Panasonic-Fernseher empfangen TV-Programme aus der FritzBox

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    Mit FritzOS 7.0
    Panasonic-Fernseher empfangen TV-Programme aus der FritzBox
    02.10.2018, 11:50 Uhr Die volle Programmauswahl im ganzen Haus: Mit einer FritzBox und Panasonic-Fernsehern gibt es TV per WLAN in jedem Raum. Die Infos!

    von Christoph de Leuw

    Per Kabelanschluss kommen hunderte Fernsehprogramme ins Haus. Genau genommen kommen sie meistens ins Wohnzimmer, denn dort findet sich in der Regel die Kabeldose. Aber wie bekommt man ein TV-Signal in andere Zimmer? Für den Fernseher im Schlafzimmer oder in der Küche griffen viele auf den Empfang per Antenne zurück. Der ist mit der Umstellung auf DVB-T2 zwar besser geworden, je nach Region ist die Programmauswahl aber immer noch dürftig. Und für Privatsender ist ein Aufpreis fällig. Nur hartgesottene Heimwerker verlegten ein TV-Kabel ins Schlafzimmer oder in die Küche. Eine alternative Übertragung per Funkstrecke war bisher oft anfällig, teuer, qualitativ schlecht oder alles zusammen. Mit der zunehmenden Verbreitung schneller WLAN-Netze gibt es aber endlich eine Lösung – wenn man einen passenden Fernseher von Panasonic besitzt.

    Fernsehen per WLAN und FritzBox: So geht es

    Voraussetzung für das Fernsehen per WLAN aus der FritzBox ist ein Internetanschluss per TV-Kabel inklusive TV-Empfang, wie es ihn von Vodafone, Unitymedia und von vielen lokalen Anbietern gibt. Die neuen Modelle FritzBox 6590 Cable (269 Euro) und FritzBox 6490 Cable (249 Euro) gibt es zum Teil über die Kabelnetzanbieter, sie sind aber auch frei erhältlich und an gängigen Kabelnetzen einsetzbar. Mit dem neuen FritzOS 7.0 lassen sich beide im Menü als sogenannte TV-IP-Server einrichten. Das ist kaum mehr als ein Mausklick und bedeutet, dass die FritzBoxen TV-Programme im Heimnetzwerk per LAN-Kabel und WLAN bereitstellen. Bei der 6590 Cable sind es bei Bedarf vier unterschiedliche Programme gleichzeitig, bei der 6490 dagegen nur eins. Empfangen können die TV-Programme im Heimnetzwerk eine ganze Reihe Geräte, zum Beispiel die erwähnten Panasonic-Fernseher aber auch andere Technik: Etwa Computer und Notebooks per VLC-Player oder – komfortabler – mit dem DVBViewer. Für Smartphones und Tablets eignet sich die Sat>IP App, die gibt es auch für das AppleTV.

    Welche Panasonic-Fernseher sind geeignet?

    Panasonic-Fernseher führen im Empfangs-Menü TV-IP gleichberechtigt neben Kabel-, Satelliten- und Antennen-Empfang auf. Geeignet sind die meisten Smart-TVs seit dem Modelljahr 2014. Man erkennt sie am entsprechenden Menüeintrag: Unter Setup das Tuning-Menü wählen, dort “TV-Signal hinzufügen” und “TV>IP”. Dann zeigen Panasonic-Fernseher die FritzBox als Server zur Auswahl und laden die Senderliste. Anschließend ist beim Fernsehen kein Unterschied zu den anderen Empfangsarten erkennbar, selbst Videotext ist verfügbar. Auch verschlüsselte HD-Programme lassen sich mit Panasonic-Fernsehern per TV-IP empfangen, wenn das passende Entschlüsselungsmodul (CI+ Modul) vom Kabelnetzbetreiber oder von Sky eingesteckt ist – die FritzBox stellt sämtliche Kabel-Programme im Heimnetzwerk bereit.


    Quelle: Mit Panasonic-TVs & FritzOS 7: Fernsehen per FritzBox - AUDIO VIDEO FOTO BILD