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Colson Whitehead

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Colson Whitehead (* 1969 in New York City) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er wurde für seinen Roman The Underground Railroad 2016 mit dem National Book Award und 2017 mit dem Pulitzer Prize for Fiction sowie der Andrew Carnegie Medal for Excellence in Fiction ausgezeichnet.

Whitehead wuchs in Manhattan in einer Familie der oberen Mittelschicht auf und besuchte daher die renommierte Trinity School. Anschließend studierte er an der Harvard University. Nach seinem Abschluss 1991 schrieb er zwei Jahre lang für The Village Voice. Er hat an der Princeton University, an der University of Houston, an der Columbia University, am Brooklyn College, am Hunter College und an der Wesleyan University unterrichtet und war Writer-in-Residence am Vassar College, der University of Richmond und der University of Wyoming.

Whitehead hat bislang sechs Romane, zahlreiche Essays und eine Meditation über das Leben in Manhattan im Stil von E.B. Whites berühmtem Essay Here Is New York veröffentlicht.

Die Zeitschrift Esquire kürte The Intuitionist zum besten Erstlingsroman des Jahres, und GQ nannte das Buch einen der "Romane des Millenniums." John Updike rezensierte The Intuitionist für den New Yorker und nannte Whitehead "vor Geist sprühend", "auffallend ursprünglich" und fügte noch hinzu: "Der neue junge afroamerikanische Schriftsteller, den es zu beobachten gilt, könnte ein einunddreißig Jahre alter Harvard-Absolvent mit dem Namen Colson Whitehead sein."

Whitehead's Sachliteratur, Essays und Rezensionen sind in zahlreichen Publikationen erschienen, darunter in der New York Times, dem New Yorker, Granta und Harper. Er ist Pokerspieler, sein Buch über die 2011 World Series of Poker The Noble Hustle - Poker, Beef Jerky & Death erschien 2014.

Sein Roman The Underground Railroad war in der Auswahl von Oprah's Book Club 2.0, wurde von Präsident Barack Obama als eines von fünf Büchern für seine Sommerferien-Leseliste ausgewählt.

Der österreichische Schriftsteller Karl-Markus Gauß urteilte, Whitehead sei ein Autor, "von dem man sich nur wundern kann, warum er überhaupt ins Deutsche übersetzt wird und sich sogar bedeutende Verlage im Kampf um die Lizenzen für seinen Mist ruinieren". Auch die Schriftstellerin Elke Schmitter ließ im Spiegel kein „gutes Haar“ an ihm. Sandra Kegel hingegen schrieb über Whiteheads letzten in Deutschland erschienenen Roman Zone One : Seine verdichtete Prosa funkelt poetisch wie ein dunkler Stern.

Whitehead ist verheiratet und Vater zweier Kinder.

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Titel von Colson Whitehead:

- Underground-Railroad



Inhalt:
Cora ist nur eine von unzähligen Schwarzen, die auf den Baumwollplantagen Georgias schlimmer als Tiere behandelt werden. Alle träumen von der Flucht – doch wie und wohin? Da hört Cora von der Underground Railroad, einem geheimen Fluchtnetzwerk für Sklaven. Über eine Falltür gelangt sie in den Untergrund und es beginnt eine atemberaubende Reise, auf der sie Leichendieben, Kopfgeldjägern, obskuren Ärzten, aber auch heldenhaften Bahnhofswärtern begegnet. Jeder Staat, den sie durchquert, hat andere Gesetze, andere Gefahren. Wartet am Ende wirklich die Freiheit?
 
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