschwitz war sicher nur die Folge berechtigter Ängste gegen die Juden.
    Damals war es die Verjudung, heute ist es die Islamisierung, welche uns Angst macht.
    Eigentlich müssten sich diese Leute bei uns dafür entschuldigen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Konradin () aus folgendem Grund: Nachtrag

  • Konradin schrieb:

    Drehen wir das Rad der Geschichte doch einfach wieder zurück, schaffen alle Sozialleistungen ab und versinken wieder in der Barbarei.


    Da unsere hiesigen Mods Kurzbeiträge ja gnadenlos weg hauen :D, antworte ich doch auch mal auf joungster's Kurzstatement a la (sinngemäß)
    Sind die Sozialleistungen nicht schon längst weitgehend abgeschafft...

    Ja, wir sind auf dem allerbesten Weg eine vermehrt entsolidarisierte Gesellschaft zu werden.
    Sozialleistungen sinken permanent bei Gering- und Normalverdiener,
    während sie bei gut Verdienenden allerdings sogar noch steigen.

    D.h., die gesellschaftlichen Hilfsangebote (denn das sind Sozialleistungen) werden zumindest verkompliziert (insofern nehmen sie auch ab) oder gar direkt reduziert. Und das bei einem faktisch fortwährenden steigenden Bruttoinlandsprodukt.

    Und wo landet dieser steigende "Mehrwert"?

    Denn die Differenzen z.B. des Bruttonationaleinkommens zum persönlichen Einkommen bzw. zu Geringverdienern kann man sich anhand von offiziellen Tabellen (hier 2009) ja leicht "ausrechnen" ;)
    Bruttonationaleinkommen
    International liegen wir bei BIP und BNE auf Platz 18 bzw. 15. (40T$/27,7T€ bzw. 42T$/29T€)
    Sieht man sich das Ganze aber Kaufkraft bereinigt an, landet allein wir auf Rang 21 (34T$/23.500,- €)
    Wo fließen also die Differenzen hin?
    und fallen gewisse Diskrepanzen vor allem zur letzten (Euro)Zahl auf? ;)
    Danach verdiente jeder Deutsche pro Kopf netto im Schnitt 2000€ pro Monat.
    Toll :D
    Schade eigentlich nur, dass dies alles mit der sozialen Wirklichkeit kollidiert :rolleyes:

    Und Unternehmenslobbys wie die deutsche "Initiative Neue soziale Marktwirtschaft"
    (siehe auch Links #54, wie z.B.: YouTube - ‪ZAPP - Arbeitgeber finanzieren journalistische Inhalte‬‏ )
    erreichen ja vermehrt auch ihr Ziel, indem sie mit verfälschenden Medienkampagnen von Ursachen (und Verantwortungen) ablenken
    und dem Manchester-Liberalismus erneut (nach Thatcher) immer verstärkter (mit eingekauften, scheinbar "unabhängigen" "Wirtschaftsweisen") das Wort reden.
    Den Erfolg sieht man ja auch hier im thread bei Einzelnen.

    Derjenige, der/die es (gerade noch so) geschafft hat,
    entweder bildungsmäßig und/oder karrieremäßig auf den zunehmend rasenden "Karrierezug" auf zu springen, ist halt (noch) fein raus,
    macht sich aber zumeist kaum Gedanken darüber,
    wie die zukünftige Entwicklung weiter geht.
    (Der Mensch denkt eben meist in gedanklichen Kurzstrecken ;) )
    Denn wenn das soziale Umfeld verslumt und gesellschaftliche Verantwortung wie Kontrolle zunehmend an Stellenwert verliert,
    sind weiteren Rendite orientierten Egoismen Tür und Tor geöffnet.

    Ob wie hier bzgl. der Pension/Rente,
    oder sozialstaatlichen Aufgaben
    die u.a. auch das Gesundheitswesen, das Rechtswesen, aber auch die Medienlandschaft inklusive Grundrechten der freien Persönlichkeitsentfaltung und der Meinungsfreiheit betreffen,
    überall wird manipulativ an den Stellschrauben gedreht.

    Wer die Profiteure sind, lässt sich einfachst am Nettoeinkommen in Relation zum BIP errechnen - kurzum die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich sogar nicht mehr nur linear, sondern sogar exponentiell.

    Aber derartige Wirtschaftsmathematik wird ja gerne immer öfter hohl geredet oder sogar herab würdigend missbraucht.

    TOLL
    (je nach Wortbedeutung ;): bemerkenswert (gut)
    oder aber ver-rückt, wahnsinnig)


    muesli
    Cui bono? et ... Quis custodiet ipsos custodes?
    frei übersetzt: Wem nützt es? und ... Wer kontrolliert die Kontrolleure?

    Seit Sommer 2013 seltener online!

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  • McKilroy schrieb:

    stoppel schrieb:


    Nach deiner Definition sind die Geringverdiener an ihrer finanziellen Misere selbst schuld !


    Ein Großteil der Geringverdiener und auch der "Gar-nicht Verdiener" sind es selber schuld.

    Ohhh McKilroy, jetzt bin ich aber entsetzt von deiner Einstellung!!!! Ich hatte dich ganz anders eingeschätzt!!!

    Schon mal daran gedacht, das viele von Zuhause nicht die Möglichkeiten hatten zu Studieren, oder einfach nicht genug Intelligenz dafür haben, oder das sie obwohl sie eine Relativ gute Ausbildung hatten nach einer Kündigung nur noch eine Arbeitsstelle in einer Leihfirma oder Zeitverträge bekommen haben. Wie viele Firmen haben in Deutschland ihre Produktion ins Ausland verlegt, das anschließend Tausende Gut Ausgebildete Angestellten nie mehr ein Bein auf die Erde bekommen haben.
    Du machst es dir zu einfach, zu einer guten Ausbildung und einer anschließenden guten Arbeitsstelle gehört auch immer eine Portion Glück. Es gibt auch sehr viele Akademiker in Deutschland die nie ein vernünftiges Bein auf die Erde bekommen haben.

    Meik :cool:
    Geben ist besser als nehmen!!!
  • Konradin schrieb:

    Ich finde es ganzschön unverschämt von dir, Langzeitarbeistlose pauschal als Sozialschmarotzer zu bezeichnen. Hoffe inständig, daß du niemals einer von ihnen wirst. Aber was nicht ist, das kann ja noch werden... :)



    Ich möchte dir gerne erklären, warum ich die * Langzeitarbeitslose * als * Sozialschmarotzer * abstemple und das sind keine Vorurteile, die du gerne nennst.

    Wenn ich schon höre, das ein Hartz IV Empfänger,... nehmen wir mal an,... schon ca. 5 jahre Arbeitslos ist, dann ist er für mich ein Sozialschmarotzer, weil dieser sich nicht bemüht hat, irgendeine Arbeit zu suchen, bzw. zu finden.

    Denn wenn man in 5 Jahren keine Arbeitstelle findet, dann findet man sein ganzes Leben keins und das hat mit diese Gründe zu tun.

    1.) Zu Schwer
    2.) zu Dreckig
    3.) zu Beschähment
    4.) zu weit entfernt
    5.) zu wenig Kohle

    usw....usw... Ausreden gibt es genug

    Und wenn man im TV die Berichte über die Arbeitslosen sieht, die Stellen angeboten bekommen, aber viel zu schade für jede Arbeit sind, dann erkläre mir mal, liebe (r) @Konradin, wie man solche Leute sonst nennen sollte?

    Ein krasses Beispiel möchte ich dir gerne nennen, das vor ca. 2,5 Monaten im RTL zu sehen war.

    Eine Fensterputzfirma suchte ca. 50 Mitarbeiter und der Chef SELBST, stand vorm Arbeitsamt und hatte sogar ein Schild bei sich gehabt, wo zu lesen war, das er Mitarbeiter sucht und was glaubst du, was die lieben Arbeitslosen reagiert haben???.....
    Sie sind an ihm vorbei gegangen, als wäre er Luft....einer hat sich gemeldet...tja, nur gemeldet, gekommen ist er nicht mehr....denn er hatte vorher schon gesagt...*...mit diesen Arbeitslosengeld komme ich gut aus..*


    So, nun erwartet der Staat vom mir, das ich bis 70 Arbeite, nur, damit solche Leute bis an ihr lebensende von mir Leben können UND...und damit mir der Staat dann sagt, wenn ich mit 70 in Pension gehen will.....* nö nö mein Lieber...wir haben kein Geld für dich, die anderen haben alles aufgebraucht, du kannst erst vieleicht mit 75 gehen....*


    Henry277 schrieb:

    Kannst du verstehen was ich dir sage? Wenn es genug Jobs geben würde, dann könnte man das vielleicht so machen wie du dir das ausgedacht hast. Da es diese aber gar nicht gibt, kannst du dir Strafen ausdenken so viele du willst, Arbeit gibt es deswegen noch lange keine.



    Jetzt sage ich dir mal was....JOBS gibt es genug, aber wie oben schon beschrieben, sucht jeder eine Ausrede, NUR damit derjenige nicht Arbeiten gehen muss. Not macht erfinderisch und deshalb verletzten auch sie sich selber, wie eben MEIN Nachbar !
    Der ist nicht mal 35 , hat vielleicht nicht mal 5 jahre gearbeitet und versucht mit allen Mittel zur Frühpension zu kommen....und warum , WEIL er nicht mehr arbeiten will....

    Viele meinen, jeder bekommt sofort seinen Traumjob, wenn er aus der Schule ist und wenn er sie nicht bekommt, dann leben sie halt derweil vom Staat, bis sie ihren traumjob bekommen.
    Aber anstatt, derweil eine andere Arbeit anzunehmen und nebenbei, seinen Traumjob zu suchen, fällt keinem ein...warum auch....!

    @Carmen, @kondradin und @Müsli ( besonders ihr ) und den anderen hier, möchte ich euch einmal was sagen...

    Für euch, mag das nur ein Stammtischgerede oder Geschwätz sein...ABER wer will schon gerne die WAHRHEIT SEHEN, bzw. HÖREN ?...
    Man könnte meinen, gerade ihr drei,... versteckt euch vor der Wahrheit und wollt uns irgendwelche Märchen aufschwatzen, von wegen, es gäbe zuwenig Jobs oder Lehrstellen.
    Ihr wollt einfach nicht akzeptieren, was andere euch zu erklären versuchen, wie es tatsächlich in der realen Welt aussieht und deshalb erklärt ihr uns ( auch mich ) für nicht zurechnungsfähig.
    Darum kommt es mir vor, ihr verdeidigt und beschützt mit aller härte das Problem....


    F40
  • @FerrariF40
    "deshalb erklärt ihr uns ( auch mich ) für nicht zurechnungsfähig"

    Niemand hat die Absicht dir persönlich irgendetwas zu unterstellen !
    Nur versuchst du mit einem kleinen Teil der "Arbeitslosen"
    (Sozialhilfeempfänger gibt es ja nicht mehr)
    die Massenarbeitslosigkeit selbt zu erklären; und das geht einfach
    aus leicht verständlichen logischen Gründen "in die Hose".
  • Wenn man genau überlegt, soll doch überhaupt niemand bis 67 arbeiten, ist ja
    auch mit ehrlicher Arbeit Z.B Bau, Krankenschwester, Stahlarbeiter, Schichtarbeit, usw. nicht zu schaffen. Wir sollen doch nach wie vor mit 60 oder 61 in Rente gehen, halt dann mit 30- 40% Abschlag.
    Melde sich doch mal Einer mit 60 bei der ARGE und sucht einen Job, die lachen Ihn doch aus!
  • Wenn man genau überlegt haben die Deutschen über 5 Billionen € angespart. 2,5 Billionen € sind im Besitz von ca. 800 Menschen... die restlichen von den 80 Mio Einwohnern (incl. Babys :hy: ) haben dann noch die andere Hälfte auf der hohen Kante.

    Ich Du und alle anderen bezahlen an den Staat. Es sollte also keine Perversität sein wenn von diesem Geld soviel zurückgeht wie es nötig ist. Viele bezahlen in einen Topf, ich mehr wie mein Nachbar und der mehr als sein Bruder der Penner ist... jeder eben so wie er kann.

    Aus diesem Topf wird verteilt. Dem Millionär wird der fette Benz bezahlt weil er ihn steuerlich geltend macht, würde er es nicht tun müßte er mehr Steuern bezahlen. Dem Arbeitssuchenden wird es ermöglicht weiterhin nicht im Fernsehkarton wohnen zu müßen und etwas zum Essen zu haben, dazu bekommt er Arbeitslosengeld oder Hartz4 uä....

    Die Rente wird bezahlt weil jemand einbezahlt hat. Die EX DDR'ler haben nichts in unser System einbezahlt und bekommen trotzdem eine Rente.
    Den Gegenwert dieser Zusammenführung (Infrastruktur, Immobilien) hat der deutsche Staat so aufgeteilt, dass die Privatier's die Firmen und Gebäude bekamen mit denen man was anfangen konnte und das zu einem Spottpreis der einem die Schamesröte ins Gesicht treiben müßte... Der Staat hat das Marode behalten, das Kosten verursacht. Durch dieses hinterher schmeißen von Werten verlor das deutsche Volk an Kapital... andere machten fetten Reibach!

    Dies ist zum Prinzip geworden. Die Stromerzeugung wurde zum Spottpreis privatisiert, das was richtig Geld kostet wurde beim Staat belassen. Die Post, das Fernmeldeamt folgten nach dem selben Rezept. Die Bahn und die Strassen werden folgen und wir schreiben, schon jetzt, 2 Billionen € Schulden ins Papier....

    Der Staat übernimmt die Kosten :hy:für die privatisieren:hy: Kraftwerke ...:hy: ...und dann reden wir um ein paar Langzeitarbeitslose, als ob man diese nur erschießen müßte und schon wäre in Deutschland binnen weniger Jahre alles im Lot und die Schulden wären weg und der Rentner könnte in Saus und Braus leben...

    Nein, so ist es aber nicht!

    Wir zahlen! Wir bekommen! So sollte es sein! Erst wir dann der Rest!

    Wir haben ein Verteilungsproblem, weil sich die Wirtschaftlichkeit so gewaltig verschoben hat das einige wenige so viel beanspruchen das die anderen darunter leiden.

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  • EIgentlich ist es pure Zeitverschwendung, mit jemandem ernsthaft diskutieren zu wollen, der seine Weisheiten aus dem Fernsehen bezieht, FerrariF40.

    Aber offenbar tragen die Reality-Shows bei RTL&Co Früchte und die Saat der Publikumsverblödung geht auf. Weder ist klar, daß das bei RTL Gezeigte der Realität entsprechen muß noch ist klar, selbst wenn es im Einzelfall einmal zutreffen würde, daß man es auf alle Hartz-IV-Empfänger hochrechnen kann.

    Dein Spruch mit den fünf Jahren ist absurd. Wenn ich mit 60 einen Job suche, dann gebe ich dir Brief und Siegel darauf, daß ich üblicherweise 5 Jahre später immer noch weiter auf der Suche bin (es sei denn, die Rente holt mich inzwischen ein). Denn die Jobs für über 60-Jährige wachsen nicht auf den Bäumen.

    Jemand, der nach langen Jahren plötzlich wegrationalisiert wird, hat nicht die besten Chancen auf einen neuen Job. Und je länger er aus dem Berufsleben draussen ist, desto schwerer wird es für ihn, etwas halbwegs passendes zu finden. Zumal er dabei auch nicht gerade jünger wird.

    Wer die von dir genannte 5-Jahres-Grenze überschreitet, weil es keinen Arbeitsplatz für ihn gibt oder weil er inzwischen zu alt geworden ist oder zu lange draussen und somit nicht mehr konkurrenzfägig ist, den stempelst du ganz automatisch als Sozialschmarotzer ab, FerrariF40.

    Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen. Ich finde deine Einstellung durch und durch (in des Wortes direkter Bedeutung) asozial, FerrariF40. Du stempelst Menschen pauschal als Schmarotzer ab, wenn sie nicht das Glück haben, nach einer von dir genannten Frist einen neuen Arbeitsplatz gefunden zu haben. Man kann viele Jahre (leider auch erfolglos) suchen, eine Erfolgsgarantie gibt es nicht.

    Und wer das Pech hat, durch das Raster zu fallen, der muß nicht nur mit den Widrigkeiten leben, die es mit sich bringt, wenn man nicht mehr gebraucht wird und jeden Cent dreimal umdrehen muß, nein, er muß sich von dir auch noch als Sozialschmarotzer beschimpfen lassen. :rot:

    Einen schönen Vatertag noch, Konradin

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Konradin ()

  • FerrariF40 schrieb:

    Ich möchte dir gerne erklären, warum ich die * Langzeitarbeitslose * als * Sozialschmarotzer * abstemple und das sind keine Vorurteile, die du gerne nennst.

    Und wenn man im TV die Berichte über die Arbeitslosen sieht, die Stellen angeboten bekommen, aber viel zu schade für jede Arbeit sind, ......... Ein krasses Beispiel möchte ich dir gerne nennen, das vor ca. 2,5 Monaten im RTL zu sehen war.

    Ok, jetzt wissen wir woher du dein Wissen beziehst. :D Wahrscheinlich guckst du dir auch die diversen Gerichtsshows auf diesen Sendern an und denkst du bis Live dabei im Gerichtssaal.

    FerrariF40 schrieb:

    Wenn ich schon höre, das ein Hartz IV Empfänger,... nehmen wir mal an,... schon ca. 5 jahre Arbeitslos ist, dann ist er für mich ein Sozialschmarotzer, weil dieser sich nicht bemüht hat, irgendeine Arbeit zu suchen, bzw. zu finden.

    So was kann auch nur jemand schreiben der von tuten und blasen keine Ahnung hat. Aber das kommt davon wenn mein sein Wissen aus den "Sendungen" des privat Fernsehens bezieht (die Bildzeitung für diejenigen die zu dumm zum lesen sind). Du hast scheinbar überhaupt keine Ahnung wie Hartz IV Empfänger heut zu Tage behandelt werden. Von wegen die haben sich nicht bemüht. Wer nicht alle viertel Jahre nachweisen kann wo und wann er sich bei wem beworben hat, bekommt sofort Sanktionen zu spüren. Da wird ohne mit der Wimper zu zucken das Geld gesperrt.

    Natürlich gibt es auch welche denen das egal ist, gar keine Frage. Aber die holen sich ihr Geld dann bei RTL und werden dann als "DIE Hartz IV Empfänger" vorgeführt. Wie das Leben der redlichen Hartz IV Empfänger aussieht interessiert da wenig.

    FerrariF40 schrieb:

    So, nun erwartet der Staat vom mir, das ich bis 70 Arbeite, nur, damit solche Leute bis an ihr lebensende von mir Leben können UND...und damit mir der Staat dann sagt, wenn ich mit 70 in Pension gehen will.....* nö nö mein Lieber...wir haben kein Geld für dich, die anderen haben alles aufgebraucht, du kannst erst vieleicht mit 75 gehen....*

    Von mir aus kannst du auch bis 90 arbeiten. Leute wie dir gönne ich das von ganzem Herzen. ;)

    Konradin schrieb:

    Dein Spruch mit den fünf Jahren ist absurd. Wenn ich mit 60 einen Job suche, dann gebe ich dir Brief und Siegel darauf, daß ich üblicherweise 5 Jahre später immer noch weiter auf der Suche bin (es sei denn, die Rente holt mich inzwischen ein). Denn die Jobs für über 60-Jährige wachsen nicht auf den Bäumen.

    So weit brauchst du gar nicht gehen. Aber 45 wird es schon schwierig, ab 50 fast unmöglich. Kommt natürlich auch auf die Region an, in der man lebt. In industriellen Ballungsgebieten ist es natürlich einfacher einen neuen Job zu finden als z.B. in Meck/Pom.
    Weil die Klugen immer nachgeben, wird die Welt von den Dummen regiert!
  • FerrariF40 was bist du für ein Kluger Kopf!!!

    Du schaffst es 3.078.058 Arbeitslose in 442.000 offene Arbeitsstellen unterzubringen. (Stand März 2011 Monatsbericht Bundesagentur für Arbeit)


    Stolze Leistung!!!

    Warum wirst du nicht unser nächster Bundeskanzler? Uns allen ging es bestimmt, nach nur einer Amtszeit von dir, viel besser :weg:


    Meik :rolleyes:
    Geben ist besser als nehmen!!!

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Meik ()

  • Hallo Meik,
    wieso argumentierst Du mit Logik? Logik ist doch nicht der Fakt der akzeptiert wird.
    Der Grund für die von Dir logisch widerlegten Auswürfe sind rein emotionaler Natur.
    Es geht hier um den Umstand, dass man mit nacktem Finger auf angezogene Leute zeigt, damit man sich "höher", "wertvoller", "anständiger" fühlt... man ist eben der tolle Hecht im Teich...
    Ich beobachte es oft wie Menschen andere Menschen niedrig einstufen um letztendlich zum Punkt zu kommen das man sich selbst "höher" fühlt.

    Lieber FF40...
    das Problem ist nicht der Arbeitslose, den muß es immer geben weil es sonst keinen Wettbewerb geben könnte... laß das mal ein bisschen wirken...

    ...das Problem ist das das Geld das für die Absicherung der Einzahler hergenommen werden müßte schon längst ausgegeben wurde... für "wichtigeres" zweckentfremdet...
    Und... nochmal... es gibt zu wenig Arbeitsstellen... das bedeutet also das es klar ist... das man für Arbeitslose eine soziale Solidargemeinschaft haben muß... das ist planbar und man kann es auch berechnen...
    Wo ist das Geld dafür, das Menschen die immer gearbeitet haben, auch einen würdigen Lebensabend erleben dürfen?
    Die haben doch einbezahlt.... dafür.... aber offensichtlich zu wenig...oder? Wieso?
    Weil der Lohn zu niedrig war?
    Warum war er zu niedrig?

    Das ist die Realität! Ein paar sind die Gewinner und die Mehrheit bezahlen es mit ihrer Armut.
    Willst Du das?
    Lies es nach, die Antworten wurden hier schon im Thema geschrieben.
  • Zitat muesli: "..liegt ein Problem also u.a. im mangelhaften System der Einzahler (da seit ihr in der Schwyz ja schon weiter, freefloating ) Allerdings sind Bildung, Weiter- oder Ausbildung, aber bitte auch inkl. der Übernahme eines größeren Prozentsatzes der eigenen "Lehrlinge", sowie eine Personen- und Leistung- bezogene Betreuung durch regionale Betreuer (aber bitte OHNE Kopf- bzw. Sklavenpauschalen für Leistungsfremde )
    zugegeben auch wichtige Voraussetzungen für einen funktionierenden "Arbeits- und Rentenmarkt"."


    Ich glaube, wir liegen gar nicht soweit voneinander entfernt, muesli ;). Für mich ist das Ganze, ökononisch betrachtet, immer noch ein rein mathematisches Problem. Es darf nicht mehr aus dem Topf raus, als rein kommt. Auf welche Art dieser Topf gespiesen wird und wer alles zu den Begünstigten gehört, das ist ein anderes Thema... und jetzt reden wir über Ethik, oder genauer gesagt über Wirtschaftsethik. Das Wort "Wirtschaftsethik" wird ja von den Sozialdemokraten, zumindest bei uns, schon fast inflationär verwendet. Doch leider haben auch sie im Privatleben Dreck am Stecken. Du hast diesbezüglich einige Beispiele aufgeführt. Vermutlich liegt es in der habgierigen Struktur unseres Systems, dass die Schere zwischen Armen und Reichen immer weiter auseinandergeht. Selbstverständlich gehen auch der Schweiz (und auch Deutschland) jährlich Milliarden verloren, weil Reiche und Superreiche in den Genuss einer Pauschalbesteuerung kommen. Darunter leidet indirekt natürlich auch die Rentenkasse. Diese sozialen Ungerechtigkeiten beschäftigen mich auch.

    Trotzdem glaube ich sehr wohl, dass wir im Sinne von Snip3r ein grundsätzliches Problem mit der Rentenfinanzierung haben. Wir werden zukünftig mehr Rentner haben, die ein hohes Alter erreichen. Wenn nun gleichzeitig der Pillenknick anhält (1 - 2 Kinder pro Familie), dann haben wir ein ernsthaftes Finanzierungsproblem! Jetzt sind wir wieder bei der Mathematik. ;)

    @joungster:Ausnahmsweise muss ich dir in einem Punkt mal recht geben. Es kann und darf nicht sein, dass die Gelder der Rentenkasse zweckentfremdet werden. Diese kaufmännische "Todsünde" wird zum Boomerang werden.

    Herzl. Gruss freefloating
    Carpe diem - pflücke den Tag!

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von freefloating () aus folgendem Grund: Ergänzung / Korrektur

  • Carmen schrieb:

    Hallo Meik,
    wieso argumentierst Du mit Logik? Logik ist doch nicht der Fakt der akzeptiert wird.
    Der Grund für die von Dir logisch widerlegten Auswürfe sind rein emotionaler Natur.
    Es geht hier um den Umstand, dass man mit nacktem Finger auf angezogene Leute zeigt, damit man sich "höher", "wertvoller", "anständiger" fühlt... man ist eben der tolle Hecht im Teich...
    Ich beobachte es oft wie Menschen andere Menschen niedrig einstufen um letztendlich zum Punkt zu kommen das man sich selbst "höher" fühlt.


    Entschuldigung - Daran habe ich nicht gedacht :rolleyes:

    Meik :(
    Geben ist besser als nehmen!!!
  • Es ist schon richtig, es als Amalgam (Verbindung) von den demographischen Veränderungen und den direkten und indirekten Folgen der Massenarbeitslosigkeit zu sehen. Allerdings fehlt mir bei dieser Betrachtung ein wichtiger Aspekt :
    Steigende Angst vor zu geringen Renten treibt viele, die es sich gerade eben noch so leisten können, in die Arme der privaten Versicherer.
    Das bedeutet frisches Geld für den Kapitalmarkt; auch eine Art Wirtsschaftsförderung !