Interesse an Nutzerdaten - Google meldet Rekord bei Behördenanfragen

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  • Interesse an Nutzerdaten - Google meldet Rekord bei Behördenanfragen

    Google hat mal wieder eine Übersicht zu Behördenanfragen zusammengestellt: Dem neuesten Bericht zufolge hat das Unternehmen noch nie so viele Anfragen erhalten wie im ersten Halbjahr 2016.

    Google hat im ersten Halbjahr 2016 zehn Prozent mehr Datenanfragen von Behördenseite erhalten als im Vorjahreszeitraum. Damit war die Zahl so hoch wie nie, meldet Google, das die Menge der Anfragen seit 2011 offenlegt. Das Unternehmen begründet den Anstieg der Anfragen damit, dass die Dienste des Konzerns von Jahr zu Jahr stärker genutzt werden.

    Von Januar bis Ende Juni 2016 hätten Google aus aller Welt knapp 45.000 Anfragen zu fast 77.000 Nutzerkonten erreicht, heißt es in einem jetzt veröffentlichten Bericht. In 64 Prozent der Fälle gab Google die verlangten Daten demnach zumindest zum Teil heraus, das ist eine ähnliche Größenordnung wie im Vorjahreszeitraum. Google weist seit jeher darauf hin, dass es Daten nur nach eingehender Prüfung und aufgrund gesetzlicher Vorschriften weiterreicht.

    Die meisten Anfragen, rund 14.200, kamen laut dem Bericht von US-Behörden. Danach folgte Deutschland mit knapp 8800 Anfragen, vor Frankreich, Indien und Großbritannien.

    Erstmals fragten in diesem Jahr Behörden aus Algerien, Weißrussland, den Cayman-Inseln, aus El Salvador, Fidschi und Saudi-Arabien Daten ab. Von Google heißt es, alle diese Anfragen seien abgelehnt geworden.


    Quelle: Google: Rekord bei Behördenanfragen zu Nutzerdaten - SPIEGEL ONLINE