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  • RTL startet neuen Sender RTLplus - Zielgruppe ältere Frauen

    Köln - Der Fernsehmarkt splittet sich zunehmend auf in Sender, die immer genauer auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet sind. RTL will sich diesen Trend mit einem neuen Kanal zunutze machen.
    RTL startet am 4. Juni einen neuen Fernsehkanal mit viel Retro. Der neue Free-TV-Sender bekommt den alten Namen des Hauptsenders: RTLplus. Es soll Wiederholungen von Klassikern wie „Hinter Gittern“ geben, aber auch Neuauflagen bewährter Spielshows. Das reine Unterhaltungsprogramm richtet sich in erster Linie an ältere Frauen.
    „Wir wollen gezielt den wachsenden Best-Ager-Markt besetzen“, sagte der Leiter des neuen Senders, Jan Peter Lacher, der Deutschen Presse-Agentur in Köln. „Das sind vor allem Frauen über 45, die pro Tag eine durchschnittliche Sehdauer von fünf Stunden haben, zwei Stunden mehr als beispielsweise in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Nicht zuletzt durch die demografische Entwicklung in Deutschland wird dieses Segment weiter wachsen.“
    Es gebe in dieser Zielgruppe ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Unterhaltung, und dann besonders nach Unterhaltung aus der „guten alten Zeit“. „Das wird im Moment nochmal flankiert durch die vielen schweren Themen und auch Krisen in der Welt“, sagte Lacher. „Dem wollen wir Rechnung tragen, und da wir bei RTL über eine Fülle sehr starker Programmmarken verfügen, möchten wir das gezielt nutzen.“
    Der Schwerpunkt seien fiktionale Highlights seit den 90er Jahren. So gibt es ein Wiedersehen mit „Dr. Stefan Frank“ oder „Bauer sucht Frau“. „Wir werden aber auch in Eigenproduktionen investieren.“ Die Spielshows „Familienduell“ und „Jeopardy“ werden mit neuen Moderatoren wieder aufgelegt.
    „Wir wollen damit die starke Senderfamilie, die wir haben, um ein attraktives Angebot erweitern“, sagte Lacher. „Wir haben ja 2012 mit RTL Nitro bereits einen Sender ins Leben gerufen, der sich erfolgreich im Bereich der Männerzielgruppen etabliert hat. Dazu schaffen wir jetzt ein weibliches Pendant.“ RTL will so davon profitieren, dass sich die Senderlandschaft zunehmend aufsplittet und fragmentiert.

    dpa

    Zum Sendestart ist die Übertragung über Satellit und online geplant. Im Internet soll das Angebot zusätzlich über RTL Now verfügbar sein.

    Frequenz : 12188
    Symbolrate : 27500
    Polarisation : Horizontal
    FEC : Auto
  • RTLplus ist zum Start am 4. Juni auch bei Entertain und ab 1. Juli auf Unitymedia zu empfangen



    Mit RTLplus geht am Samstag, den 4. Juni 2016, ein neuer digitaler Free TV Sender der Mediengruppe RTL Deutschland on Air. Die RTLplus Sendergesichter Inka Bause und Joachim Llambi werden um 00.00 Uhr im Rahmen des „Let‘s Dance“-Finales bei RTL den Startknopf für den neuen Schwester-Sender drücken.
    Zu Beginn wird der Sender über digitalen Satellit sowie online und mobil über das Bewegtbildangebot TV NOW empfangbar sein. Direkt zum Start können ihn auch die Kunden von Entertain, dem TV Angebot der Telekom, empfangen.

    Auch mit Unitymedia hat die Mediengruppe RTL die Einspeisung des neuen Free-TV Senders in das digitale Kabelnetz vereinbart. Ab dem 1. Juli 2016 verbreitet Unitymedia den neuen Free-TV-Sender. Sollte RTLplus nicht automatisch in der Kanalliste des Digital-Receivers auftauchen, wird der Sender über einen automatischen Sendersuchlauf über die Fernbedienung gefunden und in der Senderliste abgespeichert.
    Mit einem digitalen Satelliten-Receiver wird das Programm von RTL plus bundesweit über Astra 19,2° auf der Frequenz 12,188 GHz (horizontal) frei empfangbar sein.
    Zeitnah zum Start plant die Mediengruppe RTL eine flächendeckende digitale Verbreitung und ist dazu in weiteren guten Gesprächen.
    RTLplus, der neue Sender der Mediengruppe RTL, bietet einen unterhaltsamen Mix aus beliebten Klassikern und exklusiven Eigenproduktionen. Das Programmangebot steht dabei bewusst ganz im Zeichen der erfolgreichen Sendermarke RTL und ihrer größten Erfolge. Der Hauptabend bietet mit täglich wechselnder Programmfarbe ein Wiedersehen mit RTL-Klassikern wie „Dr. Stefan Frank“, „Hinter Gittern“ und „Doppelter Einsatz“ sowie „Monk“, „Einsatz in 4 Wänden“ oder „Nikola“ und die frühen Folgen von „Bauer sucht Frau“.

    Zu den exklusiven Eigenproduktionen, die das Gesicht des Senders künftig prägen werden, gehören auch Neuauflagen der Gameshows „Familienduell“ und „Jeopardy“, „Ruck Zuck“ und „Glücksrad“. Die Gameshows werden im Sommer produziert und sind ab Herbst 2016 bei RTLplus zu sehen. Zuschauer können sich als Kandidaten für die Gameshows auf RTLplus.de bewerben.
  • N24 bringt Timeshift-Sender N24 Doku an den Start




    N24 startet im Herbst den Ableger N24 Doku, auf dem zeitversetzt mit dem Hauptprogramm rund um die Uhr ausschließlich Dokus und Reportagen zu sehen sein werden. Damit wappnet man sich auch gegen neue Konkurrenz aus dem Hause ProSiebenSat.1

    Lange Zeit waren die im Ausland ziemlich verbreiteten Timeshift-Sender, die das Programm des Hauptsenders nochmal zeitversetzt zeigen, um ohne große Kosten weiteres Publikum anzusprechen, hierzulande unüblich. Erst kürzlich ging nun aber Super RTL diesen Schritt mit "Toggo Plus" - und nun steht der nächste in den Startlöchern: N24 wird im Herbst den Ableger N24 Doku an den Start bringen.
    Ab 14 Uhr, wenn N24 also in der Regel sein Programm mit Dokumentationen bestreitet, wird N24 Doku die Sendungen von N24 im Timeshift-Modus in der Regel um eine Stunde zeitversetzt ausstrahlen. Die Nachrichten-Live-Strecke am Vormittag wird N24 Doku hingegen nicht übernehmen, sondern - ebenso wie alle anderen Nachrichtensendungen - konsequent durch Reportagen und Dokus ersetzen. N24 Doku wird auch ohne das bei N24 übliche Laufband mit aktuellen Nachrichten ausgestrahlt.
    Mit N24 Doku kann N24 also auch schon vormittags weiteres Publikum mit seinen Dokumentationen ansprechen, das um diese Uhrzeit keine Nachrichten sehen will. Damit wappnet man sich ein Stück weit auch gegen die aufziehende Konkurrenz durch kabel eins Doku: ProSiebenSat.1 hat den Start seines rein auf Doku spezialisierten Free-TV-Senders ebenfalls für den Herbst angekündigt.
    N24-Geschäftsführer Torsten Rossmann: "Die klare Positionierung von N24 ist eine gute Voraussetzung für unseren neuen Sender. Das N24-Publikum schätzt die Aktualität und unser Nachrichtenangebot genauso wie unsere starken Dokumentationen. Unsere repräsentative Forsa-Umfrage war eindeutig: Die besten Dokumentationen im deutschen Fernsehen hat N24. Genau hier setzen wir an und erweitern unser Angebot für Zuschauer und Werbekunden um ein reines Dokumentationsprogramm."
  • kabel eins Doku startet am 22. September

    Neuer Free-TV-Sender
    Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 startet am 22. September den Free-TV-Kanal kabel eins Doku.

    Highlight am ersten Sendetag ist um 20.15 Uhr die Doku-Reihe "The American West" mit Hollywood-Legende Robert Redford, die kabel eins Dokuals deutsche TV-Premiere zeigt. Die achtteilige Serie beleuchtet die drei Jahrzehnte der US-Geschichte nach dem Ende des Bürgerkriegs 1865. Die Geschehnisse werden von Redfords Kollegen Tom Selleck, Mark Harmon und Kiefer Sutherland kommentiert.

    Weitere internationale Produktionen, die als deutsche Erstausstrahlungen laufen, sind "Unreported World", "Difficult Destinations" und "Dangerous Grounds". Jeder Abend steht für ein bestimmtes Themengebiet - von Geschichte über Verbrechen bis zu Natur und Technik.

    Der werbefinanzierte Sender, der rund um die Uhr Dokumentationen ausstrahlt, wird kostenfrei und unverschlüsselt als digitales TV-Programm via Kabel, Satellit und IPTV zu empfangen sein. Die technische Reichweite liegt laut ProSiebenSat.1 anfangs bei über 60 Prozent der TV-Haushalte und soll weiter ausgebaut werden.

    Quelle: tv digital
  • Bewegung auf dem Fernsehmarkt
    Die neuen Sender kommen: Ist genug für alle da?







    Wer Dokus mag, sollte in den nächsten Tagen seinen Sendersuchlauf starten. Mit N24 Doku und kabel eins Doku gehen nämlich gleich zwei neue Free-TV-Sender an den Start. Doch auch abseits davon ist der Markt in Bewegung. Ein Überblick...

    Was in Großbritannien ganz selbstverständlich ist, kommt auf dem deutschen Markt bislang noch recht ungewohnt daher: Die Idee, einen Sender zu starten, der mit einer Stunde Verzögerung das identische Programm zeigt, wurde hierzulande bislang allenfalls im Pay-TV umgesetzt. N24 Doku möchte ab Samstag jedoch unter Beweis stellen, dass das Konzept auch im Free-TV funktionieren kann. Die Nachrichten-Live-Strecke am Vormittag sowie die übrigen Nachrichtensendungen werden dabei durch Dokumentationen und Reportagen aus den Genres Space, History, Nature & Wildlife, Technik, Automobiles, Gesellschaft und Mystery ersetzt. Konsequenterweise wird N24 Doku auch auf das bei N24 übliche Nachrichten-Laufband verzichten. Durch die Timeshift-Programmierung wird N24 Doku täglich mit "Welt der Wunder" in den Abend starten.
    Dass für Dokumentationen ein Markt vorhanden ist, beweist nicht nur N24 selbst, sondern auch der Sender ZDFinfo, der mit seinem Programm ein erstaunlich junges Publikum anspricht. Mitmischen will hier in Zukunft aber auch ProSiebenSat.1, das seinem bislang nicht gerade Doku-lastigen Sender kabel eins mit kabel eins Doku einen Ableger spendiert und hierbei auf Genres wie Natur, Technik oder True Crime setzt. Zum Sendestart wird der neue Sender auf Robert Redford setzen, dessen Doku-Reihe "The West" die entscheidenden drei Jahrzehnte der US-Geschichte nach dem Ende des Bürgerkriegs 1865 aufarbeitet. Senderchef Thorsten Pütsch (Foto) sieht kabel eins Doku mit einer Mischung aus Dokumentationen, Reportagen, internationalen Formaten, einem eigenproduzierten Magazin und einem themenbezogenen Schema als "einmaliges Angebot" in Deutschland, mit dem man vor allem auf die 40- bis 64-jährigen Männer schielt. Ob das die direkte Konkurrenz genauso sieht, darf jedoch bezweifelt werden.
  • Industrie einigt sich auf TV-Standards für HDR

    Die Industrieorganisation DVB hat eine Einigung auf die Spezifikationen für Ultra HD TV-Ausstrahlungen nach dem erweiterten Ultra HD-Standard bekannt gegeben. UHD-1 Phase 2 bietet u.a. zwei optionale Standards für „High Dynamic Range“ (HDR). Dabei können die Verfahren Hybrid Log Gamma (HLG) oder PQ (Perceptual Quantizer) eingesetzt werden.

    Ausserdem wird auch High Frame Rate (HFR) mit schnelleren Bildwiederholungsraten als den aktuellen 50 bzw. 60 Hz möglich und im Tonbereich werden unter dem Oberbegriff Next Generation Audio (NGA) auch objektbasierte Audio-Systeme unterstützt. Relevant sind die DVB-Standards in erster Linie für TV-Ausstrahlungen z.B. via Satellit oder Antenne.

    Zwar gibt es bereits vereinzelte HDR-Testausstrahlungen aber bislang noch keine konkreten Ankündigungen von TV-Programmen mit HDR-Unterstützung. Der Einsatz von HDR ist nicht auf Ultra HD beschränkt: Theoretisch können auch Full HD-Ausstrahlungen in „High Dynamic Range“-Qualität erfolgen.


    Quelle: Industrie einigt sich auf TV-Standards für HDR | AREA DVD