Steht das Leben in den Sternen?

  • Frage
  • keine ahnung. :D

    trotzdem: wieso entweder oder?

    vielleicht gibt es sowas wie schicksal/karma: warum soll das dann heißen, dass wir nicht selbst verantwortlich sind?

    wenn etwas für mich sinn macht, dann eine mischung aus beidem.
    Ob ich das dann sterne/astrologie nenne, oder anders, ist eine andere frage.
    Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, daß Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.(E.B. Hall) # Ever tried, ever failed, no matter. Try again, fail again, fail better. (Beckett) # You are only given one little spark of madness. You mustn't lose it. (R.Williams) # Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic.(Clarke)
  • ... ein wenig von Beidem ... macht das Gewürz des Lebens aus

    hallo snocks,

    vielleicht wird dich meine Antwort wundern. Ich beschreibe es so, wie ich es empfinde.

    Ich glaube (und hoffe) nicht, dass unser Leben komplett vorherbestimmt ist, aber ich weiß, dass die Chancen, die wir alle im Leben bekommen nicht willkürlich sind. Die Schwierigkeit, Gelegenheiten und Situationen zu erkennen ist es, was uns Menschen ausmacht.

    Warum ist diese Aussage so verwunderlich? - Weil in mir zwei "Seelen" schlummern, die beide zu ihrem Recht kommen wollen. Einerseits die streng rationale, kalkulierende, bodenständige Ader. Andererseits das emotionale, sich über jedes *Fünkchen* Lebensbejahung freuende Element.
    Zu entscheiden, welche die treibende Kraft in mir ist, ist schwierig, es ist wie eine Wellenbewegung, ... mal siegt die eine Seite, mal verliert die Andere :D

    Im Ernst ... Die Chancen liegen vor unseren Augen... und wenn sie willkürlich wären, wäre mein Leben anders verlaufen. Es hört sich so leicht an, ... aber es gehört viel Vertrauen dazu in den richtigen Momenten seinem Gefühl zu vertrauen.

    Schön, dass du zu uns gefunden hast ... herzlich willkommen

    /Bog
    IRC war gestern, ... heute haben wir den Chat

    realize your tasks, then take a deep breath and go for it!
  • Interessante Frage!
    Ich glaube, das ich für mein Leben selbst verantwortlich bin. rückblickend kann ich sagen, das ich viele Möglichkeiten hatte, meinem Leben eine andere Richtung zu geben. Ich habe sie nicht wahrgenommen, weil ich mein Leben, so wie es zu den Zeitpunkten war, in Ordnung fand.

    Lg

    Burghard
  • Hallo snocks,
    auch von mir ein herzliches Willkommen im FSB!

    Ich glaube, dass es Leben in den Sternen gibt aber nicht mein Leben.
    Ich glaube an Gott und nicht an die Sterne. Und eine göttliche
    Fügung habe ich schon oft in meinem Leben erfahren.
    Ich will das nicht Wunder nennen, denn damit wird viel Scharlatanerie
    betrieben, aber ich habe schon so viele Momente in meinem Leben
    gehabt die man mit Schicksal nicht erklären kann.
    Zwar sehe ich das auch so, das man sein Leben selbst in die Hand
    nehmen und gestalten muss, doch mitunter passieren Dinge die
    man nicht beeinflussen kann.
    Und dann bleibt es natürlich jedem selbst überlassen an was man
    glaubt oder glauben möchte.

    Gruß silvest
    Wozu braucht Gott ein Raumschiff - James T. Kirk

    Natürlich kann man ohne Hund Leben - es lohnt sich nur nicht. - Heinz Rühmann
  • Man muss nicht mysthisch werden im an Vorbestimmung zu glauben. Drei Dinge im Leben sind quasi vorbestimmt, auf die wir keinerlei einfluss haben: Unsere Geburt, der Umstnd dass wir Leben und drittens irgendwann sterben werden.

    Dann gibt es noch so kleinere Faktoren wie genetische Dispositionen, die auschlaggebend dafür sind, etwa welchen Charakter wir unter welchen sozialen Umständen entwickeln werden und so weiter.

    Selbstbestimmt dürften wir nur bedingt sein im Rahmen unserer bewussten Wahrnehmung sein. Denn unser Bewusstsein ist nur ein sehr kleiner Teil dessen, was unsere gesamte Persönlichkeit ausmacht.

    Und auch hier mag es so sein, dass wir mehr vom Unterbewussten gesteuert werden, als unserem bewussten Ich aus eigenem Selbstverständnis heraus vielleicht lieb ist.

    Unsere gesamten kognitiven Entscheidungen werden bereits getroffen, bevor wir sie bewusst wahrnehmen, was scheinbar vor allem den Grund hat, dass unser Bewusstsein, also das, was wir zu glauben persönlich sein scheinen, völlig überfordert wäre, wenn es alle Eindrücke, die Tag für Tag auf uns eindringen und uns Entscheidungen abfordern, bewusst verarbeiten würde.

    Das nämlich wäre der totale Data-Overload, der bestimmt bereits einträte, wenn wir morgens das Haus verlassen ... oder aber spätestens dann.


    Mit den Sternen haben wir nur gemeinsam, dass wir aus der Materie bestehen, wie sie im ganzen Universum irgendwo vorhanden ist. Ausser dass wir aus dem Licht der Sterne die Entstehung des Universums herausdeuten können, vielleicht irgendwann auch mal dessen fernere Zukunft und womögliches Ende, haben Sterne keinen Einfluss auf das leben des einzelnen Menschen.


    Mal die Sonne ausgenommen, ohne die wir nicht existieren könnten. Wir und die Grossteil der restlichen Natur.
  • Bartimaeus schrieb:

    Interessante Frage!
    Ich glaube, das ich für mein Leben selbst verantwortlich bin. rückblickend kann ich sagen, das ich viele Möglichkeiten hatte, meinem Leben eine andere Richtung zu geben.


    Vollkommen auch meine Meinung, auch wenn manche in meiner Umgebung behaupten, dass dies der schicksal so lenkt.
  • Also ich glaube schon an eine Art des Schicksals aber nicht dass unser Leben nur davon bestimmt wird!!! Es gibt immer wieder Schicksalsfügungen die wir selbst zum Guten oder Schlechten ändern können. Deshalb stellt man sich ja auch oft die Frage: Was wäre wenn.. man dies oder jenes anders gemacht hätte.
  • Selbstverständlich steht das Leben nicht in den Sternen - allein der Gedanke, weit entfernte, selbstleuchtende Himmelskörper könnten für das Schicksal eines Menschen irgendeine Bedeutung haben, ist vollkommen absurd.

    Äußere Einflüsse - schwere Unfälle, Behinderungen etc. einmal ausgenommen - können ebenfalls vernachlässigt werden; entscheidend sind Wille und Beharrlichkeit.
  • Ich denke nicht, dass unser Leben in den Sternen steht, bin aber überzeugt, dass es einem gewissen Lauf folgt.
    Auch denke ich, dass uns das Schicksal 'zeigt' das wir mit unserem Leben auf dem richtigen Weg befinden; in Form von Déjà Vu's. Das ist vielleicht etwas poetisch oder naiv gesehen aber ich finde den Gedanken schön.
  • Das Leben steht sicher nicht in den Sternen, ich denke die Frage, so wie sie oben gestellt ist, kann man getrost so verneinen.

    Ich befasse mich mit Astrologie und da das manchmal in einen Topf geworfen wird versuche ich mal, es etwas aufzudröseln...
    Astrologie ist eine Sache die schon seit sehr sehr langer Zeit betrieben wird. Die Sterne selber haben keinerlei Einfluss auf unser Leben, vielmehr stehen sie für eine bestimmte Energie, bestimmte Eigenschaften - es geht dabei um eine bestimmte "Zeitqualität", vor allem zum Zeitpunkt der Geburt.
    Goethe schrieb einmal sinngemäß "...der Mensch ist eine gepresste Form welche sich lebendig entwickelt...".
    Auf die Astrologie bezogen bedeutet dies: man bringt bestimmte Anlagen mit in diese Inkarnation, z.B. so wie man sich selber sieht, wie andere einen wahrnehmen, innere Konflikte/Lernaufgaben, etc.
    Aber was man daraus macht hängt natürlich immer auch sehr von den allgemeinen Milleuumständen ab. Man ist nicht ferngesteuert, Ereignisse sind nicht vorbestimmt (wobei ich überzeugt bin das es keinen wie auch immer gearteten "Zufall" gibt..., alles hat schon seinen Sinn und die "höheren Mächte sorgen dafür das man seine Aufgaben bekommt) - sehr wohl jedoch die Art wie wir damit umgehen, wie wir Entscheidungen treffen, wie wir emotional regieren.
    Die heute übliche psychologische Astrologie kann jemanden dabei unterstützen sich selbst besser kennenzulernen, sich zu entwickeln.
    Denn darum geht es letztendlich: Entwicklung.
    Ohne dies würde alles schlicht und einfach keinen Sinn machen.

    Und um es klar und deutlich zu sagen:
    Astro.TV und all diese Dinge sind die reine Ausnutzung menschlicher Ängste und haben tatsächlich nichts mit seriöser Astrologie zu tun.
    Leider schaffen es diese vielen Scharlatane, den Ruf der Astrologie zu beschädigen.
    Ich finde das schade, denn ich bin der Überzeugung das, wenn man das Wissen der Astrologie behutsam und verantwortungsvoll anwendet, die Astrologie eine sehr gute Möglichkeit ist, jemandem bei seiner persönlichen Entwicklung weiter zu helfen und voranzubringen....

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Lissabon () aus folgendem Grund: * kleiner Nachtrag

  • Das ist eine grundsätzliche Frage: In wieweit ist unser Weg vorherbestimmt durch Anlagen, Herkunft, Erziehung, Umwelt usw. und was können wir selbst drehen?

    Jemand, der seinen Lebensweg als "göttliche Fügung", astrologische Determinierung oder das Ergenis irgendeiner anderen externen Einflussgröße sieht, der hat das Glück, auch immer Verantwortung von sich weisen zu können. Er ist fein raus :D
    In manchen Situationen mag diese Sichtweise auch ein Trost sein, denn alles Vorherbestimmte muss ja irgendwie einen tieferen Sinn haben, oder?

    Ich fürchte allerdings, so einfach haben wir's nicht.
    Jeder hat bestimmte Potenziale, die seine Möglichkeiten beeinflussen, auch Glück / Schicksal spielen sicher eine Rolle, aber zu einem großen Teil sind wir selbst verantwortlich für das, was wir tun und was aus uns wird. Grenzen mögen durch die o.g. Determinanten vorgegeben sein, aber innerhalb dieser vorgegebenen Bandbreite sind viele unterschiedliche Entwicklungsspielräume möglich.
    Es nie zu spät für eine glückliche Kindheit! (Erich Kästner)
  • Der Glaube versetzt bekanntlich Berge, wenn ich an etwas glaube dann ist das so, kann aber für den neben mir das genaue Gegenteil sein.

    Also für mich und meinen Weg sind nur die Digen die ich tue, dass was ich mich definiert und sicher nicht die Sterne am Himmel.

    Ich finde das ist auch ein schrecklicher Gedanke das das Leben vorbestimmt ist, zsss. aber wenn einer dran glaubt dann werden die Erlebnisse sicherlich auch demensprechend interpretiert.

    mfg
  • Zum Einen: Ich glaube nicht an Astrologie. Auf welchen Grundlagen basieren den die Horoskope?
    Müssten dann nicht alle in der gleichen Minute geborenen das gleiche Horoskop und damit die gleiche Vorherbestimmung haben?
    Und wie sollten die Sterne, Planeten und Konstellationen unser Schicksal beeinflussen.

    Zum Anderen: Ich glaube nur in dem Maße an Vorbestimmung, wie es jedem Einzelnen dadurch mitgegeben wurde in welche Umstände hinein er/sie geboren wurde und welche Veranlagungen er/sie hat Gelegenheiten zu erkennen und den Mut sie zu nutzen.

    Ansonsten dient Schicksal nur dazu in einem einfachen Weltbild nicht selbst die Verantwortung übernehmen zu müssen.
  • Nein. Es ist natürlich einfacher, sein Pech jemand anderem in die Schuhe zu schieben, aber letzendlich wiederhole ich gerne: Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Auch wenns manchmal schwer fällt, dies zu glauben ;) Wissen werden wir es wohl eh nie mit Sicherheit, jedenfalls nicht in dieser Welt