Telekom: Fake-Mail "Sperrung des Anschlusses" – Vorsicht Trojaner!

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    Telekom: Fake-Mail „Sperrung des Anschlusses“ – Vorsicht Trojaner!
    Thomas Kolkmann am 16.01.2018, 13:36 Uhr

    Aktuell geht eine Trojaner-verseuchte Fake-Mail um, die sich als Telekom ausgibt und euch aufgrund eines fehlenden Zahlungseingangs dazu bringen soll, den Anhang zu öffnen. Öffnet unter keinen Umständen die angehängte Zip-Datei. Alle Infos zum Fake, erfahrt ihr hier.

    Sperrung des Anschlusses? – Telekom Fake-Mail

    Auch 2018 bleiben wir nicht vor Phishing-Versuchen und Schadsoftware verschont. Die Polizei Niedersachsen warnt in ihrem Ratgeber Internetkriminalität aktuell vor einer Fake-Mail, die einen Trojaner im Anhang versteckt.

    Dabei ist der Fake natürlich nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Die angebliche E-Mail von der Telekom informiert euch in korrektem Deutsch über einen fehlenden Zahlungseingang. Dies hätte zur Folge, dass euer Anschluss demnächst gesperrt wird, was man natürlich verhindern möchte.
    Im Anhang befindet sich dann die angebliche Rechnung mit Namen des Empfängers – alles sehr plausibel. Doch die ZIP-Datei im Anhang enthält keine Rechnungsdaten, sondern einen Trojaner. Wie die Polizei Niedersachsen weiter erklärt, würde die Schadsoftware aktuell (Stand: 16.01.18) erst bei 11 von 62 getesteten Virenprogrammen erkannt werden.

    Telekom-Fake-Mail „Sperrung des Anschlusses“ im Klartext

    Sehr geehrte/r …,



    leider konnten wir von Ihnen seit dem 29.12.2017 keinen Zahlungseingang feststellen. Ihr Anschluss wird daher gemäß unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen für weitere Nutzung ab dem 26.02.2018 gesperrt.



    Damit Sie Ihren Anschluss weiter vollständig nutzen können, begleichen Sie bitte die beigelegte Rechnung innerhalb von 3 Tagen. Sollte die Zahlung bereits erfolgt sein, betrachten Sie diese E-Mail bitte als gegenstandslos.



    Mit freundlichen Grüßen Ihre Telekom


    Wenn der Anhang schon geöffnet wurde?

    Wenn ihr den Anhang der Fake-Mail auf einem Windows-Rechner geöffnet habt, habt ihr dem Trojaner bereits Tür und Tor geöffnet. In dem Fall solltet ihr zuerst euer Antivirenprogramm aktualisieren und einen Scan des kompletten Rechners durchführen. Falls euer Virenprogramm keine Gefahr erkennt, solltet ihr den Scan in den nächsten Tagen immer wieder ausführen und in der Zwischenzeit kein Online-Banking oder ähnliche wichtige Logins auf dem Rechner ausführen.
    Wie ihr alle Arten von Trojanern und Schadsoftware beseitigt bekommt, erklären wir in folgendem Ratgeber: Malware entfernen unter Windows. Wenn ihr erst kürzlich ein Backup angelegt habt, könnt ihr natürlich auch dieses aufspielen, um den Quälgeist wieder loszuwerden. Wenn alles nichts hilft, müsst ihr eure privaten Daten (Fotos, Dokumente etc.) auf einem anderen Datenträger speichern und das System komplett neu aufsetzen.


    Quelle: Telekom: Fake-Mail „Sperrung des Anschlusses“ – Vorsicht Trojaner! – GIGA



    weitere Infos:

    Phishing-Warnung: Polizei warnt vor angeblichen Telekom- und Ebay-Mails
    Phishing-Warnung: Polizei warnt vor angeblichen Telekom- und Ebay-Mails - PC Magazin

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  • Phishing-Attacke
    Fake WhatsApp-Mail fordert zur Zahlung auf
    "Ihr WhatsApp Messenger Konto ist abgelaufen", heißt es in einer E-Mail, die zur Zeit die Runde macht. Nutzer sollen für die Weiterführung ihres Kontos zahlen.

    +++ Update: 19.01.2018 Phishing-Mail erneut im Umlauf
    Die Phishing-Mail, die WhatsApp-Nutzer zur Zahlung auffordert, ist erneut im Umlauf. Zuletzt hatten wir im November darüber berichtet. Dieses Mal warnt der Ratgeber Internetkriminalität der Polizei Niedersachsen vor der Betrugsmasche.

    Ursprüngliche Meldung vom 22. November 2017
    Kriminelle versenden E-Mails, die angeblich von WhatsApp stammen. Den Empfängern wird darin vorgegaukelt, ihr Konto für den Messenger-Dienst werde bald ablaufen. In der E-Mail werden die Opfer unter Druck gesetzt und aufgefordert, eine Zahlung zu leisten, damit das WhatsApp-Konto bestehen bleibt. Es handelt sich hierbei um eine sogenannte Phishing-Attacke, mit der die Betrüger an persönliche Daten ihrer Opfer gelangen wollen.

    Aktuelle Berichte zu der betrügerischen E-Mail stammen von Internetseiten wie Netzwelt, aber auch die österreichische Seite Mimikama berichtete schon vor einer Weile davon. Wir erklären Ihnen, wie Sie sich vor dem Phishing-Angriff schützen können.
    Weiterlesen -> Fake WhatsApp-Mail fordert zur Zahlung auf - connect