Na ja,

was haben neue Gesetze und deren "Bußgeldkataloge" wie z.B. bezüglich Verkehrs"sünden", Mietpreisbremsen, Mindestlohn, Gleichstellung etc.pp und jetzt auch "hochaktuell" bei der "Datenschutz"Grundverordnung seit 2016 gemeinsam.
Fragt sich nur noch, wessen Daten hier substantiell eigentlich geschützt werden sollen
Kaum ein "Bürger" kennt zudem die genauen Durchsetzungsbestimmungen - die letztlich nur maßgeblich für Bußgelder/strafen sind - genauer bzw. recherchiert danach.
Aber allein die Gesetzestexte selbst sind schon vmtl. für 90% (noch) unverständlich und/oder egal.
Wie im Fall des Falles für Otto Normalbürger dann durchzusetzen, wird wohl lediglich ein neues Rätsel der Weltgeschichte werden

Und die Lücken und Auslegungen sind fast nur Fachidioten/Profiteuren geläufig ...
Ausnahmen bestätigen natürlich (manchmal) die Regel
Kurzum
die alten Maximen
Divide et impera (Teile und herrsche)
panem et circensis (Brot (aktuell: Konsum) und Spiele (analoge wie digitale Ablenkungen)
Cui bono (Wem nützt es)
funzen doch nach wie vor schon seit mehr als 3 Jahrtausenden prima.
Man muss die Dinge nur so verkomplizieren oder eben undurchschaubar machen, dass sie für die meisten "Kontrahenten" (auch Konsumenten genannt) erst dann "begreifbar" sind, wenn es zu spät ist
Und nee, diese Erkenntnis ist nicht auf meinem Mist gewachsen
Nachzulesen nicht erst bei den alten Griechen/Römern oder später z.B. bei Clausewitz, sondern auch schon im "Sun Tsu" der Chinesen. - Die nebenbei diesen Text inzwischen am effektivsten umsetzen

-
Nur die Anwendungsbereiche sind im Laufe der Jahrtausende noch vielfältiger geworden.
Nicht nur im militärischen, sondern in allen "kriegerischen, gewalttätigen, Macht ausübenden" Auseinandersetzungen der Politik, der Wirtschaft wie auch in allen "sozialen" Lebensbereichen wunderbar anwendbar.
Vor allem dann, wenn weder zu befürchten steht, dass die "Opfer" die Taktik durchschauen bzw. sich wohl möglich noch dagegen zur Wehr setzen (können)
@topic Datenschutz
Aus Verbrauchersicht
- Ein Schritt eines Marathonlauf in die richtige Richtung
Aus Sicht von marktbeherrschenden IT & Medienkonzernen
- Eine günstige Ablenkung zur Durchsetzung eigener Interessen durch die Hintertür
Auf der "Strecke" bleiben die Schwächeren aller Bereiche.
Tja, auch da funzen "darwinsche" Prinzipien des Recht des Stärkeren ...
Allen scheinheiligen Beteuerungen der Politik zum Hohn

so far
edit: mein Resume
Nichts wird sich bezüglich eines effektiven Schutzes personenbezogener Daten ändern

Bisher gesammelte Daten könn(t)en zwar vorgeblich gelöscht und trotzdem gekryptet & out geourced weiterhin gespeichert sein

, da keien eff. Kontrolle möglich
Grundsätzlich den Richtlinien widersprechende neue Einwilligungserklärungen auf analogen wie digitalen Seiten werden auf Grund der inhaltlichen Komplexität von Usern vmtl. nicht erkannt bzw. auch kaum gemeldet.
Zudem besteht derzeit fast keine existierende bzw. funktionierende Kontrollmöglichkeit, auch, da illigitime, neue digitale Einverständniserklärungen innerhalb von Sekunden verändert und angepasst werden können.
Da Meldungen über illigitime Aktivitäten zudem den Rechtsweg beschreiten müssen, können Jahre vergehen, bevor diesbezügliche Urteile/Bußgelder bzw. andere Konsequenzen gezogen werden können.
Eine Folge auch dieses "aktuellen" eher aktionistischen" Versuchs von verbessertem Verbraucherschutz
ist allerdings jetzt schon absehbar.
Jedwede Gerichte werden nicht nur deswegen auf Jahre weiterhin überlastet werden, während sich Anwaltschaften und "Abmahner" über neue Geschäftsfelder freuen.
Eben Vollbeschäftigung mal anders gesehen
