Welche Apps greifen auf mein Google-Konto zu?

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  • Welche Apps greifen auf mein Google-Konto zu?

    Welche Apps greifen auf mein Google-Konto zu?
    Millionen von Gmail-Konten sollen betroffen sein; App-Entwickler haben Zugriff auf Inhalte privater Emails. Das können Sie dagegen tun.
    von Claudia Maag 04.07.2018

    Laut «Wall Street Journal» erlaubt Google weiterhin externen Software-Entwicklern, Gmail-Postfächer zu scannen und die Mails zu lesen, wie Sie auf unserer Seite lesen konnten.

    App-Entwickler dürfen Ihre Gmail-E-Mails lesen, um neue Dienste oder App-Funktionen zu erstellen. Normalerweise werden E-Mails grösstenteils elektronisch von einer Computer-Software gescannt. Aber in manchen Fällen werden sie von Mitarbeitern gelesen, ohne dass Sie das wissen. Vielen ist nicht bewusst, dass Sie irgendwann (unbewusst) die Erlaubnis dazu erteilt haben.

    Was können Sie tun?

    Als Gmail-Nutzer ist es ratsam, sich einen Überblick zu verschaffen, welche Dienste und Apps Zugriff auf das Google-Konto haben.
    Auf dieser Seite können Sie dies prüfen.

    1. Wählen Sie Ihr Konto aus und loggen Sie sich ein.

    2. Nun sehen Sie eine Liste mit Websites und Anwendungen, denen Sie eine Berechtigung zum Zugriff auf Ihr Google-Konto gegeben haben. In unserem Beispiel sind das Playstation Network und WhatsApp (s. unten).

    3. In der rechten Spalte ist ersichtlich, worauf eine App Zugriff hat. Im Beispiel (s. unten) sind das YouTube und Google Drive. In dieser rechten Spalte wäre ersichtlich, ob bei einem verbundenen Dienst Zugriff auf Gmail besteht. Im Zweifelsfall sollten Sie dieses Zugriffsrecht entfernen. Hierzu klicken sie auf den Namen in der linken Spalte (z.B. Playstation).

    Wenn kein Dienst und keine App mehr Kontozugriff hat, sieht es so aus (s. unten):

    Sie haben keinen Apps und Dienste Zugriff auf Ihr Google-Konto gewährt.

    Hinweis: Je nach Hersteller, Betriebssystem und Version kann dies bei Ihnen anders angezeigt werden oder sind andere Bezeichnungen geläufig.


    Quelle: Welche Apps greifen auf mein Google-Konto zu?


    Würde auch in andere Kategorien passen...
  • Nichts für ungut @HotPi, aber das was du hier verlinkst, sind eines der Panikmache, was Smartphones angeht.
    Sicherlich gibt es Lücken und gefahren, was APP,s angeht, aber wenn wir echt mal darüber nachdenken, was wir allein durch
    den Besitzt von Smartphones selbst preisgeben, dürften wir überhaupt
    keins besitzen, aber wir wollen es, wegen der Möglichkeiten, was dieser uns bietet.

    Mein jüngster Sohn ist bei der Polizei und wenn er mir sagt, dass alle
    Smartphones geortet werden können, dann möchte ich mir nicht vorstellen, was
    andere so alles können.

    Jeder Smartphones Besitzer sollte sich bewusst sein, das sie im Glashaus sitzeneingeschlossen ich selbst.
    Das ist genauso wie ein Führerschein Besitzer, die mit Gefahr konfrontiert werden, auch wenn sie vorsichtig Fahren.

    Trotzallem danke für deine hinweise, aber es wird keinen vor Gefahren schützen, denn schützt man das eine, kommt das andere usw. und sofort, hoffe du weiß was ich sagen möchte. :)
  • Prisoners schrieb:

    aber das was du hier verlinkst, sind eines der Panikmache, was Smartphones angeht.
    Ich sehe das etwas anders ;)

    Ich seh das nicht als Panikmache, sondern als notwendige Aufklärung und Information.

    Meine Erfahrung mit Smartphone-Besitzern geht dahin, dass die Allermeisten mal grad noch wissen, wie sie das Ding an und aus kriegen aber dann ist auch schon Ende Gelände. Da finde ich es durchaus wichtig und hilfreich, dem vergötterten Smartding mal den Heiligenschein wegzunehmen UND die User
    - aufzuklären, dass nicht alles Gold ist, was glänzt
    - Info an die Hand zu geben, wo sie was einstellen können/müssen, wenn sie bestimmte Prozesse eben nicht wollen.

    Ob sie es dann letztlich tun, ist jedem seine Sache, zumindest kann aber keiner, der hier immer aufmerksam mitliest, sagen "Das hab ich nicht gewusst, das hab ich nicht gewollt."

    Eigentlich wäre das Sache der App-Verticker, in der App genau mitzuteilen, was im Hintergrund passiert. Aber wenn die das tun würden, würden sie keine App mehr an den Smombie bringen.

    Wenn ich mir allein die Themen der letzten Tage anschaue, was da so entdeckt/aufgedeckt wird, wird mir speiübel ... <X

    Aber auch hier ist es der Konsument, der dieses Verhalten der App-Entwickler und Smartphone-Hersteller gefördert hat, weil er kauft und kauft und kauft, egal, was ihm da untergejubelt wird. :depp: (geht beim Smartphone los, hört beim Diesel auf)


    Also Hotpi :thumbup: feine Sache!

    Und ... ich überlege mir mal, ob wir dazu nicht auch eine Themenlink-Sammlung Sticky machen (ähnlich Kryptomining-Themen)
    Da, wo die Neurosen blüh'n, da möcht' ich Landschaftsgärtner sein!
    Rechteübersicht * Forenregeln * F.A.Q. * Lexikon
    Suchfunktion * Chat * User helfen User
    Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: »Halt' du sie dumm, ich halt' sie arm!« (R. Mey)
  • @Prisoners ;)
    Wie du ganz richtig [indirekt] bemerkst, sollten sich Menschen ALLER Dinge bewusst sein,
    die sie tun oder eben auch lassen [können].

    Nur ohne Information, Bildung sowie gegebenenfalls auch kritische Anmerkungen in einer zunehmend komplexer werdenden Welt, ist es schlicht unmöglich, sich aller kritischen Momente - vor allem auch in der digitalen Welt - bewusst zu werden.
    Ich nenne das schlicht (nur z.B.)
    Zusammenarbeit, solidarisches Handeln, soziale Verantwortung :)

    Da daneben von so mancher Seite (Tendenz zunehmend) wichtige Informationen gedeckelt/verschleiert oder sogar bewusst unterschlagen werden, ist es um so wichtiger, dass es Leute gibt, die bestenfalls rechtzeitig
    Vorsicht, Schlagloch (oder noch gefährdender-es) rufen ;)

    Deshalb an dieser Stelle, stellvertretend für viele andere threads von @HotPi meinen ausdrücklichen Dank für seine Infothreads :)
    Cui bono? et ... Quis custodiet ipsos custodes?
    frei übersetzt: Wem nützt es? und ... Wer kontrolliert die Kontrolleure?

    Seit Sommer 2013 seltener online!
  • NeHe schrieb:

    Wenn ich mir allein die Themen der letzten Tage anschaue, was da so entdeckt/aufgedeckt wird, wird mir speiübel ...

    Stimmt, und wenn ich den Beipack zettel mit Nebenwirkungen von den Medikamenten lese, wird mir auch nicht anders.

    Aber wir nehmen es trotzdem, in der Hoffnung, das dieses hilf, das ist nicht anders als beim Smartphone, kein Händler drückt das einen ins Gesicht, damit dieser das Kaufen sollen.

    Jeder ist für sich selbst verantwortlich, wenn dieser sich von den Berichten und "angeblichen" gefahren beeinflussen lässt, soll sein Smartphone gleich in die Tonne schmeißen und gut ist.

    Ich habe auch nichts Negatives über HotPi,s Info,s erwähnt, sondern wollte mit meinem Beitrag sagen, wie auch zu
    Anfang geschrieben, das jeder für sich verantwortlich ist, sonst nichts.
    Solche Information sehe tagtäglich wenn ich im Internet bin und nicht erst bei FB (nur so nebenbei)

    Die Infos von HotPi sind wohl gutgemeint, aber die Autoren sind auf was
    ganz anderes hinaus, als wie uns vor Gefahren zu warnen, desshalb...Panikmache.

    Und wenn ihr wirklich an das glaubt, was geschrieben ist, dann dürft ihr auch nicht nach "Lügenpresse" schreien. ;)
    Ich sage nur, wer nicht mit Fallschirm vom Flugzeug abspringt, ist selber schuld... von daher Herzlichen Beileid.
  • @Prisoners
    Auch wenn ich mich über deine Beteiligung onboard grundsätzlich freue,
    musst du, wie jeder Andere hier auch - ja, auch ich ;) - damit leben, in deinen Beiträgen - bestenfalls gut begründet - korrigiert, ergänzt bzw. kritisiert zu werden :)

    In diesem Fall ist mir dein Grundtenor aus beiden Beiträgen hier:
    [Zitat] "Jeder ist für sich selbst verantwortlich" [Zitatende] einfach zu verkürzt oder auch (immer noch) zu platt ;)

    NUR falls der/diejenige darum weiß, was falsch (oder richtig) läuft, gäbe ich dir vollständig recht!
    Wenn dieses "NUR" nur nicht wäre :D

    Aber selbst dann ist mir deine Vorschlag, als Konsequenz eher mehr Elektroschrott zu produzieren (in die Tonne zu kloppen), sprichwörtlich zu platt. :D

    Man kann sein Mobile deaktivieren - und wenn man das nicht kann, ohne SIM-Card oder Akku zu entfernen, ist das Teil für mich eh schon mal ein tendenzieller Fehlkauf ;)

    Man kann auch unnötige Apps und Funktionen deaktivieren (falls nicht: siehe oben)
    Und diesbezüglich man sollte sich mal grundsätzlicher - auch in solchen threads wie von HotPI - darüber informieren, was man eigentlich selbst wirklich will :D
    Die Frage ist leider heutzutage eher die, was hot oder cool ist ...
    Wobei man sich da auch mal entscheiden sollte, welchem Trend man minütlich wechselnd hinterher switchen will :D

    Die allermeisten Techniknutzer erfüllen allerdings all diese Grundvoraussetzung(en) noch nicht einmal :D

    Für solche Trendmitläufer von daher ... :denk: :schelle:
    Cui bono? et ... Quis custodiet ipsos custodes?
    frei übersetzt: Wem nützt es? und ... Wer kontrolliert die Kontrolleure?

    Seit Sommer 2013 seltener online!
  • Google verteidigt Vorgehen bei Gmail-Scan
    Google verteidigt seine umstrittene Praxis weiter: App-Entwickler scannen die digitalen Postfächer beim Dienst Gmail. Das Einverständnis der Nutzer sei eine Voraussetzung.
    von Florian Bodoky 09.07.2018

    Google hat die umstrittene Praxis verteidigt, dass App-Entwickler die digitalen Postfächer beim Dienst Gmail scannen können. Die Nutzer würden stets gefragt, ob sie einer App den Zugang zu ihrem Google-Mail-Konto gewähren wollen – und die Entwickler würden vom Internetkonzern geprüft, erklärte Google in einem Blog-Eintrag.

    Das Wall Street Journal hatte zuvor berichtet, dass bei zwei US-Anbietern von E-Mail-Apps Mitarbeiter mehrere Tausend Nachrichten von Nutzern gelesen hätten, um ihre Software zu trainieren.

    Eine der Firmen, Edison, bietet vom Computer formulierte automatische Antworten auf E-Mails an. Zunächst hätten die Mitarbeiter den Algorithmus mit den Daten aus ihren eigenen Postfächern angelernt, sagte Firmenchef Michael Berner dem Wall Street Journal. Die Datenmenge sei jedoch nicht ausreichend gewesen. Deshalb seien zwei Mitarbeiter abgestellt worden, sich persönliche E-Mail-Nachrichten Hunderter Nutzer anzusehen und zu prüfen, ob die automatischen Antworten passten. Als Sicherheitsvorkehrung seien die Computer so eingerichtet worden, dass sie nichts herunterladen konnten – und die Daten zu den Nutzern seien unkenntlich gemacht worden. Zudem hätten die beiden Experten für künstliche Intelligenz eine Verpflichtung unterzeichnet, keine Inhalte aus den E-Mails preiszugeben.

    Mehrstufige Überprüfung

    Die andere vom Wall Street Journal genannte Firma, Return Path, ermittelt für Versender von Werbe-E-Mails, wie oft sie gelesen wurden. Dafür soll das System zunächst einmal zwischen privaten und kommerziellen E-Mails trennen. Dies entscheide es auf Grundlage der E-Mail-Adressen und Schlüsselwörter wie Oma. 2016 habe Return Path allerdings festgestellt, dass der Algorithmus Millionen privater E-Mails versehentlich als kommerziell eingestuft habe, schrieb die Zeitung unter Berufung auf eine informierte Person. Um die Software zu verbessern, hätten zwei Datenanalysten 8000 E-Mails gelesen und per Hand markiert, hiess es weiter.

    Die Standardanfrage, die Nutzer zu sehen bekommen, wenn sie einer App Zugang zu ihrem Gmail-Konto gewähren, erbittet die Zustimmung, E-Mails zu lesen, zu versenden, zu löschen und zu verwalten. Während das Vorgehen der beiden Firmen von diesen Formulierungen abgedeckt sein könnte, dürfte es für die Nutzer unklar gewesen sein, dass auch Menschen und nicht nur Maschinen die Texte zu lesen bekommen könnten. Dabei sei dies die übliche Praxis bei Entwicklern solcher Apps, wie der frühere Technikchef der Firma eDataSource, eines Konkurrenten von Return Path, gegenüber dem Wall Street Journal sagte.

    Google betonte, dass die Anbieter von Apps mit Zugang zum Gmail-Konto eine mehrstufige Überprüfung durchliefen. Der Internetkonzern selbst hörte im vergangenen Jahr damit auf, den Inhalt der Werbung von Software auszuwerten, um die bei Gmail angezeigte Werbung zu personalisieren. Bei Google selbst bekämen Menschen die E-Mails von Nutzern nur in seltenen Ausnahmefällen zu lesen, etwa wenn es um Missbrauch oder technische Probleme gehe.


    Quelle: Google verteidigt Vorgehen bei Gmail-Scan

    Tja, die Nutzer wurden gefragt - aber ob die das gelesen und auch noch verstanden haben... :whistling: