Angepinnt Die Rettungsgasse rettet Leben

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  • Die Rettungsgasse rettet Leben

    Machen Sie bei Unfällen auf mehrspurigen Fahrbahnen die sogenannte Rettungsgasse frei. Sie ist für Fahrzeuge mit Blaulicht gedacht,
    die schnellstmöglich zum Unfallort vordringen müssen. Im Ernstfall rettet diese Gasse Leben. Sorgen Sie so für die freie Fahrt der
    Einsatzkräfte.





    Denken Sie daran: Bei einem Stau auf mehrspurigen Straßen sind alle Autofahrer verpflichtet, die Rettungsgasse freizumachen. Dabei ist
    die Rettungsgasse immer zwischen dem linken und den übrigen Fahrstreifen zu bilden.

    Fahren Sie also auf dem linken Fahrstreifen, so weichen Sie nach links aus. Sind Sie auf einem der übrigen Fahrstreifen unterwegs,
    so fahren Sie nach rechts.

    Vergleichbare Regeln zur Rettungsgasse gibt es neben Deutschland auch in der Schweiz, Slowenien und Tschechien. In Österreich ist die
    Bildung und das Freihalten einer Rettungsgasse inzwischen bereits im Verkehrsgesetz verankert.

    Quelle: ADAC
  • An statt die Politiker überlegen ob sie jetzt die blaue Plakette einführen sollten die erst mal die Gaffer und Rettungsgassenverhinderer richtig zur Kasse bitten.
    Da meine ich übrigens mindestens eine 4 stellige Zahl. Siehe Beispiel Österreich, bis 2000€ können die da blechen beim Verstoß.
    Erst gestern wieder hat die FFW Birkenwerder ein Video auf FB gepostet wo sogar ein LKW vor denen her trödelt bis 2 Kamerade aus dem LKW hüpfen und erst mal die Strasse frei machen.

    Es gibt immer wieder Idioten die der Meinung sind das man die Rettungsgasse erst machen muß wenn der Blaulichtwagen 10 Minuten hinter einem steht und nur noch krächzt.

    Ich persönlich bin schon beim kleinsten Stau auf der Bahn sofort nach links oder rechts (je nach dem auf welcher Spur ich gerade bin) von der Spur runter.

    Und dann gibt es noch die Leute die den Blaulichterich nutzen um schneller voran zu kommen. Auch die müssen drastisch bestraft werden!
  • @Eidi, ich finde toll, dass du es gepostet hast, denn es wichtig und rettet Leben. Schlimm finde ich nur, dass es immer und immer und immer wieder nötig ist, man sollte doch denken, dass jeder Mensch weiß, was richtig ist und sich im eigenen Interesse daran hält, denn beim nächsten Mal kann es einen selbst treffen und dann sollte man doch froh sein, wenn der Rettungsdienst einen schnell und unkompliziert erreicht/erreichen kann.

    Es gibt den Begriff Rudelintelligenz. Bei Menschen habe ich jedoch den Eindruck, es gibt nur die Rudeldummheit. Der einzelne Mensch mag klug und clever sein en mass schlage ich jedoch die Hände über den Kopf...

    @ruderbernd ich finde deine Forderung noch zu harmlos. Meiner Meinung sollten solche Idioten eine Anklage wegen versuchten Totschlags bekommen, respektive, wenn das Opfer stirbt, weil die Rettungskräfte zu spät kommmen, wegen Totschlags. Ähnlich sehe ich es bei den zwei Idioten, die vorletzte Woche in Köln auf dem Domvorplatz die Reifen des RTW zerstachen. Ich fürchte nämlich, hohe Geldstrafen sind nicht ausreichend als "Lernmittel" Nur wenn es empfindlich weh tut, lernen solche Brettträger.

    meine 5ct
  • Bei z.B. Ebay gibt's auch Aufkleber für die Heckscheibe oder den Kofferraumdeckel.
    Die zeigen, wie es geht. ;) -> Ist doch mal was Sinnvolles :!:

    Seit ca. 2 Wochen hängt das hier gut sichtbar an der Infowand für LKW-Fahrer in unserem Office.



    Eine kurze Erklärung in 6 weiteren Sprachen klebt auch noch darunter.
  • Da verlangt ihr ein wenig zu viel vom deutschen Autofahrer.

    Der hat nach bestandener Führerscheinprufung Narrenfreiheit auf allen Straßen.

    Rücksicht ist da nicht inbegriffen.

    Die können noch nichtmal mehr das Reiverschlussverfahren anwenden.

    Dazu kommt die Sensations-GEILHEIT.

    Oh...äh...Das ist einer am ver..... .das müssen wir uns ansehen.

    Ich finde es ein Unding, dass die Leute lieber schauen als mal selbst aktiv zu werden und helfen statt nur zu gaffen.

    Die haben bestimmt noch nichts von unterlassenser Hilfeleistung gehört!!!!!!!!
  • Ich denke einigen wird "unterlassene Hilfeleistung" ein Begriff sein, wenn vermutlich auch nicht allen - obwohl das in der Fahrschule zumindest angesprochen werden sollte, find ich - aber selbst die, die den Fakt kennen, dürfte es nicht schrecken bei den leichten Strafen hier in D. und um ehrlich zu sein, ich kann mich nicht erinnern, je gelesen oder gehört zu haben, dass ein Verkehrsteilnehmer je wegen unterlassener Hilfeleistung erfolgreich angeklagt wurde. Und sollte ich mich recht erinnern in dem Punkt, warum sollte man daran denken, bzw. etwaige Strafverfolgung fürchten?
    Darüber hinaus wurden bisher sogar Raser, die wen umbrachten, bisher kaum wirklich bestraft, warum also sich Sorgen machen, nur weil das eigene Verhalten, den RTW etwas später kommen lässt?

    Sorry, das Thema wühlt mich auf, bewegt mich sehr.
  • Ein Ansatz kann auch die unterlassene Hilfeleistung nach § 323 c STGB sein.Eine Geldstrafe dazu und das Paket ist perfekt, denn ein Eintrag ins polizeiliche Führungszeugnis wiegt für viele schwerer.
    Es sind nur Minuten Zeit für die Rettungskräfte sinnvoll eingreifen zu können, Denn es sind nicht immer nur Blechschäden ,sondern können Polytraumatas sein oder auch der plötzliche Herztod.. und dann sind es max 8 Minuten
    intervallfreie Zeit... sonst ist es zu spät..
    Ich war 30 Jahre auf der Straße und kann das nun wirklich beurteilen....
  • ich habe sowieso den Eindruck, dass gerade die Anfänger keine Ahnung haben wie man richtig fährt, Einfädeln auf der Autobahn, Beschleunigen auf der gleichnahmigen Spur um auf eine Landstraße aufzufahren... Dauernd ziehen mir andere Verkehrsteilnehmer mit gefühlt 40 km/h von der Beschleunigungsspur davor. Wenn der Blinker gesetzt ist kann ich ja davor ziehen. DerANDERE kann ja aufpassen. Gleiches gilt für die Rettungsgasse: Ach, wenn der Rettungswagen kommt kann ich ja immer noch Platz machen - statt sofort bei oder besser kurz vor einem Stillstand oder vielleicht sogar schon wennder Verkehr auf der Autobahn sehr langsam läuft, anzufangen eine Rettungsgasse zu bilden. ABER! Was ich immer häufiger sehe ist, dass bei Bildun g einer Rettungsgasse diese dann zum Überholen benutzt wird. Wir leben i einer ICH-Gesellschaft. Es gibt - entschuldigt dieses krasse Wort - immer mehr rücksichtslose Arschlöcher. Ich selber fahre selbst sehr forsch (manchmal vielleicht auch ein wenig zu flott) aber Rücksichtnahme ist mir wichtig. Man kann doch selbst Spaß am Fahren haben und trotzdem für einen flüssigen Verkehr sorgen - Schnellere vorbeilassen und so weiter...
  • Uwe1000 schrieb:

    Dauernd ziehen mir andere Verkehrsteilnehmer mit gefühlt 40 km/h von der Beschleunigungsspur davor.
    Oh ja, gestern Abend erst wieder gehabt.
    Fahre in Richtung Autobahn, vor mir ein Honda Civic, ca. 8 Jahre, also eigentlich kein "langsames Auto". Beschleunigungsspur, Rückspiegel geschaut, LKW zu sehen. Eigentlich auch kein Ding gewesen wenn die d... Kuh Gas gegeben hätte. Aber nein, das Gaspedal gstreichelt, da habe ich dann Lichthupe genutzt und geblinkert wie sonstewas. Der LKW kam immer näher, aber es war nicht gefährlich. Zur Not wäre ich auf dem Standstreifen weiter gerollt. Aber irgendwann hat die dann ihr Gaspedal doch 2 mm weiter getreten, so konnte ich dann gleich auf die Mittelspur ziehen. Da hat die alte Schnepfe mir noch im vorüberfahren den Mittelfinger gezeigt? Ich denke mal am Ende mußte der LKW auch noch vom Gas gehen so wie das im Rückspiegel aussah.
    Da war ich doch ein wenig sauer....
  • tja, das wichtige, die Rettungsgasse, wird anscheinend immer mehr missverstanden. Man rückt nur soweit rüber das man sieht das man rüber gerückt ist. ob es reicht oder nicht ist egal. Wichtiger ist, dass das eigene Vehikel nicht beschädigt wird. ebenso traurig die Tatsache, das es in Sachen Hemmschwelle auf eine gewisse Asozialität gesunken ist. Man knipst Fotos, man filmt wie ein blöder sterbende oder Unfälle und fängt dabei an zu lachen, grinsen oder feixt sich einen. das man dann, völlig bewusst, auch noch den verkehr behindert und/oder gefährdet nimmt man in kauf.
    Das, sorry, nenne ich schlicht und ergreifend "verrohung".
    Mich erfreut es grundsätzlich wenn jeder dieser kranken entweder als Gaffer, Filmer oder Knipser gleich auf der anderen Seite des Unfalls selber einen fabriziert ... da klatsche ich Beifall ...
    und wie es im Leben meistens ist ... der Ball ist rund und man sieht sich immer zweimal im Leben ...
    jedem seine eigene Meinung ...
    hab ich ja glatt vergessen
    die notorischen nicht-richtig-Parker, die in vielen Gegenden sich stellen wie sie wollen. wenn da mal ein Einsatzfahrzeug größeren Maßes durch muss ... gute Nacht, entweder wird der gnadenlos "platzgeramt" oder abgeschleppt (das dauert aber zu lange wenn es um Menschenleben geht). so bleibt dieser notorische nicht-richtig-Parker auf doppelte kosten sitzen ... schaden, falsch geparkt und eventuell bekommt er noch ne Zivilklage dazu wenn der gerettete ablebt und die hinterbliebenen eine klage einreichen. denn wenn es nachweislich nur des wegen zum ableben geführt hat ... gute Nacht ...
    in meinem Wohnbereich könnte eine streife so Nachts um 1 mal locker 50-60 notorische nicht-richtig-Parker notieren. ab dem dritten mal ab zum Idiotentest ... alles ganz einfach wenn man nur will.
    wie war das mit der Rettungsgasse ... ich weiß es, genug andere wissen nicht wie man dieses Wort schreibt.

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  • Ich hab mal auf der Durchreise in Spanien eine wirklich beeindruckende Rettungsgasse gesehen. Auf einer 3-spurigen Strasse vor einer roten Ampel standen recht viele Autos und als ein Rettungswagen kam hat es keine 3 Sekunden gedauert bis alle Autos zur Seite gerückt sind und die Mittelspur geräumt haben. Ich hatte vorher noch nie gesehn, dass das so reibungslos funktioniert hat. Wenn man aufeinander acht gibt und nicht darauf bedacht ist, so weit wie möglich vorne im Stau zu stehen, damit man - so meint man - auch so schnell wie möglich wieder weiter fahren kann, dann funktioniert das auch. Außerdem braucht man natürlich auch eine gewisse Kontrolle über sein Fahrzeug, daran scheitert die Sache wohl am häufigsten.... :)