Gesundheitsdaten: Apple arbeitet mit über 75 Einrichtungen zusammen

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  • Gesundheitsdaten: Apple arbeitet mit über 75 Einrichtungen zusammen

    Die Health Records API erlaubt die Nutzung von Gesundheitsdaten von Krankenhäusern und Arztpraxen in iOS – derzeit allerdings nur in den USA.

    Seit iOS 11.3 ist es möglich, Gesundheitsinformationen von Laboren, Krankenhäusern oder Arztpraxen auf dem iPhone zusammenzustellen – in Form einer mobilen Patientenakte. Apple führte dazu in seiner Gesundheits-App Health die Kategorie "Health Records" ein und schuf mit der Health Records API auch eine passende Schnittstelle, die den Standard FHIR ("Fast Healthcare Interoperability Resources") verwendet. In den USA scheint die Funktion bereits gut angenommen zu werden, wie Apple selbst berichtet.

    Kliniken und Health Systems machen mit

    So listet der Konzern in einem Supportdokument mittlerweile über 75 Institutionen, die im Rahmen der aktuellen Betaphase das Health-Records-Feature unterstützen. Dazu gehören Krankenhäuser und Universitätskliniken ebenso wie einzelne Arztpraxen und die sogenannten Health Systems, Kombinationen aus Versicherung und ärztlichen Einrichtungen, wie es sie in den USA häufiger gibt. Zum Start hatte Apple nur ein knappes Dutzend Partner.
    Der Datenstandard FHIR ist aktuell selbst noch nicht finalisiert, die Branche erwartet aber, dass Apple seine Annahme in den USA beschleunigen könnte. Der zuständige Manager bei Apple, Ricky Bloomfield, der den Bereich Clinical and Health Informatics leitet, betonte auf einem Kongress, die Verwendung sei sehr einfach. Nutzer hätten die vollständige Kontrolle darüber, wer Zugriff auf die Daten habe. "Was nicht geteilt werden soll, wird auch nicht geteilt." Die Daten blieben privat auf dem Gerät.

    Daten an Apps freigeben

    Apple hat mit iOS 12 vor, auch Apps Zugriff auf Gesundheitsdaten zu geben. Dazu wird die iPhone-Gesundheitsakte so umgestaltet, dass Nutzer einzelne Bereiche auf Wunsch freigeben können.
    Auch hier betont der Konzern den hohen Datenschutzstandard. Schon jetzt ist es Usern möglich, einzelne Werte in der Health-App an Drittanbieteranwendungen weiterzureichen, beispielsweise Herzfrequenzdaten von der Apple Watch.

    Quelle: Gesundheitsdaten: Apple arbeitet mit über 75 Einrichtungen zusammen | Mac & i