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Thomas Kistner

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Thomas Kistner (* 1958 in Karlsruhe) ist ein Sportredakteur der Süddeutschen Zeitung, der vor allem für investigative Beiträge zu den Schattenseiten des Geschäfts, etwa Doping und Korruption bekannt ist („das schlechte Gewissen des deutschen Sportjournalismus“).

Nach einem Politikstudium in Heidelberg begann er bei der Badener Zeitung, wechselte später zu Münchner Abendzeitung und schließlich zur Süddeutschen Zeitung, bei der er für Sportpolitik zuständig ist.

Nach seiner Wahl zum Sportjournalist des Jahres 2006 bekam er 2008 für den Artikel Spritzensport Fußball (Süddeutsche Zeitung Magazin) den Theodor-Wolff-Preis.

Unter den Sachbüchern, die er seit den späten 1990er Jahren schrieb, sticht die Kriminalgeschichte des größten Sportverbandes FIFA unter dem Titel FIFA-Mafia besonders hervor. Dazu schrieb die Wochenzeitung Die Zeit: „Seit das Buch Fifa-Mafia erschienen ist, kann es keinen Zweifel mehr daran geben, dass die Führung des Weltfußballverbands in ihrer geheimnisumwitterten Zentrale oberhalb der Stadt Zürich ein krummes Ding nach dem andern dreht.“ Es bekam von der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur den Preis für das beste Fußballbuch 2012.





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Titel von Thomas Kistner


Thomas Kistner - Fifa-Mafia
Thomas Kistner - Schuss - Die geheime Dopinggschichte des Fussballs

Format: Epub/Mobi


"Fifa-Mafia"
ist die Kriminalgeschichte des weltgrößten Sportverbandes. "Fifa-Mafia" erzählt, wie unter dem Denkmäntelchen, die schönste Nebensache und alle vier Jahre das größte Sportereignis der Welt zu den Menschen zu bringen, sich über die letzten vier Jahrzehnte eine weitgehend korrupte Clique an die Spitze dieses Verbandes gesetzt hat. "Fifa-Mafia" zeichnet die Entstehung des Netzwerkes des aktuellen Fifa-Präsidenten Sepp Blatter nach. "Fifa-Mafia" schildert die Tricks und Durchstechereien, mit denen lukrativste Rechte verschoben, finanzielle Kickbacks ergaunert, eigene Leute bezahlt und/oder in Position gebracht worden sind. "Fifa-Mafia" erzählt von schmutzigen Wahlkämpfen, schmutzigen WM-Vergaben, den hilflosen Sponsoren und der teils manipulativen, teils opportunistischen Politik. Der Weltfußball als ein einziger, gigantischer Interessenskonflikt. Thomas Kistner,
Sportredakteur der „Süddeutschen Zeitung“, berichtet seit mehr als zwanzig Jahren über die kriminellen Machenschaften im und um das Milliardenunternehmen Fifa. Sein Buch ist die Summe dieser Recherche. So dicht, so kenntnisreich, so zwingend in der Analyse, ist die dunkle Seite dieses global auf Regierungsebene agierenden Verbandes nie zuvor erzählt worden. Dieses Buch ist ein gedruckter Indizienprozess.
Thomas Kistner macht bislang unbekannte Seiten des Weltfußballs und seines Verbandes öffentlich, wie den Verlust des Bälle-Symbols der Fifa, die besondere Vernetzung dieses Verbandes nach Schweizer Vereinsrecht mit Interpol und Security-Firmen und die Entstehung eines neuen global ausgerichteten Sport-Sicherheitsdienstes in Katar. Kistner schildert erstmals die Jagd auf korrupte WM-Bewerber durch gescheiterte Konkurrenten, er berichtet von FBI-Ermittlungen rund um den Fußball und die Wettspielszene, von der Jagd auf eine CD mit sensiblen Bankdaten von hohen Fußballvertretern.

Die geheime Dopinggschichte des Fussballs:
In der Umkleidekabine der Helden von Bern wurden benutzte Ampullen entdeckt. Italienische Spitzenkicker der Siebziger und Achtziger sind reihenweise wenige Jahre nach Karriereende an offenkundigen Dopingfolgen gestorben. Zahlreiche algerische Nationalspieler der »Goldenen Elf« haben schwerbehinderte Kinder gezeugt. Auch in Deutschland besteht, wie im Fall Klümper und des VfB Stuttgart, wenig Zweifel an organisiertem Doping. Kaum ein Großer der Fußballbranche, den nicht ein dunkles Geheimnis umweht. Thomas Kistner legt die erschütternde Summe seiner intensiven Recherchen vor. Es kann sich kein Fan sicher sein, dass die eigene Mannschaft in den letzten Jahren und Jahrzehnten sauber gewonnen hat. Dieses Buch wird viele Illusionen zerstören und für Unruhe sorgen.
 
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