LowID-Probleme? hier die Lösung für euch

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  • LowID-Probleme? hier die Lösung für euch

    Da es scheinbar vielen so ergeht das sie Low ID haben, habe ich mal ein paar Tipps für Euch:

    Firewalls allgemein

    Alle Ports, die hier aufgeführt werden, müssen in den Regeln (rules) der einzelnen Firewalls geöffnet werden. Da die meisten Firewalls für Windows programmbezogen arbeiten, könnt Ihr Euch viel Arbeit ersparen, indem Ihr Eurer Firewall eine Regel hinzufügt, die der emule.exe jeglichen UDP und TCP-Verkehr über alle Ports und in jede Richtung erlaubt. Dies schlägt sich nicht auf Eure Sicherheit nieder, da bei eMule bisher keine Sicherheitslücken bekannt sind.

    Notes:
    - ZoneAlarm ist bekannt dafür, beim Einsatz mit eMule für Probleme zu sorgen. Daher wird Zone Alarm nicht empfohlen. Gute und für den privaten Gebrauch kostenlose Firewalls sind Kerio Personal Firewall und Agnitum Outpost



    Win XP integrierte Firewall

    Generell sollte die in Windows XP integrierte Firewall nicht benutzt werden, da es sich nur um eine sehr einfache Firewall mit beschränkten Funktionen handelt. Wenn Ihr sie dennoch benutzen wollt oder müßt, seht Ihr hier, wie sie für eMule zu konfigurieren ist:
    1. Öffne eMule
    2. Wähle "Einstellungen > Verbindung"
    3. Notiert Euch den Client-Port (Standard 4662)
    4. Notiert Euch den UDP-Port (Standard 4672)
    5. Beendet eMule und trennt Eure Internetverbindung
    6. Öffnet das Startmenü und klickt auf Netzwerk
    7. Klickt auf Netzwerkverbindungen
    8. Klickt mit der rechten Maustaste auf Eure Internetverbindung, dann auf Eigenschaften
    9. Klickt auf Erweitert, dann auf Einstellungen.
    Wenn "Einstellungen" nicht angewählt werden kann, dann ist die Firewall bereits deaktiviert und Ihr braucht nichts zu ändern (alle Ports sind bereits offen).
    10. Klickt "Hinzufügen", um einen neuen Port einzutragen.
    11. Gebt eine Beschreibung ein, z.B. "eMule : TCP Incoming".
    12. Gebt 127.0.0.1 bei "Name oder IP-Adresse" ein.
    13. Gebt den Client-Port aus Schritt 3. bei "Externe und Interne Portnummer für diesen Dienst" ein.
    14. Wählt TCP und klickt anschließend auf "OK".
    15. Klickt wieder auf "Hinzufügen", um einen weiteren Port einzutragen.
    16. Diesmal gebt Ihr als Beschreibung z.B. "eMule : UDP Incoming" ein
    17. siehe 12.
    18. Gebt den Client-Port aus Schritt 4. bei "Externe und Interne Portnummer für diesen Dienst" ein.
    19. Wählt UDP und klickt anschließend auf "OK".
    Wenn Ihr in eMule die Ports wieder ändert, müßt Ihr sie in der Firewall entsprechend anpassen.

    Weitere Informationen findet Ihr in der Microsoft Knowledge Base (Englisch):

    Q308127 How to Manually Open Ports in Internet Connection Firewall in Windows XP
    Q283673 How to Enable or Disable the Personal Firewall Feature in Windows XP
    Q307554 Programs Require Manual Port Configurations with Internet Connection Firewall


    Router allgemein

    Ist ein Router nicht für die Verwendung mit eMule konfiguriert, resultiert daraus automatisch eine niedrige ID. Ein Router "versteckt" (maskiert) die IP Adressen der an ihn angeschlossenen Computer. Versucht ein anderer Client eine Verbindung mit diesem maskierten Computer aufzunhemen, sieht er nur die IP Adresse des Routers, nicht aber die des Computers zu der er eigentlich verbinden möchte.
    Um dennoch diese Verbindung herstellen zu können müssen der Client Port 4662 TCP, der Webserver Port 4711 und der UDP Port 4672 (dies sind die Standardeinstellung aus Einstellungen -> Verbindung) im Router zu der IP Adresse, auf der eMule läuft, weitergeleitet werden.
    Im Handbuch des Routers steht dies normalerweise, unter den Stichworten DMZ – Demilitarized Zone, Filter, Regeln, Firewall oder Weiterleitung, beschrieben.
    Da die meisten Router auch über eine Firewall Funktion verfügen, muss auch in dieser der Datenverkehr freigegeben werden. Nähere Angaben finden sich den den Kapiteln Firewall und Router.

    Anmerkung:
    Wird ein Rechner hinter einem Router betrieben empfiehlt es sich immer im Router die Option DHCP - Dynamic Host Configuration Protocol (automatisches Zuteilen von IP Adressen im Netzwerk) abzuschalten. Den einzelnen Rechnern im Netzwerk sollten feste IP Adressen zugewiesen werden. Die IP Adresse kann in den Netzwerkeinstellungen von Windows unter Eigenschaften von TCP/IP geändert werden. Hierzu den Punkt IP Adresse automatisch beziehen deaktivieren und eine IP in der Form 192.168.xxx.xxx eingeben. Router unterstützen meist unterschiedliche IP Adressbereiche als gültige Heimadressbereiche, dies ist im Handbuch beschrieben. Als letztes muss noch als Standardgateway die IP des Routers eingegeben werden.

    Quelle:

    w*w.p2pworld.to/history/topic/100320-1.html