Obama's Rolle im NSA Skandal

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  • Obama's Rolle im NSA Skandal

    Hallo zusammen,
    was haltet ihr davon, dass der Friedensnobelpreisträger
    Barack Obama den Besuch beim russischen Präsidenten
    Putin absagt?
    Ist Snowden das wert, das die beiden mächtigsten Länder
    der Erde in eine Krise rutschen?
    Eigentlich sind die USA im Unrecht mit ihrer Spionage!
    Normalerweise müssten sie doch die Füße stillhalten, da
    jetzt herausgekommen ist wen sie alles ausspioniert
    haben.
    Dieses Selbstverständnis ist mir unbegreiflich.

    Ich persönlich finde, dass sich Obama als Friedensnobelpreisträger
    besser hätte darstellen müssen.
    Er hätte Größe zeigen müssen um zu zeigen, dass er besser ist als Putin.
    Er reagiert wie ein beleidigtes Kind und nicht wie ein Staatsmann.
    Eigentlich hat er spätestens jetzt den Friedensnobelpreis nicht verdient.
    Denn das ist eine Reaktion wie im kalten Krieg!

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von silvest () aus folgendem Grund: Bessere Ausführung

  • und deine persönlich meinung zum thema?

    Dieses Selbstverständnis ist mir unbegreiflich.


    finde ich persönlich "etwas" mau. es ist ein interessantes thema, aber du solltest deine persönlich meinung detailierter darlegen, um eine "diskussionsgrundlage" zu schaffen. bitte hier etwas nachbessern. danke im voraus.
  • silvest schrieb:

    [...]Ist Snowden das wert, [...]

    Bei dieser Frage drängt sich mir sofort die Gegenfrage auf: Wann ist es ein Mensch wert, dass man sich für ihn einsetzt?

    Aber: Es geht nicht um Snowden

    Es geht wohl eher darum, dass der US-amerikanische Präsidentendarsteller - Massentöter und Vorsitzender einer Organisation (USA), die weltweit Menschen vorsätzlich ermorden, entführen, foltern und verschwinden lässt, oder über Jahrzehnte in ihren über die Welt verstreuten Folterzentren - teilweise über ein Jahrzehnt - ohne Gerichtsbeschluss, ja sogar ohne Anklage festhält, von den eigenen Verbrechen ablenken will.

    Das weltweite Wüten der Kriegs- und Mordmaschine USA unter ihrem dunkelhäutigen Vorsitzenden Obama kann für mich in der jüngeren Geschichte nur mit dem deutschen Kulturträger Hitler verglichen werden (andere Zeiten, andere Methoden).
    So wie es seinerzeit (?) nur wenige Deutsche mit Charakter gab, die sich dem „Welteroberer“ in den Weg stellten (die meisten davon waren - was heute schamhaft verschwiegen wird - Kommunisten und wurden „ausgemerzt“), so gibt es auch heute nur Wenige, die sich dem US-amerikanischen Erfüllungsgehilfen entgegenstellen. Dass der Druck bzw. die Unterdrückung auf allen Ebenen stattfindet, kann man nur erahnen (die Betroffenen bekommen einen strafbewehrten Maulkorb umgehängt):
    Lavabit
    Snowden greift Facebook, Google und Apple an - Digital - Süddeutsche.de
    Silent Circle Preemptively Shuts Down Encrypted Email Service To Prevent NSA Spying | TechCrunch

    silvest schrieb:

    [...]Ich persönlich finde, dass sich Obama als Friedensnobelpreisträger besser hätte darstellen müssen.
    [...] das ist eine Reaktion wie im kalten Krieg!
    Es geht hier nicht um einen „Friedensnobelpreisträger“. Eine für mich durchaus vergleichbare Charaktermaske, Henry Kissinger (ihm wird der Tod von Millionen Menschen angelastet) bekam ebenfalls den Friedensnobelpreis. Lê Đức Thọ zeigte bei dieser Gelegenheit Charakterstärke und lehnte ihn ab.

    Es geht vor allem nicht um Snowden: damit soll nur vom Thema abgelenkt werden.

    Es geht um die NSA, um XKeyscore, Prism, Tempora. Es geht um den weltweiten US-amerikanischen Terrorismus (und darum, dessen Bekämpfung zu verhindern). Es geht darum, dass (wohl) bisher kein US-Präsidentendarsteller so rigoros gegen die Enthüller (Whistleblower) von Regierungsverbrechen vorgegangen ist, wie der derzeitige Vorzeigefarbige.

    Zwei von vielen Beispielen: Die von Manning entlarvten amerikanischen Mörder kamen nicht vor Gericht, Manning muss büßen; nicht die Gangster innerhalb der US-amerikanischen Regierung werden angeklagt, Snowden wird gejagt („Rechtsprechung“ vergleichbar jüngster deutscher Geschichte).

    Es geht vor allem darum, dass Privatsphäre wohl bald der Vergangenheit angehören wird. Unter anderem geht es speziell in der BRD darum, dass die regierenden Afterdemokraten nicht in der Lage oder nicht willens sind, sich den US-amerikanischen Wünschen zu verweigern.

    Der kalte Krieg hat übrigens nie aufgehört, er wird derzeit lediglich durch die Weigerung Putins, sich dem US-amerikanischen Terror zu beugen, ins Licht der Öffentlichkeit gezogen (nicht nur im Nahen Osten, auch im riesigen Russland sind derzeit von US-Amerika bezahlte Terroristen aktiv. Sehr informativ dazu das Buch „Das Eurasische Schachbrett, Amerikas neuer kalter Krieg in Russland; 2012, ISBN 978-3-89180-092-8).

    By the way:
    Political language is designed to make lies sound truthful and murder respectable, and to give the appearance of solidity to pure wind. - George Orwell
  • Danke für deinen Beitrag Stary Wojownik, ich dachte schon das Thema interessiert keinen.

    Obwohl, ich schon etwas überrascht bin wie heftig du reagierst.

    Das Obama für mich kein Chorknabe ist, das kann man aus meiner Themeneröffnung schon herauslesen, aber das du ihn indirekt mit Hitler vergleichst überrascht mich schon.

    Ich bin ja auch schwer von Obama enttäuscht, denn nach der unsäglichen Präsidentschaft von Bush jr. haben doch viele Menschen gehofft und geglaubt das jetzt ein Umbruch in den USA stattfindet.
    Der erste farbige Präsident, ein Demokrat und dann noch mit den Vorschuss Lorbeeren des Nobelpreises.
    Das sah ja auch erst so aus, als die Amerikaner sich aus dem Irak zurückzogen.
    Die beiden Kriege von Bush zu beenden ist ja auch keine leichte Aufgabe.
    Er war wohl auch willens Guantanamo zu schließen, nur er scheint ein zahnloser Tiger zu sein. Denn es gibt ja viele Beispiele das er seine sich selbst gesteckten Ziele nicht erreicht.

    Im Fall von Snowden ist nun auch jedem Zweifler klar geworden was für ein Überwachungsstaat die USA seit dem 11. September geworden ist.
    Nur stellen sich die USA und Obama doch immer als das bessere System dar als Russland und Putin, und da hätte ich doch erwartet das sich Obama nicht solch eine Blöße gibt.

    Im Prinzip bin ich ja deiner Meinung, denn die Probleme die die USA weltweit haben sind schon selbst gemacht. Die zwanghafte Neigung überall die Weltpolizei zu spielen hat ihnen ja auch den Hass von vielen Menschen eingebracht.
  • silvest schrieb:

    Im Fall von Snowden ist nun auch jedem Zweifler klar geworden was für ein Überwachungsstaat die USA seit dem 11. September geworden ist.

    Geworden? Nun, zumindest ist es seit dem 11. September noch offensichtlicher geworden.

    Ein Hort der Freiheit waren die USA eigentlich noch nie (wenn man einmal von der Freiheit von Rassisten und christlichen Fanatikern absieht). Letzten Endes liegt die Macht im Staate doch nicht bei einer Handvoll Politikern, sondern nach wie vor im Bibelgürtel und seinen Scharfmachern.

    Spätestens seit der Verschleppung von Obamas Guantanamo-Versprechen sollte eigentlich klar sein, daß es sich um Wahlversprechen im üblichen Sinne handelte. Es ist töricht, Politik an Worten zu messen und nicht an Taten. Obama gibt sich verbal nicht als Scharfmacher á la Bush. Aber sein Nichtstun macht aus einen 'yes we can' ein 'yes we could'. Nichts als ein laues Lüftchen.

    Dennoch sehe ich die Rolle von Obama in diesem Zusammenhang als zweitrangig an.

    Betrachten wir doch einmal den Sinn und Zweck diese Überwachung. Dazu ein kleines Beispiel.

    Vor einigen Tagen weilte ich in Prag. Dabei hatte ich ein für wenige Euro neu gekauftes Tablett. In den Hotels waren die Zugangsdaten für den lokalen Hotspot öffentlich und für jedermann sichtbar angebracht. Ich musste also nicht einmal in einem der Hotels eingecheckt sein, um diesen Hotspot mit meinem Tablett nutzen zu können.

    Nun hätte ich Erpresser-Mails schreiben können oder Kinderpornos saugen oder was immer im Internet so alles geht. Mit allem Aufwand dieser Welt hätte man herausbekommen können, daß irgendwer im Umfeld eines gewissen Hotels in der Weltstadt Prag ein Tablett eines chinesischen Herstellers benutzt. Da ich nicht auf der Gästeliste dieses Hotels stand und mich zum fraglichen Zeitpunkt weder im Hotel noch in dessen mit Kameras einsehbarer Nähe befand (ich habe dieses Hotel nie selbst betreten) ist ein Versuch, auf diese Weise zu meiner Identität zu kommen von Vornherein zum Scheitern verurteilt. Ich habe übrigens nichts Böses getan, sondern nur genossen, 100%ig anonym im Internet zu surfen (daher habe ich auch meine üblichen Seiten gemieden).

    Bliebe nur noch der Weg über die Identifikation des Tabletts. Maximal der Verkaufsort liesse sich über den Hersteller in Erfahrung bringen, aber ziemlich sicher nicht einmal der (schon gar nicht bei einem chinesischen Billighersteller). Aber selbst wenn, dann wäre auch dieser Weg immer noch nicht zielführend. Denn was ist, wenn ich ein Gerät durch einen Dritten z.B. in Hamburg kaufen lasse?

    Mein Beispiel war vielleicht etwas ausschweifend, aber es zeigt deutlich, daß JEDER absolut anonym herumsurfen kann, wenn er nur wirklich will. Und gerade ein (möglicherweise noch 'islamistisch' aussehender) vermeintlicher Terrorist wird sich kaum über irgendeine Aktion der 'National Storage Agency' und deren Helfershelfern in die Karten blicken lassen. Genausowenig wie er ein Handy mit Vertrag benutzen wird oder seine Visitenkarte am Tatort hinterlassen wird.

    Die Zielrichtung dieser Überwachung ist eine ganz andere.

    Vermeintlich unbescholtene Bürger werden Totalüberwacht (die Stasi hätte es nicht einmal halb so gut hinbekommen können). Frei nach der Devise 'Wissen ist Macht'. Denn Information ist (oft) Wissen.

    Mitschuldig an der NSA-Affäre sind deutsche Behörden, die Daten ungefragt weitergeben.

    Mitschuldig sind aber auch Facebook-Jünger, die alles und jeden Furz personalisieren und dann weitergeben. Also Hyper-Stasis willige Helferlein.

    ---


    Heute aus der Zeitung: BND gibt Handydaten weiter

    ...die Partnerdienste dürften die Daten nicht für Folter oder Todesurteile verwenden, erklärte ein BND-Sprecher am Wochenende...

    Vielleicht sollte ich die Flugbewegungen über Nordholz mal fotografisch dokumentieren und an die Taliban weiterleiten. Natürlich unter der strengen Auflage, sie nicht für Anschläge zu benutzen.

    Dann noch viel Spaß beim Überwachen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Konradin ()

  • Wer denkt, dass die USA erst jetzt als richtiger Spionagestaat entlarvt wurde ist wirklich naiv. Vielleicht könnte man sagen, dass durch Snowden das Ausmass der Spionagetätigkeiten in seiner ganzen Länge und Breite ans Licht kommt. Die Tatsache, dass die USA sogar vor den eigenen "Freunden" nicht Halt macht, wundert mich ehrlich gesagt auch nicht. Der "Staatsfeind Nr. 1" lässt grüssen. Zuweilen kommt Hollywood der Wahrheit ziemlich nahe.

    Leider hat sich die USA nach dem Tod von Franklin D. Roosevelt nicht sehr positiv entwickelt, indem sie die englischen Kolonialstaat-Allüren 1:1 übernommen hat. Allerdings kann man das Gleiche auch von Russland sagen.

    Die Weigerung Obamas, Putin zu besuchen hilft natürlich einem Versöhnungsprozess auch nicht auf die Beine. Die alten Fronten zwischen Russland und den USA scheinen sich eher wieder zu verhärten. Das ist bedauerlich.
    Carpe diem - pflücke den Tag!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von freefloating () aus folgendem Grund: Ergänzung

  • Der Präsident der USA wird gerne als mächtigster Mann der Welt dargestellt.
    Ist das so?

    Ich denke, das Scheitern Obamas auf den verschiedenen Gebieten (Guantanamo, Gesundheitsreform, Waffengesetze, ... um nur 3 Beispiele zu nennen) zeigen, dass Politik innerhalb demokratischer Strukturen ein schwieriges Geschäft ist und das der Machtapparat, der auf die Entscheidungen Einfluss nimmt, sehr komplex und wenig beweglich ist.

    Von daher finde ich eine einseitige Schuldzuweisung an den "Vorzeigefarbigen" überzogen, insbesondere den Vergleich mit Hitler.

    Unabhängig davon, ob seine Absage an Putin auf seinem eigenen Mist gewachsen oder politischem Druck geschuldet ist, finde ich - ebenso wie ff, die Verhärtung der Fronten zwischen USA und Russland unnötig und sehr bedauerlich!
    Es nie zu spät für eine glückliche Kindheit! (Erich Kästner)
  • littleprof schrieb:

    ...zeigen, dass Politik innerhalb demokratischer Strukturen ein schwieriges Geschäft ist und das der Machtapparat, der auf die Entscheidungen Einfluss nimmt, sehr komplex und wenig beweglich ist.

    Von daher finde ich eine einseitige Schuldzuweisung an den "Vorzeigefarbigen" überzogen...



    und das sicher nicht nur in den usa.

    Politiker können - meiner Meinung nach - letztlich nur den Spielraum nutzen, den "Macht-Apparate" ihnen zugestehen.

    Energie vom Volk ausgehend, ich fürchte, das war bei uns (in Deutschland) zuletzt die 68-er Bewegung.
    Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, daß Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.(E.B. Hall) # Ever tried, ever failed, no matter. Try again, fail again, fail better. (Beckett) # You are only given one little spark of madness. You mustn't lose it. (R.Williams) # Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic.(Clarke)
  • freefloating schrieb:

    Leider hat sich die USA nach dem Tod von Franklin D. Roosevelt nicht sehr positiv entwickelt, indem sie die englischen Kolonialstaat-Allüren 1:1 übernommen hat. Allerdings kann man das Gleiche auch von Russland sagen.

    Was kann man von Russland sagen? Das sie Kolonialstaat-Allüren haben? Ich finde man kann Russland und die USA, in keinster Weise miteinander vergleichen. Russland spielt sich nicht als Weltpolizei auf und Russland führt auch nicht überall auf der Welt Krieg. Das haben die Russen auch nie getan, ganz im Gegesatz zu den Amerikanern. Ok, die Russen waren auch in Afghanistan, wurden aber von den damaligen Machthabern auch gebeten, militärisch dort einzugreifen (was immer man davon auch halten mag).


    littleprof schrieb:

    Ich denke, das Scheitern Obamas auf den verschiedenen Gebieten (Guantanamo, Gesundheitsreform, Waffengesetze, ... um nur 3 Beispiele zu nennen) zeigen, dass Politik innerhalb demokratischer Strukturen ein schwieriges Geschäft ist und das der Machtapparat, der auf die Entscheidungen Einfluss nimmt, sehr komplex und wenig beweglich ist.

    Politik innerhalb demokratischer Strukturen ........ In den USA? Der war gut ..... :D
    Weil die Klugen immer nachgeben, wird die Welt von den Dummen regiert!
  • Klasse, Henry :D
    3 Zeilen Zitat - 1 Zeile eindimensionale Einschätzung.
    So entstehen intelligente Diskussionen; da hätte ich ein bisschen mehr Substanz erwartet.
    Ich hatte überlegt, demokratisch in Anführungsstriche zu setzen.
    Es gibt auf der nach oben offenen Demokratieskala sicher unterschiedliche Ausprägungsformen; Ganz so mies würde die USA bei mir nicht wegkommen.
    Der zentrale Gedanke meines Posts war aber auch eher die Komplexität politischer Entscheidungen darzustellen, weniger über das politische System in Amerika zu urteilen.
    Es nie zu spät für eine glückliche Kindheit! (Erich Kästner)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von littleprof ()

  • Ich wollte, um den Sinn nicht zu entstellen, das Zitat nicht noch weiter einkürzen. Das ich nur mit einem Satz darauf geantwortet habe, liegt eigentlich nur daran, das ich über die Worte USA und Demokratie, in Zusammenhang gebracht in einem Satz, nur müde lächeln kann.
    Aber keine Sorge, ich lächle genau so Müde wenn mir jemand was über die angebliche Demokratie in Deutschland erzählt. Das was man hier für Demokratie und angebliche Freiheit der Bürger hält, ist eigentlich nichts weiter, als das Desinteresses der herrschenden Klasse am Volk. Die interessiert es nicht was du sagst, deswegen darfst du es ja sagen, es sei denn es geht gegen ihre Interessen oder ihren Profit. Dann gibt es auch mal ein Berufsverbot, eine vom Gericht angeordnete Einweisung in die geschlossene Anstalt, den Verlust des Arbeitsplatzes, oder auch mal Wasserwerfer und knüppelnde Polizisten.
    Weil die Klugen immer nachgeben, wird die Welt von den Dummen regiert!
  • Wenn Russland imstande wäre hätte es schon längst viele Kriege gegeben, oder vielleicht nur noch einen Weltkrieg dann wäre hier gleich Feierabend.

    Ich weiß das die Russen nach dem 2. Weltkrieg in unserer Kleinstadt wie die Barbaren tausende Zivilisten abschlachten ließen und Frauen vergewaltigten.
    Es wird immer dargestellt das die Russen die Guten sind, dem ist nicht so.
    Russland hat genauso Interesse den Weltherrscher zu spielen und da wird genauso spioniert wie in den USA und das wird ewig so weiter gehen.
  • Henry277 schrieb:

    [...]Aber keine Sorge, ich lächle genau so Müde wenn mir jemand was über die angebliche Demokratie in Deutschland erzählt.[...]
    Wie sollte denn die Demokratie in Deutschland deiner Meinung nach funktionieren?

    Kanaille schrieb:

    Es wird immer dargestellt das die Russen die Guten sind, dem ist nicht so.
    Dem ist nur noch hinzuzufügen, dass die Deutschen (im 2. WK) auch nicht besser waren ;)
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  • Kanaille schrieb:

    Ich weiß das die Russen nach dem 2. Weltkrieg in unserer Kleinstadt wie die Barbaren tausende Zivilisten abschlachten ließen und Frauen vergewaltigten.

    Na das muss aber einen große Kleinstadt gewesen sein. Ach ja die Geschichte von denen in der Kloschüssel gewaschenen Kartoffeln fehlt noch .... da sind ja auch hunderttausende Deutsche erschossen worden, weil die Kartoffeln auf einmal weg waren. Der russische Untermensch kannte ja kein Klo ..... ;)
    Ansonsten muss man zu dem post nicht viel sagen. Das geschriebene zeugt einfach nur von Unwissenheit.

    Snip3r schrieb:

    Wie sollte denn die Demokratie in Deutschland deiner Meinung nach funktionieren?

    Tja wie sollte sie funktionieren. Eigentlich ganz einfach. Die Macht geht vom Volke aus und nicht von Lobbyisten die den Politikern vorschreiben, was für eine Politik diese zu machen haben. Warum sind die Menschen denn Politik verdrossen? Weil sie genau wissen, das sich nichts ändern wird. Also warum gibt es denn keine Volksabstimmungen, wenn es um die Landes- bzw. Bundespolitik geht?
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  • Kanaille schrieb:

    Ich weiß das die Russen nach dem 2. Weltkrieg in unserer Kleinstadt wie die Barbaren tausende Zivilisten abschlachten ließen und Frauen vergewaltigten.

    Und? Das sagt weniger etwas über die (heutigen) Russen aus als über die Situation unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg. Es ist müssig, eine beliebige Kleinstadt als Beispiel herauszupicken, denn diese Beispiele gibt es zu Tausenden (und keineswegs nur in Deutschland). Waren es nicht die Deutschen, die ursprünglich in fremden Ländern einmarschiert sind und teilweise wahllos die Zivilbevölkerung massakriert haben?

    Ich behaupte nicht, daß die Russen 'die Guten' sind. Aber das sind die anderen ebensowenig.

    Snip3r schrieb:

    Wie sollte denn die Demokratie in Deutschland deiner Meinung nach funktionieren?

    Ich bin zwar nicht Henry277, aber auch ich habe eine Meinung darüber. Zunächst einmal bin ich keineswegs davon überzeugt, daß die Demokratie an sich die Beste aller möglichen Staatsformen ist.

    Demokratische Bestrebungen finde ich ok, aber wenn Demokratie dazu mißbraucht wird, Mehrheitsterror gegen Minderheiten und Einzelne auszuüben, dann wird sie ganz schnell zur Dikatur.

    Es gibt Bereiche, da ist es durchaus sinnvoll, nach Mehrheiten zu fragen. Aber auf anderen Gebieten ist es völlig unsinnig. Wenn (dank PISA) eine Mehrheit glaubt, daß 3 und 3 7 ergibt, dann ist es noch lange nicht so. Auch wenn eine Mehrheit die Augen vor dem Klimawandel verschliesst, dann berauben sie sich lediglich der Möglichkeit, dagegen etwas tun zu können.

    Wenn man die Mehrzahl der Schüler über die Schulpflicht befragt, dann gibt es nur noch Dauerurlaub oder keine Schulen mehr. Erzieht man Kinder nach der Mehrheitsmeinung innerhalb der Familie, dann gibt es jeden Tag nur Eis und die Kinder erziehen sich selbst.

    Irgenwann stimmen wir dann nur noch ab, machen aber tasächlich nichts (ausser darüber abzustimmen). Der Karren zieht sich aber nicht alleine aus dem Dreck, auch wenn eine Mehrheit dies so wünscht.

    Ich persönlich ziehe kompetente Politik einer mehrheitlich leigitimierten Politik eindeutig vor. Das Problem ist freilich, wer bestimmt (vorher) darüber, was kompetent ist.

    Auch Deutschland ist keine reine Demokratie (selbst wenn der demokratische Anteil so funktioniert, wie er eigentlich funktionieren sollte). Es gibt vielerlei Einschränkungen (z.B. Minderheitenschutz) und Bereiche, in welchen Mehrheitsmeinungen nichts zu suchen haben.

    Wichtiger als die Demokratie ist das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit. Es beschert uns (bei konsequenter Einhaltung) Rechtssicherheit. Stelle man sich einmal vor, die Rechtssprechung würde nicht durch Richter vorgenommen, sondern durch Mehrheitsmeinungen. Dann könnte man jeden Angeklagten auch gleich pauschal an die Wand stellen. Heute diesen, morgen jenen und übermorgen dich und mich.

    Allerdings muß sich ein Rechtssystem auch an seiner Glaubwürdigkeit messen lassen. Und genau hier haben wir beträchtlichen Nachholbedarf. Ist ein System, welches uns auf Schritt und Tritt bespitzelt noch glaubwürdig?

    Henry277 schrieb:

    Die Macht geht vom Volke aus...

    Ein schöner Wunschtraum.

    Aber mit den Mehrheiten funktioniert das anders. Nicht das Volk ist es, welches die Mehrheiten bildet, sondern die Medien, welche das Volk dahingehend beeinflussen, daß sie das mehrheitlich wählen, was sie wählen sollen.

    Deswegen bin ich inzwischen auch weitgehend gegen Volksbefragungen. Je nach Fragestellung ist das Ergebnis doch schon von vornherein festgelegt. Mit echter Demokratie hat das nichts (mehr) zu tun.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Konradin () aus folgendem Grund: Nachtrag

  • sorei schrieb:

    Energie vom Volk ausgehend, ich fürchte, das war bei uns (in Deutschland) zuletzt die 68-er Bewegung.


    Damit tust du der Anti Atom Bewegung unrecht. Denn die Inakzeptanz der Atomkraft in der Bevölkerung hat doch die Rolle rückwärts von Merkel nach Fukushima ausgelöst.

    Das aber nur am Rande. Zurück zum Thema.

    Zitat von Henry277:
    Ich finde man kann Russland und die USA, in keinster Weise miteinander vergleichen.

    Nein kann man auch nicht. Denn der amerikanische Präsident ist indirekt vom Volk gewählt, während der russische Präsident sich praktisch selbst ernannt hat. Russland übt auf die ehemaligen Sowjetstaaten (Ukraine, Weißrussland, Tschetschenien usw.) massiv Druck aus.
    Und diese Diskussion hier könnte in den USA aber nicht in Russland geführt werden, wo der KGB, Putins alte Heimat, mit Sicherheit nicht auf der Couch liegt und von guten alten Sowjet Zeiten träumt, und wo kleinste Vergehen gleich mit Jahrzehnte langem Gulag bestraft werden.

    Aber ich habe in vorherigen Post´s ja schon zugegeben, das in den USA auch nicht alles Gold ist was glänzt, doch Putin gegenüber Obama als den Guten hinzustellen halte ich für stark übertrieben.

    Aber wahrscheinlich ist es wirklich so, der mächtigste Mann ist nur so mächtig wie es das System erlaubt und er darf sich nichts erlauben was nach Schwäche aussieht.
    Selbst das Habhaft werden eines so ein kleinen „Verräters“ wie Snowden ist wichtiger als Völkerverständigung.
    Wozu braucht Gott ein Raumschiff - James T. Kirk

    Natürlich kann man ohne Hund Leben - es lohnt sich nur nicht. - Heinz Rühmann

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von silvest () aus folgendem Grund: Rechtschreibung

  • Bei einigen merkt man aber schon, das die antikommunistische Propaganda der letzten Jahrzehnte in Fleisch und Blut übergegangen ist.
    Der böse Russe, der Besatzer und der gute Amerikaner, der Freund in der Not. Naja, der Ami ist noch da und sitzt, über zwanzig Jahre nach dem Fall des eisernen Vorhangs, immer noch in seiner Besatzungszone. Die Russen sind vor über 20 Jahren, vollständig aus Deutschland abgezogen ...... denkt mal drüber nach.
    Weil die Klugen immer nachgeben, wird die Welt von den Dummen regiert!
  • @Henry277: Aber den Warschauer Pakt hast du hoffentlich nicht vergessen, Henry! Das war ja nicht wirklich ein freiwilliger Kegel-Verein. Der Prager Frühling lässt grüssen. Ich habe den Eindruck, dass du (und andere) vor lauter Anti-Amerikanismus (was ich teilweise verstehen kann), das Gebahren der alten UDSSR völlig ausblendest. Also bitte.... sowohl die Amerikaner als auch die Russen sind in der Weltgeschichte nicht die Opfer, beide sind Täter! ;)
    Carpe diem - pflücke den Tag!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von freefloating () aus folgendem Grund: Korrektur / Rechtschreibung

  • Ich sage nur, wer Rache übt, kann sich nicht als Befreier feiern lassen, auch wenn er mitgeholfen hat, diesen unseligen Krieg zu beenden.

    @Henry, du versuchst immer Wahrheiten und Tatsachen zu verdrehen und zu überspielen. Ich weiß nicht wer dich bezahlt das du solchen Mist hier schreibst, du bist ja schlimmer noch als Sudel-Ede.:D

    Die Russen sind vor über 20 Jahren, vollständig aus Deutschland abgezogen ...... denkt mal drüber nach.


    Aber die Russen Hinterlassenschaften liegen aber immer noch tief im Boden.

    Einer der Gründe das die Amis teilweise noch in Deutschland stationiert sind, sind etliche NATO Abkommen und das 40.000 Menschen zum teil mit ihren Familien hier leben, Steuern bezahlen, und ihr Geld hier ausgeben.

    @freefloating, dazu kommen noch diverse Volksaufstände wie der 17. Juni usw.
    Aber bei den Anti-Amerikanisten wird bei diesen Thema schnell auf Durchzug geschaltet.

    Hätten damals die Russen eine bessere Waffentechnik wie die Amis, wäre der Spieß genau anders herum.
  • Kanaille schrieb:

    ...und das 40.000 Menschen zum teil mit ihren Familien hier leben, Steuern bezahlen, und ihr Geld hier ausgeben.

    Gilt dies nicht auch gleichermassen z.B. für die Türken?

    Nein, die Türken waren nicht als Besatzer hier und stationiert waren sie hier in Deutschland ohnehin nicht. Zumindest nicht in militärischer Hinsicht.

    Die Unterstellung, irgendjemand würde hier für seine Beiträge bezahlt finde ich übrigens abgrundtief unredlich. Pass mal auf, daß man dies nicht als Retourkutsche versteht.

    Dennoch geht es in diesem Thread wohl eher um die Rolle des amerikanischen Präsidenten in einem (auch und gerade uns Deutsche betreffenden) Abhörskandal und keineswegs um die kleinkarierte Aufrechnung russischer Greueltaten gegenüber derer unseres 'grossen Bruders'.

    Oder war es am Ende gar Putin, welcher die 'National Storage Agency' dazu gebracht hat, uns abzuhören? Na, Hauptsache, das Feindbild stimmt. :depp:
  • Ja, Konradin, Feindbilder helfen selten weiter... aber das gilt natürlich für alle Beteiligten. ;) Es geht hier um Obama, es geht um Spionage... und eigentlich geht es im viel mehr. Keiner traut ja wirklich dem anderen über den Weg. Die Staaten spionieren ja nicht nur anderen Staaten aus, sondern ganz gezielt das eigene Volk. Das ist doch wohl der Höhepunkt der Perversion und natürlich alles unter dem Deckmantel der Sicherheit. Das scheint der ultimative Freipass, um jede Schamgrenze und Privatsphäre zu unterwandern. Schlimm finde ich, dass nun eine Generation kommt, die gar keinen Wert mehr auf Privatspäre legt. Social Media ist das beste Beispiel dafür. Da wird einfach alles gepostet.
    Carpe diem - pflücke den Tag!
  • @ff
    re: social media

    was ist noch besser als der gläserne Bürger (gleich welcher Nation)?
    der Bürger der sich freiwillig gläsern macht...
    Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, daß Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.(E.B. Hall) # Ever tried, ever failed, no matter. Try again, fail again, fail better. (Beckett) # You are only given one little spark of madness. You mustn't lose it. (R.Williams) # Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic.(Clarke)
  • Kanaille schrieb:

    Ich weiß nicht wer dich bezahlt das du solchen Mist hier schreibst, du bist ja schlimmer noch als Sudel-Ede.:D
    Ich hab keine Lust hier Beiträge zu löschen und Warnung/Verwarnungen auszusprechen. Vorallem weil die Diskussion gerade gut läuft.
    Also: Beleidigungen/Unterstellungen etc. unterlassen. (Gilt übrigens für alle)
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    Patrioten reden nur davon, dass sie für ihr Land sterben, niemals davon, dass sie für ihr Land töten. (Bertrand Russell)