O2-DSL-Drosselung wird ab Februar wirksam

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  • O2-DSL-Drosselung wird ab Februar wirksam

    Für O2-DSL-Kunden ist das verbrauchte Datenvolumen nun online einsehbar. Ab Februar 2015 können die ersten mit einer Drosselung auf 2 MBit/s rechnen.

    Nach verschiedenen Vorankündigungen wird die Drosselung des O2-DSL-Angebots ab Februar 2015 tatsächlich praktisch umgesetzt. Das hat Firmensprecher Albert Fetsch Golem.de auf Anfrage bestätigt. Die Drosselung wird von dem spanischen Konzern beschönigend Fair-Use-Mechanik genannt.

    Seit dem 3. November 2014 ist diese Fair-Use-Mechanik aktiviert. Nutzt ein Kunde seitdem drei Monate in Folge mehr als das Datenvolumen, das je nach Tarif mit 300 GByte oder 500 GByte festgelegt ist, wird auf 2 MBit/s gedrosselt.

    Fetsch erklärte: "Alle Kunden, die seit dem Jahr 2013 einen Vertrag mit uns geschlossen haben, haben darin die Fair-Use-Mechanik stehen. Die ist jetzt wie angekündigt aktiv. Die Kunden werden aber rechtzeitig vorher informiert, welches Volumen sie verbraucht haben."

    Ein Golem.de-Leser berichtet, dass das verbrauchte Datenvolumen unter MeinO2 einzusehen sei. "Dazu erscheint der Hinweis, dass die Geschwindigkeit gedrosselt wird, sobald in drei aufeinanderfolgenden Monaten mehr als 300 GByte verbraucht wurden." Einer Untersuchung aus den USA zufolge bedeuten 90 Minuten Netflix täglich bereits 45 GByte Datenvolumen im Monat.

    Für die O2 DSL-Tarife hat Telefónica seit langem eine Drosselung vorgesehen. Die Volumengrenze in den Tarifen O2 DSL All-in M/L/L Family liegt bei 300 GByte und bei 500 GByte im Tarif O2 DSL All-in XL. Nutzt ein Kunde drei Monate in Folge mehr, will der spanische Netzbetreiber die Geschwindigkeit im vierten Monat und für alle Folgemonate bei erneuter Überschreitung bis zum Ende des Abrechnungsmonats auf bis zu 2 MBit/s reduzieren. Für 4,99 Euro erhalten die gedrosselten Kunden monatlich 100 GByte, für 14,99 Euro verspricht das Unternehmen "unbegrenztes Datenvolumen".

    Quelle: Festnetz: O2-DSL-Drosselung wird ab Februar wirksam - Golem.de
  • hmnm, klangheimlich das ganze irgendwie, wenn ich an den Telekomvorstoss damals denke ... kann nur froh sein kein Kunde mehr bei o2 zu sein, musste aufgrund von Umzug Sonderkündigen, noch nie hat mir ein Anbieter so viele PRobleme und Stolpersteine in den Weg gelegt bei diesem Vorgang ... ich bin seit bald einem Jahr schon nicht mehr Kunde, und ich habe trotzdem letzten Monat nochmal eine Rechnung bekommen über ein Gerät welches ich schon längst zurückgeschickt hatte ...

    Kann jedenfalls in dieser Trafficsache nur hoffen das dies nicht generell so wird bei den Providern ... wie steht es dazu aktuell?