Jessie - Seltsames Verhalten von KDEconnect nach sauberer Neuinstallation

  • Debian

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  • Jessie - Seltsames Verhalten von KDEconnect nach sauberer Neuinstallation

    Moin.

    Kurzinfo:
    Umstieg von OpenSuSE auf Debian-Jessie
    Nach wochenlangem "Umgewöhnen" musste nun alles "sauber" und frei von SuSE Altlasten auf den Rechner.

    Nun zum "gelösten" Problem:
    Ich geniesse das Programm KDEconnect (welches über das selbe Netz Smartphone mit KDE verbindet) und habe es nach dem aufsetzen des neuen, sauberen Systems aus dem Stable-Zweig nachinstalliert (ich benutze nur Stable).

    Die Installation über Apper lief einwandfrei durch.
    Das Programm fand sich in den Systemeinstellungen und als Icon im Systemabschnitt wieder.
    Aber ... kein Handy in Sicht ... und auf der Gegenseite kein PC.
    Auch eine Eingabe der Rechner-IP ergab keinen Fund.

    Mein Router hat keine aktivierte Firewall.
    Soweit ich das verstanden hatte ist bei Debian alles geschlossen und öffnet die Ports nur für die konfigurierten Programme.
    Der Webserver war zugänglich. Nach Einrichtung von SSL auch dieses. Also dachte ich da nicht weiter drüber nach und suchte das Problem an X anderen Stellen.
    Ein Test zwischen Handy (Doogee) und Tablet (Odys) verlief sofort erfolgreich, so das ich einen Fehler seitens meines Handys ausschliessen konnte.
    Auch mein Tablet fand meinen Rechner nicht.
    Das Problem lag also dort.
    Nur wo???

    Kurzum:
    Gerade hatte ich mir dann eine GUI für die Firewall eingespielt und aufgerufen, die mir nach dem Start anzeigte das sie Aus ist ???
    Wie oben erwähnt hatte ich Debian so verstanden das er von Haus aus alles blockt was nicht expliziet installiert und konfiguriert ist (das System hat keinerlei Altlasten).
    Okay ... also angeschaltet und die Portfreigaben eingetragen.
    Das hätte ich zwar mittels IPtables auch in der Konsole machen können, aber der Gedanke kam mir nicht, da das System ja eigentlich mit der Installation von KDEconnect automatisch die Ports hätte schreiben sollen (oder nicht???).

    ABER .... trotz der neuen Regel kam kein Connect zustande.
    Also die vorgefundene Konfiguration wieder zurück gestellt und raus aus der Firewall-Gui (Firewall Builder).
    Nochmal kurz auf dem Rechner in KDE-Connect geschaut ... nichts.
    Nochmal das Handy einen Scan durchführen lassen ... und mein Rechner wurde mit einem Mal angezeigt. :confused:
    Pairing durchgeführt, alles wieder schick .... aber da ich "eigentlich" nichts geändert habe, frage ich mich nun wie das sein kann.
    Wurde durch den Firewall-Builder irgendwo, irgendwas geschrieben was vorher nicht da war?
    Ich kann das nicht im entferntesten nachvollziehen.

    Vielleicht habt ihr ja eine Idee was bei der Neuinstallation (wobei der Rechner auch ein paar Mal von mir herunter gefahren und neu gestartet wurde) schief gelaufen ist.

    Besten Dank fürs lesen, versuchen zu verstehen und MitKopfMachen.

    Nachtrag:
    Eine Nacht und dem Neustart des Rechners später, findet sich wieder nichts auf beiden Seiten.
    Ich muss wohl doch händisch an die Sache ran.
    Wenn es ordentlich dampft² es ordentlich
    © Meins

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von miandres ()

  • Nachdem ich gerade meinen Originalpost erweitert habe, muss ich nun einen weiteren dazu aufmachen, da das Problem nicht kleiner, sondern komplizierter wurde.

    Wenn ich das bei "blogdoch" richtig verstanden habe, hat sich mein minimales Wissen in der Systemkonfiguration, mit Einführung auf systemd wohl erledigt.

    Frage: Was bitte ist zu tun, damit meine IPtables vom System (Debian-Jessie) und beim Starten übernommen wird?

    Meine derzeitige iptables.rules (in /etc/):
    iptables -A INPUT -m state --state RELATED,ESTABLISHED -j ACCEPT
    iptables -A INPUT -i lo -j ACCEPT
    iptables -A INPUT -p tcp --dport 25 -j ACCEPT # SMTP
    iptables -A INPUT -p tcp --dport 80 -j ACCEPT # HTTP
    iptables -A INPUT -p tcp --dport 110 -j ACCEPT # POP3
    iptables -A INPUT -p tcp --dport 143 -j ACCEPT # IMAP
    iptables -A INPUT -p tcp --dport 443 -j ACCEPT # HTTPS
    iptables -A INPUT -p tcp --dport 465 -j ACCEPT # SSMTP
    iptables -A INPUT -p tcp --dport 587 -j ACCEPT # Submission
    iptables -A INPUT -p tcp --dport 993 -j ACCEPT # IMAPS
    iptables -A INPUT -p tcp --dport 995 -j ACCEPT # POP3S
    iptables -A INPUT -p tcp --dport 1714:1764 -j ACCEPT # KDEconnect
    iptables -A INPUT -p udp --dport 1714:1764 -j ACCEPT # KDEconnect
    iptables -A INPUT -p tcp --dport 2222 -j ACCEPT # SSH
    iptables -A INPUT -p icmp -j ACCEPT # ICMP (Ping, Traceroute) iptables -A INPUT -m limit --limit 5/min -j LOG --log-prefix "iptables denied: " --log-level 7
    iptables -A INPUT -j DROP
    iptables -A FORWARD -j REJECT
    iptables -A OUTPUT -j ACCEPT

    Kann mir dabei bitte jemand helfen?
    (Bei der Erklärung lieber einen DAU voraussetzen. Das spart Nachfragen bei mir und schont eure Nerven.) ;)

    Erneuter Nachtrag:
    Ich werde noch irre.
    Erneuter Neustart mit der angelegten und veränderten IPtables ... und alles läuft wieder.
    Woran soll ich mich denn nun richten? An "Systemd" oder "SysV Init"?
    Nach erneuter Suche hat wohl Jessie das SysV als Alternative mit drin!?
    Aber lerne ich nun den Umgang mit dem neuen, oder wird es vielleicht beim nächsten Release wieder über Board geworfen?
    Manchmal (aber nur ganz selten) verzweifel ich an Linux.
    Wenn es ordentlich dampft² es ordentlich
    © Meins

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von miandres ()

  • Sei gegrüsst miandres
    Bei meinem Android-Handy muss ich nur die Funktion "als USB-Speicher" aktivieren und schon bin ich (mit Ubuntu) verbunden. Da brauche ich gar kein zusätzliches Programm, solange es nur darum geht, Daten hin und her zu schaufeln. Für weitere Management-Funktionen wäre das natürlich schon nötig.

    Gruss freefloating

    Nachtrag: Leider kenne ich mich mit KDE zuwenig aus, respektive mit deinem Programm "KDEconnect" gar nicht.
    Carpe diem - pflücke den Tag!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von freefloating ()

  • Nun reden wir aber aneinander vorbei (denke ich zumindest).
    Es geht nicht darum das Handy mittels USB einzubinden.

    KDEconnect (es gibt auch ein Programm für Gnome) verbindet sich (nach einmaliger manueller Pairingbestätigung) mit dem Handy über das Netzwerk, wenn beides im selben Netz unterwegs ist.

    Der Vorteil: Das Handy liegt in Raum X meines Hauses und befindet sich im WLAN des heimischen Routers, während ich gerade im Hobbykeller sitze und am Notebook arbeite.
    Kommt nun eine SMS, ein Anruf, oder sonstiges herein (oder der Akkuzustand am Handy wird kritisch) benachrichtigt mich KDEconnect darüber.
    Ausserdem kann ich in beide Richtungen Dateien (Bilder, Videos, Inet-Links ...) an das Partnergerät senden.
    Zusätzlich kann man vom Handy aus die Mediensteurung am PC bedienen und den Cursor steuern (da habe ich keine sinnvolle Verwendung für)

    Hier mal ein aktuelles Bild der Anwendung (die Anzeige ist natürlich nicht dauerhaft geöffnet, sondern liegt als Icon im System (links neben dem blauen Monitoricon)).



    Das Problem ist halt --- und damit komme ich zurück auf meine Anfangsfrage, dass Debian die Ports 1714-1764 nicht freigab und sie nun erst freigibt nachdem ich händisch die iptables.rules in /etc erstellt habe.
    Ausserdem stellt sich mir die Frage ob ich mich zukünftig nach SysV oder Systemd richten soll (von letzterem habe ich keinerlei Wissen).
    Wenn es ordentlich dampft² es ordentlich
    © Meins
  • miandres schrieb:



    Der Vorteil: Das Handy liegt in Raum X meines Hauses und befindet sich im WLAN des heimischen Routers, während ich gerade im Hobbykeller sitze und am Notebook arbeite.
    Kommt nun eine SMS, ein Anruf, oder sonstiges herein (oder der Akkuzustand am Handy wird kritisch) benachrichtigt mich KDEconnect darüber.....
    Ok, jetzt habe ich dich verstanden. Das Ganze läuft kabellos über den Router - eine coole Sache. Da fehlt mir aber schlicht und einfach die Erfahrung - insbesondere mit diesem Tool. Ich an deiner Stelle würde mich mit dieser doch sehr spezifischen Problematik an ein Debian-Forum wenden. Möglicherweise finden sich dort User, die bereits Erfahrungen mit KDEconnect sammeln konnten.

    Gruss ff
    Carpe diem - pflücke den Tag!
  • freefloating schrieb:

    Ich an deiner Stelle würde mich mit dieser doch sehr spezifischen Problematik an ein Debian-Forum wenden. Möglicherweise finden sich dort User, die bereits Erfahrungen mit KDEconnect sammeln konnten.
    Vielen lieben Dank.
    Mein erster Anlaufpunkt ist halt das FSB, weil hier soviele Leute zu so unterschiedlichen Dingen zu finden sind.
    Komme ich hier nicht weiter, geht es in die speziellen Foren (das handhabt ihr sicherlich auch so).

    Meine allerbesten Grüße in diesen kalten, Schneeregentag.
    Wenn es ordentlich dampft² es ordentlich
    © Meins
  • Moin @FeliX_22

    unter Cinnamon/MInt ist mir kein Programm bekannt was ähnliches macht, allerdings habe ich auch nie danach gesucht.
    Auf die Alternative unter Gnome wurde ich hierdurch aufmerksam (habe ich aber nie getestet): gnu-linux

    Wie Du der Dateiliste von KDEconnect entnehmen kannst, greift es auf viele Paketdateien aus dem KDEkonzept zu, somit ist es nicht ohne dem Grundgerüst lauffähig. Abhängigkeiten in KDE: Paketliste
    Das selbe wird wohl auch für die Gnomevariante gelten.

    Theoretisch kann ich mir vorstellen das es auch innerhalb einer VM läuft, das müsste man mal testen.
    Eine Variante für die Konsole ist mir leider auch nicht bekannt.
    Wenn es ordentlich dampft² es ordentlich
    © Meins
  • Hm, schade. Weiter als bis apt-get update bin ich mit der Installation nicht gekommen. Aber dafür auf GNOME wechseln? Ne... Und ne VM wäre nicht praktikabel.

    Es heißt hier screenfreeze/deskcon-desktop · GitHub

    Requirements (Desktop Server):
    - Python >= 2.7 < 3.x
    - pyopenssl
    - GTK3


    Also ist es prinzipiell möglich das Paket selbst zu kompilieren (make oder sowas)? GTK+3, Python 2.7.10 und jetzt auch python-openssl habe ich installiert.

    Gruß

    FeliX_22
  • Moin,

    es ist ja schon so das man zum Beispiel auf KDE auch Gnomeprogramme ablaufen lassen kann und umgekehrt ohne deswegen die bevorzugte GUI zu wechseln. Der Nachteil ist halt eben das man sich die Grundgerüste mit installieren muss was das System unsauber macht.
    In Sachen Compilierung bin ich überfragt.
    Ich habe Linux immer nur angewendet und mich nur im äussersten Notfall mit Dingen beschäftigt die ich nicht mal eben klicken kann.
    Damit gehöre ich zwar eigentlich eher zu den typischen Windowsnutzern, aber das passt schon so für mich und meinen Bedarf an die EDV.

    Innerhalb der VM habe ich KDEconnect noch nie ausprobiert, weil es ja sowieso meine bevorzugte Arbeitsfläche ist.
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    © Meins