Angelika Klüssendorf

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  • Angelika Klüssendorf




    Lebenslauf von Angelika Klüssendorf

    Angelika Klüssendorf wuchs in der DDR auf. Von 1961 an lebte sie in Leipzig, wo sie eine Ausbildung zur Zootechnikerin/Mechanisatorin absolvierte. 1985 übersiedelte sie nach Westdeutschland. Sie hat zwei Kinder; mit dem Vater ihres Sohnes[1], dem Journalisten und FAZ-Mitherausgeber Frank Schirrmacher, war sie verheiratet. Seit 2017 ist sie mit dem Schriftsteller Torsten Schulz verheiratet.
    Sie ist Autorin erzählender Werke und von Theaterstücken. 1989 nahm sie am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. Seitdem stand sie mehrfach auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis und erhielt verschiedene Literaturpreise, darunter den Preis der SWR-Bestenliste.


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    Klüssendorf, Angelika - 2014-02 - April - Roman
    Klüssendorf, Angelika - 2018-01 - Jahre später - Roman

    Format: Epub



    April

    Eine junge Frau, die sich April nennt und nur eines will: nach den Schrecken der Kindheit und einer Jugend ohne Jugend endlich ein selbstbestimmtes Leben führen. Am Anfang stehen ein einziger Koffer und ein Zimmer zur Untermiete im Leipzig der späten 70er-Jahre, am Ende ein Kind, die Ausreise nach Westberlin und ein Literaturstipendium. Dazwischen liegen Ausbrüche und Rückschläge, Glücksmomente und ein Selbstmordversuch, Rausch und Ernüchterung. Und die Erfahrung, dass es schwer ist, jemanden zu lieben, aber noch schwerer, sich lieben zu lassen. Beginnt nach solchen Erfahrungen endlich ein Leben in Sicherheit?
    Angelika Klüssendorfs beeindruckender Roman stand wie sein Vorgänger ›Das Mädchen‹ auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Einfühlsam, doch ohne Pathos erzählt die Berliner Autorin von einem Weg aus der scheinbar ausweglosen Vergangenheit. Ein Meisterwerk.

    Jahre später

    Die Anatomie einer toxischen Partnerschaft.
    Mit »Das Mädchen« und »April« – beide auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis – schrieb Angelika Klüssendorf die Geschichte einer starken jungen Frau, die ihren Weg geht unter widrigen Umständen. »Jahre später« erzählt nun von der intensivsten, aber auch zerstörerischsten Beziehung des erwachsenen Mädchens April – ihrer Ehe.
    Auf einer Lesung lernt sie einen Mann kennen, der April zunächst durch seine dreist raumnehmende Art auffällt. Es ist nicht Sympathie, die sie zusammenführt. Es ist eine andere Form der Anziehung: Intensität. Angelika Klüssendorf erzählt, wie eine Liebe zwischen zwei radikalen Einzelgängern entsteht, die beide mit ihren eigenen Mitteln versuchen, ins Soziale zu finden und zu sich selbst. Es ist eine Geschichte von der Bereitschaft, sich zu öffnen, von glühender Gemeinsamkeit, aber auch den unaufhaltsamen Fliehkräften, die das Paar auseinandertreiben. Ohne jemals Partei zu ergreifen oder seine Figuren zu denunzieren, entwickelt »Jahre später« die Anatomie einer toxischen Partnerschaft. Als Leser wünscht man bis zuletzt, dass es gelingen möge, und zugleich, dass es endlich ein Ende hat mit den beiden. Ein Buch, das keinen Moment lang unberührt lässt.