Bernard Cornwells »Uhtred Saga«

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  • Bernard Cornwells »Uhtred Saga«

    Bernard Cornwells »Uhtred Saga«


    «Vielleicht der größte Autor historischer Abenteuergeschichten, den die Gegenwart kennt.» WASHINGTON POST zur »Uhtred Saga«

    «Bernard Cornwell ist ein literarisches Wunder. Jahr für Jahr lässt er sich weder von Hagel, Regen, Schnee noch Krieg und Aufruhr davon abhalten, die unterhaltsamsten und lesenswertesten historischen Romane seiner Generation zu schreiben.» Daily Mail

    Mit der Uhtred-Saga hat sich Bernard Cornwell keinem geringeren Thema als dem Ursprung Englands gewidmet. Wir gehen zurück in das 9. Jahrhundert nach Christus. Die Wikinger fallen über das Land her. Der junge Uhtred aus Northumbrien behauptet sich auf Seiten der Engländer so mutig in der Schlacht, dass der Anführer der Dänen ihn verschont und als Ziehkind aufnimmt.

    Nur eins der fünf angelsächsischen Königreiche kann dem mächtigen Angreifer widerstehen. Es ist das Königreich Wessex unter der Herrschaft Alfreds des Großen, der es sich zur Lebensaufgabe macht, den Wikingern erbittert Widerstand zu leisten und für ein geeintes England zu kämpfen. Wohl und Wehe des Landes liegen in seiner Hand.

    Uhtred verbringt einige Zeit bei den Dänen, den Invasoren. Er lernt sie kennen wie kein Zweiter. Das macht ihn so wertvoll für König Alfred. Das Herz des jungen kämpferischen Mannes schlägt noch für seine Heimat. Er wechselt die Seiten, er kennt den Feind, er kennt die eigene Kultur. Alle Stärken und Schwächen, die entscheidend sind im Kampf um die Existenz der Insel.

    Es ist faszinierend, wie Cornwell die «große» historische Geschichte mit der «kleinen» Geschichte, dem dramatischen Lebensweg des Uhtred von Bebbanburg, verbindet. Was diese Serie jedoch so einzigartig macht, das ist die Perspektive, aus der sie berichtet wird. Geschichte wird allzu oft aus der Perspektive der Sieger erzählt. In diesem Fall kennen wir die Invasion der Wikinger aus der Sicht der christlichen Chroniken. Cornwell hingegen lässt uns durch die Augen eines fast dänisch gewordenen jungen Kämpfers blicken und ermöglicht uns so einen faszinierenden Blick auf eine andere Seite des Kampfes um England, auf die Gebräuche, Lebensumstände, Götter und Werte der Angreifer.




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  • Bernard Cornwell
    Die Uhtred Saga 1-9


    Das letzte Königreich
    Nordengland im Jahre 866: Mit zehn Jahren erlebt der Fürstensohn Uhtred den Einfall der Wikinger. Sein ungestümer Mut in der Schlacht beeindruckt den Anführer der Dänen so sehr, dass er Uhtred verschont und als Ziehkind aufnimmt. Mit den Jahren wird der Junge fast einer von ihnen. Nach Raub- und Eroberungszügen voller Blut und Gewalt droht auch Wessex, das letzte der fünf angelsächsischen Königreiche, an die Eroberer zu fallen. Doch da wechselt Uhtred wieder die Seiten... "Und dann sah ich sie. Prächtige Langschiffe. Schwerelos schienen sie auf dem Wasser zu schweben, ihre Ruder teilten die Wellen. Die geschwungenen, hoch aufragenden Vorder- und Hintersteven waren mit vergoldeten Schlangen und Drachen geschmückt, und mir kam es an diesem fernen Sommertag so vor, als tanzten die drei Schiffe im Takt der auf- und niederschwingenden Ruder übers Meer."

    Der weiße Reiter
    Ende des 9. Jahrhunderts haben die dänischen Eroberer alle fünf englischen Königreiche unterjocht. Das gesamte Land der Angelsachsen ist in der Gewalt der Invasoren - mit Ausnahme eines kleinen Sumpfgebietes. Hier hält sich König Alfred von Wessex mit wenigen Getreuen versteckt. Uhtred, Krieger in Alfreds Diensten, kennt die Übermacht des dänischen Heeres genau. Dennoch will Alfred eine letzte, entscheidende Schlacht führen. Der fromme König setzt dabei auf Gottes Hilfe, Uhtred hingegen vertraut lieber seinem kampferprobten Schwert. Über eines aber sind sich die beiden ungleichen Verbündeten vollkommen einig: Eine Niederlage wäre der Untergang Englands.

    Die Herren des Nordens
    Uhtred, der Krieger, hat in der Schlacht von Ethandun das letzte englische Königreich gerettet. Nun kehrt er zurück in seine vom Krieg erschütterte Heimat. Tritt ein in den Dienst König Guthreds von Northumbrien, den er selbst aus dänischer Gefangenschaft befreit hat. Doch sein neuer Herr verrät ihn. An die Ruder eines Sklavenschiffs gekettet, beginnt für Uhtred eine Reise ins Ungewisse. Wird er je wieder englischen Boden betreten?

    Schwertgesang
    Uhtred, der Kämpfer, ist von König Alfred beauftragt, die dänisch besetzte Stadt Lundene zurückzuerobern. Wer sie hält, kontrolliert die Themse, Englands Lebensader. Aber herrschen soll nicht er, sondern sein unfähiger Vetter. Uhtred fühlt sich an seinen Eid gebunden, er nimmt die Stadt für Æthelred ein. Der aber begeht prompt eine furchtbare Dummheit seine schwangere Frau gerät in die Hände der Nordmänner. Nur einer wagt sich ins feindliche Lager: Uhtred. Dort wartet eine ungeheure Überraschung auf ihn …

    Das brennende Land
    Im Jahre des Herrn 892 ist Wessex – einmal mehr – in Gefahr: Das Land des mit den Jahren schwach gewordenen Königs Alfred wird von zwei dänischen Kriegsherren bedroht, dem mächtigen Harald Bluthaar und dem schrecklichen Jarl Haesten, die über die Nordsee gesegelt kommen, um Alfreds Land zu unterjochen. Die Wikinger scheinen übermächtig, doch Alfreds furchtloser Krieger Uhtred, aus dessen Ich-Perspektive auch dieser fünfte Band der unglaublich spannenden „Saxon Stories“ geschrieben ist, entwickelt einen genialen Plan: Er bringt die zauberkundige Skade, die stolze Frau und Hure Harald Bluthaars, in seine Gewalt und kann den Dänen so eine Falle stellen, durch die er in der blutigen Schlacht von Fearnhamme gegen sie die Oberhand behält, wodurch er Alfreds Lebenstraum, der Einigung der angelsächsischen Königreiche, wieder ein Stückchen näher kommt. Doch Skade spricht einen Fluch gegen Uhtred aus, der Wirkung zu zeigen scheint: Denn während Jarl Haesten zu einer zweiten großen Schlacht rüstet, mit der er König Alfred und sein Reich Wessex endgültig vernichten will, wird Uhtred, Alfreds treuster Gefolgsmann, zum Gejagten der Schergen seines eigenen Königs.

    Der sterbende König
    Zum Ende des neunten Jahrhunderts droht England erneut im Chaos zu versinken. Uhtreds Herr, König Alfred, ist ein todkranker Mann. Krieg liegt in der Luft. Alfred will, dass sein Sohn Edward ihm auf dem Thron folgt. Doch die Krone begehren viele, Sachsen und heidnische Wikingerfürsten. Ist es für den Krieger Uhtred nun an der Zeit, das ihm geraubte Land im Norden wiederzuerobern? Nein. Denn auch wenn ihn kein Eid an den schwachen Königssohn bindet: Uhtred wird nicht zusehen, wie Alfreds Traum von einem starken England in Blut und Brand versinkt.

    Der Heidenfürst
    Ein fauler Frieden. Ein böser Krieg. Nur ein Ausgestoßener kann England retten.
    König Alfred ist tot und sein Sohn Edward hat den Thron bestiegen. Das Reich scheint gerettet, doch der Frieden ist gefährdet: Dänenherrscher Cnut Langschwert begehrt nichts mehr als die Smaragdkrone von Wessex. Und im Land selbst schwärt der Verrat. Uhtred kann nicht helfen: Er ist am Hofe Edwards unerwünscht. So beschließt er, mit einer Truppe furchtloser Krieger seinen Familiensitz Bebbanburg von seinem tückischen Onkel Ælfric zurückzuerobern.

    Der leere Thron
    Auf Æthelreds Thron ruhte ein kunstvoll verzierter Helm. In früheren Zeiten trugen Könige keine Krone, immer nur den Helm. Wem war er nun bestimmt?
    In langen Kämpfen haben die vereinten Heere der Angelsachsen die Dänen zurückgedrängt. Doch die tödliche Gefahr aus dem Norden hängt weiter über den englischen Königreichen. Und nun liegt Æthelred, Herrscher von Mercien, im Sterben. Wie soll sein Land die Unabhängigkeit vom benachbarten Wessex wahren? Im Kampf um die Nachfolge hält der Krieger Uhtred treu zu Æthelflæd, seiner Herrin und heimlichen Geliebten, Æthelreds Weib. Aber werden die führenden Männer des Reiches eine Frau auf dem mercischen Thron akzeptieren – und sei sie noch so halsstarrig und so tapfer wie diese?

    Die dunklen Krieger
    Da war Feuer in der Nacht. Feuer, das den Himmel versengte und die Sterne verblassen ließ. Feuer, dessen dichter Rauch über das Land zwischen den Flüssen quoll.
    Ein brüchiger Friede herrscht in den Reichen der Angelsachsen. Mercien im Norden wird nun von Æthelflæd regiert, Tochter des verstorbenen Königs Alfred: eine Frau, geboren zum Herrschen. An der Nordgrenze des Landes hat sie ihren erfahrensten Kriegsherrn installiert, Uhtred ist sein Name.
    Und aus dem Norden kommt auch der Feind, ein mächtiges Heer aus Iren und Nordmännern, angeführt vom furchtbaren Ragnall Ivarson. Ragnall hat einen Bruder, mit dem Uhtred sich in der Vergangenheit schon gemessen hat, den er als Krieger achtet – und den seine Tochter zum Mann genommen hat. Bald kommt Zweifel auf im Reiche Mercien, woran Uhtred sich am Ende mehr gebunden fühlen wird: an Treueid oder Blutsverwandtschaft.


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