OpenSuse

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    • Betriebssystem: OpenSuse / 32 oder 64 Bit

      Sprache: Deutsch (weitere Sprachen: Englisch, Russisch und Italienisch)

      Autor: SUSE Linux GmbH

      Lizenz: Freeware / Open Source

      Aktuelle Version: 12.3 (seit 13.3.2013)

      Dateigrösse: Der Hersteller offeriert eine 4.7 GB DVD, mit der Möglichkeit, eine Installation durchzuführen. Zudem bietet die DVD auch noch eine Zusammenstellung ausgewählter Programme für das Desktop und für Serverlösungen. Die DVD kann auch als Live-DVD benutzt, oder als Reparatur-Tool eingesetzt werden. Vor dem Download musst du dich entscheiden, ob die GNOME-, oder die KDE-Version herunterladen möchtest. Nebst dem herkömmlichen Image bietet SUSE auch separate Images für ein Rettungssystem und einen Netzwerkinstallation an.

      Mindestvoraussetzungen:
      Prozessor - Intel: Pentium 1-4, Xeon oder neuer; AMD: Duron, Athlon, Athlon XP, Athlon MP, Athlon 64, Sempron, Opteron oder neuer.
      Arbeitsspeicher: Mindestens 256 MB; empfohlen werden 512 MB oder mehr.
      Festplatte: Mindestens 500 MB frei für das Minimalsystem; empfohlen 2.5 GB oder mehr für das Standartsystem.
      Sound- und Grafikkarte: OpenSUSE unterstützt die meisten modernen Sound- und Grafikkarten.

      Download und Installation: Image herunterladen, mit Brennsoftware auf DVD brennen und installieren. Brenn-Empfehlung unter Windows: Das Freeware-Programm BurnAwarefree (Chip Download) hat eine eigene "Image brennen"-Funktion.
      Brenn-Empfehlung unter Linux: Standart-Brennprogramm deiner aktuellen Linux-Distribution.

      Nachdem das Betriebssystem installiert wurde, wird es neu gestartet und gelangt in die finale Installation. Solltest du die automatische Installation (Empfehlung) gewählt haben, so musst du nichts weiter tun bis du zum Anmeldebildschirm gelangst. Nun lege den Hostnamen fest, richte dein Netzwerk ein, sowie die verbliebene Hardwarekonfiguation, wie Sound-Karte, Grafikkarte, Bildschirm und Drucker.

      Download-Link: software.opensuse.org/123/de

      Updates / Upgrade: Die Updates finden in regelmässigen Abständen statt und auch die neuen Ugrade-Versionen kommen in periodischen Abständen (ca. einmal pro Jahr).

      Desktop: Seit Version 11.2 ist KDE Plasma Desktop die Vorauswahl für die Arbeitsumgebung. GNOME wird aber weiterhin angeboten.

      Vorinstallationen: Der neue Linux-Kernel 3.7 besitzt eine schnellere Speicherschicht, um eine Blockierung während größerer Transfers zu verhindern. Glibc 2.17, die Basisbibliothek verbessert die Leistung für viele Funktionen, speziell für 64 Bit-Systeme. Systemd 44 erlaubt einen schnelleren Systemstart. Und KDE (Standart-Desktop) 4.10 baut auf Qt Quick, um den Desktop ansprechbarer und übersichtlich zu machen. Der GRUB2-Bootloader ist nun Standart. GNOME 3.6 führt ein leichtes Scrollen durch alle Anwendungen, ein überarbeitetes Systemeinrichtungswerkzeug und einen aufpolierten Kontakt-Manager ein. XFCE 4.10 besitzt einen verbesserten Anwendungsfinder und erlaubt vertikale Panels. Der Dateimanager Dolphin ist schöner und schneller als je zuvor. Desweiteren bietet Suse Firefox, Gnome Shell, en:Krita (Bildbearbeitung), Libre Office, den Tomahawk-Player. Ein einzigartiges Werkzeug in der Linux-Welt ist YaST – Yet another Setup Tool (englisch für „noch ein weiteres Installationswerkzeug“). YaST ist ein betriebssystemweites Installations- und Konfigurationswerkzeug, das in der openSUSE-Distribution (früher SuSE Linux) zum Einsatz kommt. Darüber hinaus ist es Bestandteil von United Linux.

      YaST besitzt verschiedene Benutzerschnittstellen, so dass es sowohl mit einer Qt- oder GTK-basierten (ab openSUSE 10.1) grafischen Oberfläche (YaST2) als auch über die Kommandozeile mit einer auf ncurses basierenden textbasierten Oberfläche benutzt werden kann.

      Darüber hinaus wird YaST in openSUSE als grafischer Paketverwalter und damit Aufsatz für das Paketmanagementsystem libzypp genutzt. Novell, der Besitzer der SUSE Linux Products GmbH, hat inzwischen neue YaST-Versionen unter den Bestimmungen der GPL veröffentlicht, was YaST zu freier Software macht. Dadurch wurde unter anderem auch ein Projekt ermöglicht, das an einer Debian-Portierung arbeitet und schon einige Meilensteine verzeichnen konnte. Mit den aktuellen Verbesserungen bietet OpenSuse 12.3 eine bessere Unterstützung von UEFI (Nachfolger von BIOS) und experimentelle Unterstützung von Secure Boot an. Beim letztgenannten Punkt besteht aber noch Entwicklungspotential.

      Sicherheit: Im Grundsatz gilt das Gleiche, was ich schon unter Ubuntu geschrieben habe. Als Linux-Distribution (Unix) bietet OpenSuse schon von Haus aus einen grossen Schutz. Nebst den vorinstallierten Sicherheitstools wird auch bei OpenSuse unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten, d.h. von Beginn an nicht mit Administratoren-Rechten gearbeiten, trotzdem können die Admin-Rechte bei Bedarf eingesetzt werden. Viren, Würmer & Co. sind eigentlich kein Thema.

      Geschwindigkeit: OpenSuse läuft, vergleichbar mit Ubuntu, schnell und flüssig.

      Treibererkennung: Dank des jeweils neuen Linux-Kernels ist die Treibererkennung ausgezeichnet. Die Treiber sind wie bei allen Linux-Systemen in den Kernel eingebunden. Schwierigkeiten kann es allenfalls bei brandneuer Hardware geben, welche jedoch beim nächsten Kernel-Update behoben werden sollte.

      Pipeline: OpenSuse 12.4 (2014)

      Hintergrund und Geschichte von OpenSuse
      Die Wurzeln von openSUSE reichen bis Anfang der 1990er zurück, als Linux noch auf ungefähr 10 Disketten (3,5"; 1,44 MB) aus dem Internet geladen werden konnte, aber nur wenige potenzielle Nutzer überhaupt Internetzugang hatten. Die damalige S.u.S.E. GmbH (Gesellschaft für Software- und Systementwicklung GmbH) wurde am 2. September 1992 von Burchard Steinbild, Hubert Mantel, Thomas Fehr und Roland Dyroff gegründet und stellte Linux-Disketten zu einem kaufbaren Paket zusammen. Daneben erschien bereits vorher die Slackware-Distribution von Patrick Volkerding, die (eine weitere Besonderheit des späteren S.u.S.E. Linux) weitgehend durch die S.u.S.E. GmbH für die Installation in deutscher Sprache übersetzt (lokalisiert) wurde und dadurch der Distribution eine grosse Anhängerschaft im deutschsprachigen Raum schuf.

      Die Verkaufszahlen von S.u.S.E. Linux stiegen ab der Version 4.2 stark an. Ein professioneller Linux-Markt forderte angepasste Produkte, so dass S.u.S.E Linux ab der Version 5 erstmals parallel ein auf einer eingefrorenen Standard-S.u.S.E-Linux-Distribution basierendes S.u.S.E.-Business-Linux-Produkt anbot, das über längere Release-Zyklen und sogenannten Business-Support ein spezielles Publikum ansprechen sollte. OpenSuse ist einen ausgezeichnete Linux-Wahl, die weltweit zu den fünf grössten Linux-Distributionen zählt. Open SUSE ist ein freies Betriebssystem (32 und 64 Bit) in edler Optik, das konsequent auf Benutzerfreundlichkeit ausgerichtet ist. Das neuste Release 12.2 ist ein modernes Betriebsystem mit einem bestechenden Desktop.

      Gruss freefloating

      Quellen: OpenSuse, Wikipedia, Linux-Foren, freefloating

      Bilderstrecke:
      google.ch/search?q=opensuse+12…0CGwQsAQ&biw=1098&bih=881
      Carpe diem - pflücke den Tag!

      Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von freefloating () aus folgendem Grund: Erstellungsdatum: 7.10.12 / Atualisierungsdatum: 5.4.13