Minister de Maizière will Verkauf von Internetprofilen verhindern

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  • Minister de Maizière will Verkauf von Internetprofilen verhindern

    Wie ist Eure Meinung zu den vesteckten Einwilligungen? Findet Ihr die AGB immer verständlich und werden die von Euch auch gelesen?

    Internetprofile: Seid Ihr da eher vorsichtig, oder ist es Euch egal?


    Ich persönlich bin da sehr vorsichtig, meide Facebook und Co. Denke, der Vorschlag von de Maizière kommt 10 Jahre zu spät.
    AGB sind oft nur gestellte Fallen, in die man reintappen muß!

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    In einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (Ausgabe für 21. September) hat Innenminister Thomas de Maizière eine dringende Änderung für die Nutzung von "Big Data" angemahnt. Großen Unternehmen wie Google müsse es untersagt werden, anhand von Kundendaten Profile zu erstellen und diese gewonnenen Daten zu verkaufen oder anders Profit daraus zu ziehen.

    De Maizière zielt damit auf Datensammlungen mit Apps, die beispielsweise ein Bewegungsprofil erstellen oder Kundengewohnheiten errechnen, ohne dass der Nutzer davon in erster Linie überhaupt erfährt. "Wir brauchen zusätzliche Instrumente, die eine sinnvolle Nutzung von Big Data ermöglichen und zugleich die unzulässige Erstellung von Persönlichkeitsprofilen unterbinden", so de Maizière gegenüber F.A.S. weiter.

    Aktuelles Prozedere muss geprüft werden
    "Wenn Sie zum Beispiel sagen, Google darf Ihren Standort verwenden, um die Wegstrecke zu berechnen, dann wollten Sie damit sicher nicht einwilligen, dass Google Ihr Bewegungsprofil erstellt."

    Da sich genau diese Informationen, was sich die Unternehmen noch vorbehalten mit den gewonnen Daten zu machen, viel zu oft hinter für den Normalbürger unverständlichen Formulierungen in AGB verstecken, will der Innenminister dort nun eingreifen. Allerdings steht das ganze derzeitige Prozedere auf dem Prüfstand. In einigen Fällen müsse daher über eine Lockerung der aktuellen Vorschriften nachgedacht werden, in anderen Fällen wird eine genauere, schärfere Regelung erforderlich sein, meint der Minister.

    Versteckte Einwilligungen
    Die Weiterverarbeitung von personenbezogenen Daten ist in Deutschland grundsätzlich nur mit Einwilligung des Nutzers gestattet. Doch wenn diese Einwilligung zum Beispiel in einer App in einer seitenlangen AGB versteckt wird, registriert sie kaum ein Nutzer als das, was sie eigentlich ist - die Einwilligung in häufig sehr pauschale Anwendungsgebiete oder gar in Zukunfstechnologien.

    Als Beispiel nannte Thomas de Maizière im genauen Wortlaut "harmlose Anwendungen wie die anonyme Kombination von Gesundheitsdaten", die man eigentlich auch ohne Einwilligung des Kundens freigeben könne. Damit hat der Minister vielleicht Recht, doch einer anonymen Datenweiterverarbeitung würde sich auch kaum ein Bürger in den Weg stellen. Kritisch wird es nur, wenn man Unternehmen vertrauen soll, die Daten wirklich anonymisiert analysieren.

    "Die große Chance ist, dass wir einen Sicherheitsstandard ‚Made in Europe‘ bekommen, der weltweit Nachahmer findet", hofft de Maizière.

    Quelle: [url=http://winfuture.de/news,83710.html]Minister de Maizière will Verkauf von Internetprofilen verhindern - WinFuture.de[/url]

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Eidi () aus folgendem Grund: Nachtrag

  • Ich finde, AGB sind oft zu lang. Selbst wenn der Autor es gut meint und sich gegen alles absichern will, ist vieles unverständlich. Und nicht jeder ist Jurist. Nach dem alten Wahlspruch "drei Juristen - fünf Meinungen" wird bei der Frage der AGB nicht viel herauskommen.
    Ich pflichte Konradin bei es ist jeder selbst gefragt.
    Die Brieftasche lasse ich auch nicht herumliegen und vertraue darauf, dass Diebstahl verboten ist. Aber im entgegengesetzen Fall habe ich auch keine 20 Schlösser an meiner Tür.
    Also Maß halten in allen Dingen.