CD Rohlinge - Sterben Sie aus?

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  • Man kann Audiodaten schließlich auch digital erzeugen.

    ...aber nicht digital hören.

    Daß es Software für den PC (und wohl auch für den Mac) gibt, ändert nichts an der Tasache, daß es keinen Hardware-Player gibt, der etwas damit anfangen kann. Und genau das finde ich relevant. Am PC ist es zwar möglich, aber restlos überflüssig. Da interessiert mich das Format der Datei (mp3, ogg, ape, flac) erheblich mehr als das Format des Datenträgers. Denn dort habe ich Festplatten, Sticks und Chips.

    Auf Audio-CD kopiert man etwas, wenn man es z.B. im Autoradio abspielen will (und dieses noch kein mp3 unterstützt). Aber Audio-DVDs laufen dort sicher nicht. Wozu als träge (und teure) DVD-Rohlinge verbraten, wenn alle anderen Lösungen schneller/wirtschaflicher/sicherer sind? Etwa zu rein akademischen Zwecken?

    Noch einmal zurück zu den Datenströmen. Wenn ich genug 'weak bits' habe, dann ist es eher selten, daß Kopien identisch sind. Andererseits, solange diese 'weak bits' keine relevante Bedeutung haben, solange kann es mir eigentlich egal sein.
  • Konradin schrieb:

    Kennst du auch nur einen einzigen Hardware-Player, der irgendetwas mit Audio-DVDs anfangen kann?


    Solche Player gibt es im Amiland die auch DVD-A abspielen können, in Europa konnten sich die DVD-A warum auch immer nicht durchsetzen.
    Deswegen in Europa kaum bekannt.

    Sind ganz normale DVD-Player die halt auch DVD-A unterstützen, aber der Trend geht aber eher langsam zu SACD über, wer weiß wie lange es dort noch die DVD-A gibt.
    Kann man so in etwa vergleichen wie hier damals der Kampf HD-DVD gegenüber BluRay. BluRay konnte sich durchsetzen die HD-DVD war schnell wieder verschwunden.

    EDIT: Hat mich von Anfang an schon stutzig gemacht, ich denke mal du verwechselst da was. Du meinst doch DVD-Audio und nicht Audio-DVD das ist ganz was anderes. Audio-DVD's kann man ganz einfach selber erstellen, mp3's/wma werden in ac3 konvertiert und auf einem DVD-Rohling gebrannt. Die gebrannte DVD läuft dann in jedem DVD Player.

    de.wikipedia.org/wiki/DVD-Audio

    Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von Kanaille ()

  • Selbst wenn es als exotische Format im Amiland vorkommen sollte, eine Marktbedeutung haben sie offensichtlich nicht. Denn wo gibt es gepresste Audio-DVDs? Ich habe schon viele Pressungen gesehen (und auch in der Hand gehabt), amerikanische, japanische und wassweisichwoher. Aber eine Audio-DVD war noch nirgendwo dabei.

    Selbst wenn ich absolute Mainstream Musik möchte: nenn mir auch nur einen einzigen Musiktitel der grossen Anbieter, der auf Audio-DVD erhältlich ist...
  • Denn wo gibt es gepresste Audio-DVDs?


    Große Auswahl hat man nicht, aber hier mal ein Beispiel.

    amazon.de/American-StarsN-Bars…72Z/ref=zg_bs_379150011_5

    Noch mal, das sind DVD-Audio (DVD-A) und nicht Audio-DVD. Und ich wiederhole mich gern, man brauch dazu einen entsprechenden DVD Player und nicht wie Amazone behauptet das die DVD-Audio Disk auf den meisten DVD-Spielern abspielbar ist, das trifft jedenfalls nicht für DVD-Player die in Europa gekauft worden sind zu.

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Kanaille ()

  • Nun, das ist mir völlig neu. Jedenfalls wieder einmal etwas dazugelernt.

    Aber wie gesagt, wir leben hier und da hat dies keinerlei praktische Bedeutung.

    Doch zurück zum eigentlichen Thema. Maß der Dinge ist für mich immer noch das Buch 'Die CD-ROM - Technik-Herstellung-Anwendung von Georg Scheder, Addison-Wesley, ISBN 3-89319-819-9' und dort steht über DVDs naturgemäss nichts drin.
  • Konradin schrieb:

    ...aber nicht digital hören.

    Daß es Software für den PC (und wohl auch für den Mac) gibt, ändert nichts an der Tasache, daß es keinen Hardware-Player gibt, der etwas damit anfangen kann. Und genau das finde ich relevant. Am PC ist es zwar möglich, aber restlos überflüssig. Da interessiert mich das Format der Datei (mp3, ogg, ape, flac) erheblich mehr als das Format des Datenträgers. Denn dort habe ich Festplatten, Sticks und Chips.


    zum digital hören:
    klar kannst du nicht digital hören, aber du kannst den digitalen Weg bis in den (Digital-)Verstärker gehen und somit die Musik verlustfrei und unverfälscht bis hier hin weiterleiten. Wie gut die Umwandlung in Analog funktioniert hängt dann wieder von der eingesetzten Hardware ab. Da wir aber auf dem Niveau der Audiophilie diskutieren und ich somit vorraussetzen kann, dass sehr hochwertige Hardware vorhanden ist, kann ich davon ausgehen, dass das "Gehörte" sehr nah am Original ist, auch wenn es umgewandelt wurde.

    Es ist aber zwingend notwendig den digitalen Weg von Anfang bis Ende zu gehen: Wenn man eine Analogquelle hat, bringt das ganze digitale drumrum nix weil es sogar dann doppelt umgewandelt werden muss und somit noch mehr Fehlerbehaftet sein kann.

    Zu deinen unterschiedlichen Datenströmen: Diese liegen höchstwahrscheinlich an der eingesetzten Hardware (CD-Alter/Kratzer/Mikrokratzer usw. wohl auch nicht unerheblich an dem eingesetzten CD-Laufwerk! Es kann mir keiner erklären dass sein 20€ LG Laufwerk die Daten genausogut auslesen kann wie mein 200€ Denon DVD-Player! -damit will ich nicht behaupten du hättest ein solches Laufwerk!)

    Und hier wären wir beim letzten von dir angesprochen Punkt: Es gäbe keine Hardware dafür:
    Natürlich ist diese Hardware nicht weit verbreitet, DA WIR UNS NICHT AUF OTTO-NORMAL-NIVEAU BEWEGEN! Als ich mir vor etwa 6Jahren oben erwähnten DVD-Player zugelegt hatte, habe ich nicht speziell hierauf geachtet, aber er kann das Format verarbeiten!
    Was braucht auch ein Otto-Normal -Verbraucher ein Format, dessen Vorzüge seine 60€-China-Kompakt-Anlage eh wieder zunichte macht?!
    Audiophile hingegen schauen auf ihre Einzelkomponenten ( Angefangen bei der DVD/CD/BRDVD über den Player, die Kabel, den Verstärker zu den Lautsprechern und achten darauf, keine Leistungsbremsen einzubauen)
    In dieser Stark erhöhten Preisklasse ist dieses Format vielleicht nicht ganz so schwach verbreitet wie du auf dem ersten Blick denken magst.

    Zu den Audio-DVDs oder DVD-Audio... Firmen ist nicht daran gelegen eine DVD mit hundert Liedern anzubieten, zuviel zu kaufende Lizenzen. Trotz der verlustfreiEREN Komprimierung ist MEIST(nicht immer) so viel Speicherplatz verfügbar, dass das Musikvideo gleich mitgeliefert wird. Außerdem können die Firmen dann das normale DVD-Format (das jeder DVD-Player abspielen kann) nutzen. Hier haben wir auch Unterstützung für mehrere Kanäle, Dolby schlag mich tot und allerlei Zeug, was Otto-Normal-Musikhörer nicht braucht)... und nebenbei bedienen wir damit diejenigen, die die DVD nur wegen dem MusikVIDEO kaufen ;)


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    ------------ Beitragszusammenführung ------------


    muesli schrieb:


    Ähm @ Saphir
    So ganz teile ich deinen Optimismus nicht ;)

    Erster Einschub/Frage :D
    WO wird man das können?


    zu deiner Frage "wo?" Ich wohne nicht in einem Ballungsraum, sondern auf dem Land. Gut, ich habe mit einem 32000er Internet nicht das Schlechteste, aber selbst unser Nachbarort (der bisher nur !500ungrad! hatte) hat man via LTE zumindest jetzt die Möglichkeit auf 16000. Diese werden auch weiter ausgebaut werden. Bei meinen 32000 habe ich einen (ausprobiert) Downstream von etwa 4MB/sek. effektiv und bis somit sogar schneller als MANCHE billig-USB-Sticks!!!
    Auch das mobile LTE-Netz wird immer weiter ausgebaut.

    Der Vorteil liegt klar auf der Hand: ich kann nie meinen Stick vergessen, aber mit jedem Inet-fähigen Endgerat auf meine Daten zugreifen. Es gibt sogar schon Clouds auf die man via speziellem Fernseher oder BD-Player zugreifen kann.

    Dass sich das JETZT noch nicht großflächig durchgesetzt hat liegt wohl am meisten an der Unwissenheit und dem "so en neumodische Färz brauch isch nedd!". Tatsache ist aber, dass die Netze bald soweit ausgebaut sein werden. Bei uns ist dies in den meisten Regionen schon der Fall (kein 100000er, aber ausreichend).

    Mit dem Ressourcenverbrauch kann ich nur sagen: Die Leute haben die Ressourcen nciht selbst in der Hand (keine CDs/Sticks usw.) und somit nicht das Gefühl welche zu verbrauchen. Solange die Leute also die Dienste in Anspruch nehmen, wird der Ressourcenverbrauch in diesem Bereich in die Höhe gehen. Wobei man hier auch streiten kann, welcher Verbrauch höher ist... wenn die Leute mehrere hunderttausend CDs pro Tag brennen, sich tausende USB-Sticks kaufen usw. oder eine Serverfarm Tag und Nacht durchrennt... Also ICH kenne die Antwort nicht. Ich bin aber auch so ehrlich und sage: Der Verbrauch ist mir hier egal, solange ich ihn nicht zahlen muss: Die Clouds kosten mich keinen Cent, die CDs und Sticks schon.

    Ausserdem ist es für mich einfach zuuu bequem überall unterwegs meine Dateien verteilen zu können ohne heim zu müssen und ne CD zu brennen oder das Zeug auf nen Stick zu ziehen.

    (über die (Un-)Sicherheit seiner Daten sollte man sich allerdings im Klaren sein)


    Gesendet von meinem iPad mit Tapatalk HD

    Mod-edit: Auch mobil sind Doppelposts und Vollzitate nicht gestattet ;)

    Edit: Tut mir leid, ich krieg mobil nicht mehrere Zitate in einen Beitrag ( bin vielleicht zu blöd dafür ;) ) Ich gelobe Besserung :)
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    Nicht böse sein, wenn ich mal nicht sofort antworte, ich bin nur alle paar Tage im Forum (RL ist wichtiger ;) )
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    Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Saphir ()

  • @Saphir: Daß ein CD-Laufwerk, welches in erster Linie für Daten gedacht ist bei der Fehlerkorrektur nicht mit z.B. einem Nakanichi konkurrieren kann, welches speziell für für Audio-CDs entwickelt wurde, ist wohl selbtsverständlich. Klar auch, daß das Nakamichi weniger verbreitet ist als ein LG-Computer-Laufwerk.

    Aber mir ging es nicht darum, daß hochwertigere Komponenten eine geringere Verbreitung haben als Massenschrott, sondern darum, um die lokale Verbreitung und Audio-DVD-Formate haben auf dem europäischen Markt, speziell auf dem deutschsprachigen, keinerlei Bedeutung - übrigens unabhängig vom Preissegment.

    Wir haben damals einige Klassik-Schallplatten teilweise mehrmals nacheinander digitalisiert und die Unterschiede waren weder für uns hörbar (wiedergabeseitig Accuphase Vor- und Enstufen, Oelbach-Silberkabel, Quadral Titan), noch signifikant messbar. Sicher, auf Bit-Ebene gab es deutliche Unterschiede, aber für das Klangergebnisse waren diese absolut irrelevant.

    Meines Erachtesn sind Clouds in vielen Bereichen keine ernsthafte Alternative. Für den Datenschrott sammelwütiger Bit-Messies sind sie vielleicht noch einigermassen geeignet. Aber spätestens dann, wenn es um persönliche Dinge geht bleibt die Frage, ob man sie wirklich öffentlich und/oder im Kontrollbereich anderer (kommerziell orientierter) Mitbürger lagern muss.

    Meine digitalen Bilder lagere ich lieber auf Festplatte(n) und es gibt für mich nicht einen einzigen Grund, diese von unterwegs aus mit Bildern versorgen zu müssen. Denn ich bin kein pubertierender zeigewütiger Blogger, der jeden Pups dokumentieren und aufbewahren muss.

    Und damit sind wir schon beim nächsten Vorteil der Festplatte. Daten lassen sich aktualisieren und ab und zu kannn man auch ausmisten und überflüssigen Krempel entsorgen. Schon hat man wieder Platz für neue Daten. Das funktioniert bei einer CD nicht (von Multisession einmal abgesehen, welches allerdings stark zu Lasten der Datenmenge geht).
  • Jey :D
    Denon, Nakamichi, Accuphase ...
    Audiophile unter sich :D
    Tja, da kann meine Marantz/NAD Kombi mit klassischen Monitor/Epicure Konzertboxen nicht ganz mit "duften" :D ;)

    Übrigens sehe ich auf dem Niveau zwischen euch beiden,
    Saphir und Konradin,
    keinen so grundsätzlichen Dissens mehr :)
    Selbst wenn wir da auch mal von "reinen" analogen Umsetzungen sprechen.
    Aber eigentlich will ich hier bestimmt keine Puristen aufschrecken ;)
    Denn i-wann landet der ganze Krempel ja doch in den analogen Boxen.
    Und da kommt's halt eben auch auf die entsprechenden D/A Wandler an.

    Saphir schrieb:

    zu deiner Frage "wo?" Ich wohne nicht in einem Ballungsraum, sondern auf dem Land. Gut, ich habe mit einem 32000er Internet nicht das Schlechteste, aber selbst unser Nachbarort (der bisher nur !500ungrad! hatte) hat man via LTE zumindest jetzt die Möglichkeit auf 16000. Diese werden auch weiter ausgebaut werden. Bei meinen 32000 habe ich einen (ausprobiert) Downstream von etwa 4MB/sek. effektiv und bis somit sogar schneller als MANCHE billig-USB-Sticks!!!
    Auch das mobile LTE-Netz wird immer weiter ausgebaut.

    Über die Auslastungsgrenzen des stationären Leitungsnetzes
    bis hin zu den sehr Energie-intensiven LTE-Netzen sprichst du hier aber nicht, gelle :)

    Klar,
    noch wird vor allem an den Mobilnetzen kräftig gewerkelt.
    In den Städten stoßen die Kabelausbaureserven aber schon längst an ihre Grenzen!
    Und genau diese kostenintensive Infrastruktur wird immer mehr "nur" noch gewartet, aber nicht mehr in dem Maße ausgebaut, wie noch vor 10 Jahren,
    eben weil "das Land" auch seine Rechte einfordert.

    Und das betrifft ja rein nur wirtschaftlich relevante Gebiete auf unserem Globus!

    Und genau diese Grenzen möchte ich hier auch mal bewusst machen,
    auch wenn wir diesbzgl. in Deutschland (und NL + teils Skandinavien, ehemals Japan) eine der besten Netzstrukturen global haben.

    Aber diese Infrastruktur braucht auch kostenintensive Wartung neben eingeforderten Ausbauten,
    was in nicht all zu ferner Zukunft zu erheblichen finanziellen Belastungen führen wird, die schon jetzt kaum noch wirklich leistbar sind.
    Vom Energiebedarf dafür ganz zu schweigen.

    Von daher leben wir, oder eben auch du, Saphir,
    auf einer "Insel der glückseligen Energie- und Netznutzer" ;)

    Mach mal nur ein paar Schritte in (jetzt) "europäische" Nachbarländer,
    von anderen Kontinenten ganz zu schweigen,
    wo Sat-Kommunikation zwar erheblich teurer, Energie-aufwendiger, aber auch immer "notwendiger" bzw. "eingefordert" wird,
    und die von dir geschilderten "Vorteile" und "Ausbaustufen" stoßen an ganz reale ökonomische Grenzen,
    die eben auch Energiefragen geschuldet sind.
    Denn diese (auch hierzulande) vormaligen "Nebenkosten" sind längst schon zu hauptsächlichen Kosten,
    neben dem "(un-)nützlichem Luxus" geworden.

    Setz' das dann in Relation zu den Schwierigkeiten einer (immer noch nicht angegangenen) "Energiewende",
    die unabhängig von der Abkehr vom Atomstrom eh bald notwendig wäre,
    und eine entsprechende Debatte auch über (so oder so Energie-fressende) Datenspeicher verändert sich entsprechend.

    Das
    wollte ich mit meiner Frage #41 eigentlich viel eher ansprechen.
    Aber vmtl. habe ich einiges o.g. Punkte einfach nicht präzise genug ausgedrückt :boing:

    greetz :)

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von muesli ()

  • Ein weiterer Grund, muesli, zwecks Datensicherung und Archivierung auf heimische Festplatten zurückzugreifen. Meine Archivplatten habe ich ohnehin nur dann angeschlossen, wenn ich sie aktualisiere/ergänze oder Daten von ihnen benötige. Und nur dann verbrauchen sie Strom.

    Ganz abgesehen davon sind diese Daten für mich jederzeit (so lange ich Strom habe) verfügbar. Ich benötige dazu weder Internet noch bin ich von den Ressourcen anderer abhängig (Vom Strom einmal abgesehen). Von den Kosten ganz zu schweigen.

    Nur so am Rande: Ich wollte übrigens nicht den Eindruck entstehen lassen, mich nur mit Edelkomponenten zu umgeben, mein Equipment ist eher bescheiden. Aber wenn man mit Freunden zusammen Projekte umsetzt, dann nimmt man eben das beste, auf das man gerade Zugriff hat und einer meiner besten Freunde hatte nuneinmal entsprechenden Teile.
  • Ach watt, Konradin :),

    kein Grund sich für den (früheren) Kauf/die Benutzung (damals noch) nachhaltiger und qualitativ hochwertiger high-end Produkte nur ansatzweise zu rechtfertigen :)

    Sofern man sie sich heute eben überhaupt noch leisten könnte ;)

    Ich beglückwünsche hier alle,
    die sich beizeiten u.a. auch oben schon Genanntes gekauft haben,
    vor allem, um kreativ zu arbeiten oder eben zu genießen.

    Die Dinger lassen sich zumindest alle noch ohne Qualitätsverlust reparieren,
    halten qualitativ immer noch mit selbst neueren Produkten mit (sofern sie die nicht eh noch übertreffen *bg*)
    und brauchen lediglich ein paar kleine Erweiterungen,
    um mit dem teilweisen Konsum-Schnickschnack der heutigen Zeit kompatibel zu werden.

    Im Zeitalter der Obsoleszenz
    und der (so industriell) gewollten Qualitätsminderung zur Steigerung eines imaginativen (imaginären) Konsumbedürfnisses zur nur scheinbaren (temporären) Steigerung eines BIP's
    sollten solche Diskussionen breit gefächert viel öfter geführt werden,
    um "Verbrauchern" (im wahrsten Sinne des Wortes bezüglich globaler Ressourcen) endlich einmal viel weiter die Augen zu öffnen.

    Und nicht nur zu Zeiten einer jährlichen Winterwende,
    mit medial und werbewirksam installierten (und ausgenutzten) Scheingeburtstagen
    eines sogenannten Religionsstifters,
    der mit großer Wahrscheinlichkeit ganz anderes intendierte,
    als z.B. den derzeitig stattfindenden Konsumwahnsinn ;)

    Und Saphir hat ja völlig recht,
    wenn er auf das Missverhältnis mancher Highend-PC's hinweist, die die "Konsumenten dann mit minderwertigen Endgeräten verknüpfen,
    um sich der Illusion hinzugeben,
    sie hätten jetzt "etwas besseres" :D

    Von daher
    auch zum übrigen von dir dazu zuletzt Geposteten:

    Völlig d'accord :)
  • Ich denke sie werden genauso verschwinden wie die guten alten Schallplatten ...


    Das glaube ich nicht so ganz. Die Leute wollen wieder was in die Hand haben, mit Plattencover, Tracklist und Booklet und nicht so steril wie eine mp3 Datei auf nen Stick.
    Und das vermisse ich eben bei mp3 Dateien die auf Festplatten und Sticks lagern.
    Für vielen Musikliebhaber ist das ein Graus.

    [url=http://www.ksta.de/region/comeback-vinyl-wieder-gross-im-kommen,15189102,12782702.html]Comeback: Vinyl wieder groß im Kommen | Region*- Kölner Stadt-Anzeiger[/url]

    schallhandel.de/
    Obrigens, es gibt ja auch seit geraumer Zeit in Fachgeschäften wieder Plattenabspielgeräte zu kaufen, ich denke nicht das es nur für kurzer Dauer ist.
  • Kanaille schrieb:

    Das glaube ich nicht so ganz. Die Leute wollen wieder was in die Hand haben, mit Plattencover, Tracklist und Booklet und nicht so steril wie eine mp3 Datei auf nen Stick.
    Und das vermisse ich eben bei mp3 Dateien die auf Festplatten und Sticks lagern.
    Für vielen Musikliebhaber ist das ein Graus.

    Und was hat dies mit CD-Rohlingen zu tun? Auch dort gibt es weder ein Plattencover noch ein Booklet. Will man dies, dann muss man schon auf gepresste CDs ausweichen. Das aber ist ein anderes Thema...
  • Na ja,
    bedingt schon, Konradin :D

    Immerhin gibbet ja auch für CD-Rohlinge die Möglichkeit
    Cover/Booklets aus zudrucken
    - weshalb habe ich früher wohl gescannt + geupped wie Bolle,
    als ein Brett dafür z.B. noch paradise hieß :D -
    bzw. man kann sogar damit die Rohlinge einfärben ;)

    Bei den Schallplatten denke ich allerdings auch,
    dass das zumeist Sammlern, Puristen und DJ's vorbehalten bleibt.
  • Konradin schrieb:


    Meine digitalen Bilder lagere ich lieber auf Festplatte(n) und es gibt für mich nicht einen einzigen Grund, diese von unterwegs aus mit Bildern versorgen zu müssen. Denn ich bin kein pubertierender zeigewütiger Blogger, der jeden Pups dokumentieren und aufbewahren muss.


    Naja, kommt drauf an welche Daten man teilen will: unsere Hochzeitsbilder lassen sich nunmal über die Cloud besser verbreiten, als jedem der 70 Gäste jeweils 2DVDs zu brennen, diese zuzuschicken oder persönlich 200km zu denen zu fahren um ne Festplatte vorbeizubringen...

    Das hat nix mit zeigewütigen Bloggern zu tun...

    Auch kann ich Vorlesungen der Uni am Ipad mitschreiben und diese mit einem Tastendruck anderen Kommilitonen zur Verfügung stellen - oder am Pc ausdrucken...

    Es gibt wohl auch noch andere Möglichkeiten SINNVOLL mit sowas umzugehen. Da muss man weder pubertierend, noch Datensammler, noch Blogger, noch sonstwas sein.

    (Du brauchst dich jetzt nicht verteidigen, ich habs nicht als Angriff auf mich gewertet, wollte dir nur zeigen, dass schwarz-weiß-denken nicht immer sinnvoll ist)


    Gesendet von meinem iPad mit Tapatalk HD
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  • Ich habe von archivieren geschrieben, Saphir, und nicht vom Verteilen von Daten.

    back to topic: Zum Verteilen kleinerer Datenmengen in der näheren Umgebung an Einzelne ist die gute alte Selbstgebranntesicher noch zu gebrauchen. Zum Archivieren taugt sie meines Erachten nicht und zum Verteilen grosser Datenmengen oder an einen grösseren Personenkreis ebensowenig.
  • ....wie heißt es noch in dem song?

    Niemals geht man so ganz?

    In der heutigen Zeit ist das komplette Aussterben von etwas schon seltener geworden.

    Marktschwerpunkte verschieben sich aber schon. Und oft wissen wir noch nicht, was da noch kommt. Als Kassetten die LP bedrohten, hatte ich noch keinen Schimmer von CDs.
    Irgendwann wieder wieder was anderes kommen, aber in der heutigen Zeit gibt es auch immer noch irgendwo ein Plätzchen für "Nischenprodukte", denke ich.

    Das etwas komplett ausstirbt geschieht vermutlich so schnell nicht.
    es gibt auch immer noch Video, Super 8, Tonband, Schellack,....in sehr kleinen Bereichen, klar. "Liebhaber-und-Bastler"-Bereiche.
    Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, daß Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.(E.B. Hall) # Ever tried, ever failed, no matter. Try again, fail again, fail better. (Beckett) # You are only given one little spark of madness. You mustn't lose it. (R.Williams) # Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic.(Clarke)
  • Die gleich Diskussion gab es ja schon beim Wechsel von LP auf CD. Solange die Musikindustrie die neuen Alben nicht auf USB-Sticks ausliefert und es keine wirkliche Alternative zur CD/ DVD gibt, stirbt diese wohl nicht aus :)
  • golly schrieb:

    Die gleich Diskussion gab es ja schon beim Wechsel von LP auf CD.

    Nein, gab es nicht.

    Mit dem Wechsel von LP auf CD wäre nur der Wechsel von gepresster CD auf irgendetwas vergleichbar und keineswegs der von gebrannter CD (auf welcher die Musikindustrie bekanntlich nichts ausliefert).

    Vergleichbar wäre der Wechsel von CD-Rohlingen auf andere Datenträger in etwa mit dem Wechsel von unbespielten Kassetten auf andere Datenträger und dieser Wechsel wurde inzwischen fast 100%ig vollzogen (oder überspielt irgendjemand noch Musik auf Kassetten)?
  • Ich habe gerade vorhin Rohlinge (allerdings DVD) kaufen müssen, um ein Systembackup mit dem vorgegebenen Programm eines Laptops zu ermöglichen. USB oder externe HD waren keine Option.
    Bis gestern hätte ich noch geschworen, nie mehr Rohlinge zu kaufen oder gar zu brauchen.
  • Kann ich mir momentan nicht vorstellen. Gibt immer noch einige in meinem Bekanntenkreis die sich lieber eine CD kaufen anstatt sie kostengünstig bei Amazon oder Itunes zu kaufen.
    Ich persönlich nutze kaum noch CDs sondern zu 99% nur noch MP3s. Alte CDs werden in MP3 umgewandelt! :D