Bekommt Deutschland bald 3D-Zebrastreifen?

  • Umfrage

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  • Bekommt Deutschland bald 3D-Zebrastreifen?

    Ich finde 3D Zebrastreifen...... 52
    1.  
      gut %
    2.  
      nicht gut %

    Das Ergebnis ist erst nach Ende der Umfrage sichtbar.

    Ein paar weiße Balken auf dem Boden, versehen mit grafischen Effekten – und schon sieht es aus, als würde es auf der Straße ein Hindernis geben. Mit solchen Zebrastreifen in 3D-Optik sollen Raser zum Bremsen gebracht werden. In Island und Österreich wurde die Schreck-Kunst schon ausprobiert, nun könnte Braunschweig Vorreiter werden. mehr... (Quelle)
    ---------------------------
    Was meint ihr, wird diese Idee erfolgreich sein oder eher zu mehr Unfälle führen?
    Stimmt ab, ob ihr das gut oder nicht gut findet.
  • Ich kann leider nicht abstimmen, da ich zwiespältig bin.
    Natürlich finde ich alles, das für mehr Sicherheit sorgt, sinnvoll, also quasi ein Ja. Aber mich stört, dass soviel getan werden muss, um die Verkehrsteilnehmer dazu zu bringen, Ihrer Pflicht, im Verkehr achtsam zu sein und aufzupassen, nachzukommen. Das kann doch nicht wahr sein... Vll sollten "Verkehrsschulungen" Pflicht für alle werden.
    Und dann die Kosten..., die wirklich sinnvoller eingesetzt werden könnten, wenn alle Verkehrsteilnehmer einfach nur aufpassen würden... Ich weiß noch, dass ich herzhaft lachte und es für einen Aprilscherz hielt, als ich von Bodenampeln für Smartphonenutzer las...
    Oder einfach die Kosten für Unaufmerksamkeit und dadurch bedingte Gefährdung der eigenen Gesundheit oder der Gesundheit anderer erhöhen... Dafür bräuchte man aber wieder mehr Polizei....

    Teufelskreis: Je mehr dafür getan wird, die Aufmerksamkeit zu sichern, desto abgelenkter werden die Verkehrsteilnehmer. Gibt es demnächst Lichtpfeile mit Abstandsanzeige vor Schranken, Ampeln und Zebrastreifen?

    Sorry, meine 2 ct
  • man sollte was sich Jahrzehnte bewährt hat nicht ändern. Denn es geht janicht nur um den 3D Effekt. Menschen sind Gewohnheitstiere und wenn etwas anders ist, dann ist es nicht einordenbar. Das nächste ist, wer zahlt die Kosten der Umrüstung und auch der Neuanschaffung der Zebrastreifen?

    Der Steuerzahler - wer denn sonst?

    mfg carsty
    Wer in meinen Beiträgen Rechtschreibfehler erkennt,

    der oder die darf diese dann gerne behalten :rolleyes:
  • Jetzt, wo unser Bildungssystem Weltklasse ist, unser Sozial- und Gesundheits- und Rentensystem die Armut abgeschafft hat, wird es Zeit, auch mal etwas für die Menschen zu tun, die Werte wie Eigenverantwortung, gegenseitige Rücksichtnahme, Moral, Ethik und all so lästigen Sachen nur noch aus Erzählungen ihre (Ur-?)(Gross-?)Eltern kennen.

    Hoffentlich vergisst man nicht, eine App zu entwickeln, zukünftig die(se) Menschen regelmässig ans Pipi- und Kacka-Machen zu erinnern, sonst müffelt es bald unerträglich ... ;(

    Schöne neue Welt ... :panik:
    Da, wo die Neurosen blüh'n, da möcht' ich Landschaftsgärtner sein!
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  • Ich fühle mich unangenehm an den Witz mit der Blondine erinnert, die stets Kopfhörer aufhat und als man ihr diese abnahm, starb, weil sie nicht mehr hörte "einatmen, ausatmen" In ein paar Jahren, so scheint es mir mittlerweile, könnte das bittere Realität sein. Die Entwicklung behagt mir gar nicht...


    Eidi schrieb:

    Wenn's so was schon 1969 gegeben hätte, die Beatles wären dann bestimmt schwebend von einer
    zur anderen Strassenseite der Abbey Road gegangen.
    Die Idee finde ich lustig @Eidi

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von odessa ()

  • Was "Bild" mal wieder verschweigt ;)

    Spiegel-online schrieb:

    Die Stadt Linz probierte den 3D-Zebrastreifen bereits aus, stellte jedoch mehrere Probleme fest. Der Streifen entfalte seine Wirkung nur aus einer Fahrtrichtung, bei Nacht und Nässe verpuffe der Effekt außerdem, erklärte der Linzer Verkehrsstadtrat Markus Hein. Zusätzlich sei der 3D-Effekt nur aus nächster Nähe und bei geringer Geschwindigkeit erkennbar, so der FPÖ-Politiker weiter. An einen Beitrag zur Verkehrssicherheit glaubt er deshalb nicht: "Für uns in Linz ist das eher ein lustiger Marketing-Gag."
    Zweifel gibt es aber beim ADAC, wenn es um die Nachhaltigkeit des Effekts von 3D-Zebrastreifen geht. [Stichwort: Gewöhnungseffekt] (nette Grafik im Artikel)
    Quelle: Buchholzer wollen 3D-Zebrastreifen testen | NDR.de - Nachrichten - Niedersachsen - Lüneburg/Heide/Unterelbe

    Also für min. 4000 Euronen (bzw. ca. 6000€ für beide Fahrtrichtungen) würde ich wohl eher ein Dutzend Starenkästen - ab und dann auch bestückt :D - für gleich mehrere Standorte ordern.
    Das bringt dann vllt. auch noch Geld und könnte dann ja zudem vom "Ersparten" auch noch für Arbeitsplätze bei Ordnungs-oder Polizeistellen sorgen ;)

    Ansonsten :D
    Versuch macht nicht immer kluch ;)

    Übrigens völlig d'accord, Nehe :)
    Cui bono? et ... Quis custodiet ipsos custodes?
    frei übersetzt: Wem nützt es? und ... Wer kontrolliert die Kontrolleure?

    Seit Sommer 2013 seltener online!
  • kann ich die dann nur mit 3 d brille sehen? :D
    Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, daß Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.(E.B. Hall) # Ever tried, ever failed, no matter. Try again, fail again, fail better. (Beckett) # You are only given one little spark of madness. You mustn't lose it. (R.Williams) # Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic.(Clarke)
  • eher mit guter Vorstellungskraft @sorei, wenn man liest, unter welchen Bedingungen der Effekt funktioniert, kommt man nahezu auf nie und wenn die Leute nur langsam fahren dürfen, damit der Effekt überhaupt sichtbar ist. Dann ist der Effekt hinfällig bzw. überflüßig, denn wenn alle langsam fahren würden, würde diese Spielerei nicht benötigt, da niemand den Zebrastreifen übersehen könnte. Und der Preis ist keineswegs berechtfertigt. AUßER für Werbezwecke, Firmen und Unternehmen können so vll interaktive Werbung machen, sorgen somit noch (minimal) für die Sicherheit und ist preiswerter, wie manch andere Werbung und geht sicher (zumindest am Anfang) viral.
  • Betrachten wir die Sache doch mal ganz pragmatisch:

    - Wann muss ich meine Geschwindigkeit verringern, um am Zebrastreifen halten zu können?
    Wenn Fußgänger sich nähern, die den Überweg erkennbar benutzen wollen oder natürlich, wenn sie sich bereits auf dem ZS befinden.

    Nun stelle ich mir vor, der ZS ist weithin übersehbar, die Gehwege sind weithin menschenleer, ich sehe als 2./3. Fahrer diesen 3D-Faxenstreifen nicht und gehe davon aus, dass die Fahrzeuge vor mir ihre Geschwindigkeit NICHT verringern, weil kein Grund besteht. Nun tritt der "gewünschte Effekt" beim 1. Fahrer ein und der geht auf die Eisen (vor Schreck, weil er sowas nicht kennt oder aus was für Gründen auch immer, nur nicht aus dem Grund, der in der StVO steht) ... Das schafft für entsprechende Rechtsanwälte eine gute Lebensgrundlage ^^

    - Nebeneffekte
    Desensibilisierung mit Negativ-Effekt. Wenn Faktor Mensch daran gewöhnt ist, wird sich nach und nach das alte Verhalten der "mir-doch-egal,-wer-da-über-die-Strasse latscht"-Fahrweise wieder einstellen. Wenn dann tatsächliche Hindernisse auftauchen, steht als Zweifel im Raum, ob der Faktor Mensch in der Lage ist, den Gag vom Ernstfall in erforderlicher Zeit unterscheiden zu können.

    Der angepriesene, erhoffte Effekt ist m.M.n. wenn überhaupt nur ein kurzfristiger und ansonsten nur — sorry — dummes Geschwätz und der Gedanke an rausgeschmissenes (Steuer)-Geld. Ich will lieber gar nicht wissen, welche Type Mensch damit wieviel Kohle eingestrichen hat. :evil:

    Fazit:
    Mit der Kohle wäre Sinnvolleres anzufangen, als 3D-Gedöns auf Strassen zu malen, was ja auch nach x Monaten/Jahren "gewartet" werden muss.
    muesli hat oben bereits einige Möglichkeiten benannt. Bauliche Veränderungen wären m.M.n. viel viel sinnvoller. Schwellen vor/hinter den ZS z.B. bewirken regelmässig Geschwindigkeitsverringerung, weil der deutsche Autofahrer schonmal Angst um sein Wägelchen hat. Dabei sinken die zu erwartenden Wartungskosten gegen Null. Die o.g. Gefahr der Gewöhnung wandelt sich hier in einen positiven (Gewöhnungs)-Effekt, der u.U. sogar dafür sorgt, dass auch da abgebremst wird, wo gar keine Bodenschwelle ist.

    Wenns nach mir ginge, wären gefährdete Strassenabschnitte (vor Schulen, KiTaS, KKH o.ä.) grundsätzlich max. 30 km/h "Buckelpisten". :fuck:

    Nicht zuletzt komm ich nochmal auf meinen obigen Beitrag zurück: Statt den Leuten das eigenverantwortliche Denken mit fragwürdiger Technik abzunehmen, sollte man mal langsam dahin zurückkehren, den Leuten einen Spiegel vorzuhalten und sie zu verantwortungsbewusstem Handeln zu erziehen, statt zu immer mehr "ich-ich-ich" und weniger Gemeinschaftsbewusstsein und Selbstständigkeit, und immer mehr "Alexa — wann muss ich aufs Klo ..."
    Da, wo die Neurosen blüh'n, da möcht' ich Landschaftsgärtner sein!
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    Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: »Halt' du sie dumm, ich halt' sie arm!« (R. Mey)
  • Hallo,
    • ich denke auch, dass die Bußgelder erhöht und an das Einkommen gekoppelt werden sollten.

    • Ortsansässige, die die Streifen kennen, werden wohl nicht gebremst

    • Sind die Zebrastreifen rechtlich richtige Streifen oder nur Fakes zum Täuschen der Autofahrer? Was ist, wenn ein Fußgänger dort die Straße überqueren will - kann er auf das Abbremsen der Fahrer bestehen/ vertrauen?
    • warum zeichne ich dann nicht gleich richtige Streifen auf die Straße (wäre wohl billiger) - wenn mir in bestimmten Bereichen eine niedrigere Geschwindigkeit wichtig ist?
    • oder baue diese Erhebungen auf den Straßen oder richte 30er-Zonen in Fußgänger-intensiven Zonen ein
    • denn die Wartung dieser Technik kostet sicherlich auch Geld ;)
    Fazit: ich bin für höhere Bußgelder und günstigere, altbewährte Maßnahmen

    Beste Grüße