Super-GAU: Massive Sicherheitslücken in CPUs von Intel, AMD & Co. - "Meltdown" und "Spectre" erschüttern die Tech-Branche

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  • Spectre: Microsoft hilft nun auch bei Firmware-Updates nach
    Intel scheint es nicht wohl bei der Sache zu sein, dass auch aktuelle Geräte unter Windows 10 nicht schnell genug mit den neusten Microcode-Updates beliefert werden.
    von Simon Gröflin 02.03.2018

    Microsoft steht bei den Hardware- und Software-Partnern als «Sicherheits-Dienstleister» irgendwo in der Mitte, besonders wenn es um Hardware-Schwachstellen wie die Prozessorlücken Meltdown und Spectre geht. Nun teilt das Unternehmen in seinem Haus-Blog mit, bei «weiteren Geräten» die «Rolle» wahrzunehmen, die von Intel veröffentlichten Firmware-Updates mitzuliefern. Die Patches auf Kernel- bzw. Software-Ebene, die noch immer einigen Antivirenprogrammen Probleme bereiten, haben die Redmonder Anfang Januar über die Windows-Update-Zentrale verteilt. Um die Lücken aber vollständig abzudichten, fehlen noch immer wichtige BIOS- bzw. UEFI-Aktualisierungen, welche die Nutzer eigentlich selber einspielen müssen. Intel ist zumindest daran, gegenwärtig die Microcode-Updates für neuere CPUs bereitzustellen.

    Nun will Microsoft ebenfalls mithelfen und stellt seit heute auch Intel-Microcode-Updates über den Windows Update Catalog zur Verfügung. Abgedeckt werden aber nur einige Geräte mit Skylake, auf denen grösstenteils Windows 10 installiert ist. Untergebracht sind die optionalen Sicherheits-Updates in dem Update KB4090007. Es handelt sich dabei um ein alleinstehendes Update, das nicht Teil einer regulären Aktualisierung ist. Ob es später auch den zwingenden Aktualisierungen einverleibt wird, ist noch unklar.

    Wir vermuten, dass Intel und Microsoft vor allem Updates schneller zu jenen neueren Geräten bringen wollen, die von weniger bedeutenden OEM-Partnern stammen, weil sich der Chiphersteller besonders auf aktuellen Geräten verpflichtet fühlt, neuste Prozessoren möglichst schnell mit den nötigen Sicherheits-Updates zu versorgen. Im Unternehmens-Blog nennt Microsoft die Skylake-Prozessoren der H-, S-, U-, und Y-Serie, die auf Windows-10-x86-Editionen laufen. Den Fokus legt Microsoft auch auf die Zusammenarbeit mit Antivirenherstellern, um weitere Kompatibilitätsprobleme auszumerzen.


    Quelle: Spectre: Microsoft hilft nun auch bei Firmware-Updates nach


    Sicherheitslücke Spectre 04.03.2018, 13:41 Uhr
    Microsoft veröffentlicht Microcode-Updates
    Microsoft stellt neue Microcode-Updates für Intel-Skylake-Prozessoren zur Verfügung. Damit sollen die Systeme gegen die Sicherheitslücke Spectre abgesichert werden.

    Microsoft veröffentlicht Microcode-Updates, um seine Nutzer vor der Sicherheitslücke Spectre zu schützen. Allerdings steht das Update nur einer kleinen User-Gruppe zur Verfügung.

    Wie es auf der entsprechenden Webseite der Redmonder heisst, unterstützt die Aktualisierung nur Intel-Prozessoren der Skylake-Architektur, die die neueste Version von Windows 10 (Fall Creators Update 1709) in Betrieb haben. Nutzer, die hingegen noch Windows 7 oder Windows 8.1 verwenden, müssen sich weiterhin gedulden.

    Demnach stehen im Update-Katalog von Microsoft nun Updates für Skylake H/S der sechsten Prozessor-Generation sowie Skylake U/Y/U32 der sechsten Generation zum Download bereit. Bei der Aktualisierung handelt es sich um ein Standalone-Update sowohl für Desktop-PCs als auch für Server.

    Weitere Updates für andere Architekturen wie Coffee Lake oder auch verschiedene Atom-Plattformen sollen in Kürze folgen.

    Weitere Updates befinden sich noch in der Beta

    Microcode-Aktualisierungen für unter andere Prozessor-Familien befinden sich laut Intel derzeit im Beta-Test und sollen schon bald offiziell veröffentlicht werde.

    Es bleibt abzuwarten, ob die Implementierung dieser Updates nun reibungslos vonstattengeht. Eine vorangegangene Aktualisierung musste Intel bereits nach kurzer Zeit wieder zurückziehen, da das Update bei einigen Nutzern zu Problemen wie häufigen Neustarts und anderen Schwierigkeiten geführt hatte.

    Autor(in) Alexandra Lindner


    Quelle: Microsoft veröffentlicht Microcode-Updates - onlinepc.ch

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