Normalzeit oder Sommerzeit?

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    • Ich will auch von der Umstellung weg, da ich Wochen brauche, um mich wieder innerlich unzustellen....

      Und ein Argument gg Sommerzeit: Hätten wir dauerhaft Winterzeit, würde im Sommer OpenAirKino und Feuerwerke eher beginnen und das aufstehen am nächsten Morgen vll etwas leichter fallen *zwinker* Und wie oben schon geschrieben, auch Tiere tun sich schwer, wobei ich nie verstanden habe, warum Kühe nicht immer zur selben (biologischen) Zeit gemolken werden...
    • Zeitumstellung: Mehrheit der EU-Umfrage befürwortet Abschaffung

      Eine Mehrheit von 80 Prozent hat sich in der EU-Online-Umfrage gegen die Zeitumstellung ausgesprochen. Doch deren Abschaffung ist noch nicht beschlossene Sache.
      Die Gegner der Zeitumstellung in Frühjahr und Herbst bekommen Rückenwind. Bei der jüngst abgeschlossenen EU-Umfrage sprachen sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur die meisten der 4,6 Millionen Teilnehmer für eine ganzjährige Sommerzeit aus. Dafür gebe es auch bei CDU und CSU im Europaparlament "große Sympathie", sagte der Chef der Unionsabgeordneten, Daniel Caspary. Sein Fraktionskollege Peter Liese sieht auch im gesamten Parlament eine Mehrheit für die Abschaffung des Hin und Her zweimal im Jahr.

      Mehrheit der Umfrageteilnehmer aus Deutschland
      Über die Ergebnisse der Mitte August abgeschlossenen Online-Befragung hatte zuerst die Westfalenpost berichtet. Die dpa bekam aus gut unterrichteten Kreisen eine Bestätigung – obwohl sich die EU-Kommission zunächst nicht äußern wollte. Demnach sprachen sich mehr als 80 Prozent der Umfrage-Teilnehmer für eine Abschaffung der Zeitumstellung aus. Eine etwas schwächere Mehrheit entschied sich diesen Informationen zufolge für die dauerhafte Sommerzeit. Dabei kamen drei Millionen der 4,6 Millionen Antworten aus Deutschland. Eine Sprecherin der EU-Kommission sagte am Dienstagabend, die zuständige Kommissarin Violeta Bulc wolle zunächst ihre Kollegen über die Ergebnisse informieren. Dann werde die Kommission über die nächsten Schritte beraten.

      Mitgliedsstaaten müssen entscheiden
      Die Brüsseler Behörde prüft derzeit im Auftrag des Europaparlaments, wie es mit der im EU-Recht geregelten Zeitumstellung weitergehen soll. Die Mitte August beendete Online-Umfrage sollte Hinweise geben. Es handelt sich aber aus Sicht der Kommission ausdrücklich nicht um ein Referendum oder eine verbindliche Vorgabe. Die Behörde hatte nach Ende der Konsultation zunächst nur die Teilnehmerzahl mitgeteilt, aber noch nichts zu Ergebnissen oder zur regionalen Verteilung der Teilnehmer gesagt. Bei der Umfrage konnten Teilnehmer angeben, ob sie die Zeitumstellung weiter wünschen oder für eine Abschaffung plädieren. Das soll EU-weit einheitlich geregelt bleiben. Und sie konnten anklicken, ob im Fall der Fälle lieber dauerhaft die Sommer- oder die Winterzeit gelten sollte. Diese Frage wiederum liegt im Ermessen der Mitgliedsstaaten.
      Caspary sagte, gegen eine Änderung der per EU-Richtlinie vorgeschriebenen Zeitumstellung könnte lediglich sprechen, dass eventuell nicht alle EU-Staaten dauerhaft die Sommerzeit einführen wollten. Dies könnte dann zu der ungünstigen Situation führen, dass es zwischen mehr EU-Ländern Zeitunterschiede gebe als derzeit. So hielte er es beispielsweise für nicht gut, wenn Belgien künftig eine andere Zeit hätte als Deutschland, sagte der CDU-Politiker.

      Abschaffung noch vor der Europa-Wahl 2019?
      Sein Fraktionskollege Liese setzt auf einen raschen Vorschlag der EU-Kommission zur Abschaffung der Zeitumstellung und eine Entscheidung noch vor der Europawahl im Mai. Der Rückhalt im Parlament sei klar, sagte Liese der dpa. Im Rat der Mitgliedstaaten sei die Lage nicht ganz so eindeutig, aber: "Ich sehe auch da keine Mehrheit gegen die Abschaffung."
      Viele Bürger treibe das Thema einfach um, berichtete Liese. Dies gelte nicht nur für Deutschland. Immerhin hätten auch 1,6 Millionen Menschen aus anderen EU-Staaten an der Umfrage teilgenommen – dreimal so viel wie bei der bisher größten EU-Konsultation.
      In Deutschland hatten sich im Frühjahr bereits in einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK 73 Prozent der Befragten gegen die Zeitumstellung ausgesprochen. Rund ein Viertel berichtete, schon einmal Probleme damit gehabt zu haben. Etliche Menschen leiden demnach nach dem Uhrendreh an Schlafstörungen. Zudem wurden Konzentrationsschwierigkeiten und Gereiztheit als Folgen angegeben.
      Umstritten ist, ob die Zeitumstellung den Nutzen bringt, der ursprünglich erwartet wurde. So knipsen die Deutschen laut Umweltbundesamt zwar wegen der Zeitumstellung im Sommer tatsächlich abends seltener das Licht an – im Frühjahr und Herbst wird jedoch morgens mehr geheizt. Energieeinsparungen sind damit nicht unbedingt gegeben.
      Genau dies war allerdings die Idee, als die Uhrenumstellung nach der Ölkrise in den 70er Jahren eingeführt wurde. In Deutschland gibt es sie in der heutigen Form seit 1980. Seit 1996 stellen die Menschen in allen EU-Ländern die Uhren einheitlich am letzten Sonntag im März eine Stunde vor - und am letzten Oktober-Sonntag wieder eine Stunde zurück.

      Quelle: Zeitumstellung: Mehrheit der EU-Umfrage befürwortet Abschaffung | heise online
    • Sodele :)

      Die Eu-Umfrage bzw. die "EU-Konsultation zur Zeitumstellung" ist ja nun auch Geschichte
      (Näheres dazu siehe im vorherigen Heise-Beitrag #77 von mad.de)

      Und die hiesigen User haben das Ergebnis der Europa-Konsultation mit 88% für die Abschaffung der Zeitumstellung ja sogar noch getopt :D

      Ich schlage daher vor, diesen thread/dieses Thema bis zu neueren Infos/EU bzw. nationalen Beschlüssen vorerst auf Eis zu legen und bei gegebenem Anlass evtl. wieder zu reaktivieren.

      Meinen Dank geht hier erst einmal an alle 92 Teilnehmer der Umfrage sowie an die Beteiligten an der Diskussion :)

      muesli
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      Seit Sommer 2013 seltener online!
    • muesli schrieb:

      Ich schlage daher vor, diesen thread/dieses Thema bis zu neueren Infos/EU bzw. nationalen Beschlüssen vorerst auf Eis zu legen und bei gegebenem Anlass evtl. wieder zu reaktivieren.
      Vorschlagen darfst Du alles. :D

      Hier hat aber der TE die Butze an. ^^ Ist bestimmt aber noch 'ne Kurze. :ggg:
    • muesli schrieb:

      Ich schlage daher vor, diesen thread/dieses Thema bis zu neueren Infos/EU bzw. nationalen Beschlüssen vorerst auf Eis zu legen und bei gegebenem Anlass evtl. wieder zu reaktivieren.
      Das hätte ich aus genannten Gründen eh demnächst getan.

      Ich danke allen die an diesem Thread mit gewirkt haben.
      -----------------------------------------------------------------
      EDIT
      Aus aktuellem Anlass wieder geöffnet

      Wer hätte gedacht das Politiker so schnell sein können.....
    • Tja, Eidi :D
      Deine Nase für so was funzt atm etwas besser also meine :D
      Den Tipp 2 posts höher hätt' ich mir echt schenken können ;)

      Die neusten Meldungen zum Thema u.a von hier:
      Sommerzeit: Juncker kündigt Abschaffung der Zeitumstellung an - WELT
      [Zitatauszüge]
      Jean-Claude Juncker will die Zeitumstellung in der EU zwischen Winter- und Sommerzeit kippen.
      • Der EU-Kommissionspräsident werde auf Grundlage der Online-Umfrage in der Kommission für die Abschaffung werben.
      • Einem Gesetzesvorschlag der Behörde müssten aber EU-Parlament und EU-Staaten noch zustimmen.
      • Er werde in der Kommission {heute noch, innerhalb einer laufenden Kommissionsklausur]für die Abschaffung werben. Einem Gesetzesvorschlag der Behörde müssten aber EU-Parlament und EU-Staaten noch zustimmen.
      [...]
      Der Rückhalt des Parlaments gilt als sicher. Unter den EU-Staaten sei die Lage nicht ganz so eindeutig, sagte der CDU-Abgeordnete Peter Liese diese Woche. Aber: „Ich sehe auch da keine Mehrheit gegen die Abschaffung.“ Einige EU-Länder haben sich ohnehin schon positioniert. Litauen, Estland und Lettland sprachen sich ebenso für eine Abschaffung der Zeitumstellung aus wie Finnland.[...] [Zitatende]

      Fragt sich bei einer EU-weiten Diskussion/-Entscheidung darüber jetzt eigentlich nur noch, ob die südlichen EU-Länder anstatt für die Sommerzeit sich nicht eher für die Normalzeit(Winterzeit) aussprechen werden ... ;)
      Aber die Diskussion hatten wir hier ja auch schon ...
      Und Argumente dagegen wie dafür werden ja sowohl in der Presse wie auch hier bestimmt ja nochmal genauer aufgedröselt werden.

      Ein gutes hat die schnelle Reaktion Junckers allerdings jetzt schon.
      Es zeigt, das solche Online-Konsultationen der EU-Bürger tatsächlich etwas an (schnelleren) Entscheidungen in Brüssel beitragen können.

      Und das ist nach so vielen anderen eher negativen Meldungen doch mal etwas wirklich Erfreuliches :)

      -----

      edith, ähm Madame Raute meint tagesaktuell:
      Sie wäre auch nicht abgeneigt, die Abschaffung der Zeitumstellung zu unterstützen

      Ich glaube, ich bin für mehr solcher EU-Konsultationen :D
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von muesli ()

    • Zeitumstellung: Wissenschaftler warnen vor ewiger "Sommerzeit"
      Die Zeitumstellung abschaffen – das wollen nicht nur viele Deutsche. Doch Forscher warnen: Eine dauerhafte "Sommerzeit" könne schlimme Auswirkungen haben.
      Im Sommer eine Stunde vor, im Winter eine Stunde zurück – viele Menschen leiden unter der Zeitumstellung. Die EU-Kommission will nun vorschlagen, sie abzuschaffen. Wissenschaftler begrüßen das grundsätzlich. Aus ihrer Sicht widerspricht der künstliche Wechsel der Biologie. Viele Forscher warnen allerdings vor der dauerhaften Einführung der Sommerzeit – sie könne fatale Folgen haben.
      Viele Stimmen für dauerhafte Sommerzeit
      In einer nicht repräsentativen Online-Umfrage der EU-Kommission hatten sich 84 Prozent der 4,6 Millionen Teilnehmer gegen die Zeitumstellung ausgesprochen. Mitgemacht haben damit weniger als ein Prozent der EU-Bürger. Allein drei Millionen Antworten kamen aus Deutschland. Die meisten waren für eine dauerhafte Sommerzeit.
      Die drastischsten Worte dazu findet Till Roenneberg vom Institut für Medizinische Psychologie der Universität München. Stelle man die Uhren ganzjährig auf Sommerzeit um, werde es "riesige Probleme geben", warnt er vor dem "Cloxit". "Man erhöht die Wahrscheinlichkeit für Diabetes, Depressionen, Schlaf- und Lernprobleme – das heißt, wir Europäer werden dicker, dümmer und grantiger."
      Der Chronobiologe prognostiziert zudem: "Jedes Land, das das nicht macht, wird uns akademisch überholen." Denn vor allem Schüler und Studenten seien betroffen, weil Lernen und das Gelernte zu verarbeiten, bei zu wenig Schlaf stark eingeschränkt werde. Im Alter von etwa 20 Jahren sei zudem das Schlafbedürfnis am größten. Russland habe schon einmal versucht, dauerhaft die Sommerzeit einzuführen – und sei damit gescheitert, sagt Roenneberg.

      Ganzjährig eine Stunde früher zur Arbeit
      Bei dauerhafter Sommerzeit müsse man an deutlich mehr Tagen im Dunklen aufstehen, sagt Roenneberg: "Je nach Wohnort haben sie sechs Wochen mehr dunkle Schulwege morgens." Er kritisiert, dass die Online-Befragung weitgehend ohne Aufklärung geschehen sei. "Wenn EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker gesagt hätte, dass wir künftig alle ganzjährig eine Stunde früher arbeiten müssen, wären die Leute auf der Straße gewesen. Es ist aber nichts anderes." Auch Ingo Fietze von der Berliner Charité sagt: "Da denkt im Moment keiner dran, weil es Sommer ist und so hell draußen. Wenn die Umfrage im Winter gewesen wäre, hätten wahrscheinlich viele für die Winterzeit plädiert."
      Die Forscher und die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) sprechen sich für eine dauerhafte "Normalzeit" aus. "Die bisherige Winterzeit entspricht den Verhältnissen, die unter Berücksichtigung der natürlichen Lichteinflüsse für unseren Schlaf-Wach-Rhythmus am günstigsten ist", sagt der DGSM-Vorsitzende Alfred Wiater. "Wenn wir im Winter am Morgen länger der Dunkelheit ausgesetzt sind, werden wir schlechter wach", sagt Wiater. Das könne Konzentration und Aufmerksamkeit beeinträchtigen und zu mehr Fehlern in der Schule und im Job führen sowie Unfälle begünstigen.
      Licht und Dunkelheit bestimmen unsere innere Uhr – wann wir wach und wann wir müde werden. Das Problem ist: Die wenigsten Deutschen können sich nach diesem natürlichen Rhythmus richten. Ihr Tagesablauf wird von der sogenannten sozialen Zeit bestimmt. Der Großteil braucht daher morgens einen Wecker, um pünktlich bei der Arbeit oder in der Schule zu sein. Roenneberg nennt das "sozialen Jetlag".

      Zu wenig Schlaf
      Wenn es durch die Sommerzeit abends länger hell ist, setzt die Produktion des Schlafbotenstoffs Melatonin erst später ein. Man wird nicht rechtzeitig müde, muss aber morgens trotzdem früh aus dem Bett. "Mit der Zeit droht ein Schlafmangel – wir werden noch mehr zu einer chronisch unausgeschlafenen, übermüdeten Gesellschaft", sagte Schlafforscher Hans-Günter Weeß kürzlich dem Stern.
      Auch die Umstellung der Uhren wie bisher bringt für viele Menschen Probleme mit sich – wie lange diese anhalten, ist individuell unterschiedlich. "Ein Drittel der Deutschen sind begnadete Schläfer. Die interessiert das alles gar nicht. Ein Drittel sind schlechte und ein Drittel sensible Schläfer", sagt Fietze. Und diese litten unter dem Hin und Her wie unter einem Jetlag. "Normalerweise braucht man für eine Stunde Zeitverschiebung einen Tag zur Gewöhnung – es darf auch bei manchen zwei oder drei Tage dauern."
      Die Symptome wie etwa Schlafstörungen, Unwohlsein am Tag oder leichte Magen-Darm-Probleme seien jedoch "verkraftbar", so Fietze. Große medizinische Probleme seien ihm nicht bekannt. Dennoch sei die Uhrenumstellung Unsinn: "Unser ganzer Biorhythmus ist dem Hell-Dunkel-Wechsel angepasst. Künstlich daran zu manipulieren, macht keinen Sinn und das versteht der Körper auch nicht."

      Zeitumstellung ist stressig
      Auch DGSM-Chef Wiater sagt: "Besonders die ersten drei Tage nach der Zeitumstellung sind stressig für unseren Organismus." Das zeige sich an einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle. In der Regel finde man nach einer Woche seinen neuen Rhythmus. "Bei manchen Menschen kann es aber auch mehrere Wochen dauern – insbesondere wenn auch aus anderen Gründen der Schlaf-Wach-Rhythmus gestört ist."
      Er geht davon aus, dass etwa ein Viertel der Bevölkerung Probleme mit der Zeitumstellung hat. Im Frühjahr sei sie für die meisten Menschen schlimmer als im Herbst. Denn sie verursache ein Schlafdefizit – uns wird eine Stunde genommen. Grundsätzlich spielten aber viele psychische Faktoren bei Ein- und Durchschlafstörungen eine Rolle. Habe man Schlafprobleme, verschlechtere sich auch die Stimmung. Stress und Schlaf hingen eng zusammen, sagt auch Roenneberg: "Wenn Sie viel Stress haben, brauchen sie guten Schlaf, um diesen zu bewältigen. Wenn sie den nicht kriegen, wird der Stress noch größer."
      Einer Studie der Universität Erlangen-Nürnberg zufolge senkt die Uhrenumstellung auf die Sommerzeit vorübergehend sogar die Lebenszufriedenheit. Der Grund: Zusätzlich zum körperlichen Jetlag fühlten sich die Menschen in ihrer Souveränität im Umgang mit der Zeit beschnitten. In der zweiten Woche nach der Umstellung erreicht die Zufriedenheit demnach wieder ihr ursprüngliches Niveau. Die Zurückstellung im Herbst hat demnach dagegen keine messbaren Auswirkungen.

      Schluss mit festen Arbeitszeiten
      Helfen würden flexiblere Arbeitszeiten. Feste Zeiten zwischen 9.00 und 17.00 Uhr seien heutzutage nur noch in den wenigsten Branchen nötig, sagt Roenneberg. Eine Änderung hier sei "viel wichtiger als dieser Schnellschuss, ganzjährig die Sommerzeit einzuführen".
      Wie auch immer: Die nächste Umstellung findet auf jeden Fall noch statt. In der Nacht auf den 28. Oktober werden die Uhren wieder eine Stunde zurückgedreht

      Quelle: Zeitumstellung: Wissenschaftler warnen vor ewiger "Sommerzeit" |
      heise online
    • "Wir Europäer werden dicker, dümmer und grantiger." ;)

      Schön, das mad.de den obigen Artikel schon eingestellt hat ... :D
      Erspart mir jetzt Zeit und lässt Platz für mir wichtige Kommentare.

      Denn abgesehen davon, dass es anscheinend eh (weitgehend sogar EU-weit) Konsens zu sein scheint, die Zeitumstellung grundsätzlich abzuschaffen, verbleibt ja nur noch die Frage, ob man sich nach ausführlicher Information und Diskussion über das Pro und Contra letztlich auf die "Normalzeit" (MEZ) oder "Sommerzeit" (MEZ+1) einigt.

      Neben einigen Verlockungen für die Sommerzeit, die aber auch dem hiesigen Jahrhundertsommer geschuldet sein könnten, überzeugen mich bisher am meisten diese (auch) weiter oben genannten Argumente aber mehr für die dauerhafte Normalzeit zu plädieren:
      - Bei dauerhafter Sommerzeit müsse man an deutlich mehr Tagen [übers Jahr] im Dunklen aufstehen
      - Je nach Wohnort haben sie sechs Wochen mehr dunkle Schul-/Arbeitswege morgens
      - Wenn es durch die Sommerzeit abends länger hell ist, setzt die Produktion des Schlafbotenstoffs Melatonin erst später ein. Man wird nicht rechtzeitig müde, muss aber morgens trotzdem früh aus dem Bett. "Mit der Zeit droht ein Schlafmangel – wir werden noch mehr zu einer chronisch unausgeschlafenen, übermüdeten Gesellschaft", sagte Schlafforscher Hans-Günter Weeß

      - [Chronobiologen sind deshalb der Meinung]: Die bisherige Winterzeit entspricht den Verhältnissen, die unter Berücksichtigung der natürlichen Lichteinflüsse für unseren Schlaf-Wach-Rhythmus am günstigsten ist

      - Für alle übrigen Fälle gilt: Helfen würden flexiblere Arbeitszeiten


      so far :)
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    • Ich bin im Sommer immer froh über die Stunde die es länger hell ist, dazu kommt noch das ich
      kein Frühaufsteher bin :D , also könnte ich gut mit der jetzt angedachten Lösung
      (keine Zeitumstellung mehr, aber für immer die Sommerzeit) gut leben.
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    • Ewige Sommerzeit: Widerstand aus EU-Staaten gegen Ende der Zeitumstellung

      In der Mehrzahl der EU-Staaten regt sich Widerstand gegen den Plan, schon 2019 die Zeitumstellung abzuschaffen. Viel Zeit bleibt nicht mehr.

      In den EU-Ländern regt sich Widerstand gegen den Plan der EU-Kommission, schon 2019 die jährliche Zeitumstellung abzuschaffen.
      Das berichtet das Politikmagazin Politico unter Berufung auf mehrere ungenannte Diplomaten. In einem Treffen auf Arbeitsebene hätten sich 16 Staaten gegen den aktuellen Plan ausgesprochen, vor allem wegen des engen Zeitplans. Kritik gebe es außerdem an der aktiven Rolle der EU-Kommission, die den Mitgliedstaaten jetzt nur noch die Wahl zwischen zwei Alternativen lässt.

      Zeitzonenwechsel – ja oder nein?
      EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte erst Mitte September bekanntgegeben, dass die nächste Zeitumstellung von der Normalzeit auf die Sommerzeit am 31. März 2019 die letzte sein soll.
      Bis zu diesem Datum haben die europäischen Regierungen Zeit, der Kommission mitzuteilen, wie sie danach weiter verfahren wollen. Entweder können sie dauerhaft in der Sommerzeit verbleiben oder am 27. Oktober zur Normalzeit ("Winterzeit") letztmalig zurückkehren. Die Europäische Union ist nur für den koordinierte Zeitumstellung zuständig, in welcher Zeitzone ein Land liegt, entscheidet es jeweils selbst.

      Erst wenige Staaten hätten bislang überhaupt eine Tendenz erkennen lassen.
      So habe EU-Kommissarin Violeta Bulc erklärt, dass Portugal, Zypern und Polen die Sommerzeit beibehalten wollen, ähnliche Pläne waren trotz Widerspruch von Experten aus Deutschland und Österreich laut geworden.
      Portugal würde damit in die Mitteleuropäische Zeitzone wechseln, Deutschland, Polen und Österreich in die Osteuropäische und Zypern zur Moskauer Zeit. Finnland, Dänemark und die Niederlande wollen dagegen ihre Normalzeit und Zeitzone behalten. Als bislang einziges EU-Land will Griechenland laut Politico die Zeitumstellung beibehalten. Das ist in Junckers Plan aber gar nicht vorgesehen.

      Die Mitgliedstaaten der EU verlangen dem Bericht zufolge genauere Untersuchungen dazu, welche Konsequenzen die unterschiedlichen Alternativen haben würden. Außerdem bräuchten beispielsweise Eisenbahnunternehmen Monate für die Vorbereitung, ähnlich sehe es an Flughäfen aus. Die EU-Kommission habe jedoch lediglich ein unvollständiges Gesetzesvorhaben vorgelegt und zu den Regierungen gesagt: "Wir haben unsere Arbeit gemacht, jetzt seid ihr dran", kritisiert ein Diplomat. Man könne das nicht einfach auslagern.

      Aktionismus aus Brüssel
      Hintergrund für den überhastet wirkenden Vorstoß aus Brüssel ist eine Onlineumfrage zur Zeitumstellung, die vor allem in Deutschland viel Aufmerksamkeit erhalten hatte. 84 Prozent der 4,6 Millionen Teilnehmer hatten sich dabei gegen die Zeitumstellung und für eine dauerhafte Sommerzeit ausgesprochen. Der Großteil der Teilnehmer stammte jedoch aus Deutschland (3,8 Prozent der Bevölkerung) und Österreich (2,9 Prozent), aus anderen waren es deutlich weniger (0,04 Prozent der Italiener beispielsweise). Trotzdem will Juncker mit der raschen Umsetzung Fakten schaffen und damit den vermeintlichen Willen der Menschen umsetzen.


      Quelle: Ewige Sommerzeit: Widerstand aus EU-Staaten gegen Ende der Zeitumstellung |
      heise online
    • mojo_61 schrieb:

      [...]leider wird wohl die Sommerzeit am Ende gewinnen
      Das will ich doch nicht hoffen :D
      Denn neben vielen dazu eh schon veröffentlichten, langfristig eher negativen Auswirkungen, werden wir alle das dann auch u.a. in steigenden Krankenzahlen/Krankenkassenbeiträgen etc.pp. zu spüren bekommen. ;)

      Die fälschlich so benannte und so auch eher negative Gefühle hervorrufende "Winterzeit" , eigentlich ja aber Normalzeit - d.h. mitteleuropäsche Standardzeit/MEZ -, also die Zeit, die sich nach dem normalen Sonnenstand richtet, entspricht u.a. ja auch dem Zeitraster, in dem sich menschliche Evolution ja schon seit Tausenden von Jahren entwickelt hat ...
      Wer allerdings vermehrt, also über das ganze Jahr gerechnet, zum Bleistift morgens im Dustern aufstehen und zu Schule oder Beruf tappern möchte ... :D
      Der sogenannte, aber de facto eigentlich ja gefakte "Zeitgewinn" am Abend beruht ja eigentlich auf Selbstbetrug, den man dann vermehrt mit weniger Schlaf und vermehrt im Dunkeln aufstehen "bezahlt".

      Aber wer denkt über so etwas schon mal genauer nach ...
      Höchstens intelligente, informierte Leute ...
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    • Sommer-/Winterzeit: EU-Verkehrsminister für mehr Zeit bei Zeitumstellung

      Die EU-Kommission würde gern schon im kommenden Jahr die halbjährliche Zeitumstellung in Europa abschaffen. Etlichen Staaten geht das zu schnell.

      Einige EU-Verkehrsminister sind skeptisch gegenüber einer möglichen Abschaffung der Zeitumstellung im kommenden Jahr. Der Großteil der EU-Länder habe beim Zeitplan Bedenken, sagte Österreichs Verkehrsminister Norbert Hofer am Montag auf einem informellen Treffen mit seinen EU-Amtskollegen in Graz. Für eine Änderung ab 2021 habe es hingegen breitere Zustimmung gegeben. Österreich hat derzeit den Vorsitz unter den EU-Ländern inne. Bis Ende des Jahres soll eine gemeinsame Haltung gefunden werden.

      Eine letzte Uhrumstellung
      Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, schon ab kommendem Jahr nicht mehr an der Uhr zu drehen. Die Staaten sollen stattdessen wählen können, ob sie künftig immer Normal- oder Sommerzeit haben wollen. Die Länder mit permanenter Sommerzeit würden dann im März ein letztes Mal die Zeit umstellen, die mit Normalzeit im Oktober 2019.

      Die Kommission hatte den Vorschlag eingebracht, nachdem sich in einer Online-Befragung mehr als 80 Prozent der Teilnehmer für die Abschaffung ausgesprochen hatten. Rund 4,6 Millionen Antworten gingen bei der Kommission ein – ein Rekord bei derartigen Umfragen. Dennoch entspricht dies nicht einmal einem Prozent der EU-Bevölkerung. Drei Millionen Teilnehmer kamen aus Deutschland. EU-Staaten und Europaparlament müssten mehrheitlich zustimmen, damit die Vorschläge der EU-Kommission umgesetzt werden könnten.

      Briten, Polen und Schweden hätten noch einige grundsätzliche Bedenken, sagte Hofer weiter. In etlichen Ländern stehen die Diskussionen zudem noch am Anfang. Es sei eine gründliche öffentliche Debatte nötig, die habe es in seinem Land noch nicht gegeben, sagte etwa der dänische Verkehrsminister Ole Birk Olesen. Ähnlich äußerte sich Zyperns Ministerin Vassiliki Anastassiadou.

      Zuletzt hatte es etwa aus der Luftfahrtbranche zunehmende Besorgnis gegeben. Beim Verhandeln und Festlegen der Flugslots sei etwa mehr Zeit nötig, hieß es.

      Optimistisches Österreich
      Das Vorsitzland Österreich äußerte sich optimistischer. "Im Ziel werden wir es schaffen, die Zeitumstellung zu beenden", sagte Hofer. Es dürfe aber kein Flickenteppich verschiedener Zeitzonen entstehen. Zu diesem Zweck solle die EU-Kommission nun einen Koordinator einsetzen, der die Staaten unterstützen solle, harmonisiert vorzugehen.

      Schon jetzt gibt es drei Zeitzonen in der EU: In Deutschland und 16 weiteren Staaten gilt dieselbe Zeit. Acht Länder – unter ihnen etwa Estland, Griechenland und Zypern – sind eine Stunde voraus. Drei Staaten sind eine Stunde zurück, nämlich Irland, Portugal und Großbritannien.

      In Deutschland gibt es die Sommerzeit seit 1980. Seit 1996 stellen die Menschen in allen EU-Ländern die Uhren am letzten Sonntag im März eine Stunde vor und am letzten Oktober-Sonntag wieder eine Stunde zurück. Dadurch soll das Tageslicht besser genutzt und Energie gespart werden. Der tatsächliche Nutzen ist der EU-Kommission zufolge jedoch verschwindend gering.

      EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc betonte, die Brüsseler Behörde bemühe sich weiter um eine Abschaffung der Zeitumstellung schon im kommenden Jahr. Beim nächsten Treffen der zuständigen Minister im Dezember sollten die nächsten Schritte beschlossen werden.

      Quelle: Sommer-/Winterzeit: EU-Verkehrsminister für mehr Zeit bei Zeitumstellung |
      heise online
    • raceface1307 schrieb:

      ich will eigentlich ganzjährig SOMMER haben,
      Dann zieh doch dahin, wo das ganze Jahr über Sommer ist (Ich schlage Afrika vor, Somalia oder Ruanda vllt.).

      Sorry, manchmal kommt einem bei soviel Unsinn echt der Babykeks hoch.

      a) Allein die inhaltliche Formulierung ist gaga (nur wegen der Hell/Dunkel-Verschiebung, ist noch lange nicht "ganzjährig Sommer", denn an den Temperaturen von Oktober bis Mai ändert sich nichts)
      Allein die "Flapsigkeit" mit der so ein Thema angefasst wird, erklärt aber auch schon, warum so Viele sich für b) gar nicht mehr interessieren sondern schon gleich nach "geil, bis 23:00 hell" abschalten.
      b) Selbst wenn du "Sommerzeit" meinst, solltest du dir mal überlegen, wie tatsächlich sinnvoll/lebenswert/gesund es ist, wegen einiger weniger Tage im Jahr, die man die "lange hell"-Tage nutzen will/geniessen kann, die überwiegende Zeit des Jahres die negativen Auswirkungen ausbaden muss.


      Allgemein:
      Mir ist völlig unverständlich, wie geradezu euphorisch auf den Gedanken "Dauer-Sommerzeit" reagiert wird. Vielleicht liegt's auch an dem "Supersommer" (da haben sich offenbar auch viel mehr Leute drüber gefreut, als drüber nachgedacht).
      Aber vielleicht sollten sich die Dauer-Sommer-Fans mal mit sowohl medizinischen als auch klimatischen Fakten beschäftigen. Mit Glück dämpft das ja die undurchdachte (oder kurz gedachte) Vorfreude (sowohl auf die nächsten Sommer, als auch auf eine Dauer-SZ).
      Da, wo die Neurosen blüh'n, da möcht' ich Landschaftsgärtner sein!
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      Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: »Halt' du sie dumm, ich halt' sie arm!« (R. Mey)
    • Was mich an der ganzen Geschichte erstaunt, ist das Tempo, welches von Brüssel für den baldigen Wechsel angeschlagen wird. Das scheint mir schlicht nicht realistisch zu sein, wenn ich schon nur an die ganzen Umstellungen im Bahn- und Flugverkehr denke. Eine Umstellung in zwei bis drei Jahren scheint mir da schon machbarer zu sein. Was ich auch noch interessant finde ist die so deutlich betonte "Demokratie-Motivation" von Juncker & Co.! Das Volk möchte es so, also müssen wir nun handeln. Ganz neue Töne! Wenn doch Brüssel sonst nur auch so ein grosses Demokratie-Verständnis hätte. Ich habe nicht selten den Eindruck, dass demokratische Prozesse der Brüsseler Bürokratie völlig gegen den Strich gehen. ;)
      Carpe diem - pflücke den Tag!
    • Ach, ff, mein Lieber :)

      Was manche Menschen - du allerdings nur höchst selten :D - bei solchen Prozessen, wie die (nur) anscheinend jetzt praktizierte, demokratie-freundliche Annäherung an des europäischen "Volkes" Willen, vergessen, ist die (oft noch) dahinter stehende Absicht (meiner Einer sagt dazu ja gerne auch mal "cui bono").
      Im nächsten Frühjahr stehen ja Europawahlen an und von daher bemüht sich auch die EU-Kommission mal wieder etwas "bürgerfreundlicher" zu agieren. ;)
      Und wenn man dabei scheinbar großteils eh offene Türen einrennt ... Why not :D
      Und manchmal macht so etwas ja sogar auch tieferen Sinn, wie hier bei der babylonischen, äh, sorry europäischen Zeitverwirrung/-umstellerei ...
      Wie mad.de ja oben #93 genauer angeführt hat.

      Das hierbei manche BÜRGER etwas unreflektierter argumentieren, ohne sich später daraus sich ergebene Konsequenzen zu verdeutlichen, ist ja auch nichts Neues.

      Denn mal ehrlich.
      Wie oft hat sich jeder von uns nicht im Nachherein schon mal an die eigene Rübe gepackt und sich bestenfalls eingestanden, bei machen Entscheidungen Fehler gemacht zu haben ...

      Es gibt allerdings zunehmend auch Menschen, die durch schlechte Beispiele aus Wirtschaft und Politik alles leugnen, was sie selbst in Frage stellen könnte ...

      Aber solche Menschen lernen halt nicht dazu und bleiben dumm :D
      Denn nicht durch Fehler lernen wir, sondern erst durch das Eingeständnis derselben ...
      Bestenfalls mit nachfolgender Korrektur :)

      Und, ähm :knu: @ NeHe
      Aber :denk:
      Auch Afrika kennt den klimatischen Winter, wenn wir mal von den von dir benannten nahen Äquatorregionen absehen ...
      Und auch wenn es manchmal nur zu verständlich ist, Leute dahin zu wünschen, wo der Pfeffer wächst ... :D
      Aufklärung durch Argumente könnte - muss nich, is klar *bg* - auch weiterhelfen :D
      Cui bono? et ... Quis custodiet ipsos custodes?
      frei übersetzt: Wem nützt es? und ... Wer kontrolliert die Kontrolleure?

      Seit Sommer 2013 seltener online!
    • ich hab spontan auch, ohne nachzudenken, gedacht, klar, ewige sommerzeit....aber so gesehen: normalzeithat schon auch was ;)
      solang die umstellung abgeschafft wird, sollte das gewählt werden, was mensch und tier am wenigsten probleme macht.
      Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, daß Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen.(E.B. Hall) # Ever tried, ever failed, no matter. Try again, fail again, fail better. (Beckett) # You are only given one little spark of madness. You mustn't lose it. (R.Williams) # Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic.(Clarke)
    • sorei schrieb:

      sollte das gewählt werden, was mensch und tier am wenigsten probleme macht.
      Ich weiß immer noch nicht was das für Probleme geben soll wenn eine Zeit dann als dauernde Zeit gilt. Es ist doch nur ein Gewöhnungseffekt ;)
      Gut, direkt nach dem Umstellen kann es schon sein das eventuell der eine oder andere.....
      Aber das sind bestimmt auch alles die Leute die nach Hintertupfingen in den Urlaub fliegen, bis da 7 Zeitzonen überwinden und trotzdem von 14 Tagen 14 Tage tollen Urlaub machen können.
      Aber nach einer Stunde Uhr verstellen jammern die dann fürchterlich.....
    • muesli schrieb:

      Aufklärung durch Argumente könnte - muss nich, is klar *bg* - auch weiterhelfen
      Ja, ganz unrecht hast du nicht :D

      Und eigtl. war der Beitrag auch schon entsprechend vollgepflastert. Allerdings ist allein hier im Thema schon oft genug geschrieben worden, warum es auf die Dauer für uns ME ungesund ist und welche Folgen das haben kann. Zudem sind Studien erwähnt etc.pp.

      Wer es bis dahin nicht geschafft hat, sich mal entsprechend zu informieren, dem ist auch mit noch mehr Links & Argumenten (bzw. wiederholen derselben) nicht zu helfen.


      @ruderbernd :rolleyes: echt jetzt? Du vergleichst 14 Tage Urlaub in i-einer fremden Zeitzone (wo aber auch genug Leute Probleme haben und die 14 Tage nicht wirklich auf der Höhe sind) mit 365 Tage Alltag, inkl. Aufstehzeit fast dauerhaft im Dunkeln, Einschlafproblemen, weil nicht dunkel (Melatonin als Google-Hint) daraus resultierendes Schlafdefizit, daraus resultierendes schwindendes Leistungsvermögen, daraus resultierend ... den Rest spar ich mir, weil ich gerade sehe, dass muesli dir da sogar schon eine Matheaufgabe gepostet hat.

      -------------------

      @ alle pro SZ: Warum wurde nur (geschichtlich gesehen) die ganzen Jahre Umstell-Hickhack (seit 1916, wenn ich nicht irre, immermal wieder in Phasen der Krise eingeführt und wieder abgeschafft) NIE überlegt, dauerhaft SZ zu belassen? Da hätte man sich doch den ganzen Umstellquatsch schon über 1 JH sparen können.

      Langsam kriege ich immer häufiger den Eindruck, die Evolution hat auf Rückwärtsgang geschaltet.
      Da, wo die Neurosen blüh'n, da möcht' ich Landschaftsgärtner sein!
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