Buch oder Reader

  • Frage

  • snocks
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  • Das praktische bei Reader ist das man nur 1 Gerät braucht um zahlreiche Bücher mit sich zu tragen. Zum Reisen also das Ideale.

    Nun muss ich allerdings meinen Vorpostern zustimmen: ein echtes Buch mit Blättern, Eselsohren und Lesezeichen hat auch was. Der Geruch wenn man ein neues Buch aufschlägt ist einzigartig oder der Kampf mit sich selbst trotz Müdigkeit die letzen paar Seiten noch zu lesen um das Buch endlich zuschlagen zu können :sleeping:

    Beides also aber hauptsächlich Reader/Tablet weil platzsparend im Rucksack
    “Live as if you were to die tomorrow. Learn as if you were to live forever.”
  • Das ist eine wirklich schwere Frage, weil ich selbst hin- und her gerissen bin. Einerseits mag ich Bücher und ihre Haptik sehr gern und ein üppiges Bücherregal macht jedes Wohnzimmer wohnlicher, aber ein Reader ist schon ziemlich praktik, sei es Zuhause, in der Bahn oder im Urlaub. Außerdem lässt sich durch die Beleuchtung super im Bett lesen, ohne seinen Partner durch zu helles Licht zu stören.
  • Vor knapp einem Jahr hätte ich noch voller Inbrunst : "Alle Macht den Büchern" geschrieben.

    Jetzt seit ein paar Wochen nach Krankenhaus in Reha, werde ich meinen Reader niemals wieder weggeben.

    Hier in der Reha kann man sich ja zur Not noch mit den Mitleidensgenossen zusammensetzten, im KH war das echt ätzend. Da hast du kaum Gesprächspartner und ein gut gefüllter Reader mit allen möglichen Genres macht da das Leben echt deutlich erträöglicher.
    Auch wenn ich jetzt hier spazieren gehe, ist der Reader immer mit dabei und beim ausruhen auf einem Renterbänkle macht es wirklich Laune zig Bücher dabei zu haben.
    Neulich war ich in einem Kaffee und habe doch tatsächlich völlig die Zeit vergessen vor lauter lesen. Kaffee war kalt und ein regnerischer Nachmittag war vorbei.
  • Beides hat seine Daseinsberechtigung.

    Wenn ich gemeinsam mit meinen Enkeln Kinderbücher „durchforste und erlebe“, schließen sich ebooks i.d.R. von selbst aus. Hier hat das Erleben viel mit Haptik und Spüren zu tun.
    Selbst wenn mit epub3 neue Formate auf den Markt kommen, die weit mehr mediale Inhalte erlauben (Animationen, Filme, Klänge,...), so bieten die Kinderbücher, die mit unterschiedlichen Materialien arbeiten einen zusätzlichen Anreiz für Kinder, die Bücher „begreifen“ zu wollen.

    Auf meinen Reisen lernte ich dagegen die technischen Möglichkeiten meines Readers sehr zu schätzen. Platzsparend und leicht mit einer flexiblen Größenanpassung der Schrift und einer Beleuchtung für nächtliches Lesen.

    Auch wenn elektronische Bücher viele Vorteile mit sich bringen, würde der Welt aus meiner Sicht viel verloren gehen, müssten wir auf Papierbücher gänzlich verzichten.

    Cheers, Bogi
    IRC war gestern, ... heute haben wir den Chat

    realize your tasks, then take a deep breath and go for it!
  • Hallo!

    Also, ich muss gestehen, dass ich auch immer wieder zwischen den beiden Möglichkeiten hin und her gerissen werde...

    wenn ich ein Buch richtig spannend oder faszinierend finde, dann kauf ich es mir meist noch als Buch mit festen Einband ... allerdings bin ich dann viel zu ängstlich um es mit ausser Haus mit zu nehmen .. voll blöd, irgendwie .. aber so ist es eben ^^

    bin mal gespannt, wie sich das auf Dauer entwickelt... die Schallplatte war ja auch schon tot gesagt, und es gibt sie immer noch :))


    LG,
    Soana
  • Grundsätzlich bin ich hin und her gerissen :)
    Ein Buch in der Hand zu halten ist natürlich das schönste Gefühl - auf der anderen Seite wird es (bei mir vor allem) schnell dreckig, verschwindet im Nirvana und manche, deren Story ich nicht ansprechend finde, möchte ich dann auch nicht behalten. Zusätzlich sind sie halt sehr teuer. 20€ für ein Buch, das man teilweise in 2 Tagen ausgelesen hat.. das geht schon ziemlich ins Geld.
    Bei einem Reader ist es echt bequem und einfach. Mit dem richtigen Reader kann man alles nach persönlichem Geschmack einstellen. Die Anschaffung ist günstiger - wenn es nicht gefällt wird es halt einfach wieder gelöscht :D es hat kein Gewicht! :D es ist halt einfach schöner zum rumprobieren. Ich z.B. lese meine Ebooks auf dem Smartphone, das ich immer bei mir trage und hab so den Luxus mein Buch bequem überall bei mir zu haben; wenn ich irgendwo spontan länger warten muss als gedacht kann ich einfach lesen - so verschwendet man keine Zeit c:

    Ich handhabe es inzwischen so, dass ich alles per Ebook lese und die Bücher, die mir besonders gut gefallen landen bei mir im Bücherregal.. die will ich dann einfach in der Hand halten, anschauen und vor allem HABEN :D
  • Ich habe früher unendlich viele Bücher pro Jahr verschlungen und konnte mir das gar nicht vorstellen, was das Tolle an einem Reader sein soll.... bis ich einen geschenkt bekommen habe. Nun habe ich besonders im letzten Jahr fast ausschließlich Ebooks gelesen und habe nun gerade zwei Bücher von einer Bekannten geliehen bekommen.
    Ich muss euch sagen, ich finde die plötzlich total unpraktisch. Zum einen sind sie mir zu schwer zum Halten, meine Nachttischlampe ist mir plötzlich zu dunkel... und ich habe festgestellt, dass ich aufgrund des fehlenden "Komforts" gar nicht mehr mit dem Lesen vorankomme, weil ich nach ein paar Seiten keine Lust mehr habe, mir die Finger kalt werden, das Buch nicht mehr halten kann...

    Fazit: Ich tendiere mittlerweile zu meinem heißgeliebten Reader.
  • Hallo, bin neu hier im Forum und bin mit meinem Kobo Aura HD so zufrieden, dass ich mir einen zweiten gebraucht gekauft habe.

    Ich lese nur mehr am Ebook-Reader. Der hat den Vorteil, dass ich immer mehrere Bücher griffbereit habe, wenn ich unterwegs bin (Urlaub, o.ä.) - ohne die Gewichtsbelastung. Ich schätze auch die Displaybeleuchtung, da kann ich im Bett lesen ohne meinen Partner zu stören.
  • Ich denke das Gefühl ein frisch gekauftes Buch in der Hand zu halten ist unübertroffen.
    Jedoch überwiegen in vielen Fällen die Vorteile des eBook Readers, so kann man sehr viele Bücher mit wenig Gewicht in den Urlaub/ auf dem Arbeitsweg, etc. mitnehmen und das Lesen in der Sonne ist auch angenehmer als mit einem Buch.
  • Ich war so eine Leseratte, ja bis ich ins Ausland zog... viele Bücher konnte ich nicht mitnehmen, da sie "eigentlich" nur Ballast waren. Mir tat es in der Seele weh, sie zu verschenken oder "uninteressante" wegzuschmeissen ;(
    Daraufhin habe ich meinen ersten Sony gekauft und keine Sekunde bereut.
    Abgesehen vom Fassungsvermögen und dem leichten Gewicht, ist das Löschen von schlechten Büchern schmerzlos :thumbup: Leseratten verstehen das....