ARD fordert höhere Rundfunkgebühren

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  • Die Gestaltung des Programms beim ZDF und der ARD ist eh für den Papierkorb. Warum und für was haben die so hohe Gehälter? Die sollten eher noch was am Monatsende bringen als nur immer die Hände aufzuhalten. Ind habe in diesem Jahr nicht ein einziges mal einen der öffentlich Rechtlichen Sender angeschaut. Man sollte es, so wie in Österreich auch, bei uns auch machen. Der jenige der Rundfunkgebühren bezahlt bekommt eine Smartcard um die Programme zu sehen, wer nicht zahlt, schaut auf nen schwarzen Bildschirm, fertig. Nur so wäre es gerecht, aber diese Zwangsabgabe ist in meinen Augen Rechtswiedrig. X(
    Meine Hardware: GigaBlue Quad UHD 4K mit V14 im SKY-Modul, eine HD02 und eine ORF-Karte via oscam, GigaBlue Quad+, 85 cm Gibertini Schüssel mit UnicableQuadro LNB (1Unicable+3Legacy).
  • vielleicht sollte man mal weniger in Volksmusik und Schlagermusik Sendungen investieren.Alleine was der MDR von dem Kuchen bekommt ist ein Unding.Mir geht das sowas von auf den Keks das es eine Zwangsabgabe ist obwohl ich überhaupt nichts auf diesen Sendern schaue weil da echt soviel Müll läuft.Ausserdem blasen die das Geld mit vollen Händen für eben solche Musikschei.... raus.Ich muß das nicht haben aber man muß ja leider Gottes trotzdem zahlen.
  • Ich find's gut, dass wir die öffentlich-rechtlichen noch haben!
    Sicherlich haben sie jahrelang eine Monopolstellung gehabt, die hinsichtlich Vielfalt und Anspruch nur mäßig zu besonderen Anstrengungen motiviert haben. Das ist heute anders! Sender, Netzbetreiber und Streaming-Plattformen haben ein enormes mediales Angebot geschaffen und alle Beteiligten müssen für das Überleben kämpfen - so auch die öffentlich-rechtlichen. Jetzt bitte nicht den Einwurf: Das ist ja anstrengungslos durch die Zwangsabgabe gesichert - auch die öffentlich-rechtlichen Sender stehen unter Quotenzwang und Kontrolle.

    Man darf nicht vergessen, dass alle freien Anbieter sich lediglich nach Mehrheiten richten müssen; sie senden ausschließlich Quotenbringer. Der öffentlich-rechtliche Betrieb hat einen Grundversorgungsauftrag und einem gesetzlich definierten Programmauftrag, d.h. sie müssen die Jungen, die Alten, die Serienjunkies und die Doku-Liebhaber, die Sportfans, die an Nachrichten, Kultur, Unterhaltung und Fiktion Interessierten ansprechen. Daraus ein für die große Masse kompatibles Gesamtkonzept zu entwickeln ist nicht einfach, für die reinen "Spaß-Gucker" dann auch eher langweilig.


    Ich schätze bei den öffentlich-rechtlichen Programmen am meisten die politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit - vor allem im nachrichtlichen Sektor. Ich fühle mich umfassend und objektiv informiert, mit allen wesentlichen (auch lokalen) Themen versorgt.

    Bei den privaten stört mich kolossal der Werbeanteil in Filmen - der liegt ja mittlerweile bei fast 30%.

    Allerdings fällt mir neuerdings auch bei Filmen in ARD und ZDF auf, dass sich hier auch öfter andere Filmhinweise nervigerweise ins Bild reinschieben.
    Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit! (Erich Kästner)
  • Hallo,

    ich finde die Gebühren, für die öffentlich Rechtlichen einfach zu hoch, für das was ARD und ZDF zeigen ist das Geld schon schade!!
    Bei den den privaten wird der Anteil der Werbeblöcke allerdings mittlerweile auch immer länger.
    Aber immerhin kommen da mal neuere Filme als in den Öffentlich rechtlichen.

    Gruß
    Ingo
    Vegetarier, ist indianisch und bedeutet zu dumm zum jagen !
  • Littleprof,
    du hast in vielem Recht, auch ich finde die öffentlich Rechtlichen auf Grund Ihrer Unabhängigkeit als sehr wichtig, Medien müssen unabhängig von Sponsoren sein, um unabhängig agieren zu können und nur dann kann der Zuschauer sicher sein, objektive News zu bekommen- Und ja, sie versuchen auch jene zu erreichen, die vll keine große Quote bringen und daher bei den privaten untergehen, dennoch finde ich Ihre Forderung nur bedingt richtig. Manchmal werfen sie quasi das Geld zum Fenster raus (für die meisten Live-Sendungen ist doch der Aufnahme-Ort relativ egal, warum muss es dann z.B. das Ausland sein ( um ein Beispiel zu nennen) und teilweise sind auch die Gehälter maßlos - mein persönliches Empfinden. Aber wichtig sind sie
  • Die Kosten-Nutzen-Rechnung kann ich nicht aufstellen - dafür habe ich mich nicht genug mit der Materie beschäftigt.
    Die beiden größten Kostenfresser sind wohl der "Programmaufwand" (40%) und der Personalaufwand (~20%). Ich denke, in beiden Bereichen ist ein bestimmter finanzieller Aufwand nötig, um ein angestrebtes Niveau zu erhalten, ich galube nicht, dass hier Geld sinnlos verprasst wird.
    Die Zahlenangaben stammen aus einem Zeit-Artikel des letzten Jahres, der auch andere interessante Aspekte der Rundfunkgebührendiskussion beleuchtet.
    Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit! (Erich Kästner)
  • Sinnlos verprasst vll nicht, aber in meinen Augen nicht sorgsam genug umgegangen. Weder finde ich die Gehälter der Intendanten gerechtfertigt noch erschließt sich mir der Sinn von Live-Shows, die reisen, wo die Kosten für alle Moderatoren und Moderatorinnen, Technik, Übertragung, Maske .... und Gäste übernommen werden muss und der Zuschauer sieht dann ein paar Minuten Eindrücke der Umgebung. Da kann die Show dann besser und preiswerter aus Deutschland gemacht werden und man strahlt, so es denn sein muss, Eindrücke aus Reise-Sendungen mit aus. Nicht falsch verstehen. Sendungen, wo es um das Reisen geht, finde ich gut, aber da ist es auch ein bedeutend kleineres Team, das reist...

    Und auch wenn ich Musiksendungen nicht mag, haben die ihre Berechtigung nur sollte da mehr auf Kosten-Nutzen geachtet werden.
  • @schrottler
    Wenn man Statistiken bemüht ist es nicht übel, auch eine Quelle anzugeben.
    Ich hab eine gefunden, die auf deine Aussage passt: Durchschnittsalter der Zuschauer der einzelnen Fernsehsender in Deutschland

    Sie ist von 2011, von daher in den absoluten Zahlen sicher überholt, aber die Tendenz dürfte unverändert sein.
    Die Zahlen machen deutlich, dass das reguläre Fernsehprogramm allgemein eher ältere Menschen anspricht - mit 35 hat Pro7 das jüngste Durchschnittsalter, alle anderen liegen über 46.
    Dazu muss man aber auch bedenken, dass aufgrund der sogenannten Alterspyramide der größte Bevölkerungsteil (11 %) aus 50 - 65-jährigen besteht. (Quelle)


    Es gibt eine neuere Studie “ARD/ZDF-Massenkommunikation Trends 2019”, in der deutlich wird, dass das lineare Fernsehen mit einem Anteil von 76 Prozent immer noch deutlich über das Internet dominiert. Es ist aber auch zu erkennen, dass diese Zahlen mit dem Alter der Zuschauer zusammenhängen, denn die jungen Menschen — also das Publikum im Alter zwischen 14 und 29 Jahren — wendet sich deutlich der non-linearen Nutzung zu. Konkret bedeutet das, dass in dieser jungen Zielgruppe gestreamte Inhalte öfter betrachtet werden als das, was im klassischen Fernsehen zu sehen ist. Darunter "leiden" die kommerziellen genauso wie die öffentlich-rechtlichen.
    Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit! (Erich Kästner)
  • Rundfunkbeitrag: ARD-Chef hofft trotz Krise in Thüringen auf Einigung

    Wird der Rundfunkbeitrag erhöht? ARD-Vorsitzender Tom Buhrow hofft, dass sich die Länder auf einen "verlässlichen Finanzrahmen" einigen.

    Der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow macht sich wegen der unklaren politischen Lage in Thüringen Gedanken mit Blick auf eine mögliche Erhöhung des Rundfunkbeitrags. "Ich kann nur inständig hoffen, dass die Länder handlungsfähig sind, um einen verlässlichen Finanzrahmen zu geben, weil die Konsequenzen erheblich sein könnten, wenn sich zum Beispiel der Zeitplan nach hinten verschiebt", sagte Buhrow im Interview mit dpa.

    In dieser Woche gibt eine Kommission eine Empfehlung zur nächsten Rundfunkbeitragsperiode an die Länder ab. In einem vorläufigen Entwurf hatte sie eine Erhöhung von derzeit monatlich 17,50 Euro auf 18,36 Euro ab 2021 empfohlen. Es wird damit gerechnet, dass die Kommission bei der Größenordnung bleibt.

    Einstimmiges Votum der Länder nötig
    Die Länder haben in der Sache das letzte Wort. Die Länderchefs könnten im März bei der Ministerpräsidentenkonferenz den Rundfunkbeitrag thematisieren. Für einen Beschluss braucht es Einstimmigkeit. In Thüringen herrscht derzeit eine Regierungskrise, nachdem der FDP-Politiker Thomas Kemmerich mit den Stimmen von AfD, CDU und FDP zum Regierungschef gewählt worden war und Tage später zurücktrat. Er ist seitdem geschäftsführend ohne Minister im Amt, bis ein neuer Ministerpräsident gewählt ist.

    Buhrow, der auch Intendant des Westdeutschen Rundfunks (WDR) ist, sagte im dpa-Interview: "Es ist immer noch möglich, dass in Thüringen demnächst ein handlungsfähiger Regierungschef da ist und dann mit Verzögerung die Diskussionen stattfinden. Aber es macht die Lage insgesamt schwieriger, für die Länder und für uns. Wir müssen ja irgendwann auch unsere Wirtschaftspläne aufstellen." Die Frage, ob er es noch für möglich hält, dass ab 2021 ein neuer Rundfunkbeitrag gilt, beantwortete Buhrow mit: "Ja".

    Quelle: Rundfunkbeitrag: ARD-Chef hofft trotz Krise in Thüringen auf Einigung | heise online
  • Rundfunkbeitrag: KEF empfiehlt Erhöhung um 86 Cent

    Auf die Haushalte könnte ein höherer Rundfunkbeitrag zukommen, wenn es nach der Empfehlung einer Expertenkommission geht. Jetzt liegt der Ball bei den Ländern.

    Der Rundfunkbeitrag soll aus Sicht Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) zum Januar 2021 um 86 Cent auf 18,36 Euro im Monat steigen. Ihren Bericht mit dieser Empfehlung übergab KEF nun an die Bundesländer. Diese haben in der Sache das letzte Wort und entscheiden über die künftige Höhe des Rundfunkbeitrags für ARD, ZDF und Deutschlandradio. Die Empfehlung der Kommission ist zugleich richtungsweisend. Zurzeit liegt der Rundfunkbeitrag bei monatlich 17,50 Euro.

    Die KEF, der 16 Experten angehören, erwartet laut ihrem 22. Bericht in den Jahren 2021 bis 2024 Gesamtaufwendungen der öffentlich-rechtlichen Sender von rund 38,67 Milliarden Euro. Davon entfallen auf die ARD rund 27,6 Milliarden Euro, auf das ZDF rund 10 Milliarden Euro und auf das Deutschlandradio rund 1 Milliarde Euro. Die erwarteten rund 38,67 Milliarden Euro liegen um 1,8 Milliarden Euro über dem noch laufenden angemeldeten Betrag für 2017 bis 2020.

    Die Kommission sieht für die Jahre 2021 bis 2024 eine Finanzlücke von rund 1,5 Milliarden Euro. ARD, ZDF und Deutschlandradio hatten davor einen rund doppelt so hohen ungedeckten Finanzbedarf angemeldet. Umgerechnet hätte das laut KEF bedeutet, dass der Rundfunkbeitrag auf 19,24 Euro steigen müsste.

    Online-Kosten
    Die geplanten Gesamtkosten für Telemedien, also Kosten für Online-Angebote und Mediatheken von ARD, ZDF, Deutschlandradio und ARTE betragen laut dem 22. Bericht 2021 bis 2024 1.371,1 Millionen Euro. Dies sind 233,2 Millionen Euro oder 20 Prozent mehr als 2017 bis 2020. Davon entfallen 986,9 Millionen Euro auf die ARD, 296,5 Millionen Euro auf das ZDF, 42,1 Millionen Euro auf Deutschlandradio und 45,6 Millionen Euro auf Arte.

    Der KEF-Vorsitzende Heinz Fischer-Heidlberger überreichte den Bericht an die Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD). Fischer-Heidlberger sagte, er sei überzeugt, dass mit der Erhöhung des Rundfunkbeitrags eine ausreichende Finanzierung gesichert sei. Der KEF-Chef appellierte an die Länder, zügig das Ganze umzusetzen.

    Die Kommission erstellt ihren Bericht auf Grundlage des Finanzbedarfs, den die Sender bei der Kommission zuvor angemeldet haben, und zwar auf Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit. Es folgen Anpassungen. Zum Beispiel, wenn Rundfunkanstalten noch Eigenmittel haben – also Beitragszahlungen aus anderen Jahren, die nicht verbraucht wurden. So ist es im Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrag festgehalten. Bereits in einem Entwurf vor einigen Monaten hatte das Gremium den Betrag 18,36 Euro genannt und ist in ihrer Abschlussbetrachtung dabei geblieben.

    Löwenanteil für die ARD
    Eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags auf 18,36 Euro würde laut KEF bedeuten, dass von den zusätzlichen 86 Cent die ARD 47 Cent, das ZDF 33 Cent und das Deutschlandradio 4 Cent bekommen würden. 2 Cent gingen zudem an die Landesmedienanstalten. Das sind Aufsichtsbehörden für den privaten Rundfunk.

    Am 12. März könnten die Ministerpräsidenten in ihrer Konferenz in Berlin das Thema Rundfunkbeitrag aufgreifen und einen Beschluss fassen. Danach würde sich ein mehrstufiger Prozess anschließen. Am Ende müssen sowohl die Länderchefs als auch die Landtage aller 16 Bundesländer einer Änderung des Rundfunkbeitrags zugestimmt haben.

    Für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist der Rundfunkbeitrag die Haupteinnahmequelle. Im April 2015 war die Höhe von 17,98 Euro auf 17,50 Euro gesenkt worden. Seither gab es keine Änderung mehr. In der Regel wird alle vier Jahre neu entschieden. Die nächste Beitragsperiode dauert von 2021 bis 2024. 2018 lagen die Erträge aus dem Rundfunkbeitrag bei rund acht Milliarden Euro, für 2019 rechnet der Beitragsservice mit einer ähnlich hohen Zahl.

    Quelle: Rundfunkbeitrag: KEF empfiehlt Erhöhung um 86 Cent | heise online
  • Iraklis schrieb:

    Mich ärgert es, weil ich einfach ausschließlich Streamingdienste nutze und auch kein Radio höre. Also zahle ich für etwas, dass ich gar nicht nutze.
    Mit den Gebühren werden demokratische Grundprinzipien unterstützt.
    Pressefreiheit und eine gute Ausstattung eben dieser ist ein großer Vorteil der Rundfunkgebühren. Die ganzen Journalisten und Korrespondenten verschlingen schon eine ordentliche Summe.
    Bei Streamingdiensten nezahlt man auch eine ordentliche Summe für unter Umständen für einen selbst uninteressante Inhalte.

    Auch ich ärgere mich manchmal über das Programm der Öffentlich-Rechtlichen. Wenn mal wieder das Traumschiff, oder Musikantenstadl läuft z.B..

    Reformbedarf besteht in jedem Fall. Aber die grundsätzliche Kritik am System ist meiner Meinung nach unbegründet und würde uns in schlimme Zeiten stürzen.
    Wenn nur noch "Private" Nachrichten verbreiten oder "recherchieren", dann stehen zweifelsohne Profit und Umsatz im Vordergrund.
    Meinungsmache und eine gekaufte Presse ist dann deutlich einfacher.

    Gerade in Zeiten von starkem Populismus (schaut man in die USA), wäre das eine große Gefahr.

    So, das war mein Wort zum Sonntag. :D
  • die sollten mal ruhig aufhören, den vermeintlichen "Gästen" horrorhafte Antrittsgagen zu zahlen. Gerne können die auch mal mit diesem Blödsinn der Fragen/Antworten Sendungen aufhören ... Kerner, der Pilawa usw., mein Gott, was für Nervensägen die dafür noch entlohnt werden (gut, der Pilawa geht wieder zum Dumm-TV zurück). Dann braucht keiner eine Zwangsabgabenerhöhung ...
    Wiederholungen lauf nicht nur ARD/ZDF, viel besser können es die "Dumm"privaten"TV-Sender" ... die schieben jeden noch so tollen Film von einen zum anderen Kanal ... also über einen Zeitraum von locker 2-3 Monaten siehst Film x auf allen Dumm-TV-Sendern
    Sendeanstalten reduzieren, Himmelsrichtungen plus eine "Mitte", dazu Abschaffung der zu vielen dritten, bei Radio gleiches Vorgehen ... spart Millionen und alles könnte gut sein. Da aber das Ganze dermaßen politisiert ist, keine Hoffnung machen ... Posten für altgediente Politiker braucht man doch ...

    Oh, by the way, the same procedure as last year ?