Was zahlt Ihr so an Inspektionskosten?

  • Motorrad allg.

  • mrspeggy
  • 13577 Aufrufe 34 Antworten

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  • Was zahlt Ihr so an Inspektionskosten?

    Wieviel gebt Ihr an Inspektionskosten aus? 31
    1.  
      bis 100 EUR (13) 42%
    2.  
      bis 200 EUR (2) 6%
    3.  
      bis 300 EUR (6) 19%
    4.  
      bis 400 EUR (4) 13%
    5.  
      bis 500 EUR (2) 6%
    6.  
      oder mehr (4) 13%
    Wollte mal hören, was Ihr für Eure Bikes so an Inspektionskosten zahlt.

    Auslöser: Letzte Woche hatte ich meine 600er Hornet zur Inspektion mit Ventile einstellen. Kostenpunkt 370 EUR. Hat mich doch recht aus den Socken gehoben. Hatte nicht mit sooo viel gerechnet!

    Mich würde dann mal so interessieren, in welchen Bereichen Eure Inskeptionskosten liegen!
    Viele Grüße, MrsPeggy!
  • Das ist eine Frage die mal so einfach wieder nicht beantworten kann. Das hängt doch stark vom Motorradtyp, vom Baujahr und vor allem von der Technik ab. Eine 1980iger BMW kann man z.B. nicht mit einem BMW Modell von 2010 oder 2011 vergleichen. Allein durch die heut zu Tage verbaute Elektronik durften sich die Inspektionskosten stark unterscheiden.
    Ich fahre eine 1991iger Yamaha FJ 1200 für die ich keinerlei Inspektionskosten bezahlen muss. An diesem Motorrad kann man, mit ein wenig Werkzeug, alles selber machen. Vergaser einstellen und synchronisieren, Ventile einstellen, Kette wechseln, Gabel, Bremse usw. usf. eben alles was zu machen ist, und das wahrscheinlich besser als in jeder Werkstatt. Das würde natürlich anders aussehen wenn das Motorrad über eine elektronische Ventilsteuerung, eine elektronische Einspritzanlage und was es da heute noch so an Spielereien gibt, verfügen würde. Da kann man dann nicht mehr viel machen, alleine schon weil einem die entsprechenden Werkzeuge und Diagnosegeräte fehlen.
    Weil die Klugen immer nachgeben, wird die Welt von den Dummen regiert!
  • mrspeggy schrieb:

    Aber ich finde schon, daß die Preise zu hoch sind.

    stimmt genau.
    Aus diesem Grund bringe ich meine auch nicht mehr in die örtliche 2-Rad Apotheke. (:mad:oller Abzocker, Ventile einstellen und 0815 Inspektion um 350,-)
    Ölwechsel, Zündkerzen, Filter mache ich mittlerweile alles selbst (für einen Bruchteil der Werkstattkosten)
    Reifen macht der Reifenhändler.
    Ventile müssen nicht so oft und für Bremsen und Kette such ich mir nen fähigen Privatschrauber.
  • Leute ihr dürft eins aber nicht vergessen. Die Werkstätten von heute kommen nicht mehr mit einem Satz Schraubendreher, Maul- und Ringschlüsseln sowie einem Hammer aus. Die Werkstatt braucht Diagnosegeräte für die ganze Elektronik und vor allem, braucht sie Mechaniker die ausgebildet sind, solche Geräte auch richtig zu bedienen und erkannte Fehler zu beheben. Das sind immense Kosten die eine Werkstatt/Händler aufbringen muss, um auf dem neuesten Stand zu sein. Dann kommt auch noch dazu das die Motorradhersteller einen bestimmten Standard für Werkstatt, Verkaufsfläche, Einrichtung und Ausstattung zu Grunde legen. Wo gibt es denn heut zu Tage noch Hinterhofwerkstätten mit einem Werksvertrag?
    All das muss bezahlt werden, dazu kommen dann noch Steuern und Abgaben, laufende Kosten, die der Händler ja auch noch zu entrichten hat. Da bleibt von den Apothekerpreisen soviel beim Händler nicht hängen.
    Weil die Klugen immer nachgeben, wird die Welt von den Dummen regiert!
  • Das ist mir alles bewußt... aber bitte... die Preisschraube wird immer weiter hoch getrieben... ist ja nicht nur bei Motorrädern der Fall. Nur ein Bsp: Wir hatten im Januar einen Zylinderkopfschaden (6 Jahre alt mit 63000 km): beim Vertragshändler hätten wir dafür 4500 EUR zahlen müssen. Kulanz wurde uns nicht gewährt. Bei einem Motoraufbereiter haben wir inkl. großer Inspektion 2700 EUR gezahlt. Und noch eins: man wurde behandelt, wie ein Kunde es verdient hat, was bei besagtem Vertraghändler in keinster Weise der Fall war! Auto kaufen ja, da sind'se alle seeeehr nett, aber wehe man will was.

    Es kann doch nicht nur noch nach oben gehen. Irgendwann kann das niemand mehr bezahlen. Man muß doch mal realistisch bleiben. Diese neuen Geräte müssen gerantiert auch nicht so teuer sein. Jeder will nur noch Profit machen, was ich verstehen kann. Wenn man sieht, wie die Herstellungskosten sind und welche Gewinnspanne rein ab Werk schon besteht, wo soll das noch hinführen? Und die Zulieferer werden in den Preisen gedrückt, so daß die bald Null auf Null arbeiten, nur um den Auftrag nicht zu verlieren. Wenn alles bissl verhältnismäßig gestaffelt werden würde, wäre es wirklich realistisch!
    Viele Grüße, MrsPeggy!
  • Für die Inspektionen zahle ich nichts, weil ich sie selbst mache.
    Wenn da Kosten anfallen, dann höchstens für Kerzen, Öl, Ersatzteile etc.
    Und da ich die Arbeiten mache, wenn ich der Meinung bin, dass sie nötig sind, verteilen sich auch noch die Kosten auf das ganze Jahr.

    Na ja, ist auch abhängig davon, wie ich gerade an die Ersatzteile komme.
    Mein Mopped ist schon etwas betagter.

    Gruss Moses.de
  • @Moses: da hast Du gegenüber vielen Leuten einen Vorteil. Meine Maschine ist "erst" 9 Jahre alt. Ölwechsel, Kerzen usw. machen wir auch selbst, aber Ventile einstellen können wir nicht. Deshalb mußte der Bock in die Werkstatt. Ich hoffe, daß sich das so schnell nicht wiederholt.
    Viele Grüße, MrsPeggy!
  • Habe für Ventile einstellen und Kühlflüssigkeit wechseln 75 Euro bezahlt, weis zwar wie es geht, lege mir aber das teure Equipment nicht zu Hause hin. Den Restmache ich selbst, da ich das mal gelernt habe, so bleiben nur Materialkosten und die sind je nach Qualität ganz schön unterschiedlich.
  • Inspectionen werden selbst erledigt; ne Monster (meine) und die Bandit (bessere Hälfte). Nur bei der Monster lasse ich die Ventile einstellen- einen Satz Käppchen und Hülsen zu kaufen wäre Wahnsinn. Außer bei Ölwechsel, Kerzen und Zahnriemen halte ich mich nicht an die Fristen. Wird bei der Pflege was entdeckt, wird es sofort erledigt - hält sich so dann auch preislich im Rahmen. In der Werkstatt ist auch das Problem, wenn z.B. die Bremsen noch 3000km halten, die nächste Inspektion aber erst in 10.000km fällig ist, wird es gleich miterledigt (auch zum Wohle des Kunden,falls er es verpennt wiederzukommen). Selbermachen ist halt in vieler Hinsicht preiswerter, wichtig dabei ist aber das jeder Selbstschrauber seine Grenzen kennt - der eigenen Sicherheit zuliebe.
    Viel Spass beim Schrauben und keine Angst vor öligen Fingern..