Ubuntu 16.04 LTS

  • Ubuntu

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Ubuntu 16.04 LTS

    Ubuntu 16.04 Xenial Xerus LTS



    Liebe Ubuntu-Pinguine

    Es dauert nicht mehr lange bis "Weihnachten", denn im April ist es bereits soweit. Ubuntu liefert sein neues LTS mit einem 5jährigen Support. So, wie wir uns das gewohnt sind. Der untenstehende Text gibt ein paar Einblicke in die Neuerungen. Ehrlich gesagt, ich freue mich jetzt schon. Ganz besonders gespannt bin ich auf die Container-Technologie LXD. Die ganz Mutigen können sich jetzt schon eine Beta-Version reinziehen, um es auf einem separaten Test-PC zu beschnuppern, allerdings ist die Entwicklung noch nicht abgeschlossen und deshalb sind diese Vorläufer stets mit Vorsicht zu geniessen.

    "Ubuntu 16.04 ist die April-Version in einem Jahr mit einer geraden Zahl. Das bedeutet LTS-Version, Long Term Support oder auch Langzeitunterstützung. Diese Ubuntu-Version wird dann fünf Jahre lang mit Updates versorgt. Das heute erscheinende Wily Werewolf wird nur neun Monate lang gewartet.
    Wenn man Xenial Xerus etwas frei übersetzt, dann wird daraus wohl ein freundliches Erdhörnchen. Genau genommen ist es ein afrikanisches Borstenhörnchen, dass Mark Shuttleworth als sehr gesellschaftsfähig bezeichnet.

    Xenial Xerus wird laut Shuttleworth die Container-Technologie LXD, das sichere Paketsystem Snappy und die physische Cloud MAAS (Metal as a Service) unter einen Hut bringen. In der Ankündigung wird also klar, dass es hauptsächlich auf Server-Seite und in Sachen Virtualisierung sehr große Änderungen gibt.
    Zu Snappy ist zu sagen, dass die Updates wie Transaktionen durchgeführt werden. Sie lassen sich aus diesem Grund auch rückgängig machen. Snappy soll auch Servern, Ubuntu Personal, Raspberry Pi, Phone, Tablet und so weiter Einsatz finden.

    Die Container-Technologie LXD befindet sich noch in der Entwicklung, begeistert Shuttleworth aber jetzt schon. Es ist ein sehr schneller Hypervisor und es sollen sich komplette Linux-Umgebungen binnen weniger Sekunden auf dem eigenen Notebook hochfahren lassen.
    Ubuntu 16.04 LTS wird wohl auch die letzte Version sein, die den X Server als Standard für den Desktop ausliefert. Man erwartet, dass ab Ubuntu 16.10 Unity 8 und Mir Einzug hält. Bis April ist aber noch viel Zeit und warten wir die Entwicklungen also ab. Da es sich um eine LTS-Variante handelt, dürfte Canonical mit Experimenten eher zurückhaltend sein."

    Textauszug und Quelle: BitBlokes.de

    Nachtrag (es ist soweit)

    Ubuntu 16.04 LTS „Xenial Xerox“

    Eine der grössten Neuerungen ist wohl das neue Software-Center, welches nun GNOME-Software heisst. Die Namensgebung entbehrt ja nun wirklich nicht einer gewissen Ironie (grins). Die „Gnome-Software“ erinnert mit seiner Oberfläche sehr an das alte Software-Center. Beim neuen Programm handelt es sich um keine Neuentwicklung. Offenbar nutzt Fedora in seiner Workstation-Edition das Gnome-Projekt seit über einem Jahr zur Installation von Anwendungen.
    Wichtig ist auch noch, dass es keine Installationsmöglichkeit für die alten und aktuellen AMD proprietären Grafiktreiber gibt. Diese werden von AMD auch nicht nachgeliefert, da AMD offenbar komplett neue „Treiber-Wege“ beschreitet. Ich nehme an, da werden Lösungen für die neuen Treiber bereitgestellt. Ansonsten empfehle ich für Betroffene bei Ubuntu 14.04 LTS zu bleiben.
    Das Installationsprogramm von Ubuntu und dessen Unity-Oberfläche unterscheiden sich hingegen nur in Details von den vorangegangenen Versionen. Der 16.04-Kernel baut auf dem Anfang Januar freigegebenen Linux 4.4 auf, enthält aber ein paar per Hand ausgesuchte Änderungen aus dem kürzlich veröffentlichten Linux 4.5.

    Support: Für Ubuntu wie gewohnt 5 Jahre(2021): 3 Jahre: Kubuntu, Xubuntu, Lubuntu, Ubuntu GNOME, Ubuntu MATE, Ubuntu Studio. Ca. 2 Jahre fürMythbuntu,kein LTS-Release fürEdubuntu.
    Was gibt es sonst noch?
    Vorinstalliert und auf den neusten Stand gebracht:
    • Firefox 45.0.1
    • Thunderbird 38.6
    • LibreOffice 5.1
    • Chromium 49
    • Nautilus 3.14
    • Totem (aka ‘Videos’) 3.18
    • Rhythmbox 3.3.1
    • Shotwell 0.22
    Neu im Sortiment:
    • GNOME Software 3.19
    • GNOME Calendar 3.18
    • Cheese
    Ausgemistet (kann natürlich manuell wieder nachinstalliert werden):
    • Brasero
    • Empathy
    • Ubuntu Software Center


    Tipp für alle Gnome 2-Fans: Leider kann ich derzeit keine Empfehlung für Ubuntu MATE abgeben. Zu viele Konfigurationen und Treiber funzen noch nicht out of the box. Bei mir war es zum Beispiel der Drucker und die Tastatur-Einstellungen. Was allerdings gut läuft, ist eine ganz normale Ubuntu-Installation mit einer anschliessenden Nachinstallation der MATE-Oberfläche über die Konsole.


    Quellen:Ubuntu wiki, Heise, OMG! Ubuntu!, freefloating
    Carpe diem - pflücke den Tag!

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von freefloating ()